CH358324A - Zweifilmkamera - Google Patents
ZweifilmkameraInfo
- Publication number
- CH358324A CH358324A CH358324DA CH358324A CH 358324 A CH358324 A CH 358324A CH 358324D A CH358324D A CH 358324DA CH 358324 A CH358324 A CH 358324A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- camera according
- film
- dependent
- film camera
- mirror
- Prior art date
Links
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 claims description 22
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 9
- 230000009471 action Effects 0.000 claims description 6
- 230000011514 reflex Effects 0.000 claims description 6
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 5
- 230000008569 process Effects 0.000 claims description 5
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 4
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 3
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 3
- 239000003550 marker Substances 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 18
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 claims 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 5
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 5
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 5
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 3
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 3
- 230000000875 corresponding effect Effects 0.000 description 2
- 230000006870 function Effects 0.000 description 2
- 239000003112 inhibitor Substances 0.000 description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 239000005337 ground glass Substances 0.000 description 1
- 239000000543 intermediate Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B19/00—Cameras
- G03B19/02—Still-picture cameras
- G03B19/04—Roll-film cameras
- G03B19/06—Roll-film cameras adapted to be loaded with more than one film, e.g. with exposure of one or the other at will
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Cameras In General (AREA)
Description
Zweifilmkamera Die Erfindung bezieht sich auf eine photogra phische Kamera, bei der gleichzeitig die Verwendung von zwei Filmen, beispielsweise schwarz-weiss oder Color- oder Umkehrfilm verschiedener Gradation, wechselweise belichtet werden kann. Solche Zwei filmkameras sind bereits in verschiedenen Vorschlä gen erläutert worden. Allen diesen bekannten Vor schlägen ist gemeinsam, dass die Belichtung durch einen Zentralverschluss erfolgt, der zwischen den Lin sen des Aufnahmeobjektivs oder unmittelbar hinter diesem angeordnet ist.
Die beiden Filme sind hierbei entweder übereinander, nebeneinander oder in einem rechten Winkel zueinander derart angeordnet, dass durch seitliches oder senkrechtes Verschieben oder durch Verschwenken des einheitlich mit dem Zentral verschluss vereinigten Aufnahmeobjektivs wahlweise der eine oder andere Film belichtet werden konnte. Weitere Vorschläge befassen sich auch damit, jedem Film ein eigenes Aufnahmeobjektiv dem Zentralver- schluss zuzuordnen, wo durch einen Schieber wahl weise der eine oder andere Film abgedeckt bzw. zur Belichtung freigegeben wird.
Alle diese Vorschläge haben jedoch nicht den erwarteten Eingang in die Praxis gefunden, was haupt sächlich daran gelegen hat, dass wegen der hierbei gewählten Anordnung der beiden Filme entweder der dazu erforderliche betriebliche Aufwand zu kompli ziert und damit kostspielig ist oder zu einer zu grossen unhandlichen Gehäuseform führte. Ein weiterer Nach teil bestand darin, dass hierbei der Wechsel für die wahlweise Belichtung des einen oder anderen Films noch zu umständlich und zeitraubend war.
Schliesslich sind auch Zweifilmkameras mit An ordnung eines einzigen Aufnahmeobjektivs mit Zen tralverschluss bekanntgeworden, bei denen die bei den Filme derart lagern, dass ihre Filmspulen parallel zur optischen Achse liegen und ein den Strahlen gang auf die Filme ablenkender Reflexspiegel oder ein Prisma zwischen den beiden Filmen angeordnet ist. Der Reflexspiegel oder das Prisma ist hierbei drehbar gelagert, so dass wahlweise der Strahlengang auf den oberen oder unteren Fihn abgelenkt und da mit belichtet werden kann. Bei diesen Ausführungen lassen sich aber der Reflexspiegel und das Prisma nicht aus dem Strahlengang schwenken, so dass bei diesen Kameras die Anordnung von parallaxenfreien Suchern nicht möglich ist.
Die vorliegende Erfindung beseitigt die dargeleg ten Nachteile. Sie geht zunächst ebenfalls davon aus, durch ein einziges Objektiv vermittels eines den Strah lengang ablenkenden Spiegels die wahlweise Belich tung der beiden Filme vorzunehmen, die derart an geordnet sind, dass die Filmspulen in Richtung der optischen Achse liegen. Erfindungsgemäss erfolgt hier bei die wahlweise Belichtung in der Weise, dass jedem Film ein Schlitzverschluss zugeordnet ist.
Gemäss der Erfindung ist somit eine Zweifilm kamera geschaffen worden, bei der durch die Zu ordnung eines Schlitzverschlusses für jeden Film zu nächst der Vorteil eines grossen Verschlusszeiten-. bereiches bis zum kürzesten Zeitintervall von 1.11000 Sekunde erreicht wird, wobei es im Rahmen der Er findung liegt, für jeden Verschluss bzw.
Film eine ge sonderte Einrichtung zum Regeln der Belichtungs zeit vorzusehen oder diese Einrichtungen miteinander zu kuppeln. Die Anordnung der beiden Filme und Schlitzverschlüsse in senkrechter Laufrichtung zur optischen Achse in Verbindung mit der Anordnung eines schwenkbaren Spiegels in einem um die op tische Achse drehbaren Käfig gestattet einerseits, dass das fest eingebaute oder vorzugsweise auswechselbare Aufnahmeobjektiv zugleich als Sucherobjektiv dienen kann und anderseits durch denselben drehbaren Käfig zwangläufig die wahlweise Schaltung der einzelnen Funktionen für die Auslösung des Verschlusses, der Objektivblende sowie des Aufzuges von Verschluss und Filmtransport durch ein gemeinsames Getriebe erfolgt.
