CH359139A - Verfahren zur Herstellung von 4-oxo-2-(halogenalkyl)-2,3-dihydro-[benzo-1,3-oxazinen] - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 4-oxo-2-(halogenalkyl)-2,3-dihydro-[benzo-1,3-oxazinen]

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CH359139A
CH359139A CH359139DA CH359139A CH 359139 A CH359139 A CH 359139A CH 359139D A CH359139D A CH 359139DA CH 359139 A CH359139 A CH 359139A
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salicylamide
condensation
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benzo
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Ohnacker Gerhard Dr Dipl-Chem
Original Assignee
Thomae Gmbh Dr K
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  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     4-Oxo-2-(halogenalkyl)-2,3-dihydro-[benzo-1,3-oxazinen]       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung von neuen     4-Oxo-2-(halogenalkyl)-          2,3-dihydro-[benzo-1,3-oxazinen]    der Formel  
EMI0001.0004     
    worin     R1    ein Wasserstoff- oder Halogenatom,     R"     ein Halogenatom und n die Zahl 1 oder 2 bedeuten.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man ein     Salicylamid    der Formel  
EMI0001.0008     
    mit einem Halogenaldehyd der Formel  
EMI0001.0009     
    in welcher     Alkylen    einen geraden     Alkenylrest    mit  1 oder 2     Kohlenstoffatomen    bedeutet, oder einem       Acetal    dieses Aldehyds kondensiert.  



  Der Halogenaldehyd kann in Gegenwart des       Salicylamids    aus einem     Alkoxyaldehyd    oder einem  ungesättigten Aldehyd und einer Halogenwasserstoff  säure gebildet werden.    Die Kondensation kann in Gegenwart eines Kon  densationsmittels, z. B. einem Halogenwasserstoff  oder konzentrierter     Schwefelsäure,    eines alkohol  bindenden Mittels, z. B. Essigsäure oder eines Lö  sungsmittels, z. B. Chloroform, oder einer Kombi  nation solcher Mittel, durchgeführt werden.  



  Nach einer Ausführungsart des Verfahrens kann  man die Kondensation des gegebenenfalls halogen  substituierten     Salicylamids    mit     ,ss-Halogen-propion-          aldehyd    oder     Halogenacetald'ehyd    in siedendem  Chloroform oder Benzol unter     azeotroper    Entfernung  des Wassers und in Gegenwart von konzentrierter  Schwefelsäure durchführen.  



  Eine solche Kondensation kann auch in Äthanol  in Gegenwart von Halogenwasserstoff durchgeführt  werden.  



  Nach einer weiteren Ausführungsart des erfin  dungsgemässen Verfahrens kann man die Konden  sation des     Salicylamids    mit     ss-Halogenpropionaldehyd     oder mit     Halogenacetaldehyd    in Gegenwart einer  schwachen Säure, vorzugsweise Benzol- oder     Toluol-          sulfonsäure    oder Phosphorsäure, unter     azeotroper     Entfernung des gebildeten Wassers mit einem  Schleppmittel, wie Benzol oder Chloroform, durch  führen.  



  Die verwendeten     ss    -Halogen -     propionaldehyd-          acetale    brauchen nicht in reiner     isolierter        Form    vor  zuliegen, sondern man kann die Reaktion auch in  dem     Medium,    in dem die     Acetale    gebildet wurden,  ohne weitere Isolierung und Reinigung derselben  durchführen. So kann man z.

   B. das     ss        Halogen-pro-          pionaldehydacetal    durch Eintropfen von     Acrolein    in  eine mit Halogenwasserstoff gesättigte Lösung eines       niedrigmolekularen    Alkohols, wie Methanol oder  Äthanol, in einem geeigneten Lösungsmittel, wie  Chloroform, herstellen, und das erhaltene Rohpro  dukt direkt mit einem gegebenenfalls halogensubsti-           tuierten        Salicylamid    umsetzen. Bezogen auf die Aus  gangsprodukte für die     Acetalherstellung    werden  hierbei bessere Endausbeuten an dem gewünschten  Produkt erhalten, als bei Anwendung vorher isolier  ter gereinigter     Acetale.     



  Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen  sind neue wertvolle Heilmittel mit ausgezeichneten       analgetischen,        antipyretischen    und     antiphlogistischen     Eigenschaften. Die bisher bekannten     2-substituierten          4-Oxo-2,3-dihydro-[benzo-1,3-oxazine]    wurden von  B. W.     Horrom    (J.

   Am.     Chem.        Soc.    72, 722-724,  1950) auf ihre     analgetische    Wirksamkeit geprüft,  und danach zeigt lediglich das     4-Oxo-2-phenyl-2,3-          dihydro-[benzo-1,3-oxazin]    einen dem     Salicylamid     gleichwertigen     analgetischen    Effekt. Die erfindungs  gemäss hergestellten Verbindungen sind jedoch über  raschenderweise als Analgetika beträchtlich wirk  samer und besitzen ausserdem das     Salicylamid    über  treffende     antipyretische    und     antiphlogistische    Eigen  schaften.  



  <I>Beispiel 1</I>       4-Oxo-2-(B-chlor-äthyl)-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin]     15 g     Salicylamid    werden in 200 ml absolutem  Benzol mit 1 g     p-Toluolsulfosäure    über einen       Wasserabscheider        azeotrop    entwässert. Zu dieser  Suspension werden 10,2 g frisch hergestellter       ss-Chlor-propionaldehyd    in 10 ml Benzol getropft  und die Mischung zum Sieden erhitzt. Nach 4  Stunden haben sich im     Wasserabscheider    1,3 ml  Wasser abgeschieden.

   Das Benzol wird     abdestilliert,          der        Rückstand        in        Chloroform        gelöst,        mit    5     %        iger     Natronlauge ausgezogen, mit Wasser neutral ge  waschen und über     Calciumchlorid    getrocknet. Nach  Abziehen des Chloroforms bleibt ein öliger Rück  stand, der nach eintägigem Stehen erstarrt.

   Es wird       aus        Äthanol        umkristallisiert.        Ausbeute    5     g        =        20%     der Theorie.

   F. = 146-147      (Zers.).     
EMI0002.0047     
  
    Analyse <SEP> CHH1oNO.Cl
<tb>  (211,64)
<tb>  C <SEP> ber.: <SEP> <B>56,7511/G,</B> <SEP> H <SEP> 4,76"/o" <SEP> O <SEP> 15,12%
<tb>  gef.: <SEP> 56,500/0, <SEP> 4,76%, <SEP> 15,35%
<tb>  N <SEP> ber.: <SEP> 6,62%, <SEP> Cl <SEP> 16,76%
<tb>  gef.:

   <SEP> 6,41%, <SEP> 16,48,1/0       <I>Beispiel 2</I>       4-Oxo-2-(ss-brom-äthyl)-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin]     Ein     Gemisch    aus 42,2 g     ss-Brom-propionaldehyd,     27,4 g     Salicylamid,    24 g Eisessig und<B>150</B> ml Chloro  form wird unter     Hindurchleiten    von     Salzsäuregas          1;2    Stunde auf dem Wasserbade zum     Rückfluss    erhitzt.  Die erhaltene klare Lösung wird mit     5a/oiger    Na  tronlauge mehrmals ausgeschüttelt, dann bis zur  neutralen Reaktion mit Wasser gewaschen und über       Calciumchlorid    getrocknet.

   Der nach Abziehen des  Lösungsmittels erhaltene feste Rückstand wird aus         50        %        igem        Äthanol        umkristallisiert.        F.        =        120-1210          (Zers.),        Ausbeute        17        g        =        34%        der        Theorie.     



  <I>Beispiel 3</I>       4-Oxo-2-(ss-chlor-äthyl)-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin]     20 g     Salicylamid    werden in 100 ml Chloroform  suspendiert, 15,3 g     f-Äthoxy-propionaldehyd    dazu  gegeben und nach Erwärmen der Mischung auf etwa  50  10 Minuten lang     Salzsäuregas    eingeleitet.

