CH358324A - Zweifilmkamera - Google Patents

Zweifilmkamera

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CH358324A
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CH
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camera according
film
dependent
film camera
mirror
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Inventor
Boehm Siegfried
Skolaude Heinrich
Jehmlich Gerd
Jurenz Rolf
Original Assignee
Kamera & Kinowerke Dresden Veb
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/04Roll-film cameras
    • G03B19/06Roll-film cameras adapted to be loaded with more than one film, e.g. with exposure of one or the other at will

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description


      Zweifilmkamera       Die Erfindung bezieht sich auf eine photogra  phische Kamera, bei der gleichzeitig die Verwendung  von zwei Filmen, beispielsweise schwarz-weiss oder       Color-    oder Umkehrfilm verschiedener Gradation,  wechselweise belichtet werden kann. Solche Zwei  filmkameras sind bereits in verschiedenen Vorschlä  gen erläutert worden. Allen diesen bekannten Vor  schlägen ist gemeinsam, dass die Belichtung durch  einen     Zentralverschluss    erfolgt, der zwischen den Lin  sen des Aufnahmeobjektivs oder unmittelbar hinter  diesem angeordnet ist.

   Die beiden Filme sind hierbei  entweder übereinander, nebeneinander oder in einem  rechten Winkel zueinander derart angeordnet, dass  durch seitliches oder senkrechtes Verschieben oder  durch     Verschwenken    des einheitlich mit dem Zentral  verschluss vereinigten Aufnahmeobjektivs wahlweise  der eine oder andere Film belichtet werden konnte.  Weitere Vorschläge befassen sich auch damit, jedem  Film ein eigenes Aufnahmeobjektiv dem     Zentralver-          schluss    zuzuordnen, wo durch einen Schieber wahl  weise der eine oder andere Film abgedeckt bzw.     zur     Belichtung freigegeben wird.  



  Alle diese Vorschläge haben jedoch nicht den  erwarteten Eingang in die Praxis gefunden, was haupt  sächlich daran gelegen hat, dass wegen der hierbei  gewählten Anordnung der beiden Filme entweder der  dazu erforderliche betriebliche Aufwand zu kompli  ziert und damit kostspielig ist oder zu einer zu grossen  unhandlichen Gehäuseform führte. Ein weiterer Nach  teil bestand darin, dass hierbei der Wechsel für die  wahlweise Belichtung des einen oder anderen Films  noch zu umständlich und zeitraubend war.  



  Schliesslich sind auch Zweifilmkameras mit An  ordnung eines einzigen Aufnahmeobjektivs mit Zen  tralverschluss bekanntgeworden, bei denen die bei  den Filme derart lagern, dass ihre Filmspulen parallel    zur optischen Achse liegen und ein den Strahlen  gang auf die Filme ablenkender Reflexspiegel oder  ein Prisma zwischen den beiden     Filmen    angeordnet  ist. Der     Reflexspiegel    oder das Prisma ist hierbei  drehbar gelagert, so dass wahlweise der Strahlengang  auf den oberen oder unteren     Fihn    abgelenkt und da  mit belichtet werden kann. Bei diesen Ausführungen  lassen sich aber der Reflexspiegel und das Prisma  nicht aus dem Strahlengang schwenken, so dass bei  diesen Kameras die Anordnung von     parallaxenfreien     Suchern nicht möglich ist.  



  Die vorliegende Erfindung beseitigt die dargeleg  ten Nachteile. Sie geht zunächst ebenfalls davon aus,  durch ein einziges Objektiv vermittels eines den Strah  lengang ablenkenden Spiegels die wahlweise Belich  tung der beiden Filme vorzunehmen, die derart an  geordnet sind, dass die Filmspulen in Richtung der  optischen Achse liegen. Erfindungsgemäss erfolgt hier  bei die wahlweise Belichtung in der Weise, dass jedem  Film ein     Schlitzverschluss    zugeordnet ist.  



  Gemäss der Erfindung ist somit eine Zweifilm  kamera geschaffen worden, bei der durch die Zu  ordnung eines Schlitzverschlusses für jeden Film zu  nächst der Vorteil eines grossen     Verschlusszeiten-.          bereiches    bis zum kürzesten Zeitintervall von     1.11000     Sekunde erreicht wird, wobei es im Rahmen der Er  findung     liegt,    für jeden Verschluss bzw.

   Film eine ge  sonderte Einrichtung zum Regeln der Belichtungs  zeit vorzusehen oder diese Einrichtungen miteinander  zu     kuppeln.    Die Anordnung der beiden Filme und  Schlitzverschlüsse in senkrechter Laufrichtung zur  optischen Achse in Verbindung mit der Anordnung  eines schwenkbaren Spiegels in einem um die op  tische Achse drehbaren Käfig gestattet einerseits, dass  das fest eingebaute oder vorzugsweise auswechselbare  Aufnahmeobjektiv zugleich als Sucherobjektiv dienen      kann und anderseits durch denselben drehbaren Käfig       zwangläufig    die wahlweise Schaltung der     einzelnen     Funktionen für die Auslösung des Verschlusses, der       Objektivblende    sowie des Aufzuges von Verschluss  und Filmtransport durch ein gemeinsames Getriebe  erfolgt.