Hierdurch wird gleichzeitig eine gedrängte Bauart möglich, so dass beide Filme und Schlitzver schlüsse und das wegen der Blendenvorwahleinrich- tung relativ grosse Aufnahmeobjektiv in ein form schönes, handliches Gehäuse unterzubringen sind, welches bei der Aufnahme in Augenhöhe des Be nutzers einwandfrei zwischen dessen Handballen liegt. Die an der Kamera angebrachten Bedienungs elemente können derart einfach ausgebildet und gün stig angeordnet werden, dass ein Absetzen nach dem Betrachten des Sucherbildes zwischen den Aufnahmen nicht notwendig ist, so dass alle diese Manipulationen vielmehr in Haltung am Auge vorgenommen werden können.
Weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes werden in der folgenden Beschreibung eines Ausfüh- rungsbeispieles erläutert, das in den Zeichnungen gemäss den Fig. 1-9 dargestellt ist. Hiernach wird der Erfindungsgegenstand im Prinzip und sche matisch dargestellt, wobei zum besseren Verständnis das Kameragehäuse teilweise abgebrochen ist und durchbrochene Stellen aufweist. Ausserdem werden verschiedene Ansichten im Schnitt gezeigt. In den Zeichnungen ist auf die Darstellung der Einzelheiten verzichtet worden, die nicht unbedingt für das Ver ständnis der Erfindung erforderlich sind.
Zur Verein fachung der Erläuterung sind die Teile, die jeweils bei beiden Filmeinrichtungen die gleiche Funktion ausüben, mit einem einheitlichen Bezugszeichen be zeichnet und der Einrichtung für den zweiten Film jeweils ein Häkchen (') beigefügt.
Fig. 1 zeigt in Aufsicht einen Schnitt durch die Kamera.
Fig. 2 zeigt in Draufsicht einen Teil der Kamera im Schnitt.
Fig. 3-5 zeigen von der Rückseite gesehen Ein zelheiten der Schaltmechanik und des Triebwerkes für die beiden Schlitzverschlüsse.
Fig. 6 und 7 zeigen in Seitenansicht und im Schnitt weitere Einzelheiten des Triebwerkes und der Reflex vorrichtung in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen, wobei nach Fig. 6 der obere Film und nach Fig. 7 der untere Film belichtet wird.
Fig. 8 und 9 zeigen schematisch und im Prinzip zwei verschiedene Ausführungsbeispiele einer Anord nung der optischen Aufnahme- und Suchereinrichtung.
Gemäss den Figuren ist das Kameragehäuse 1 zur Aufnahme von zwei Filmen 2, 2' mit ihren Filmspulen und Kassetten eingerichtet. Für den oberen Film 2 sind die Abwickelspule 3 und die Aufwickelspule 4 mit den Kassetten 5 und für den unteren Film 2' die Abwickelspule 3' und die Aufwickelspule 4' mit den Kassetten 5' vorgesehen. Jeder Film ist für sich mit seinen Filmspulen und Kassetten in einer lichtdichten Kamera 6, 6' angeordnet, die jeweils durch einen ab nehmbaren oder gelenkig gelagerten Deckel 7, 7' ver schlossen und geöffnet werden kann. Diese Ausbil dung ermöglicht, dass die Filme 2, 2' auch ohne den Gebrauch von Kassetten 5, 5' verwendbar sind.
Durch die federnd gelagerten Andruckplatten 8, 8' werden die beiden Filme 2, 2' im Bereiche der Bild fenster 9, 9' an die jeweilige Bildbühne bzw. Auflage 10, 10' angepresst. Unterhalb derselben ist jeweils ein Schlitzverschluss angeordnet, der schematisch dar gestellt, jeweils aus dem I. Vorhang 11, 11' mit den Vorhangwalzen 12, 12' und 13, 13' und dem II. Vor hang 14, 14' mit den Vorhangwalzen 15, 15' und 16, 16' besteht. Zur Führung beider Vorhänge dienen die Gleitrollen 17, 17'. Beide Vorhänge weisen Aus schnitte zur Schlitzbildung auf und der I.
Vorhang 11, 11' gibt das Bildfenster 9, 9' für die Belichtung frei, während der II. Vorhang 14, 14' dasselbe wieder schliesst, wobei der Ablauf beider Vorhänge durch Federzug vermittels der Vorhangwalzen 13, 13' und 16, 16' bewirkt wird. Aus den Figuren ist ersichtlich, dass sämtliche Filmspulen und Kassetten für die bei den Filme und ebenso sämtliche Vorhangwalzen und Gleitrollen der beiden Schlitzverschlüsse in paralleler Richtung zur optischen Achse des Aufnahmeobjektivs 18 sind, so dass die beiden Film- und Schlitzver schlüsse quer bzw. senkrecht hierzu verlaufen.