   Die  Reaktionsmischung bleibt einen Tag bei     Raum-          temperatur        stehen        und        wird        dann        mit        5%iger        Na-          tronlauge    ausgezogen, mit viel Wasser neutral ge  waschen und über     Calciumehlorid    getrocknet. Der  nach Abziehen des Lösungsmittels erhaltene feste  Rückstand wird aus Äthanol umkristallisiert.  



  F. = l46-147      (Zers.),    Ausbeute 9 g = 29 0/0  der Theorie.  



       Beispiel   <I>4</I>       4-Oxo-2-(ss-chlor-äthyl)-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin]     15,3 g     ss    -     Äthoxy-propionaldehyd    werden in  100 ml Chloroform 5 Minuten lang mit     Salzsäure-          gas    behandelt, zu dieser Mischung 20 g     Salicylamid     und 9     ml    Eisessig gegeben und die nunmehr klare  Lösung unter     Hindurchleiten    von     Salzsäuregas     1 Stunde zum     Rückfluss    erhitzt. Die Lösung wird im  Vakuum vom Chloroform befreit und der Rückstand  mit 200 ml Wasser versetzt.

   Der ausgefallene     Nie-          derschlag        wird        abgenutscht,        mit    5     %        iger        Natronlauge     verrieben, anschliessend mit Wasser neutral ge  waschen und aus Äthanol umkristallisiert.

   Ausbeute       21        g        =        68%        der        Theorie.        F.        =        146-147         (Zers.).     <I>Beispiel 5</I>       4-Oxo-2-(ss-chlor-äthyl)-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin]     17,6 g     ss-Äthoxy-propionaldehyd-diäthylacetal,     13,7 g     Salicylamid    und 18 g Eisessig werden in  150     ml    Chloroform 1 Stunde lang unter Durchleiten  von Chlorwasserstoff zum Sieden erhitzt.

   Das  Chloroform wird im Vakuum     abdestilliert    und der  feste Rückstand, wie in Beispiel 4 angegeben, auf  gearbeitet. Aus Äthanol umkristallisiert. F. = 146       bis        147         (Zers.).        Ausbeute        14,5        g        =        71%        der     Theorie.  



  <I>Beispiel 6</I>       4-Oxo-2-(ss-chlor-äthyl)-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin]     Eine Mischung von 16 g     ss-Chlor-propionaldehyd-          diäthylacetal,    13,7 g     Salicylamid    und 12 ml Eis  essig in 150 ml Chloroform wird unter Rühren auf  50  erwärmt und     11/.1    Stunden mit     Salzsäuregas    be  handelt. Das Lösungsmittel wird im Vakuum abge  zogen, der feste Rückstand, wie in Beispiel 4 ange  geben, aufbereitet.

   Es wird aus Äthanol     umkristalli-          siert.        Ausbeute        14,5        g        =        68,5%        der        Theorie.     F.

   =     146-147         (Zers.).         <I>Beispiel 7</I>       4-Oxo-2-(ss-chlor-äthyl)-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin]     In 200 ml Eisessig wird 5 Minuten lang Salz  säuregas eingeleitet, und zu dieser Mischung werden  40 g     Salicylamid    und 30,6 g     ss-Äthoxy-propion-          aldehyd    gegeben. Die Reaktionsmischung wird 1/2  Stunde auf 60  erwärmt, dann 5 Tage bei Raum  temperatur belassen. Danach wird in 2 Liter Wasser  eingegossen. Es fällt ein kristalliner Niederschlag  aus, dieser wird     abgenutscht    und, wie in Beispiel 4  beschrieben, aufgearbeitet.

   Aus Äthanol     umkristalli-          siert.        Ausbeute        41        g        =        65        %        der        Theorie.        F.        ---        146     bis 147      (Zers.).     