   Hierdurch wird gleichzeitig eine gedrängte  Bauart möglich, so dass beide     Filme    und Schlitzver  schlüsse und das wegen der     Blendenvorwahleinrich-          tung    relativ grosse Aufnahmeobjektiv in ein form  schönes, handliches Gehäuse unterzubringen sind,  welches bei der Aufnahme in Augenhöhe des Be  nutzers einwandfrei zwischen dessen Handballen  liegt. Die an der Kamera angebrachten Bedienungs  elemente können derart einfach ausgebildet und gün  stig angeordnet werden, dass ein Absetzen nach dem  Betrachten des Sucherbildes zwischen den Aufnahmen  nicht notwendig ist, so dass alle diese Manipulationen  vielmehr in Haltung am Auge vorgenommen werden  können.  



  Weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes  werden in der folgenden Beschreibung eines     Ausfüh-          rungsbeispieles    erläutert, das in den Zeichnungen  gemäss den     Fig.    1-9 dargestellt ist. Hiernach  wird der Erfindungsgegenstand im Prinzip und sche  matisch dargestellt, wobei zum besseren Verständnis  das Kameragehäuse teilweise abgebrochen ist und  durchbrochene Stellen aufweist. Ausserdem werden  verschiedene Ansichten im Schnitt gezeigt. In den  Zeichnungen ist auf die Darstellung der     Einzelheiten     verzichtet worden, die nicht unbedingt für das Ver  ständnis der Erfindung     erforderlich    sind.

   Zur Verein  fachung der Erläuterung sind die Teile, die jeweils  bei beiden Filmeinrichtungen die gleiche Funktion  ausüben, mit einem einheitlichen Bezugszeichen be  zeichnet und der Einrichtung für den zweiten Film  jeweils ein Häkchen (') beigefügt.  



       Fig.    1 zeigt in Aufsicht einen Schnitt durch die  Kamera.  



       Fig.    2 zeigt in Draufsicht einen Teil der Kamera  im Schnitt.  



       Fig.    3-5 zeigen von der Rückseite gesehen Ein  zelheiten der Schaltmechanik und des Triebwerkes  für die beiden Schlitzverschlüsse.  



       Fig.    6 und 7 zeigen in Seitenansicht und im Schnitt  weitere     Einzelheiten    des Triebwerkes und der Reflex  vorrichtung in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen,  wobei nach     Fig.    6 der obere Film und nach     Fig.    7  der untere Film belichtet wird.  



       Fig.    8 und 9 zeigen schematisch und im Prinzip  zwei verschiedene Ausführungsbeispiele einer Anord  nung der optischen Aufnahme- und Suchereinrichtung.  



  Gemäss den Figuren ist das Kameragehäuse 1 zur  Aufnahme von zwei Filmen 2, 2' mit ihren Filmspulen  und Kassetten eingerichtet. Für den oberen Film 2  sind die     Abwickelspule    3 und die     Aufwickelspule    4  mit den Kassetten 5 und für den unteren Film 2' die       Abwickelspule    3' und die     Aufwickelspule    4' mit den  Kassetten 5' vorgesehen. Jeder Film ist für sich mit  seinen Filmspulen und Kassetten in einer lichtdichten    Kamera 6, 6' angeordnet, die jeweils durch einen ab  nehmbaren oder gelenkig     gelagerten    Deckel 7, 7' ver  schlossen und geöffnet werden kann. Diese Ausbil  dung     ermöglicht,    dass die Filme 2, 2' auch ohne den  Gebrauch von Kassetten 5, 5' verwendbar sind.

    Durch die federnd gelagerten Andruckplatten 8, 8'  werden die beiden Filme 2, 2' im Bereiche der Bild  fenster 9, 9' an die jeweilige Bildbühne bzw. Auflage  10, 10'     angepresst.    Unterhalb derselben ist jeweils ein       Schlitzverschluss    angeordnet, der schematisch dar  gestellt, jeweils aus dem I. Vorhang 11, 11' mit den       Vorhangwalzen    12, 12' und 13, 13' und dem     II.    Vor  hang 14, 14' mit den Vorhangwalzen 15, 15' und 16,  16' besteht. Zur Führung beider Vorhänge dienen die  Gleitrollen 17, 17'. Beide Vorhänge weisen Aus  schnitte zur Schlitzbildung auf und der I.

   Vorhang 11,  11' gibt das Bildfenster 9, 9' für die Belichtung frei,  während der     II.    Vorhang 14, 14' dasselbe wieder  schliesst, wobei der Ablauf beider Vorhänge durch  Federzug vermittels der Vorhangwalzen 13, 13' und  16, 16' bewirkt wird. Aus den Figuren ist ersichtlich,  dass sämtliche Filmspulen und Kassetten für die bei  den Filme und ebenso sämtliche Vorhangwalzen und  Gleitrollen der beiden Schlitzverschlüsse in paralleler  Richtung zur optischen Achse des Aufnahmeobjektivs  18 sind, so dass die beiden Film- und Schlitzver  schlüsse quer bzw. senkrecht hierzu verlaufen.  