Der Ablauf und Aufzug der beiden Schlitzver schlüsse -in Verbindung mit dem Filmtransport wird durch ein gemeinsames Triebwerk bewirkt, wobei der Aufzug durch einen einzigen Aufzugsknopf 19 erfolgt. Mit demselben ist, wie Fig. 5 und 6 zeigen, durch eine Achse 20 ein Sperrad 21 fest verbunden, das mit einer am Kameragehäuse befestigten Sperrklinke 22 zu sammenarbeitet, wodurch zunächst erreicht wird, dass der Aufzugsknopf 19 nur in einer Richtung gedreht werden kann. Am Sperrad 21 ist weiter eine unter Federwirkung stehende Transportklinke 23 beweglich befestigt, die einen zusätzlichen Arm 24 hat.
Derselbe steht nach vollzogenem Aufzug des Verschlusses und des Filmtransportes, wozu nach dem Ausführungsbei spiel jeweils eine volle Umdrehung des Aufzugsknop fes 19 erforderlich ist, im Bereiche des Hebels 25, welcher durch den Auslöseknopf 26 betätigt wird. Die Transportklinke 23 arbeitet mit dem Mitnehmer 27 zusammen, der mit dem Zahnrad 28 fest verbun den ist. Diese lagern lose um die Achse 20 des Auf zugsknopfes 19. Durch das Zahnrad 28 wird das Zahnrad 29 angetrieben, das seinerseits mit dem Zahnrad 29' kämmt.
Durch das Zahnrad 29 erfolgt der Aufzug des oberen und durch das Zahnrad 29' der Aufzug des unteren Schlitzverschlusses. Das Zahnrad 29 ist lose um die feststehende Achse 30 gelagert, auf die ausser dem noch das Zahnrad 31 und das mit einer Kurve 32 versehene Zahnrad 33 nebeneinander lose gelagert sind. Die beiden Zahnräder 31 und 33 sind jeweils mit einer segmentförmigen Aussparung 34 versehen, in die ein am Zahnrad 29 befestigter Stift 35 durch- geführt ist. Mit dem Zahnrad 33 steht das an der verlängerten Achse der Vorhangwalze 12 befestigte Ritzel 36 und mit dem Zahnrad 31 das an der ver längerten Achse der Vorhangwalze 15 befestigte Rit zen 37 in Eingriff. An dem Zahnrad 33 ist der Sperr stift 38 befestigt, der mit dem Sperrhebel 39 zusam menarbeitet.
Dieser ist mit den Walzen 40 schwenkbar gelagert und durch eine Buchse mit dem Auslösehebel 25 fest verbunden. Die hieran eingehakte Feder 41 bewegt den Auslösehebel 25 mit seinem Sperrhebel 39 jeweils in der Sperrlage, wodurch gleichzeitig der Ablauf der beiden Vorhänge 11, 14 gesperrt ist.
Der Ablauf des I. Vorhanges 11 wird durch die Auslösebewegung des Hebels 25, 39 freigegeben. Die Sperrung und Freigabe des 1I. Vorhanges 14 erfolgt durch einen um den Zapfen 42 schwenkbaren Sperr hebel 43, der mit einem am Zahnrad 31 befestigten Sperrstift 44 zusammenarbeitet und durch die Feder 45 in die Sperrlage bewegt wird. Der Sperrhebel 43 ist durch eine Lagerbuchse mit einem weiteren Hebel 46 fest verbunden. Beim Ablauf des I. Vorhanges 11 hebt der a::1 Zahnrad 33 befestigte Sperrstift 38 den Hebel 46 an und der hieran befestigte Sperrhebel 43 gibt hierdurch das Zahnrad 31 und damit den Ablauf des 1I. Vorhanges 14 frei.
In analoger Weise ist das Triebwerk für den zwei ten Schlitzverschluss, wie die Fig. 3 bis 7 erkennen lassen, gemäss den Teilen 29' bis 46' angeordnet und ausgebildet. Die Sperrung und Freigabe des Trieb werkes für den zweiten Verschluss erfolgt durch den Hebel 39', der mit seinem Ende an einem am Hebel 39 befestigten Stift 47 anliegt. Hiernach wird bei der Auslösebewegung des Hebels 39 der Hebel 39' eben falls aus der Sperrlage bewegt.
Das würde aber dann zur Folge haben, dass alsdann in; funktionswidriger Weise beide Schlitzverschlüsse gemeinsam ablaufen würden, während zufolge der wahlweisen Belichtung nur jeweils der Schlitzverschluss wirksam werden darf, der dem zu belichtenden Film zugeordnet ist. Diese Schaltweise wird zwangläufig vermittels der Reflex einrichtung auf folgende Weise erreicht: Zwischen den beiden Filmen 2, 2' und den diesen jeweils zugeordneten beiden Schlitzverschlüssen ist im Kameragehäuse 1 ein Käfig 49 drehbar angeord net und gelagert, dessen Mittelpunkt in der optischen Achse des Aufnahmeobjektivs 18 liegt.
Dieser Käfig 48 ist hohl ausgebildet und in seinem Innern ist der Reflexspiegcl 49 schwenkbar um das Lager 50 an geordnet. Am Spiegelhalter sind zu beiden Seiten ab gewinkelte Lappen 51 vorgesehen, an die jeweils ein Zapfen 52 befestigt ist. In diese greifen mit entspre chenden Schlitzen je eine Gleitschiene 53 ein, die im Käfig 48 durch entsprechend ausgebildete Lager 54 geführt werden. Diese Gleitschienen 53 gehen an der rückwärts am Käfig 48 vorgesehenen und gleichzeitig als Bund ausgebildeten Stirnseite 55 hindurch und liegen durch die Wirkung der Feder 56 an der Kurve 32 des Verschlussrades 33 an, wie dies Fig. 6 ver anschaulicht.
