CH359291A - Geodätisches Gerät, insbesondere für die Vermessung von Gruben - Google Patents

Geodätisches Gerät, insbesondere für die Vermessung von Gruben

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CH359291A
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Haglund Mats
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Luossavaara Kiirunavaara Ab
Trafikaktiebolaget Graengesber
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Description


  Geodätisches Gerät,     insbesondere    für die     Vermessung    von Gruben    In der Grubenmessung in Schweden wird     in    der  Regel der Theodolit für Fixpunkt- und Schachtmes  sung und das     Markscheidegerät        (Messtischausrüstung)     für Messung von den Umrissen von Bergräumen, ein  fachere Richtungsaussetzungen usw. verwendet. Das       Markscheidegerät    ist nicht so genau, aber dafür er  heblich schneller als der Theodolit.

   Beide Geräte  haben indessen den gemeinsamen Nachteil, dass sie  eine Berechnung und Zusammenstellung des Beob  achtungsmaterials nach beendeter Messung erforder  lich machen, welche Arbeit zu einem Drittel bis     zur     Hälfte der Gesamtzeit für die Messung geschätzt wer  den kann. Dies hat zur Folge, dass das     Messresultat     frühestens am nächsten Tage und in der Regel erst  zwei Tage nach der Messung der Grube zugute  kommt.  



  Ein Gerät, das im grossen und ganzen die Ge  nauigkeit des Theodoliten mit der Schnelligkeit des       Markscheidegerätes    vereinigt und das Beobachtungs  material zu einer einheitlichen skalenrichtigen Karte  über die Messung in dem Masse zusammenstellt, in  dem die Messung fortschreitet, ist also erwünscht.  



  Das Gerät nach der vorliegenden Erfindung er  füllt diese Wünsche.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein geodätisches  Gerät, insbesondere zum Vermessen von     Gruben,     zum Abstechen von     Messpunkten    auf einem Papier,  das mit einem     Fernrohr    ausgerüstet ist, das um     eine     zu demselben senkrechten Horizontalachse     in    einem  Oberteil des Geräts schwenkbar ist, welch letzterer  um eine Vertikalachse in einem von einem Gestell  getragenen Unterteil desselben schwenkbar ist, und  gegebenenfalls mit einem Horizontalkreis und einem  Vertikalkreis zur Angabe der     Azimuth-    bzw. Höhen  winkel der Tube versehen sein kann.

      Das Gerät nach der Erfindung     kennzeichnet    sich  durch eine zur Vertikalebene durch das     Fernrohr     praktisch parallele, mit horizontalen und vertikalen  Linien gradierte Rasterplatte, die durch eine von  dem Oberteil getragene     Parallelführungsvorrichtung     parallel zu sich selbst bewegbar ist, eine Vorrichtung  zur Verschiebung der Rasterplatte     in    solcher Weise,  dass ihr Nullpunkt längs einer zu der optischen Achse  des Fernrohrs parallelen Linie von einer in der Hori  zontalachse     befindlichen    Nullage verschoben wird,  eine Vorrichtung zur     Ablesung    der Grösse der Ver  schiebung des Nullpunktes von der     Nullage    (Hori  zontalachse),

   eine Vorrichtung     zur        Ablesung    der  Rasterplatte zum Zwecke der     Bestimmung    der Kom  ponenten dieser Verschiebung, eine Vorrichtung zur  Horizontalverschiebung des Papiers parallel zur Ver  tikalebene der optischen Achse proportional zur Hori  zontalverschiebung der Rasterplatte aufweist.  



  Wie die verschiedenen Teile des Geräts während  der     Messprozedur    arbeiten, soll unten an Hand eines  an Hand der Zeichnung beschriebenen Ausführungs  beispiels des erfindungsgemässen Geräts näher erklärt  werden. Es zeigen:       Fig.    1 eine perspektivische Ansicht des Geräts,       Fig.    2 dieselbe Ansicht,     teilweise    im     Schnitt,          Fig.    3 dasselbe Gerät im Schnitt nach der     Linie          111-III    in     Fig.    4 und 5,

         Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie     IV-IV    in       Fig.    3 und 5 und       Fig.    5 einen Schnitt nach den Linien     V-V    in       Fig.    3 und 4.  



  Die Befestigung des Geräts am Gestell und die       Horizontierung    erfolgen in einer beliebigen üblichen  Weise.  



  Zur Einführung eines Papiers 1 in das Gerät  dreht man eine im     Unterteil    1a     unverschiebbar    an-      geordnete Schneckenschraube 2 und dadurch auch       einen    in diese eingreifenden Ring 3, der mit der Ver  tikalachse     konzentrisch    und     mit    Zapfen 4 versehen  ist, die in mit schrägen oberen Flächen ausgeformte       Ausnehmungen        in    der unteren Kante eines mit dem  Ring 3 konzentrischen     Ringes    5     einragen,    der von  Federn 6 abwärts gepresst wird.