  Der Ablauf und Aufzug der beiden Schlitzver  schlüsse -in Verbindung mit dem     Filmtransport    wird  durch ein gemeinsames Triebwerk bewirkt, wobei der  Aufzug durch einen einzigen Aufzugsknopf 19     erfolgt.     Mit demselben ist, wie     Fig.    5 und 6 zeigen, durch eine  Achse 20 ein Sperrad 21 fest verbunden, das mit einer  am Kameragehäuse befestigten Sperrklinke 22 zu  sammenarbeitet, wodurch zunächst erreicht wird, dass  der Aufzugsknopf 19 nur in einer Richtung gedreht  werden kann. Am Sperrad 21 ist weiter eine unter  Federwirkung stehende Transportklinke 23 beweglich  befestigt, die einen zusätzlichen Arm 24 hat.

   Derselbe  steht nach vollzogenem Aufzug des Verschlusses und  des Filmtransportes, wozu nach dem Ausführungsbei  spiel jeweils eine volle Umdrehung des Aufzugsknop  fes 19 erforderlich ist, im Bereiche des Hebels 25,  welcher durch den     Auslöseknopf    26 betätigt wird.  Die Transportklinke 23 arbeitet mit dem     Mitnehmer     27 zusammen, der mit dem Zahnrad 28 fest verbun  den ist. Diese lagern lose um die Achse 20 des Auf  zugsknopfes 19. Durch das Zahnrad 28 wird das  Zahnrad 29 angetrieben, das seinerseits mit dem  Zahnrad 29' kämmt.  



  Durch das Zahnrad 29 erfolgt der Aufzug des  oberen und durch das Zahnrad 29' der Aufzug des  unteren Schlitzverschlusses. Das Zahnrad 29 ist lose  um die feststehende Achse 30 gelagert, auf die ausser  dem noch das Zahnrad 31 und das mit einer Kurve  32 versehene Zahnrad 33 nebeneinander lose gelagert  sind. Die beiden Zahnräder 31 und 33 sind jeweils mit  einer     segmentförmigen    Aussparung 34 versehen,  in die ein am Zahnrad 29 befestigter Stift 35 durch-      geführt ist. Mit dem Zahnrad 33 steht das an der  verlängerten Achse der Vorhangwalze 12 befestigte       Ritzel    36 und mit dem Zahnrad 31 das an der ver  längerten Achse der Vorhangwalze 15 befestigte Rit  zen 37 in Eingriff. An dem Zahnrad 33 ist der Sperr  stift 38 befestigt, der mit dem Sperrhebel 39 zusam  menarbeitet.

   Dieser ist mit den Walzen 40 schwenkbar  gelagert und durch eine Buchse mit dem     Auslösehebel     25 fest verbunden. Die hieran eingehakte Feder 41  bewegt den     Auslösehebel    25 mit seinem Sperrhebel  39 jeweils in der Sperrlage, wodurch gleichzeitig der  Ablauf der beiden Vorhänge 11, 14 gesperrt ist.  



  Der Ablauf des I. Vorhanges 11 wird durch die       Auslösebewegung    des Hebels 25, 39 freigegeben. Die  Sperrung und Freigabe des     1I.    Vorhanges 14 erfolgt  durch einen um den Zapfen 42 schwenkbaren Sperr  hebel 43, der mit einem am Zahnrad 31 befestigten  Sperrstift 44 zusammenarbeitet und durch die Feder  45 in die Sperrlage bewegt wird. Der Sperrhebel 43  ist durch eine Lagerbuchse mit einem weiteren Hebel  46 fest verbunden. Beim Ablauf des I. Vorhanges 11  hebt der     a::1    Zahnrad 33 befestigte Sperrstift 38 den  Hebel 46 an und der hieran befestigte Sperrhebel 43  gibt hierdurch das Zahnrad 31 und damit den Ablauf  des     1I.    Vorhanges 14 frei.  



  In analoger Weise ist das Triebwerk für den zwei  ten     Schlitzverschluss,    wie die     Fig.    3 bis 7 erkennen  lassen, gemäss den Teilen 29' bis 46' angeordnet und  ausgebildet. Die Sperrung und Freigabe des Trieb  werkes für den zweiten Verschluss erfolgt durch den  Hebel 39', der mit seinem Ende an einem am Hebel  39 befestigten     Stift    47 anliegt. Hiernach wird bei der       Auslösebewegung    des Hebels 39 der Hebel 39' eben  falls aus der Sperrlage bewegt.

   Das würde aber dann  zur Folge haben, dass alsdann     in;    funktionswidriger  Weise beide Schlitzverschlüsse gemeinsam ablaufen  würden, während zufolge der wahlweisen Belichtung  nur jeweils der     Schlitzverschluss    wirksam werden darf,  der dem zu belichtenden Film zugeordnet ist. Diese  Schaltweise wird     zwangläufig    vermittels der Reflex  einrichtung auf folgende Weise erreicht:  Zwischen den beiden Filmen 2, 2' und den diesen  jeweils zugeordneten beiden Schlitzverschlüssen ist  im Kameragehäuse 1 ein Käfig 49 drehbar angeord  net und gelagert, dessen Mittelpunkt in der optischen  Achse des Aufnahmeobjektivs 18 liegt.