An der vorderen Seite sind die Gleit schienen 53 mit kurvenartig ausgebildeten Anschlägen 57 versehen, gegen die der Auslösestift 58 für die Blende des Aufnahmeobjektivs 18 anliegt. Beim Ver- schlussablauf gleiten die Gleitschienen 55 durch die Wirkung der Feder 56 von der Kurve 32 des ab gelaufenen Verschlussrades ab und bewegen hierdurch den Spiegel 49 in die Reflexlage, die durch eine Stell schraube 59 begrenzt wird. In dieser Lage wird ge mäss Fig. 6 der obere Film 2 belichtet. Zu diesem Zweck besitzt der Käfig 48 auf der Reflexseite eine Aussparung 60, die zumindest der Grösse des Bild fensters 9 entspricht.
Gleichzeitig wird in dieser Lage das gegenüberliegende Bildfenster 9' durch den Man telteil des Käfigs 48 mit verschlossen. An dem rück wärtigen Bund 55 des Spiegelkäfigs 48 ist ein Zahn kranz 61 angeordnet, der mit dem Zahnrad 62 kämmt, das durch eine Achse 63 mit dem geriffelten Dreh knopf 64 fest verbunden ist. Durch denselben kann der Spiegelkäfig 48 mit dem Spiegel 49 derart ein gestellt bzw. umgeschaltet werden, dass entweder der obere Film 2 oder der untere Film 2' belichtet wird. Diese Stellungen sind jeweils durch die beiden ge häusefesten Anschläge 65, 65' begrenzt, an die ein am Käfig 48 befestigter Stift 66 anschlägt. Die Stirn seite bzw. der Bund 55 des Spiegelkäfigs 48 ist auf seiner Mantelfläche als Kurve 67 ausgebildet.
Auf derselben gleitet mittels eines Stiftes 68 ein unter Federwirkung 69 stehender Sperrhebel 70, der auf dem Zapfen 40 schwenkbar gelagert ist. In gleicher Weise gleitet auf der Kurve 67 mittels eines Stiftes 68' ein unter Federwirkung 69' stehender Sperrhebel 70', der um den Zapfen 40' schwenkbar gelagert ist.
Der Sperrhebel 70 arbeitet zusätzlich mit dem Sperr stift 38 des Verschlussrades 33 und der Sperrhebel 70' zusätzlich mit dem Sperrstift 38' des Verschluss- rades 33' zusammen, und zwar derart, dass bei Ein stellung des Käfigs 48 bzw. des Spiegels 49 auf dem oberen Film 2 der Ablauf des oberen Schlitzverschlus ses freigegeben und der untere Schlitzverschluss ge sperrt ist und umgekehrt, bei Einstellung der Belich tung auf den unteren Film der untere Schlitzverschluss freigegeben und der obere gesperrt ist.
Zur Sichtbar- machung der jeweiligen Einstellung dient eine Merk scheibe 71, die durch ein im Kameragehäuse I vor gesehenes Fenster 72 ersichtlich ist. Die Merkscheibe 71 steht durch ein Zahnrad 73 mit einem Zahnrad 74 in Eingriff, das mit der Achse 63 des Drehknopfes 64 fest verbunden ist (vgl. Fig. 5).
Auf der Achse 63 des Drehknopfes 64 ist weiter eine Steuerscheibe 75 befestigt, die eine Aussparung 76 aufweist, in der der zweiarmige, um einen Zapfen 77 bewegbare Hebel 78 zufolge der Federwirkung 79 mit seiner Nase 80 einfällt. In dieser Lage, die die Fig. 4 zeigt, wird einerseits der Spiegelkäfig 48, in der wirksamen Belichtungssteuerung arretiert, ander seits gibt der Arm 81 des Hebels 78 die Auslösebewe- gung des Hebels 25 frei. Bei dem Schaltvorgang wird der Hebel 78 aus der Aussparung 76 bewegt, wodurch gleichzeitig der Hebel 25 an seiner Auslösebewegung behindert ist.
Durch diese Anordnung wird erreicht, dass die Kamera nur ausgelöst werden kann, wenn sich der Spiegelkäfig in der einen oder anderen wirksamen Belichtungsstellung befindet.
Mit den beiden Verschlussrädern 31, 31' ist je weils der Filmtransport gekuppelt. Gemäss den in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispielen steht mit dem Verschlussrad 31 ein Zahnrad 82 in Eingriff, an dem die Kupplung 83 befestigt ist, die zwei Zähne aufweist. Das Zahnrad 82 und die Kupplung 83 sind lose um die Achse 84 gelagert. Mit der Kupplung 83 arbeitet ein mit einer Sperrklinke 85 versehenes Triebrad 86 zusammen, das einerseits über ein Zwi schenrad 87 die hiermit in Zahneingriff stehende Hülse 88 mit dem Filmschlüssel 89 und anderseits durch das Zahnrad 90 das Filmtransportrad 91 an treibt.