   Der Ring 5 ist mit  vertikalen Zapfen 7 versehen, die in Nuten     im    Unter  teil     geführt    sind und dadurch     eine    Drehung des Rin  ges 5 verhindern. Bei der genannten Drehung der  Schneckenschraube 2 werden daher die Zapfen 4 mit  Hilfe der genannten schrägen Flächen den Ring 5  heben, wonach das Papier unter denselben     eingeführt     werden kann. Durch     Zurückdrehung    der Schnecken  schraube 2 wird dann der Ring 5 gesenkt und ver  riegelt dadurch das Papier am unteren Teil des Ge  räts.  



  Das Fernrohr wird ungefähr gegen die Spitze des  z. B. fünfzig cm     langen    Signals gerichtet und gegen  Drehung um die     Vertikalachse    verriegelt, wonach die       Azimuteinstellung        feinjustiert    wird. Die Vorrichtung  8, mit der dies geschieht, kann von     beliebiger    bekann  ter     Art    sein. Die     Verriegelung    und die     Feinstellein-          richtung    des Höhenkreises zeigt dagegen in einigen  Einzelheiten eine Abweichung von dem üblichen Ver  fahren und wird daher eingehend beschrieben.

   Der  Höhenkreis des Fernrohres wird dadurch verriegelt,  dass man mittels der Schraube 9 über einen Keil die  einander überlappenden Enden des offenen     Ringes     10     auseinanderklemmt.    Dabei wird dieser Ring 10  den Lagerring 11     umkneifen.    Am Ring 10 ist ein  Arm 12 befestigt. Eine Feder 13     (Fig.    3) drückt den  Kolben 14 gegen den Arm 12, der     seinerseits    gegen  die Schraube 15     drückt.    Die Lage des Armes 12 ist       also    abhängig von der Stellung der Schraube 15.  Durch Drehung der Schraube 15 kann somit die Ein  stellung des Höhenkreises des Fernrohrs feinjustiert  werden.

   Obwohl die Längenbestimmung einer     Poly-          gonseite    auch beispielsweise mit     Messband    geschehen  kann, soll hier unten eine mehr automatische Vor  richtung für die Längenbestimmung beschrieben  werden.

   Durch Drehung eines Rades 16 wird ein mit  diesem verbundenes     Zahnritzel    die Zahnstange 17  (oberhalb der Ebene des Papiers in     Fig.    3 gelegen)  antreiben und dadurch über ein Gelenk 17a den Ex  zenterarm 18 drehen, so dass eine Platte 19, welche  eine ebene Oberfläche besitzt, und um eine mit dem  Fernrohr fest verbundene horizontale Achse 19a,  die am rechten Ende dieser Platte gelegen ist, dreh  bar ist, zwecks Aufwärtsdrehung mittels der Feder  20 freigemacht wird, die die     Platte    19     beaufschlagt,     bis sie gegen den Arm 22 des Mutterstückes 21     an-          liegt.    Die Platte 19 wird ausserdem von der Feder 23  gezwungen, gegen einen Zapfen 24 anzuliegen,

   der  an     einem    Arm 25 des Ringes 11 befestigt ist. Die Nei  gung des Fernrohrs wird also durch die Neigung der  an diesem befestigten Platte 19 geregelt werden.    Durch Drehen des Handrades 26     (Fig.    3) der in der  axialen Richtung     unverschiebbaren    Schraube 27,  welche Schraube senkrecht durch die Horizontalachse  und parallel zur optischen Achse verläuft, wird das  Mutterstück 21 eine hin- oder zurückgehende Be  wegung erhalten, wobei der Deklinationswinkel des  Fernrohrs     geändert    wird. Das Fernrohr ist nämlich  mit dem Ring 28 im Ring 11 gelagert. Die Drehung des  Handrades 26 wird fortgesetzt, bis das Fernrohr beinahe  gegen das untere Ende des Signals gerichtet ist.

   Dann  wird der     Höhenkreis    durch Drehung des Handrades  29 feinjustiert. Dieses Handrad ist an einer Schraube  befestigt, gegen die das     keilförmige    Glied 30 von  einer Feder 31 unter demselben gedrückt wird. Die  Schraube 27 wird ebenfalls gegen das     keilförmige     Glied 30 von einer Feder 32     gedrückt.    Durch Dre  hung des Handrades 29 wird also dem Glied 30  eine auf- oder niedergehende Bewegung beigebracht,  was     seinerseits    eine Änderung der Lage der Schraube  27 in der axialen Richtung und damit auch eine, ob  wohl unbedeutende,

   Höhenverstellung des     Fernrohrs     durch die dadurch bewirkte Verschiebung der Spitze  des Armes 22 zur Platte 19     herbeiführt.    Das Signal  ist in der Weise gerichtet, dass sein unteres Ende den  Scheitel eines rechten Winkels mit dem einen Schen  kel längs dem Signal und mit dem anderen Schenkel  durch das Gerät bildet.

