CH361702A - Verfahren zum Behandeln einer auf eine lackierte Metallunterlage aufgedampften metallischen Zierschicht zwecks Vermeidung des Korrodierens der Zierschicht - Google Patents

Verfahren zum Behandeln einer auf eine lackierte Metallunterlage aufgedampften metallischen Zierschicht zwecks Vermeidung des Korrodierens der Zierschicht

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CH361702A
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Gaertner Gustav
Mutschler Gerda
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Bosch Gmbh Robert
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Description


  Verfahren zum Behandeln einer auf eine lackierte Metallunterlage aufgedampften       metallischen    Zierschicht zwecks Vermeidung des     Korrodierens    der Zierschicht    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren  zum Behandeln einer auf eine     lackierte    Metallunter  lage aufgedampften     metallischen    Zierschicht zwecks  Vermeidung des     Korrodierens    der Zierschicht.  



  Zierschichten, die nach -den bisher bekannten  Verfahren dieser Art meist auf eine     Lackzwischen-          schicht    mit einer Dicke von 10-20     #t    in einer Stärke  von etwa 0,1     #t    aufgedampft     sind,    zeigen immer wie  der nach verhältnismässig kurzer Zeit hässliche     Flek-          ken,    die von Zersetzungserscheinungen des aufge  dampften Metalls herrühren.

   Solche     Korrosionsflek-          ken    sind     vielfach    darauf     zurückzuführen,    dass beim  Aufdampfen der Zierschicht trotz der isolierenden       Lackzwischenschicht    elektrisch leitende Brücken  zwischen der aufgedampften Metallschicht und der  Metallunterlage entstehen. Dies ist z. B.     dort    der  Fall, wo auf der Unterlage     kleine    stromleitende Teil  chen haften oder wo die Lackschicht kleine Löcher  oder Risse aufweist.

   Auch an Randstellen oder Kan  ten, wo der Lack schlecht haftet oder von denen er  durch Kohäsion seiner Teilchen zurückgewichen ist,  können leitende Brücken zwischen der aufgedampf  ten Metallschicht und der Metallunterlage entstehen.  



  Die durch die Brücken verursachte     Fleckenbil-          dung    kann vermieden werden, wenn gemäss der Er  findung diejenigen Stellen der sehr dünnen Metall  zierschicht, an denen nach dem     Bedampfungsvorgang     eine elektrisch leitende Verbindung zwischen ihr und  der Metallunterlage besteht, elektrisch ausgebrannt  werden.  



  Besonders bewährt hat sich ein dreistufiges     Aus-          brennverfahren,    nach welchem in der ersten Stufe  ein beispielsweise mit     einer    Spannung von 100 Volt  aufgeladener Kondensator mit einer Kapazität von  16     pF    an die metallische Zierschicht einerseits und an    die Unterlage andererseits     angeschlossen    wird. In der  Regel brennen hierbei schon die meisten leitenden  Brücken zwischen den beiden     Metalloberflächen    aus,  insbesondere solche mit grösserem Querschnitt.

   In  der zweiten Stufe werden dann     Brücken    mit merk  lichem Widerstand mit einer angelegten Gleichspan  nung ausgebrannt, wobei Ströme bis zu 1     Amp.     fliessen     können,    bis schliesslich bei einer     Spannung     von beispielsweise 60 Volt     kein    Strom mehr     fliesst.     In der dritten Stufe wird dann noch mit     einer    Wech  selspannung von 50-100 Perioden in der Sekunde  nachausgebrannt, wodurch eine Spannungsfestigkeit  von 160 Volt erreicht werden kann.

   Die     in    der drit  ten Stufe     fliessenden        Ausbrennströme    werden     zweck-          mässig    auf etwa 4-5     mA        begrenzt.     



  Bei Anwendung dieses dreistufigen     Ausbrennver-          fahrens    können leitende Brücken     zwischen    der Un  terlage und der aufgedampften     Metallzierschicht    rest  los beseitigt werden, so dass eine Korrosion der  Zierschicht, durch welche diese     fleckig    und unan  sehnlich wird,     nicht    mehr zu befürchten ist. Die ein  zelnen     Ausbrennstellen        sind    dagegen mit blossem  Auge nicht sichtbar, beeinträchtigen also den Glanz  und die Wirkung der Zierschicht an sich nicht.  



  Nach dem Ausbrennen werden die metallisier  ten Teile in der Regel noch einer Isolationsprüfung  unterzogen und schliesslich mit einer Schutzlack  schicht versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Behandeln einer auf eine iak- kierte Metallunterlage aufgedampften metallischen Zierschicht, zwecks Vermeidung des Korrodierens der Zierschicht, dadurch gekennzeichnet, dass die jenigen Stellen der Zierschicht, an denen beim Be- dampfungsvorgang eine elektrisch leitende Verbin dung zwischen ihr und der Metallunterlage entsteht, elektrisch ausgebrannt werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Ausbrennen in mindestens zwei Stufen durchgeführt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aus brennen in drei Stufen durchgeführt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Aus brennen mit verschiedenen Stromarten durchgeführt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Aus brennen in der ersten Stufe durch die Entladung eines Kondensators, in der zweiten Stufe durch eine angelegte Gleichspannung und in der dritten Stufe durch eine angelegte Wechselspannung durchgeführt wird.
CH361702D 1957-05-25 1958-04-25 Verfahren zum Behandeln einer auf eine lackierte Metallunterlage aufgedampften metallischen Zierschicht zwecks Vermeidung des Korrodierens der Zierschicht CH361702A (de)

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DEB44750A DE1089238B (de) 1957-05-25 1957-05-25 Verfahren zur Herstellung korrosionsbestaendiger Metallueberzuege auf lackierten metallischen Gegenstaenden

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CH361702A true CH361702A (de) 1962-04-30

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CH361702D CH361702A (de) 1957-05-25 1958-04-25 Verfahren zum Behandeln einer auf eine lackierte Metallunterlage aufgedampften metallischen Zierschicht zwecks Vermeidung des Korrodierens der Zierschicht

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014407B (de) 1954-02-09 1957-08-22 Westfaelische Metall Industrie Verfahren zum Schutze von auf Lackzwischenschichten aufgebrachten Silberspiegeln, insbesondere bei Reflektoren, von Kraftfahrzeugen

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GB872720A (en) 1961-07-12
DE1089238B (de) 1960-09-15
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