Der Filmschlüssel 89 wird durch die Feder 92 mit der Filmspule 4 gekuppelt und kann durch even tuelles Verschieben durch den Knopf 93 von der Filmspule 4 entkuppelt werden, so dass alsdann die Filmspule 4 mit der Kassette 5 ausgewechselt werden kann. Das hiernach beschriebene Triebwerk für den Filmtransport wird nur beim Verschlussaufzug wirk sam, indem hierbei durch die Sperrklinke 85 die Kupplung 83 und damit das Triebwerk 86 bis 93 mitgenommen wird. Beim Ablauf des Verschlusses dreht sich die Kupplung 83 in entgegengesetzter Rich tung und wirkt damit als Freilauf, so dass während dieser Bewegung das Triebwerk für Filmtransport und Filmspule stillsteht.
Der Rücklauf des Aufzugsgetriebes 27, 28, 29, 29' und damit zugleich der Ablauf der beiden Schlitz verschlüsse wird begrenzt durch eine am Rande des Zahnrades 29' vorgesehene Aussparung 94, die am Ende des Ablaufes an den gehäusefesten Stift 95 an schlägt. Zusätzlich ist für den Rücklauf des Aufzugs getriebes noch eine Rückholfeder 96 vorgesehen, die einerseits am Zahnrad 29' und anderseits gehäusefest eingehängt ist. Durch diese Rückholfeder 96 wird gleichzeitig der Verschlussablauf entlastet.
Die Wirkungsweise der Kamera ist folgende: Es sei angenommen, der Aufzug der beiden Schlitzverschlüsse und des Fihntransportes ist voll endet und die Kamera für die Belichtung des oberen Films 2 eingestellt. Hierbei nehmen das Triebwerk und die einzelnen Teile die in den Fig. 1-6 dar gestellte Lage ein.
Beim Auslösen der Kamera wird durch den Aus löseknopf 26 der Hebel 25 nach abwärts bewegt, wo durch einerseits die Sperrklinke 23, 24 den Mitneh- mer 27 und anderseits durch den am Hebel 25 be festigten Sperrhebel 39 der am Verschlussrad 33 be festigte Sperrstift 38 freigegeben wird, so dass alsdann zufolge Federbewegung der I. Vorhang 11 vermittels seines Triebwerkes 33, 36, 13, 12 ablaufen kann.
Am Anfang dieser Bewegung folgt die Gleitschiene 53 zufolge der Feder 56 der am Verschlussrad 33 vorgesehenen Kurve 32 nach und bewirkt vermittels des Steuerstiftes 58 die Auslösung der Objektiv blende auf dem jeweils vorgewählten Blendenwerk. Gleichzeitig wird hiedurch der Spiegel 49 in seine Reflexlage geschwenkt, die durch den verstellbaren Anschlag 59 begrenzt ist. In dieser Spiegellage, die in Fig. 6 gestrichelt dargestellt ist, werden die vom Aufnahmeobjektiv 18 kommenden Strahlen auf den oberen Film 2 abgelenkt.
Im weiteren Verlauf des Verschlussablaufes hebt der am Verschlussrad 33 be festigte Stift 38 den Hebel 46 an, wodurch der hiermit verbundene Sperrhebel 43 den Sperrstift 44 des Ver- schlussrades 31 freigibt, so dass alsdann zufolge Feder wirkung der II. Vorhang 14 vermittels seines Trieb werkes 31, 37, 15, 16 ablaufen kann. Während der Einstellung zur Belichtung des oberen Films 2 ist das Bildfenster des unteren Films 2' durch den Käfig mantel verdeckt und gleichzeitig durch den Sperrhebel 70' der Ablauf des Verschlussrades 33' und damit der Ablauf des unteren Schlitzverschlusses bzw. der beiden Vorhänge 11 ', 14' verhindert.
Die Einstellung zur Belichtung auf den unteren Film 2 erfolgt durch Drehung des Knopfes 64, wo durch vermittels des Zahnrades 62 und des Zahn kranzes 61 der Spiegelkäfig 48 um 180 gedreht wird, so dass alsdann der obere Film 2 verdeckt und der untere Film 2' für die Belichtung freigegeben ist. Gleichzeitig wird bei dieser Einstellung durch die Kurve 67 der Hebel 70' aus seiner Sperrlage und der Hebel 70 in die Sperrlage bewegt. Hierdurch ist nun mehr der Ablauf des oberen Schlitzverschlusses bzw. der Vorhänge 11, 14 gesperrt und der Ablauf des un teren Schlitzverschlusses bzw. der Vorhänge 11', 14' freigegeben.
Gleichzeitig kommt bei dieser Einstel lung die Gleitschiene 53 an der Kurve 32' des Ver- schlussrades 33' zum Anliegen, so dass beim Ablauf des unteren Verschlusses alsdann die Spiegelbewegung und das Auslösen der Objektivblende erfolgt. Diese Einstellage zeigt die Fig. 7, wobei die Reflexlage des Spiegels 49 strichliert dargestellt ist.
Beim Ablauf des oberen Verschlusses wird durch das Zahnrad 31 das Zahnrad 82 mit der Kupplung 83 und beim Ablauf des unteren Verschlusses wird durch das Zahnrad 31' das Zahnrad 82' mit der Kupplung 83' mitgenommen, wobei die Kupplungen 83, 83' als Freilauf wirken. Beim Aufzug der Schlitz verschlüsse, der durch das gemeinsame Getriebe 21 bis 37 bzw. 37' vermittels des Drehknopfes 19 er folgt, stossen die Kupplungen 83, 83' mit ihrem Zahn gegen die Sperrklinke 85, 85' und nehmen hierdurch das Triebrad 86, 86' mit ihren weiteren Triebrädern für den Filmtransport und die Filmspulen 78 bis 92 bzw. 78' bis 92' mit, wobei die Aufzugsbewegung bei der Triebwerke durch die Sperrhebel 39, 39' begrenzt wird.