  <I>Beispiel 8</I>       4-Oxo-2-(l-chlor-äthyl)-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin]     In einem     15-Liter-Gefäss,    welches mit Rührwerk,       Rückflusskühler,        Gaseinleitungsrohr,    Thermometer  und Tropftrichter versehen ist, wird ein Gemisch von  4 Liter Chloroform und 1050 ml absolutem Äthanol  bei -5 bis + 5  C mit trockenem Chlorwasserstoff  gas gesättigt. In diese Lösung werden unterhalb  + 5  C während 1-2 Stunden 455 g auf 0  C vor  gekühltes     Acrolein    unter     kräftigem    Rühren einge  tropft.

   Zu der auf diese Weise erhaltenen Lösung  von     ss-Chlor-propionaldehyd-diäthylacetal    werden  1070 g     Salicylamid    und 1080 g Eisessig gegeben, die  Suspension wird unter Rühren auf 60  C angewärmt  und die dabei erhaltene klare Lösung noch eine wei  tere Stunde auf 60  C gehalten. Man lässt auf etwa  40  C abkühlen und wäscht die Reaktionsmischung  mit Wasser aus, indem man unter die Oberfläche des  Chloroforms einen kräftigen Wasserstrom leitet und  die Oberphase kontinuierlich abhebt.

   Wenn das       Waschwasser    ein     pH    von 3-4 erreicht hat, wird  das ausgefallene Produkt     abgenutscht.    Die     Chloro-          formphase    des Filtrates wird bei schwachem Vakuum  eingedampft und der Rückstand zusammen mit dem       zuerst        erhaltenen        Niederschlag        mit    2     Liter        5%iger     Natronlauge     ausgerührt.    Das Rohprodukt wird mit  Wasser gewaschen, getrocknet und aus Äthanol um  kristallisiert. Ausbeute 1250 g =     760/9    der Theorie.

    F. = 146-147  C     (Zers.).     



  <I>Beispiel 9</I>       4-Oxo-6-brom-2-(ss-chlor-äthyl)-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin]     20 g     ss-Chlor-propionaldehyd-diäthylacetal,    28,5 g       5-Brom-salicylamid    und 14,5g Eisessig werden in  150 ml Chloroform 21/2 Stunden unter Durchleiten  von Chlorwasserstoff zum     Rückfluss    erhitzt. Die er  haltene klare Lösung wird vom Lösungsmittel be  freit und der Rückstand, wie in Beispiel 4 angege  ben, aufbereitet.

   Es wird aus viel     Äthanol        umkristal-          lisiert.        Ausbeute        21,4        g        =        61%        der        Theorie.     F. = 162-l63  C.

      <I>Beispiel 10</I>       4-Oxo-2-chlormethyl-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin]     In einer Apparatur mit Rührwerk, Tropftrichter,       Wasserabscheid'er    und Kühler werden 27,4 g     Salicyl-          amid    und 0,5 g     p-Toluolsulfosäure    in 250     ml    abso  lutem Benzol     azeotrop    entwässert. Zu dieser Sus  pension werden während 10 Minuten 16g     Chlor-          acetaldehyd,    in 20 ml absolutem Benzol gelöst, zu  getropft und unter Rühren zum Sieden erhitzt.

   Nach  3 Stunden sind im     Wasserabscheider    2,5 ml     Wasser     abgeschieden. Die nunmehr homogene Reaktions  mischung wird eingeengt     und    der Rückstand in  Chloroform     aufgenommen.    Nach dem Auswaschen       mit        5%iger        Natronlauge        und        viel        Wasser        wird        die          Chloroformlösung    über     Calciumchlorid    getrocknet.

    Nach Abziehen des Lösungsmittels bleibt ein Rück  stand, der nach Anreiben mit wenig Methanol kristal  lisiert. Aus     Methanol    umkristallisiert. Ausbeute       11,5        g        =        20%        der        Theorie        (F.        =        140-142         C).     
EMI0003.0094     
  
    Analyse <SEP> C.H.N02c1 <SEP> N <SEP> ber.: <SEP> 7,11%
<tb>  (197,6) <SEP> gef.:

   <SEP> 7,15 <SEP> 0/0       <I>Beispiel 11</I>       4-Oxo-2-chlormethyl-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin]     46 g Chloracetat, 40 g     Salicylamid    und 36 g  Eisessig werden in 200 ml Chloroform 5 Stunden  lang unter     Hindurchleiten    von Chlorwasserstoff zum       Rückfluss    erhitzt.