   Aus diesem Grunde wird die       Kotangente    des Höhenwinkels a, um welchen das  Fernrohr vom oberen Ende des Signals nach dem un  teren Ende desselben geschwenkt worden ist, der dop  pelten Grösse<I>2a</I> des Abstandes<I>a</I> zwischen Gerät und  Signal, dessen Länge 0,5 m ist,     entsprechen,    denn es  ist:

       cot   
EMI0002.0052  
   Wenn der Abstand zwischen  der Horizontalachse und dem Berührungspunkt zwi  schen dem Zapfen 24 und der Platte 19 = bist und  der Abstand zwischen demselben Berührungspunkt  und der Achse, um die die Platte 19 drehbar ist,  = c ist, und der Höhenwinkel, den die Platte 19 mit  der optischen Achse bildet, =     /3    ist, so erhält man  B -     sin    a = c     sin        fl    oder für kleine Winkel         b-tga.@c-tgf;

  .     Das Ende des Armes 22, gegen das die Platte 19 ge  drückt wird, liegt auf einer Höhe oberhalb der op  tischen Achse, entsprechend<I>b</I>     #   <I>k,</I> wo<I>k</I> eine Kon  stante ist, die davon abhängig ist, in welcher Skala c  eingeteilt wird. In diesem Falle umspannt c in der  Skala fünfzig Meter
EMI0002.0059  
   wobei<I>k =<B>0,01</B> b.</I>  



  Die eben     erwähnte    Gleichheit<I>b -</I>     tg   <I>a</I>     --#z5   <I>c -</I>     tg        f3     gilt praktisch nur für a  <  8 . Wenn der Zapfen 24  eine Zylinderfläche hat, deren Radius 3,5 mm ist,  zeigt die Rechnung, dass das Gerät bei den unten an  gegebenen     wirklichen        Abstandswerten        a;"";,.    die ent  sprechenden, approximativen Werte     a,_e"".,;r"    in Me  tern ergibt.

    
EMI0002.0069     
  
    a",;rl;;, <SEP> 3,5 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 10 <SEP> 20 <SEP> 30 <SEP> 40 <SEP> 50
<tb>  agemessen <SEP> 3,511 <SEP> 4,006 <SEP> 4,998 <SEP> 9,989 <SEP> 19,993 <SEP> 29,998 <SEP> 40,003 <SEP> 50.00<B><I>0</I></B>         Die Platte 33, die zu der optischen Achse des  Fernrohrs parallel ist und die mit einem rechtwink  ligen Rasternetz mit z.

   B. vom     Koordinatenanfang    an  gerechnet, fünfzig Teilstrichen rückwärts (nach rechts  in     Fig.2),    dreissig vorwärts sowie vierzig aufwärts  und abwärts gradiert ist, wird von dem oberen Teil  des Geräts mittels einer Ausgleichsvorrichtung 34,  die nach dem     Parallelogrammprinzip    ausgebildet ist,  getragen, so dass sie in einer zu der optischen Achse  der Tube parallelen Vertikalebene beweglich ist und  so, dass die Horizontalstriche immer horizontal sind,  wenn das Gerät     horizontiert    ist.

   Diese Platte 33 wird  mittels des früher erwähnten Mutterstückes 21 in  einer Richtung bewegt, die zu der optischen Achse  des Fernrohrs parallel ist, denn ein Zapfen 35     (Fig.    3)  des Mutterstückes 21 ist in einer entsprechenden Ver  tiefung der Platte 33 gelagert. Das Mutterstück 21 ist  in einem am Fernrohr befestigten Kasten 36 geführt.  Dieser Kasten ist mit Schlitzen auf der einen Seite  für den Zapfen 35 und auf der anderen Seite mit  Zapfen für eine längengradierte Skalenschiene 37 mit  derselben     Skalateilung    wie die Rasterplatte 33 und  der früher erwähnte Abstand c versehen. Der Null  strich der Längenskala liegt gegenüber der Mitte des  Zapfens 35.

   Der     Koordinatenanfang    der Rasterplatte  dagegen liegt schräg aufwärts gegen rechts vom Zap  fen 35     (Fig.    3) entsprechend dem Abstand, in der  Skala der Rasterplatte, von der Horizontalachse zu  dem Schnittpunkt der Vertikalachse mit dem Papier 1.  Das Sichtfeld im     Ablesemikroskop    38 befindet sich  in der Horizontalachse, so dass man für eine gewisse  Abstandseinstellung auf der Längenskala den ent  sprechenden Höhenunterschied und Horizontalabstand  auf der Rasterplatte abliest.

   Der Höhenunterschied  wird im Protokoll     notiert    und der Horizontalabstand  wird graphisch auf dem Papier 1 auf folgende Weise  gestochen:  Das Papier 1 liegt auf der Platte 39 und wird  vom Ring 5 festgehalten, der gegen das Papier von  den genannten Federn niedergedrückt wird. Dieser  Ring kann gehoben werden und damit das Papier  von der Platte 39 mittels zweier voneinander unabhän  giger Vorrichtungen freigemacht werden. Die eine  dient zum Heben des Ringes, wenn das Papier vor  bzw. nach der Messung befestigt oder entfernt wer  den soll, und ist oben beschrieben worden, und die  andere dient zum Heben des Ringes, wenn das Papier  im Laufe der Messung versetzt werden soll.