Gemäss dem beschriebenen Ausführungsbeispiel wird beim Ablauf des I. Vorhanges<B>11,</B> 11' durch das Verschlussrad 33 vermittels des Stiftes 38 und des He bels 46, 43 der Ablauf des II. Vorhanges freigegeben, wodurch eine Schlitzvorbildung erreicht wird. Die Regelung der verschiedenen Belichtungszeiten kann hierbei durch einstellbare Hemmwerke erfolgen, die dem Verschlussrad 31 des II. Vorhanges zugeordnet sind. Dabei können für beide Verschlüsse ein gemein sames Hemmwerk oder auch für jeden Verschluss ein gesondertes Hemmwerk vorgesehen werden.
Hier durch ist es möglich, ohne Umstellung für jeden Ver- schluss eine andere Belichtungszeit einzustellen. Schliesslich kann die Anordnung auch derart getroffen werden, dass die Schlitzvorbildung und die Einstellung der verschiedenen Belichtungszeiten ausschliesslich durch Zuordnung von Hemmwerken geregelt wird. Hiernach erfolgt alsdann der Ablauf beider Vorhänge gleichzeitig, und es erübrigen sich damit die Mittel, die erforderlich sind, um durch den I. Vorhang den 1l. Vorhang auszulösen.
Der Spiegel 49 wird nach erfolgter Auslösung in die Reflexlage bewegt und beim Verschlussaufzug je weils in die unwirksame Stellung zurückgeführt. Diese Wirkungsweise gestattet die Anordnung einer Matt scheibe bzw. Bildfeldlinse 98 in Richtung der opti schen Achse des Aufnahmeobjektivs 18, so dass das selbe gleichzeitig als Sucherobjektiv dient. Auf diese Weise ist der Vorteil erreicht, dass ohne die Anord nung eines zusätzlichen Sucherobjektivs eine paral- laxefreie Suchereinrichtung geschaffen wird, die die Betrachtung des Sucherbildes in bevorzugtem Mass- stab.1 : 1 ermöglicht.
Für die Umkehrung des auf die Mattscheibe bzw. Bildfeldlinse 98 vom Aufnahmeobjektiv 18 entwor fenen Sucherbildes werden zwei verschiedene optische Systeme vorgeschlagen, die in den Ausführungsbei spielen 8 und 9 schematisch dargestellt sind.
Gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 be steht das optische Umkehrsystem aus einer Vereini gung eines Schmidtschen Prismas 99 und einem Dach kantprisma 101, zwischen denen ein Luftspalt 108 be steht, so dass ihre beiden Flächen 100, 102 reflektie rend wirken und mit dem weiter ein aus mehreren Linsen zusammengesetztes Betrachtungs- bzw. Ver grösserungssystem 103 zugeordnet ist. Hierbei wird das vom Aufnahmeobjektiv 18 von der Bildfeldlinse 98 entworfene Bild, das durch ein Bildfenster 104 umgrenzt ist, durch das Schmidtsche Prisma 99, 100 zunächst umgelenkt und nachfolgend durch das Dach kantprisma 101, 102 seitenrichtig vertauscht, so dass alsdann durch das Linsensystem bzw.
Okular 103 bei entsprechender Vergrösserung ein seitenrichtiges Su cherbild in bevorzugtem Massstab 1 : 1 betrachtet werden kann.
Die Fig. 9 zeigt eine andere Einrichtung zur voll ständigen Bildumkehrung auf kurze Distanz. Dieses optische System besteht im wesentlichen darin, dass zunächst ebenfalls im Strahlengang des Aufnahme objektivs 18 eine Bildfeldlinse 98 derart angeordnet ist, dass auf derselben das vom Aufnahmeobjektiv 18 entworfene seitenvertauschte und höhenverkehrte Bild zur Abbildung gelangt.
Hinter der Büdfeldlinse 98 ist ein Hohlspiegel 105 und zwischen diesem ein Planspiegel 106 angeordnet, derart, dass das von der Bildfeldlinse 98 entworfene, seitenvertauschte und höhenverkehrte Bild von dem Hohlspiegel 105 auf dem Planspiegel 106 entworfen wird, der durch Rich tungsumkehr das reelle und verkleinerte Bild mit Hilfe eines Okulars bzw. einer Lupe 107 vergrössert sichtbar macht. Dabei ist es für die Erfindung weiter wesentlich, dass alle Mittel des optischen Systems, nämlich Aufnahmeobjektiv 18, Bildfeldlinse 98, Hohl spiegel 105, Planspiegel 106 und Betrachtungsoku lar bzw.