   Dieser Käfig  48 ist hohl ausgebildet und in seinem Innern ist der       Reflexspiegcl    49 schwenkbar um das Lager 50 an  geordnet. Am Spiegelhalter sind zu beiden Seiten ab  gewinkelte Lappen 51 vorgesehen, an die jeweils ein  Zapfen 52 befestigt ist. In diese greifen mit entspre  chenden Schlitzen je eine Gleitschiene 53 ein, die im  Käfig 48 durch entsprechend ausgebildete Lager 54  geführt werden. Diese Gleitschienen 53 gehen an der  rückwärts am Käfig 48 vorgesehenen und gleichzeitig  als Bund ausgebildeten     Stirnseite    55 hindurch und  liegen durch die Wirkung der Feder 56 an der Kurve  32 des     Verschlussrades    33 an, wie dies     Fig.    6 ver  anschaulicht.

   An der vorderen Seite sind die Gleit  schienen 53 mit kurvenartig ausgebildeten Anschlägen    57 versehen, gegen die der     Auslösestift    58 für die  Blende des Aufnahmeobjektivs 18 anliegt. Beim     Ver-          schlussablauf    gleiten die Gleitschienen 55 durch die  Wirkung der Feder 56 von der Kurve 32 des ab  gelaufenen     Verschlussrades    ab und bewegen hierdurch  den Spiegel 49 in die     Reflexlage,    die durch     eine    Stell  schraube 59 begrenzt wird. In dieser Lage wird ge  mäss     Fig.    6 der obere Film 2 belichtet. Zu diesem  Zweck besitzt der Käfig 48 auf der Reflexseite eine  Aussparung 60, die zumindest der Grösse des Bild  fensters 9 entspricht.

   Gleichzeitig wird in dieser Lage  das gegenüberliegende Bildfenster 9' durch den Man  telteil des Käfigs 48 mit verschlossen. An dem rück  wärtigen Bund 55 des     Spiegelkäfigs    48 ist ein Zahn  kranz 61 angeordnet, der mit dem Zahnrad 62 kämmt,  das durch eine Achse 63 mit dem geriffelten Dreh  knopf 64 fest verbunden ist. Durch denselben kann  der Spiegelkäfig 48 mit dem Spiegel 49 derart ein  gestellt bzw. umgeschaltet werden, dass entweder der  obere Film 2 oder der untere Film 2' belichtet wird.  Diese Stellungen sind jeweils durch die beiden ge  häusefesten Anschläge 65, 65' begrenzt, an die ein  am Käfig 48 befestigter Stift 66 anschlägt. Die Stirn  seite bzw. der Bund 55 des Spiegelkäfigs 48 ist auf  seiner Mantelfläche als Kurve 67 ausgebildet.

   Auf  derselben gleitet mittels eines Stiftes 68 ein unter  Federwirkung 69 stehender Sperrhebel 70, der auf  dem Zapfen 40 schwenkbar gelagert ist. In gleicher  Weise gleitet auf der Kurve 67 mittels eines Stiftes  68' ein unter Federwirkung 69' stehender Sperrhebel  70', der um den Zapfen 40' schwenkbar gelagert ist.

    Der Sperrhebel 70 arbeitet zusätzlich mit dem Sperr  stift 38 des     Verschlussrades    33 und der Sperrhebel  70' zusätzlich mit dem Sperrstift 38' des     Verschluss-          rades    33'     zusammen,    und zwar derart, dass bei Ein  stellung des Käfigs 48 bzw. des Spiegels 49 auf dem  oberen Film 2 der Ablauf des oberen Schlitzverschlus  ses freigegeben und der untere     Schlitzverschluss    ge  sperrt ist und umgekehrt, bei Einstellung der Belich  tung auf den unteren Film der untere     Schlitzverschluss     freigegeben und der obere gesperrt ist.

   Zur     Sichtbar-          machung    der jeweiligen Einstellung dient eine Merk  scheibe 71, die durch ein im Kameragehäuse I vor  gesehenes Fenster 72 ersichtlich ist. Die Merkscheibe  71 steht durch ein Zahnrad 73 mit einem Zahnrad  74 in Eingriff, das mit der Achse 63 des Drehknopfes  64 fest verbunden ist (vgl.     Fig.    5).  



  Auf der Achse 63 des Drehknopfes 64 ist weiter  eine Steuerscheibe 75 befestigt, die eine     Aussparung     76 aufweist, in der der zweiarmige, um einen Zapfen 77  bewegbare Hebel 78 zufolge der     Federwirkung    79  mit seiner Nase 80 einfällt. In dieser Lage, die die       Fig.    4 zeigt, wird einerseits der Spiegelkäfig 48, in  der wirksamen Belichtungssteuerung arretiert, ander  seits gibt der Arm 81 des Hebels 78 die     Auslösebewe-          gung    des Hebels 25 frei. Bei dem Schaltvorgang wird  der Hebel 78 aus der Aussparung 76 bewegt, wodurch  gleichzeitig der Hebel 25 an seiner     Auslösebewegung     behindert ist.