   Letztere  funktioniert auf folgende Weise: Eine im Oberteil       unverschiebbar    gelagerte horizontale Schraube 40,  die zur Vertikalebene durch die optische Achse des  Fernrohrs parallel ist, hat eine Gewindesteigung, ent  sprechend der     Messskala    (bei 1 : 800 ist die Steigung  1,25 mm pro Umdrehung). Eine     Verriegelungsvor-          richtung    41 für das Papier 1 hat ein glattes Loch,  durch das die Schraube 40 geht. In das Gewinde der  selben greift ein mittels eines Griffes 42     freikuppel-          bares,    mit Gewinde versehenes Glied 43 der     Verrie-          gelungsvorrichtung    41 ein.

   Die     Verriegelungsvorrich-          tung    41 kann also durch diese Freikupplung mit    einem Griff schnell nach jedem     beliebigen    Teil der  Schraube 40 bewegt werden. Durch Drehung der  Schraube 40 mittels eines Handrades 44 kann man  eine kleine Versetzung der     Verriegelungsvorriehtung     41 bewirken.  



  In der     Verriegelungsvorrichtung    41 ist eine  Schraube 45 zur     Verriegelungsvorrichtung        unver-          schiebbar    angeordnet. Die Schraube 45 ist im Ge  windeeingriff mit     einer    Platte 46, so dass man durch  Drehung der Schraube 45 diese in der Vertikalrich  tung verschieben kann. Die Platte 46 ist in einem vier  eckigen Loch in der     Verriegelungsvorrichtung    ge  führt, so dass sie zu dieser     undrehbar    ist.

   Die Platte  46 ist längs einer Horizontalebene zweigeteilt, wobei  mit Köpfen versehene     Nadeln    47, die die untere       Hälfte    durchsetzen, von der oberen     Hälfte,    die an der  unteren festgeschraubt ist, festgehalten werden. Bei  Verschiebung der Platte abwärts durch die Drehung  der genannten Schraube 45 dringen die     Nadeln    47  in das Papier 1 ein und     verriegeln    dieses mit Bezug  auf die     Verriegelungsvorrichtung    41, wenn die Platte  46 die Bodenlage erreicht hat, wobei man die  Schraube 45 nicht mehr drehen kann.

   Ein aufragen  der Teil 4$ der Platte 46 greift in eine entsprechende       Ausnehmung    einer die Schraube 45 umgebenden glatt  gebohrten rohrförmigen und ebenfalls     unverschieb-          baren    Schneckenschraube 49 ein, wenn die Platte 46  sich in einer oberen Lage befindet,     in    der die     Nadeln     47 nicht in das Papier 1 eingreifen. Die Schraube 49  ist     dann    also gegen Drehung verriegelt, wird aber  freigemacht, wenn die Platte 46 so weit abwärts ge  schraubt wird, dass die Nadeln in das Papier ein  greifen, wonach man die Schneckenschraube 49 dre  hen kann. Die Schneckenschraube 49 greift in Zähne  des     Ritzels    50 ein.

   Dieses     Ritzel    50 ist um eine pro  filierte Welle 51 gelagert und ist auf dieser axial ver  schiebbar, aber     undrehbar.    Die Welle 51     greift    mit  Zähnen in einen     Zahnkranz    des Ringes 52 ein. Der  Ring 52 kann dadurch mit Bezug auf das Gerät ge  dreht werden. Der Ring 52 ist mit mindestens drei  und     symmetrisch    angeordneten schräggestellten Nu  ten versehen, in die Zapfen 53 eingreifen, die an  Klauen 54 befestigt sind, die in der Vertikalrichtung  in Nuten in einem mit dem Oberteil verbundenen  Ring 55 verschiebbar angeordnet sind. Bei Drehung  des Ringes 52 werden dabei die Klauen 54 den       Ring    5 heben und damit das Papier vom Unterteil  des Geräts freimachen.

   Das mit Gewinde versehene  Glied 43 wird jetzt frei gekuppelt, wonach man längs  einer festen Skala 41a die mit einem Index versehene       Verriegelungsvorrichtung    41 und damit auch das  Papier 1 um eine Strecke in der Skala der     Karte    ent  sprechend dem auf der     Rautenskala    33 abgelesenen  Horizontalabstand nach dem visierten Signal ver  schiebt. Mit Hilfe der Stichvorrichtung 56 kann der  Stationspunkt auf dem Papier markiert werden.

   Dann  wird die Drehung der Schrauben 49 und 45 wieder  holt, diesmal aber in der umgekehrten Reihenfolge  und Richtung im Verhältnis zu vorher, so dass das  Papier aufs neue vom Ring 5 zur Platte 39 verrie-      gelt und von der     Verriegelungsvorrichtung    41 durch  Heben der     Nadeln    47 freigemacht wird.