Lupe 107 hintereinander in Richtung einer für alle diese optischen Mittel gemeinsamen und um geknickten Achse angeordnet sind. Diese Anordnung und Ausbildung des optischen Systems hat den Vor teil einer raum- und gewichtsparenden, gedrängten Bauart.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zweifilmkamera mit parallel zur optischen Achse liegenden Filmspulen und zwischen den mit entspre chendem Abstand parallel zueinander liegenden Fil men angeordnetem, den Strahlendurchgang auf die Filme ablenkendem, schwenkbarem Reflexspiegel, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Film (2, 2') ein Schlitzverschluss (11-17; 11'-17') derart zugeord net ist, dass die Vorhangrollen (12, 13, 15, 16, 17 bzw. 12', 13', 15', 16', 17') parallel zur optischen Achse liegen und Film- und Schlitzverschluss senk recht zu ihr verlaufen.UNTERANSPRÜCHE 1. Zweifilmkamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die beiden Filme (2, 2') als auch die ihnen zugeordneten Schlitzverschlüsse (11-17 bzw. 11'-17') jeweils in voneinander ört lich getrennten, für sich abgeschlossenen Räumen an geordnet sind. 2.Zweifilmkamera nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Re flexspiegel (49) zwischen den beiden Filmen (2, 2') in einem um die optische Achse drehbaren Käfig (48) derart schwenkbar angeordnet ist, dass er vermittels diesem in unwirksamer Lage wahlweise auf die Be lichtung des einen oder anderen Films eingestellt und beim Ablauf des jeweils zugeordneten Schlitzver schlusses in die wirksame Lage geschwenkt wird. 3. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass den beiden Schlitzverschlüssen (11-17 bzw.11'-17') Schaltmittel (39, 70 bzw. 39', 70') zu geordnet sind, die wahlweise den Ablauf des Schlitz verschlusses für den zu belichtenden Film freigeben und für den anderen Film sperren. 4. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Schaltmittel (39, 70 bzw. 39', 70') für die beiden Schlitzverschlüsse (11-17 bzw. 11'-1<B>7</B>) durch den Spiegelkäfig (48) erfolgt.5. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (39, 70 bzw. 39', 70') jeweils aus einem für jeden Schlitzverschluss besonders zugeord neten Hebelsystem (39, 40, 68-70 bzw. 39', 40', 68'-70') bestehen und ihre Steuerung vom Spiegel käfig (48, 55) vermittels einer Kurve (67) derart wechselweise erfolgt, dass bei dem Schlitzverschluss, der dem zu belichtenden Film zugeordnet ist, der Ab lauf des Verschlussrades (33, 33') freigegeben, da gegen bei dem anderen Schlitzverschluss gesperrt ist. 6.Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehbewegung des Spiegelkäfigs (48) durch einen ausserhalb seines Strahlendurchganges angeordneten Drehknopf (64) in Verbindung mit Zwischenrädern (61, 62) erfolgt. 7. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und Un- teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die je weils richtige Einstellung des Spiegelkäfigs (48) durch einen am Käfig befestigten Stift (66) begrenzt wird, der an gehäusefeste Anschläge (65, 65') zur Anlage kommt. B.Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung (75-81) vorgesehen ist, die das Auslösen der Kamera bei unrichtiger Einstellung des Spiegels (49) bzw. des Spiegelkäfigs (48) verhindert. 9. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein richtung (75-81) eine mit dem Spiegelkäfig (48) oder dem Drehknopf (64) gekuppelte Steuerscheibe (75, 76) aufweist, die über einen Zwischenhebel (78, 80) den Auslösehebel (25, 26) bei unrichtiger Einstellage des Spiegelkäfigs (48) sperrt. 10.Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeich net, dass die jeweils richtige und durch Anschläge (65, 65') begrenzte Einstellage des Spiegelkäfigs (48) gleichzeitig durch den hierbei in die Aussparung (76) der Steuerscheibe (75) einfallenden Zwischenhebel (78, 80) arretiert wird. 11. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-10, dadurch gekennzeich net, dass eine Einrichtung (71-74) zur Anzeige für die jeweilige Einstellung der beiden Filme (2, 2') vor gesehen ist.12. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinrichtung (71-74) eine mit Sichtzeichen versehene Merkscheibe (71) aufweist, die mit dem Spiegelkäfig (48, 49) bzw. dem Drehknopf (64) ge kuppelt ist. 13. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-12, dadurch gekennzeich net, dass die wahlweise Auslösung der beiden Schlitz verschlüsse (11-l7 und 11'-17') durch einen ein zigen Auslöser (26) erfolgt.14. Zweifihnkamera nach Patentanspruch und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslöseeinrichtung für beide Schlitzverschlüsse (11 bis 17 und 11'-17') einen unter Federwirkung ste henden, schwenkbar gelagerten Hebel (25) aufweist, durch den vermittels des Hebelpaares (39, 39', 47) der Ablauf beider Verschlussräder (33, 33') gesperrt und bei der Auslösebewegung freigegeben wird und hierbei gleichzeitig durch Betätigen der Sperrklinke (23, 24) den Rücklauf des Verschlussaufzugsgetriebes (21, 29, 29') freigibt. 15.Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-14, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufzug der beiden Schlitzverschlüsse (11-17 und 11\-17') und der Transport der beiden Filme (2, 2') durch ein gemeinsames Aufzugswerk (19-24, 27-47) erfolgt. 16. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das gemeinsame Aufzugswerk, das durch einen Drehknopf (19) oder Schnellaufzug betätigt werden kann, einen hiermit verbundenen Sperrtrieb (21-24) aufweist, durch den über Zahnräder (28, 29, 29') der Aufzug der Verschlussräder (31, 33 und 31', 33') erfolgt, wo bei durch Zahnräder (31, 31') über ein als Freilauf ausgebildetes Sperrgetriebe (82-86) gleichzeitig der Transport beider Filme (2, 2') betätigt wird.17. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 15 und 16, dadurch gekenn zeichnet, dass für den Rücklauf des Aufzugsgetriebes (27, 29, 29') eine zusätzliche Hilfsfeder (96) vor gesehen ist. 18. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-17, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung (52-58) zur selbsttätigen Aus lösung bzw. Steuerung der Blende bei Aufnahme objektiven (18) mit Vorwahlblende vorgesehen ist. 19.Zweifilmkamera nach Patentanspruch und Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (52-58) aus zwei im Spiegelkäfig (48) geführten Gleitschienen (53) besteht, die jeweils von dem ablaufenden Verschluss durch die Kurven (32, 32') derart gesteuert werden, dass hierdurch der Spie gel (49) in die Reflexlage bewegt und dabei gleich zeitig das Steuerorgan der Blende des Aufnahme objektivs (18) betätigt wird. 20. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-19, dadurch gekennzeichnet, dass in der optischen Achse der Kamera das Objektiv (18), der in eine wirksame Stellung klappbare Reflex spiegel (49) und eine Bildfeldlinse (98) derart hinter einander angeordnet sind, dass das Objektiv (18) so wohl als Aufnahmeobjektiv als auch als Sucheroptik Verwendung finden kann.21. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass in Richtung der optischen Achse der Bildfeldlinse (98) ein optisches Umkehrsystem zur vergrösserten Be trachtung des seiten- und höhenrichtigen Sucherbildes zugeordnet ist. 22. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 20 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass das optische Umkehrsystem derart ausgebildet ist, dass das vom Aufnahmeobjektiv (18) auf der Bild feldlinse (98) entworfene Bild durch die Vereinigung eines Prismas (99) mit einem Dachkantprisma (101), zwischen deren Reflexionsflächen (l00, 102) ein Luftspalt (108) besteht, in die bildrichtige Lage um- gelenkt wird, und mit Hilfe eines Linsensystems (103) alsdann vergrössert betrachtet werden kann.23. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 20 und 21, dadurch gekenn zeichnet, dass das optische Umkehrsystem derart aus gebildet ist, dass das vom Aufnahmeobjektiv (18) mit der Bildfeldlinse (98) entworfene, seitenvertauschte und höhenverkehrte Bild von einem Hohlspiegel (105) geworfen wird, der durch Richtungswechsel das re elle und verkleinerte Bild mit Hilfe eines Okulars bzw. einer Lupe (107) vergrössert sichtbar macht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH358324T | 1957-10-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH358324A true CH358324A (de) | 1961-11-15 |
Family
ID=4511870
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH358324D CH358324A (de) | 1957-10-07 | 1957-10-07 | Zweifilmkamera |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH358324A (de) |
-
1957
- 1957-10-07 CH CH358324D patent/CH358324A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2222477A1 (de) | Photographische Kamera | |
| DE2156893C3 (de) | Einäugige Spiegelreflexkamera | |
| CH358324A (de) | Zweifilmkamera | |
| AT218848B (de) | Zweifilmkamera | |
| DE656291C (de) | Photographische Kamera mit zwei verschiedenbrennweitigen Objektiven | |
| CH615765A5 (de) | ||
| DE622349C (de) | Reflexkamera | |
| DE1135282B (de) | Zweifilm-Kamera | |
| DE490935C (de) | Kleinbild-Filmkamera | |
| DE974166C (de) | Einaeugige Spiegelreflexkamera | |
| AT208703B (de) | Photographische Kamera mit Objektivverschluß und im Kameragehäuse angeordnetem Verschlußgetriebe | |
| AT152368B (de) | Photographische Kamera. | |
| DE2132576A1 (de) | Kameramechanismus fuer kinematographische Spiegelreflex-Kameras | |
| DE1169283B (de) | Spiegelsteuerung fuer einaeugige Spiegelreflex-kameras mit Spiegelrueckkehrgetriebe | |
| DE604953C (de) | Photographische Aufnahmekammer mit einer ueber der Aufnahmekammer angeordneten Sucherkammer | |
| AT203356B (de) | Federwerkantrieb für einen quer zum Strahlengang des Objektivs geführten Schieberverschluß einer einäugigen Spiegelreflexkamera | |
| DE735122C (de) | Multiplikator-Kamera | |
| AT241271B (de) | Einrichtung zum spulenwechsellosen Betrieb von kinematographischen Geräten | |
| DE893006C (de) | Brille, insbesondere Sonnenbrille, mit eingebautem Fotoapparat | |
| AT218849B (de) | Zweifilmkamera | |
| DE1942183C3 (de) | Kamerasucher für eine einäugige Spiegelreflexkamera | |
| AT226517B (de) | Photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser und einem von Hand betätigbaren Steller | |
| DE1145917B (de) | Fotografische Kamera mit Objektivverschluss und im Kameragehaeuse angeordnetem Verschlussgetriebe | |
| DE1196957B (de) | Einaeugige Spiegelreflexkamera mit Zentralverschluss | |
| DE1653975U (de) | Spiegelreflexkamera fuer kleinbildfilm, insbesondere farbfilm. |