   Durch diese Anordnung wird erreicht,  dass die Kamera nur ausgelöst werden kann, wenn sich      der Spiegelkäfig in der einen oder anderen wirksamen  Belichtungsstellung befindet.  



  Mit den beiden     Verschlussrädern    31, 31' ist je  weils der Filmtransport gekuppelt. Gemäss den in       Fig.    3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispielen steht  mit dem     Verschlussrad    31 ein     Zahnrad    82 in Eingriff,  an dem die Kupplung 83 befestigt ist, die zwei Zähne  aufweist. Das Zahnrad 82 und die Kupplung 83 sind  lose um die Achse 84     gelagert.    Mit der Kupplung 83  arbeitet ein mit einer Sperrklinke 85 versehenes  Triebrad 86 zusammen, das einerseits über ein Zwi  schenrad 87 die hiermit in     Zahneingriff    stehende  Hülse 88 mit dem Filmschlüssel 89 und anderseits  durch das Zahnrad 90 das     Filmtransportrad    91 an  treibt.

   Der Filmschlüssel 89 wird durch die Feder 92  mit der Filmspule 4 gekuppelt und kann durch even  tuelles Verschieben durch den Knopf 93 von der  Filmspule 4 entkuppelt werden, so dass alsdann die  Filmspule 4 mit der Kassette 5 ausgewechselt werden  kann. Das     hiernach    beschriebene Triebwerk für den  Filmtransport wird nur beim     Verschlussaufzug    wirk  sam, indem hierbei durch die Sperrklinke 85 die  Kupplung 83 und     damit    das Triebwerk 86 bis 93  mitgenommen wird. Beim Ablauf des Verschlusses  dreht sich die Kupplung 83 in entgegengesetzter Rich  tung und wirkt damit als Freilauf, so dass während  dieser Bewegung das Triebwerk für Filmtransport  und Filmspule stillsteht.  



  Der Rücklauf des Aufzugsgetriebes 27, 28, 29,  29' und damit zugleich der Ablauf der beiden Schlitz  verschlüsse wird begrenzt durch eine am Rande des  Zahnrades 29' vorgesehene     Aussparung    94, die am  Ende des Ablaufes an den gehäusefesten Stift 95 an  schlägt. Zusätzlich ist für den Rücklauf des Aufzugs  getriebes noch eine     Rückholfeder    96 vorgesehen, die  einerseits am Zahnrad 29' und anderseits gehäusefest  eingehängt ist. Durch diese     Rückholfeder    96 wird  gleichzeitig der     Verschlussablauf    entlastet.  



  Die Wirkungsweise der Kamera ist folgende:  Es sei angenommen, der Aufzug der beiden  Schlitzverschlüsse und des     Fihntransportes    ist voll  endet und die Kamera für die Belichtung des oberen  Films 2 eingestellt. Hierbei nehmen das Triebwerk  und die einzelnen Teile die in den     Fig.    1-6 dar  gestellte Lage ein.  



  Beim Auslösen der Kamera wird durch den Aus  löseknopf 26 der Hebel 25 nach abwärts bewegt, wo  durch einerseits die Sperrklinke 23, 24 den     Mitneh-          mer    27 und anderseits durch den am Hebel 25 be  festigten Sperrhebel 39 der am     Verschlussrad    33 be  festigte Sperrstift 38 freigegeben wird, so dass alsdann  zufolge Federbewegung der I. Vorhang 11 vermittels  seines Triebwerkes 33, 36, 13, 12 ablaufen kann.

    Am Anfang dieser Bewegung folgt die Gleitschiene  53 zufolge der Feder 56 der am     Verschlussrad    33  vorgesehenen Kurve 32 nach und bewirkt vermittels  des Steuerstiftes 58 die Auslösung der Objektiv  blende auf dem jeweils vorgewählten     Blendenwerk.     Gleichzeitig wird     hiedurch    der Spiegel 49 in seine  Reflexlage geschwenkt, die durch den verstellbaren    Anschlag 59 begrenzt ist. In dieser Spiegellage, die  in     Fig.    6 gestrichelt dargestellt ist, werden die vom  Aufnahmeobjektiv 18 kommenden Strahlen auf den  oberen Film 2 abgelenkt.

   Im weiteren Verlauf des       Verschlussablaufes    hebt der am     Verschlussrad    33 be  festigte Stift 38 den Hebel 46 an, wodurch der hiermit  verbundene Sperrhebel 43 den Sperrstift 44 des     Ver-          schlussrades    31 freigibt, so dass alsdann zufolge Feder  wirkung der     II.    Vorhang 14 vermittels seines Trieb  werkes 31, 37, 15, 16 ablaufen kann. Während der  Einstellung zur Belichtung des oberen Films 2 ist das  Bildfenster des unteren Films 2' durch den Käfig  mantel verdeckt und gleichzeitig durch den Sperrhebel  70' der Ablauf des     Verschlussrades    33' und damit  der Ablauf des unteren Schlitzverschlusses bzw. der  beiden Vorhänge 11 ', 14' verhindert.  