   Das Papier  wird also vom Unterteil des Geräts freigemacht, erst  nachdem es im Verhältnis zu dessen Oberteil ver  riegelt worden ist, und umgekehrt wird es vom       Oberteil    freigemacht, erst nachdem die Verriegelung  am     Unterteil        vollendet    worden ist, und kann dadurch  nicht irrtümlich gleichzeitig sowohl vom Ober- als  auch vom Unterteil gelöst werden, wodurch das bis  her erreichte     Messresultat        spoliiert    werden würde. Das  Papier kann     ferner,    nachdem es am Oberteil verrie  gelt worden ist, nur in einer Richtung versetzt wer  den, die zur Vertikalebene durch die optische Achse  der Tube parallel ist. Die Versetzung erfolgt ausser  dem ohne Drehung des Papiers.  



  Das Gerät wird vom Gestell gelöst und an dem  Gestell befestigt, auf dem das Signal sich bisher be  funden hat, wonach es     horizontiert    und mit um  geschwenkter Tube gegen ein Signal auf dem vori  gen Gestell eingerichtet wird. Dabei verwendet man  eine nicht gezeigte     Repetitionsvorrichtung,    die grund  sätzlich auf übliche Weise angeordnet ist und des  wegen nicht näher beschrieben zu werden braucht.  



  Eine Lichtquelle 57 beleuchtet über Spiegelpris  men Horizontal- und     Vertikalkreise    und beleuchtet  auf     ähnliche    Weise die Rasterplatte 33. Die Bilder  dieser beleuchteten Skalen werden im Mikroskop 38  betrachtet.  



  Betreffend die     Längenskala    muss eine besondere  Vorrichtung vorhanden     sein,    damit das Bild dersel  ben richtig gekehrt sein soll, unabhängig von der Nei  gung des Fernrohrs.  



  Von der Lichtquelle 57 geht ein Teil des Lichtes  über mit dem Oberteil verbundene Spiegelprismen  58-59 nach der Längenskala 57 und über ein mit  dem     Fernrohr    verbundenes Spiegelprisma 60 nach  dem drehbaren Spiegel 66 und von dort über Spiegel  prismen     61-62-63-64-65    (65 nicht sichtbar) zu  dem Mikroskop 38.  



  Damit das Bild im Mikroskop 38 stationär ist,  muss es in einem Spiegel 66     reflektiert    werden, der bei       Änderung    des     Neigungswinkels    des     Fernrohrs    um  einen Winkel gleich der     Hälfte    desjenigen des Fern  rohrs gedreht wird.

   Dies wird dadurch bewirkt, dass  ein auf der     Fernrohrwelle    67 befindlicher Innenzahn  kranz 68 über     Ritzel    69, 70, 71 (71 mit Innenver  zahnung) die Schwenkbewegung des     Fernrohrs    auf  den am     Ritzel    71 befestigten Spiegel 66     überträgt,     der in der Weise angebracht ist, dass seine Fläche in  der Horizontalachse liegt. Damit man die Längen  skala 37 sehen kann,     wenn    das     Fernrohr    um  geschwenkt ist, ist es erforderlich, dass die Spiegel  fläche dann gegen die untere Seite des Fernrohrs ge  kehrt ist. Dies wird durch Drehung des     Fernrohrs    um  noch eine Umdrehung bewirkt.

   Der Spiegel ist ja  dann nur um eine halbe Umdrehung gedreht worden.  



  Für eine genaue Bestimmung von     Dezimalen     kann man eine     planparallele    Platte 72 verwenden, die  mittels eines     Einstellmikrometers    in verschiedene Win  kel eingestellt werden kann, wodurch die Lichtstrah-         len    parallel verschoben werden. Durch geeignete Ein  stellung der Platte 73 kann ein Skalenstrich der be  treffenden Skala mit dem festen Index des Mikro  skops zum Zusammenfallen gebracht werden. Die  Lage des     Einstellmikrometers    kann auf einer Skala  abgelesen werden, die hier bei 73 angedeutet ist und  die genannten Dezimale angibt.

   Statt, wie oben be  schrieben, die Horizontalkomponente der Verschie  bung der     Rautenplatte    und dementsprechend die     Ver-          riegelungsvorrichtung    41 mit     Hilfe    einer zu der  Schraube 40 parallelen Skala einzustellen, ist es auch  möglich, die     Verriegelungsvorrichtung    über eine ge  eignete     übersetzung    einer Horizontalskala horizontal  verschieben zu lassen, die dieselbe Skalenkonstante  wie die Skala der     Rautenplatte    hat und die im Mikro  skop im selben Bildfeld wie diese abgelesen wird.  



  Bei dem in der Zeichnung gezeigten Beispiel  sind zu diesem Zwecke auf einem Achszapfen 74  der     Verriegelungsvorrichtung    41 ein Zahnrad 75 und  ein mit diesem fest verbundenes Zahnrad 76 mit  etwas kleinerem Durchmesser als das erstgenannte  75     gelagert.    Das erste Zahnrad 75 kämmt mit einer  festen Zahnstange 77, die zu der mit der     Verriege-          lungsvorrichtung        eingreifenden    Schraube 40 parallel  ist, während das andere Zahnrad 76 mit einer gleich  falls mit dieser Schraube parallelen Zahnstange 78  kämmt, die verschiebbar angeordnet und mit der ge  nannten Horizontalskala 79 verbunden ist,

   damit das  Papier proportional zum     Abstande    vom Signal durch  Drehung der Schraube 40 verschoben wird, bis das  Bild der genannten Horizontalskala 79 im Mikro  skop mit dem Bilde der vertikalen Striche der Rau  tenplatte 33 koinzidiert, die vorher proportional zu  dem genannten Abstand verschoben worden ist.  