   Die erhaltene Lösung wird ein  gedampft, der klebrige Rückstand mit wenig Metha  nol angerieben, worauf     Kristallisation        eintritt.    Der       Niederschlag        wird        mit    5     %        iger        Natronlauge        verrührt,     bis eine Probe der Substanz mit     Eisenchloridlösung     keine Färbung mehr gibt. Mit viel Wasser ausge  waschen, aus Methanol umkristallisiert.

   Ausbeute       36        g        =        63'%        der        Theorie        (F.        =        140-142         C).     



  <I>Beispiel 12</I>       4-Oxo-6-chlor-2-(fl-chlor-äthyl)-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin]     Eine Lösung von 20     ml    absolutem     Äthanol    in  150 ml Chloroform wird bei -5  C mit trockenem,  gasförmigem Chlorwasserstoff     gesättigt.    Diese Lö  sung wird unterhalb + 5  C mit 6,2g     Acrolein    ver  setzt und 1/2 Stunde bei Raumtemperatur gerührt.

    Zu der so erhaltenen Lösung von     ss-Chlor-propion-          aldehyd-diäthylacetal    wird 17,1 g     5-CWor-salicyl-          amid    und 15g Eisessig zugegeben und die Mischung  unter Rühren 6 Stunden zum     Rückfluss    erhitzt. Da  nach wird die Lösung im Vakuum eingeengt. Das  kristalline Reaktionsprodukt wird mit kaltem Me  thanol verrieben, auf einer     Nutsche    gesammelt und  mit 1 normaler Natronlauge zur Entfernung des  nicht umgesetzten     5-Chlor=salicylamids    verrieben.  Sodann wird auf einer     Nutsche    mit Wasser neutral  gewaschen und getrocknet.

   Nach dem     Umkristalli-          sieren    aus Äthanol erhält man 12,7 g =     521/o    der      Theorie weisser Kristalle vom     Schmelzpunkt    152 bis  153  C.  



  <I>Beispiel 13</I>       4-Oxo-6-chlor-2-brommethyl-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin]     150 ml     Chloroform    werden mit 17,1 g     5-Chlor-          salicylamid,    18,6 g     a-Brom-acetaldehyddimethylacetal     und 15g Eisessig versetzt. Die Mischung wird unter       Hindurchleiten    von trockenem     Chlorwasserstoffgas     3 Stunden zum     Rückfluss    erhitzt.

   Nach dem Ab  kühlen wird die Lösung im Vakuum eingeengt, der  kristalline Rückstand mit     kaltem    Methanol verrie  ben, auf einer     Nutsche    gesammelt und mit 1 norma  ler Natronlauge     zur    Entfernung des nicht umge  setzten     5-Chlor-salicylamids    verrieben. Sodann wird  auf einer     Nutsche    mit Wasser neutral gewaschen  und getrocknet. Man kristallisiert aus Äthanol um  und erhält 20,3 g =     73,519/o    der Theorie weisser  Kristalle vom F. = 182-l83  C.  



  <I>Beispiel 14</I>       4-Oxo-2-(B-jod-äthyl)-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin]          _    Diese Verbindung erhält man, wenn man     Salicyl-          amid    und     ss-Jodpropionaldehyddimethylacetal    nach  der im Beispiel 6 beschriebenen Methode umsetzt.  F = 133-135  C unter Zersetzung.  



  <I>Beispiel 15</I>  1,5 kg     Chlorwasserstoffgas    werden bei 5-l0  C  in 10 Liter Eisessig eingeleitet. In die Lösung wer  den 4,11 kg     Salicylamid    unter Rühren eingetragen.  Zu dieser Lösung lässt man unter gleichzeitigem  weiterem Einleiten von 1,5 kg     Chlorwasserstoffgas     innerhalb 45 Minuten 2,1 kg Aerolein in gleich  mässigem Strom einlaufen. Man lässt die Temperatur  während dieser Operation innerhalb 10 Minuten  auf 45-50  C ansteigen und hält während der rest  lichen 35 Minuten durch äussere     Kühlung    auf dieser  Temperatur.