  Die Einstellung zur Belichtung auf den unteren  Film 2 erfolgt durch Drehung des Knopfes 64, wo  durch vermittels des Zahnrades 62 und des Zahn  kranzes 61 der Spiegelkäfig 48 um 180  gedreht wird,  so dass alsdann der obere Film 2 verdeckt und der  untere Film 2' für die Belichtung freigegeben ist.  Gleichzeitig wird bei dieser Einstellung durch die  Kurve 67 der Hebel 70' aus seiner Sperrlage und der  Hebel 70 in die Sperrlage bewegt. Hierdurch ist nun  mehr der Ablauf des oberen Schlitzverschlusses bzw.  der Vorhänge 11, 14 gesperrt und der Ablauf des un  teren Schlitzverschlusses bzw. der Vorhänge 11', 14'  freigegeben.

   Gleichzeitig kommt bei dieser Einstel  lung die Gleitschiene 53 an der Kurve 32' des     Ver-          schlussrades    33' zum Anliegen, so dass beim Ablauf  des unteren Verschlusses alsdann die Spiegelbewegung  und das Auslösen der     Objektivblende        erfolgt.    Diese  Einstellage zeigt die     Fig.    7, wobei die     Reflexlage    des  Spiegels 49     strichliert    dargestellt ist.  



  Beim Ablauf des oberen Verschlusses wird durch  das Zahnrad 31 das Zahnrad 82 mit der Kupplung  83 und beim Ablauf des unteren Verschlusses wird  durch das Zahnrad 31' das Zahnrad 82' mit der  Kupplung 83' mitgenommen, wobei die Kupplungen  83, 83' als Freilauf wirken. Beim Aufzug der Schlitz  verschlüsse, der durch das gemeinsame Getriebe 21  bis 37 bzw. 37' vermittels des Drehknopfes 19 er  folgt, stossen die Kupplungen 83, 83' mit ihrem Zahn  gegen die Sperrklinke 85, 85' und nehmen hierdurch  das Triebrad 86, 86' mit ihren weiteren Triebrädern  für den Filmtransport und die Filmspulen 78 bis 92  bzw. 78' bis 92' mit, wobei die Aufzugsbewegung bei  der Triebwerke durch die Sperrhebel 39, 39' begrenzt  wird.  



  Gemäss dem beschriebenen Ausführungsbeispiel  wird beim Ablauf des I. Vorhanges<B>11,</B> 11' durch das       Verschlussrad    33 vermittels des Stiftes 38 und des He  bels 46, 43 der Ablauf des     II.    Vorhanges freigegeben,  wodurch eine Schlitzvorbildung erreicht wird. Die  Regelung der verschiedenen Belichtungszeiten kann  hierbei durch einstellbare Hemmwerke erfolgen, die  dem     Verschlussrad    31 des     II.    Vorhanges zugeordnet  sind. Dabei können für beide Verschlüsse ein gemein  sames Hemmwerk oder auch für jeden Verschluss ein      gesondertes Hemmwerk vorgesehen werden.

   Hier  durch ist es möglich, ohne Umstellung für jeden     Ver-          schluss    eine andere Belichtungszeit einzustellen.  Schliesslich kann die Anordnung auch derart     getroffen     werden, dass die Schlitzvorbildung und die Einstellung  der verschiedenen Belichtungszeiten     ausschliesslich     durch Zuordnung von Hemmwerken geregelt wird.  Hiernach erfolgt alsdann der Ablauf beider Vorhänge  gleichzeitig, und es erübrigen sich damit die Mittel, die  erforderlich sind, um durch den I. Vorhang den     1l.     Vorhang auszulösen.  



  Der Spiegel 49 wird nach erfolgter Auslösung in  die Reflexlage bewegt und beim     Verschlussaufzug    je  weils in die unwirksame Stellung     zurückgeführt.    Diese  Wirkungsweise gestattet die Anordnung einer Matt  scheibe bzw.     Bildfeldlinse    98 in Richtung der opti  schen Achse des Aufnahmeobjektivs 18, so dass das  selbe gleichzeitig als Sucherobjektiv dient. Auf diese  Weise ist der Vorteil erreicht, dass ohne die Anord  nung eines zusätzlichen Sucherobjektivs eine     paral-          laxefreie    Suchereinrichtung geschaffen wird, die die  Betrachtung des Sucherbildes in bevorzugtem     Mass-          stab.1    : 1 ermöglicht.  



  Für die Umkehrung des auf die Mattscheibe     bzw.          Bildfeldlinse    98 vom Aufnahmeobjektiv 18 entwor  fenen Sucherbildes werden zwei verschiedene optische  Systeme vorgeschlagen, die in den Ausführungsbei  spielen 8 und 9 schematisch dargestellt sind.  



  Gemäss dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    8 be  steht das optische Umkehrsystem aus einer Vereini  gung eines     Schmidtschen    Prismas 99 und einem Dach  kantprisma 101, zwischen denen ein Luftspalt 108 be  steht, so dass ihre beiden Flächen 100, 102 reflektie  rend wirken und mit dem weiter ein aus mehreren  Linsen zusammengesetztes     Betrachtungs-    bzw. Ver  grösserungssystem 103 zugeordnet ist. Hierbei wird  das vom Aufnahmeobjektiv 18 von der     Bildfeldlinse     98 entworfene Bild, das durch ein Bildfenster 104  umgrenzt ist, durch das     Schmidtsche    Prisma 99, 100  zunächst umgelenkt und nachfolgend durch das Dach  kantprisma 101, 102 seitenrichtig vertauscht, so dass  alsdann durch das Linsensystem bzw.