  Das Fernrohr soll etwa 30mal vergrössern. Die       Fokussierung    kann mit     Hilfe    von Rädchen, einem  auf der Oberseite und einem auf der Unterseite des       Fernrohrs,    geschehen. Eines von ihnen ist somit im  mer leicht zugänglich, gleichgültig, ob das     Fernrohr          vorwärtsgerichtet    oder umgeschwenkt ist.  



  Eine     Stablampenbatterie    ist in einer Gegen  gewichtsvorrichtung 80 vorgesehen und die Licht  quelle kann eine gewöhnliche     3-Volt-Glühbirne    sein.  Das Licht wird in einer solchen Weise verteilt, dass  wahlweise entweder die Winkelkreise oder die übri  gen Skalen und immer die     Mikrometerskala    beleuch  tet werden.  



  Der Oberteil mit der     Alhidade    55 ist mittels  Kugel- oder Rollenlager 81 drehbar zum Unterteil     lcr.     Am Unterteil la ist der Horizontalkreis 82 befestigt,  und der Oberteil 55 und der     Unterteil    la werden vom  Ring 83 zusammengehalten, welcher auch in der     Ver-          riegelungs-    und     Feineinstellvorrichtung    8 enthalten ist.  



       Konturstiche    werden mit     Hilfe    einer     Stechvorrich-          tung    56 in der     Verriegelungsvorrichtung    41 gemacht.  Da das Papier grösser ist als die Platte 39, sind  in den drei Stützbeinen 85     Ausnehmungen    85a vor  gesehen, um das Papier in gerolltem Zustande auf  nehmen zu können. Das Papier wird daher nicht die      Sicht bei steiler     Visierung    verhüllen, wie es auch ver  setzt wird.  



  Zwischen dem Papier und der Platte 39 liegt eine  etwa 1 mm starke, nicht gezeigte, leicht biegsame  Kunststoffscheibe, die ein genügendes Eindringen der  Nadeln in das Papier bei Versetzung und     Kontur-          stechung    gestattet.  



  Das Verfahren bei Messung zwischen zwei     Mess-          gestellen,   <I>A</I> und<I>B,</I> erfolgt bei diesem Gerät grund  sätzlich, wenn es für graphische Messung verwendet  wird, auf folgende Weise: (Das Gerät kann auch als       Repetitionstheodolit    verwendet werden.) Beim Be  ginn der Messung liegt A in der Vertikalachse des  Geräts, die mit einem Stich in einem am unteren  Teil des Geräts     befestigten    Papier     markiert    ist. Das       Fernrohr    wird gegen B gerichtet.

   Das Papier wird  vom unteren Teil des Geräts gelöst und ohne Drehung  um eine Strecke in der Skala der Karte versetzt,  welche Strecke dem Horizontalabstand zwischen A  und<I>B</I> in gerader Richtung gegen<I>B</I> entspricht, wo  nach es aufs neue am Unterteil befestigt wird. Das  Gerät wird nach B versetzt und mit umgeschwenk  tem Fernrohr gegen A eingestellt, ohne dass sein  Oberteil in bezug auf das Papier gedreht wird.  