   Nach beendetem     Acrolein-Zusatz    rührt  man noch 10 Minuten und lässt dann die dunkel  braune, klare Lösung in     kräftig    gerührtes Wasser  von 10-15  C einlaufen. Das Rohprodukt kristalli  siert dabei sofort aus. Es wird auf einer     Nutsche     gesammelt, mit Wasser neutral gewaschen und bei  maximal 60  C getrocknet. Sodann wird aus Äthanol  unter Zusatz von Kohle umkristallisiert,     abgenutscht,     mit eiskaltem     Äthanol    gewaschen und bei     maximal     60  C getrocknet.

   Man erhält 4,94 kg =     7819/o    der  Theorie     4-Oxo-2=(ss-cWoräthyl)-2,3-dihydro-[benzo-          1,3-oxazin]    vom F. = 146-147 C (unter Zer  setzung).  



  <I>Beispiel 16</I>       4-Oxo-2-(ss-brom-äthyl)-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin]     In 200 ml Eisessig werden bei 5 bis 10  C 20 g       Bromwasserstoffgas    eingeleitet, danach 27,4 g     Sali-          cylamid        hinzugefügt    und zu dieser Suspension unter    weiterem Einleiten von     Bromwasserstoffgas    11,2 g       Aerolein    innerhalb 5 Minuten getropft. Die Tempe  ratur darf dabei 50  C nicht übersteigen. Nach Zu  gabe des     Aeroleins    wird noch 30 Minuten bei 50  C  gerührt und dann die dunkle Lösung in Wasser ge  gossen.

   Das ausgefallene Rohprodukt wird auf einer       Nutsche        gesammelt,    mit Wasser neutral gewaschen  und aus     50o/oigem    Äthanol umkristallisiert. Aus  beute 22 g =     4419/o    der Theorie. F. = 120-121   C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen 4-Oxo-2- (halogenalkyl)-2,3-dihydro-[benzo-1,3-oxazinen] der Formel EMI0004.0051 worin R1 ein Wasserstoff- oder ein Halogenatom, R, ein Halogenatom und n die Zahl 1 oder 2 bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Salicylamid der Formel EMI0004.0055 mit einem Halogenaldehyd der Formel EMI0004.0056 in welcher Alkylen einen geraden Alkenylrest mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen bedeutet, oder einem Acetal dieses Aldehyds kondensiert.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Kondensation in Gegen wart eines Kondensationsmittels durchführt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Kondensation in Gegen wart eines alkoholbindenden Mittels durchführt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass man die Kondensation in Gegen wart eines Lösungsmittels durchführt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Kondensation des Salicyl- amids mit ss-Halogen-propionaldehyd oder Halogen- acetaldehyd in siedendem Chloroform oder Benzol unter azeotroper Entfernung des Wassers und in Ge- genwart von konzentrierter Schwefelsäure durch führt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Kondensation des Sali- cylamids mit ss-Halogen-propionald'ehyd oder Halo- genacetaldehyd in Äthanol in Gegenwart von Halo genwasserstoff durchführt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Kondensation des Salicyl- amids mit ss-Halogen-propionaldehyd oder Halogen- acetaldehyd in Gegenwart einer schwachen Säure, unter azeotroper Entfernung des gebildeten Wassers mit einem Schleppmittel durchführt. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man in einem für die Kondensa- tion geeigneten Medium hergestellte ss-Halogen-pro- pionaldehydacetale ohne Isolierung und Reinigung mit dem Salicylamid kondensiert. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Salicylamid mit einem in seiner Gegenwart aus Acrolein und Halogenwasser stoffgas gebildeten ss Halogen-propionaldehyd in Eis essig kondensiert wird, und dass das erhaltene Reak tionsgemisch in Wasser einlaufen gelassen und das ausgefallene Rohprodukt aus Methanol oder Ätha- nol umkristallisiert wird.
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