   Okular 103 bei  entsprechender Vergrösserung ein seitenrichtiges Su  cherbild in bevorzugtem Massstab 1 : 1 betrachtet  werden kann.  



  Die     Fig.    9 zeigt eine andere Einrichtung zur voll  ständigen Bildumkehrung auf kurze Distanz. Dieses  optische System besteht im wesentlichen darin, dass  zunächst ebenfalls im Strahlengang des Aufnahme  objektivs 18 eine     Bildfeldlinse    98 derart angeordnet  ist, dass auf derselben das vom Aufnahmeobjektiv  18 entworfene seitenvertauschte und höhenverkehrte  Bild zur Abbildung gelangt.

   Hinter der     Büdfeldlinse     98 ist ein Hohlspiegel 105 und zwischen diesem ein  Planspiegel 106 angeordnet,     derart,    dass das von der       Bildfeldlinse    98 entworfene, seitenvertauschte und  höhenverkehrte Bild von dem Hohlspiegel 105 auf  dem Planspiegel 106 entworfen wird, der durch Rich  tungsumkehr das reelle und verkleinerte Bild mit  Hilfe eines Okulars bzw. einer Lupe 107 vergrössert    sichtbar macht. Dabei ist es für die Erfindung weiter  wesentlich, dass alle Mittel des optischen Systems,  nämlich     Aufnahmeobjektiv    18,     Bildfeldlinse    98, Hohl  spiegel 105, Planspiegel 106 und Betrachtungsoku  lar bzw.