  Die beschriebene Prozedur bedeutet, dass man  sowohl in der Wirklichkeit als auch auf dem Papier  sich von<I>A</I> zu B versetzt hat, dass<I>B</I> sich jetzt in der  Vertikalachse befindet, und dass das Papier auf rich  tige Weise in bezug auf<I>A</I> orientiert ist. Auch<I>B</I>  wird mit einem Stich im Papier markiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Geodätisches Gerät, insbesondere für die Ver messung von Gruben, das zum Abstechen von Mess- punkten auf einem Papier dient und mit einem Fern rohr ausgerüstet ist, das um eine zu demselben senk rechten Horizontalachse in einem Oberteil des Geräts schwenkbar ist, welch letzterer um eine Vertikal achse in einem von einem Gestell getragenen Unter teil desselben schwenkbar ist, gekennzeichnet durch eine zur Vertikalebene durch das Fernrohr praktisch parallele, mit horizontalen und vertikalen Linien gra- dierte Rasterplatte,
    die durch eine von dem Oberteil getragene Parallelführungsvorrichtung parallel zu sich selbst bewegbar ist, eine Vorrichtung zur Verschie bung der Rastenplatte in solcher Weise, dass ihr Null punkt längs einer zu der optischen Achse des Fern rohrs parallelen Linie von einer in der Horizontal achse befindlichen Nullage verschoben wird, eine Vorrichtung zur Ablesung der Grösse der Verschie bung des Nullpunktes von der Nullage (Horizontal achse), eine Vorrichtung zur Ablesung der Raster platte zum Zwecke der Bestimmung der Komponen ten dieser Verschiebung,
    eine Vorrichtung zur Hori zontalverschiebung des Papiers parallel zur Vertikal ebene der optischen Achse proportional zur Horizon talverschiebung der Rasterplatte aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Parallelführungsvorrichtung für die Rasterplatte (33) aus einer Parallelogrammführungs- vorrichtung (34) besteht. 2.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorrichtung zur Verschiebung der Rasterplatte aus einer Schraube (27) besteht, die mit einem Drehgriff (26) versehen und in zu der op tischen Achse des Fernrohrs parallelen Lagern uri verschiebbar gelagert ist und die mit einem längs der Schraube verschiebbar, aber uridrehbar geführten Mutterstück (21) eingreift, das mit einem in die Ra sterplatte eingreifenden Zapfen (35) versehen ist. 3.
    Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorrichtung zur Ablesung der Grösse der Verschiebung der Rasterplatte eine mit dem Mutterstück (21) verbundene Skala (Längen skala) (37) aufweist, welche durch ein Mikroskop (38) ablesbar ist. 4.
    Gerät nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass im Strahlengang zwischen der mit dem Mutterstück (21) verbundenen Längenskala (37) und dem Mikroskop (38) ein Spiegel (66) angeordnet ist, der in der Horizontalachse liegt und der durch eine Übersetzungsvorrichtung (68, 69, 70, 71) mit dem Fernrohr in der Weise verbunden ist, dass sein Schwenkwinkel bei Schwenkung des Fernrohrs um die Horizontalachse gleich der Hälfte des Schwenk winkels des Fernrohrs ist, woneben das Mikroskop (38) auch für gleichzeitige Ablesung der Rasterplatte (33) zur Bestimmung der Komponenten ihrer Ver schiebung dient. 5.
    Gerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Abstandsmessvorrichtung, die aufweist: eine zum Oberteil drehbar gelagerte und verriegel- bare, rohrförmige Zwischenwelle (11), die als Lager für die Horizontalachse (28) des Fernrohrs dient, eine Vorrichtung (24, 18, 19, 19a, 20) zur Verriege lung des Fernrohrs an der Zwischenwelle (11), eine Vorrichtung (16, 17, 17a, 18) zur Freimachung des Fernrohrs von der Zwischenwelle, eine Feder (20), die bestrebt ist, das Fernrohr abwärts zu schwenken,
    eine auf dem die Rasterplatte (33) führenden Mutter stück (21) angeordnete Verlängerung (22), die an geordnet ist, um das Abwärtsschwenken des Fern rohrs in Abhängigkeit von der Lage des Mutterstük- kes zu begrenzen, damit, nachdem das Fernrohr auf die Spitze eines Vermessungssignals eingestellt wor den ist und danach die genannte Freimachung statt gefunden hat, das Fernrohr -gegen das untere Ende des Signals durch Verschiebung des Mutterstückes (21) mittels der mit dem Mutterstück eingreifenden Schraube (27) einstellbar ist, wobei die Verschiebung des Mutterstückes (21) und damit auch der Raster platte (33)
    und der Längenskala (37) ein Mass für den Abstand des Geräts vom Signal ist. 6. Gerät nach Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorrichtung zur Verriegelung des Fernrohrs an der Zwischenwelle folgende Elemente aufweist: eine Platte (19), die um eine mit dem Fern rohr fest verbundene Welle (19a) gelagert ist, eine Feder (20), die mit ihrem einen Ende mit dem Fern rohr fest verbunden ist und mit ihrem anderen Ende die Platte (19) gegen einen Exzenter (18) presst, der auf einer mit dem Fernrohr fest verbundenen Welle gelagert ist, einen an einem Arm (25) der Zwischen welle (11) befestigten Vorsprung (24), eine Feder (23), die mit ihrem einen Ende mit dem Arm (25) verbun den ist und mit ihrem anderen Ende die Platte (19) gegen den Vorsprung (24) drückt. 7.
    Gerät nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorrichtung zur Freimachung des Fernrohrs von der Zwischenwelle ein Drehgriff (16), der mit einem Zahnritzel verbunden ist, eine von dem Zahnritzel betätigte Zahnstange (17), ein mit der Zahnstange verbundenes Gelenk (17a), das mit dein Exzenter (18) verbunden ist, aufweist, damit, nach dem der Exzenter (18) mittels des Griffes (16) geschwenkt worden ist, so dass er nicht mehr die Platte (19) in ihrer vorigen Lage fixiert, die mit dem Fernrohr verbundene Feder (20) dieses in eine neue Lage schwenken kann. B.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorrichtung zur Verschiebung des Papiers (1) eine von Hand drehbare Schraube (40) aufweist, die in horizontalen Lagern auf dem Ober teil des Geräts unverschiebbar gelagert ist, so dass sie zu der Vertikalebene durch die optische Achse par allel ist, welche Schraube (40) mit einem als Mutter dienenden, mit Gewinde versehenen Teil (43) einer Verriegelungs- und Verschiebungsvorrichtung (41) für das Papier (1) zusammenwirkt. 9.
    Gerät nach Unteranspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, dass der mit dem Gewinde versehene Teil (43) von Hand von der Schraube (40) frei kuppelbar ist, so dass diese von Hand bei Betätigung von dem genannten Teil frei verschiebbar ist. 10. Gerät nach Unteranspruch 8, gekennzeichnet durch eine längs der Bewegungsbahn der Verriege- lungsvorrichtung (41) angebrachte Skala (41a), auf welcher ein auf der Verriegelungsvorrichtung (41) an gebrachter Index deren Verschiebung angibt, die zu der Horizontalkomponente der Verschiebung der Ra sterplatte (33) proportional ist. 11.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorrichtung (41) zur Verschiebung des Papiers (1) durch eine Übersetzung (75, 76) mit einer Horizontalskala (79) verbunden ist, die in Über- einstimmung mit den vertikalen Strichen der Raster skala (33) gradiert und im Mikroskop gleichzeitig mit der Rasterskala sichtbar ist. 12.
    Gerät nach Unteranspruch 11, dadurch ge kennzeichnet, dass auf einem Achszapfen (74) der Verriegelungsvorrichtung (41) ein Zahnrad (75) und ein mit diesem fest verbundenes Zahnrad (76) mit etwas kleinerem Durchmesser als das erste (75) ge- lagert sind und dass das erste Zahnrad (75) in eine feste Zahnstange (77) eingreift, die zu der mit der Verriegelungsvorrichtung eingreifenden Schraube (40) parallel ist, während das andere Zahnrad (76) in eine gleichfalls mit dieser Schraube parallelen Zahnstange (78) eingreift, die verschiebbar angeordnet und mit der genannten Horizontalskala (79) verbunden ist, damit das Papier proportional zum Abstande des Geräts vom Signal durch Drehung der Schraube (40) verschoben werden kann,
    bis das Bild der genannten Horizontalskala (79) im Mikroskop mit dem Bild der vertikalen Striche der Rasterplatte (33) koinzidiert, die vorher proportional zu dem genannten Abstand verschoben worden ist. 13. Gerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Verriegelung und Frei machung des Papiers (1) zwecks Einsetzung bzw. Herausnahme desselben, versehen mit einer im Un- terteil des Geräts, der auf einem Gestell befestigbar ist, von Hand drehbaren Schneckenschraube (2), die in einen mit der Vertikalachse koaxialen drehbaren Ring (3) eingreift, der mit radialen Zapfen (4)
    ver sehen ist, die in mit schrägen oberen Flächen ver sehene Ausnehmungen eines mit dem genannten Ring koaxialen Ringes (5) eingreifen, der an einer Drehung von in den genannten Unterteil eingreifenden Zapfen (7) verhindert wird, damit der letztgenannte Ring (5) bei Drehung der Schneckenschraube (2) durch Zu sammenwirkung der erstgenannten Zapfen (4) mit tels der genannten schrägen Flächen gehoben und gesenkt werden kann, so dass-das Papier mittels dieses Ringes an einer im Unterteil befindlichen Unterleg fläche für dasselbe verriegelt und von derselben frei gemacht werden kann. 14.
    Gerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine zweite Vorrichtung zur Verriegelung und Freimachung des Papiers zur Versetzung des Papiers im Laufe der Messung, welche Vorrichtung folgende Teile aufweist: eine in der Verriegelungsvorrichtung (41) unverschiebbar angeordnete vertikale Schraube (45), die in einem Gewinde einer in der genannten Verriegelungsvorrichtung vertikal verschiebbaren, aber undrehbaren Platte (46) mit abwärtsragenden Na delspitzen (47) zum Eingriff mit dem Papier eingreift, eine diese Schraube umgebende rohrförmige glatt gebohrte unverschiebbare Schnecke (49),
    die in ein Schneckenrad (50) eingreift, das mittels Innenzähnen in längslaufende Zähne einer dasselbe tragenden Welle (51) eingreift, welche Schnecke (49) an ihrem unteren Ende mit einer Ausnehmung versehen ist, die normalerweise in einem aufwärtsragenden Teil (48) der Platte (46) eingreift, welcher Eingriff aufhört, nachdem die Platte (46) niedergeschraubt worden ist, woneben die genannte Welle (51) mit Zähnen in einen Zahnkranz eines mit der Vertikalachse ko axialen Ringes (52) eingreift zwecks Drehung dieses Ringes, der mit schräggestellten Nuten versehen ist,
    in welche radiale Zapfen (53) eingreifen, die an Klauen (54) befestigt sind, die in der Vertikalrichtung in Nuten im Oberteil des Geräts verschiebbar gelagert sind und die angeordnet sind, um bei Drehung des Ringes (52) einen zur Vertikalachse koaxialen un- drehbaren Ring (5) zu heben, der dazu dient, in der niedergesenkten Lage das Papier gegen eine im Un- terteil des Geräts befindliche Unterlegfläche für das selbe zu drücken.
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