   Lupe 107 hintereinander in Richtung einer  für alle diese optischen Mittel gemeinsamen und um  geknickten Achse     angeordnet    sind. Diese Anordnung  und Ausbildung des optischen Systems hat den Vor  teil einer     raum-    und     gewichtsparenden,    gedrängten  Bauart.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zweifilmkamera mit parallel zur optischen Achse liegenden Filmspulen und zwischen den mit entspre chendem Abstand parallel zueinander liegenden Fil men angeordnetem, den Strahlendurchgang auf die Filme ablenkendem, schwenkbarem Reflexspiegel, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Film (2, 2') ein Schlitzverschluss (11-17; 11'-17') derart zugeord net ist, dass die Vorhangrollen (12, 13, 15, 16, 17 bzw. 12', 13', 15', 16', 17') parallel zur optischen Achse liegen und Film- und Schlitzverschluss senk recht zu ihr verlaufen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Zweifilmkamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die beiden Filme (2, 2') als auch die ihnen zugeordneten Schlitzverschlüsse (11-17 bzw. 11'-17') jeweils in voneinander ört lich getrennten, für sich abgeschlossenen Räumen an geordnet sind. 2.
    Zweifilmkamera nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Re flexspiegel (49) zwischen den beiden Filmen (2, 2') in einem um die optische Achse drehbaren Käfig (48) derart schwenkbar angeordnet ist, dass er vermittels diesem in unwirksamer Lage wahlweise auf die Be lichtung des einen oder anderen Films eingestellt und beim Ablauf des jeweils zugeordneten Schlitzver schlusses in die wirksame Lage geschwenkt wird. 3. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass den beiden Schlitzverschlüssen (11-17 bzw.
    11'-17') Schaltmittel (39, 70 bzw. 39', 70') zu geordnet sind, die wahlweise den Ablauf des Schlitz verschlusses für den zu belichtenden Film freigeben und für den anderen Film sperren. 4. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Schaltmittel (39, 70 bzw. 39', 70') für die beiden Schlitzverschlüsse (11-17 bzw. 11'-1<B>7</B>) durch den Spiegelkäfig (48) erfolgt.
    5. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (39, 70 bzw. 39', 70') jeweils aus einem für jeden Schlitzverschluss besonders zugeord neten Hebelsystem (39, 40, 68-70 bzw. 39', 40', 68'-70') bestehen und ihre Steuerung vom Spiegel käfig (48, 55) vermittels einer Kurve (67) derart wechselweise erfolgt, dass bei dem Schlitzverschluss, der dem zu belichtenden Film zugeordnet ist, der Ab lauf des Verschlussrades (33, 33') freigegeben, da gegen bei dem anderen Schlitzverschluss gesperrt ist. 6.
    Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehbewegung des Spiegelkäfigs (48) durch einen ausserhalb seines Strahlendurchganges angeordneten Drehknopf (64) in Verbindung mit Zwischenrädern (61, 62) erfolgt. 7. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und Un- teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die je weils richtige Einstellung des Spiegelkäfigs (48) durch einen am Käfig befestigten Stift (66) begrenzt wird, der an gehäusefeste Anschläge (65, 65') zur Anlage kommt. B.
    Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung (75-81) vorgesehen ist, die das Auslösen der Kamera bei unrichtiger Einstellung des Spiegels (49) bzw. des Spiegelkäfigs (48) verhindert. 9. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein richtung (75-81) eine mit dem Spiegelkäfig (48) oder dem Drehknopf (64) gekuppelte Steuerscheibe (75, 76) aufweist, die über einen Zwischenhebel (78, 80) den Auslösehebel (25, 26) bei unrichtiger Einstellage des Spiegelkäfigs (48) sperrt. 10.
    Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeich net, dass die jeweils richtige und durch Anschläge (65, 65') begrenzte Einstellage des Spiegelkäfigs (48) gleichzeitig durch den hierbei in die Aussparung (76) der Steuerscheibe (75) einfallenden Zwischenhebel (78, 80) arretiert wird. 11. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-10, dadurch gekennzeich net, dass eine Einrichtung (71-74) zur Anzeige für die jeweilige Einstellung der beiden Filme (2, 2') vor gesehen ist.
    12. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinrichtung (71-74) eine mit Sichtzeichen versehene Merkscheibe (71) aufweist, die mit dem Spiegelkäfig (48, 49) bzw. dem Drehknopf (64) ge kuppelt ist. 13. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-12, dadurch gekennzeich net, dass die wahlweise Auslösung der beiden Schlitz verschlüsse (11-l7 und 11'-17') durch einen ein zigen Auslöser (26) erfolgt.
    14. Zweifihnkamera nach Patentanspruch und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslöseeinrichtung für beide Schlitzverschlüsse (11 bis 17 und 11'-17') einen unter Federwirkung ste henden, schwenkbar gelagerten Hebel (25) aufweist, durch den vermittels des Hebelpaares (39, 39', 47) der Ablauf beider Verschlussräder (33, 33') gesperrt und bei der Auslösebewegung freigegeben wird und hierbei gleichzeitig durch Betätigen der Sperrklinke (23, 24) den Rücklauf des Verschlussaufzugsgetriebes (21, 29, 29') freigibt. 15.
    Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-14, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufzug der beiden Schlitzverschlüsse (11-17 und 11\-17') und der Transport der beiden Filme (2, 2') durch ein gemeinsames Aufzugswerk (19-24, 27-47) erfolgt. 16. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das gemeinsame Aufzugswerk, das durch einen Drehknopf (19) oder Schnellaufzug betätigt werden kann, einen hiermit verbundenen Sperrtrieb (21-24) aufweist, durch den über Zahnräder (28, 29, 29') der Aufzug der Verschlussräder (31, 33 und 31', 33') erfolgt, wo bei durch Zahnräder (31, 31') über ein als Freilauf ausgebildetes Sperrgetriebe (82-86) gleichzeitig der Transport beider Filme (2, 2') betätigt wird.
    17. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 15 und 16, dadurch gekenn zeichnet, dass für den Rücklauf des Aufzugsgetriebes (27, 29, 29') eine zusätzliche Hilfsfeder (96) vor gesehen ist. 18. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-17, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung (52-58) zur selbsttätigen Aus lösung bzw. Steuerung der Blende bei Aufnahme objektiven (18) mit Vorwahlblende vorgesehen ist. 19.
    Zweifilmkamera nach Patentanspruch und Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (52-58) aus zwei im Spiegelkäfig (48) geführten Gleitschienen (53) besteht, die jeweils von dem ablaufenden Verschluss durch die Kurven (32, 32') derart gesteuert werden, dass hierdurch der Spie gel (49) in die Reflexlage bewegt und dabei gleich zeitig das Steuerorgan der Blende des Aufnahme objektivs (18) betätigt wird. 20. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-19, dadurch gekennzeichnet, dass in der optischen Achse der Kamera das Objektiv (18), der in eine wirksame Stellung klappbare Reflex spiegel (49) und eine Bildfeldlinse (98) derart hinter einander angeordnet sind, dass das Objektiv (18) so wohl als Aufnahmeobjektiv als auch als Sucheroptik Verwendung finden kann.
    21. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass in Richtung der optischen Achse der Bildfeldlinse (98) ein optisches Umkehrsystem zur vergrösserten Be trachtung des seiten- und höhenrichtigen Sucherbildes zugeordnet ist. 22. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 20 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass das optische Umkehrsystem derart ausgebildet ist, dass das vom Aufnahmeobjektiv (18) auf der Bild feldlinse (98) entworfene Bild durch die Vereinigung eines Prismas (99) mit einem Dachkantprisma (101), zwischen deren Reflexionsflächen (l00, 102) ein Luftspalt (108) besteht, in die bildrichtige Lage um- gelenkt wird, und mit Hilfe eines Linsensystems (103) alsdann vergrössert betrachtet werden kann.
    23. Zweifilmkamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 20 und 21, dadurch gekenn zeichnet, dass das optische Umkehrsystem derart aus gebildet ist, dass das vom Aufnahmeobjektiv (18) mit der Bildfeldlinse (98) entworfene, seitenvertauschte und höhenverkehrte Bild von einem Hohlspiegel (105) geworfen wird, der durch Richtungswechsel das re elle und verkleinerte Bild mit Hilfe eines Okulars bzw. einer Lupe (107) vergrössert sichtbar macht.
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