CH358318A - Verfahren zur Herstellung von Tomatenpulver - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Tomatenpulver

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CH358318A
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tomato
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Karl Dr Phil Hartmann Joseph
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B7/00Preservation of fruit or vegetables; Chemical ripening of fruit or vegetables
    • A23B7/02Dehydrating; Subsequent reconstitution
    • A23B7/022Dehydrating; Subsequent reconstitution with addition of chemicals before or during drying, e.g. semi-moist products
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L19/00Products from fruits or vegetables; Preparation or treatment thereof
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Description


      Verfahren        zur        Herstellung    von     Tomatenpulver       Die Herstellung von Tomatenpulver aus Toma  tenkonzentraten, d. h. Tomatenmark, bietet trotz der  fortschreitenden Entwicklung der     Trocknungstech-          nik    nach wie vor ausserordentliche Schwierigkeiten,  die durch das Material selbst bedingt sind.

   Je nach  dem     Herstellungsprozess    des Tomatenmarks und je  nach dem Reifegrad der verarbeiteten Tomatensorten  wird ein Trockenprodukt entstehen, das ausseror  dentlich feuchtigkeitsempfindlich ist, da der Anteil  an Flüssigkeit im     Tomatenmark    und der Faserstoff  gehalt in einem Verhältnis vorliegen, das für die  Endtrocknung ungünstig ist. Es sind nun eine Reihe  von Verfahren bekannt, bei denen dem Tomaten  konzentrat Trägersubstanzen beigemischt werden,  die die     Hygroskopizität    des Pulvers stark herab  setzen. Es werden insbesondere Stärkeprodukte,  Gelatine,     Pektine,        Johannisbrotkernmehl    und der  gleichen verwendet.

   Die Trägersubstanzen sollen das  beim Trocknen entstehende Korn entweder umhül  len oder sich in dem fertigen Gemisch so verhalten,  dass das Material bei     wechselnder    Luftfeuchtigkeit  nicht zum Verkleben neigt.  



  Die Viskosität der     verarbeitenden    Tomatenpürees  wird aber durch die     Trägersubstanzen,    die möglichst  in     colloider    Lösung beigegeben werden müssen,  sehr stark erhöht, da diese Trägersubstanzen bisher  in     Konzentrationen    von mindestens etwa     201/G    der       Tomatentrockensubstanz    zugesetzt werden müssen,  um eine Schutzwirkung von spürbarem Effekt zu       erzielen.     



  Wenn ein derartiges Tomatenpüree daher in an  sich bekannter Weise nach dem     Zerstäubungsverfah-          ren    verarbeitet werden soll, so muss das hochviskose  Tomatenpüree sehr stark verdünnt werden. Aus die  sem Grunde ist die Trocknung derartigen Tomaten  pürees nach dem     Zerstäubungsverfahren    nicht     wirt-          schaftlich.       Die Trocknung von hochviskosem Tomatenpüree  auf     beheizten    Walzen unter atmosphärischem     Druck     ist zur Herstellung farblich und geschmacklich hoch  wertiger Tomatenprodukte nur     begrenzt    anwendbar,

    da durch die hohe Kontakttemperatur der     Walzen-          heizfläche    Denaturierungen sowohl im Tomaten  mark als auch in den Trägerstoffen auftreten, so dass  das Endprodukt insbesondere nach längerer Lage  rung nicht mehr     vollkommen    reversibel löslich ist.  Auch sind     Veränderungen    der Farbstoffe der Toma  tensubstanz infolge des Temperaturschocks und der  dabei eintretenden Oxydationsmöglichkeit zu be  fürchten.  



  Nach dem     erfindungsgemässen        Verfahren    kann nun  in wirtschaftlicher Weise     Tomatenpulver        hergestellt     werden, das     allen        Anforderungen        entspricht    und bei  dem die oben     erwähnten        Nachteile    vermieden wer  den.

   Das Verfahren gemäss der Erfindung ist dadurch       gekennzeichnet,    dass ein     Gemisch    aus Tomatenkon  zentrat und     einer    stärkehaltigen Trägersubstanz auf  bewegten Heizflächen einer Vakuumtrocknung bei  einer Temperatur unterworfen wird, die zur     Ge-          lierung    der Stärke ausreicht. Es entsteht     dabei    durch  die     Einwirkung    von Wärme ein     geleeartiges    Pro  dukt, das durch entsprechende Vorrichtungen auf  den Heizflächen einen dünnen     Film    bildet.

   Da das  Endprodukt     nicht    wesentlich über den     Gelierungs-          punkt    der im Trägerstoff enthaltenen Stärke     hinaus     erhitzt wird, erfolgt keine Denaturierung.

   Das nach  diesem     Verfahren    hergestellte Tomatenpulver hat  die gleichen günstigen Eigenschaften wie ein nach  dem     Zerstäubungssverfahren    hergestelltes Produkt,  mit dem grossen Unterschied, dass die     Quellfähigkeit     des Trägerstoffes weitgehend erhalten bleibt, die       Körnung        infolge    anderer     Trocknungsart    für     die     Wiederauflösung günstiger ist und die natürlichen  Farbstoffe der Tomatensubstanz infolge weitgehen-      der Ausschaltung der Oxydationsmöglichkeit bei der  Lagerung viel besser erhalten bleiben.

   Ausserdem  ist das Verfahren nach der Erfindung sehr viel wirt  schaftlicher, da viel höhere     Ausgangskonzentrationen     von Tomatenpüree verarbeitet werden können bzw.  geringere Wassermengen zu verdampfen sind.  



       Vorteilhafterweise    kann das Verfahren nach der  Erfindung derart ausgeführt werden,     d'ass        Tomaten-          konzentrate        mit        bis        zu        50        oder        sogar        60%        Trok-          kensubstanz    bei Raumtemperatur mit stärkehaltigen  Produkten vermischt und ohne weitere     Vorbehand-          lung    auf den bewegten     Heizflächen    eines     

  Vakuum-          trockners    bei etwa 15 bis 20 mm-     Torr    getrocknet  werden.  



  Je nach der Stärkeart sind Temperaturen von       etwa    60 bis gegen 90  C zur     Gelierung        erforderlich.     In den folgenden Beispielen beziehen sich die  angegebenen     Prozentzahlen    auf die Trockensubstanz.  
EMI0002.0025     
  
    <I>Beispiel <SEP> 1</I>
<tb>  Tomatenmark <SEP> <B>800/0</B>
<tb>  Weizenmehl <SEP> 12%
<tb>  Kartoffelstärke <SEP> <B>81/0</B>
<tb>  <B>1000/0</B>     
EMI0002.0026     
  
    <I>Beispiel <SEP> 2</I>
<tb>  Tomatenmark <SEP> 501/o
<tb>  Maismehl <SEP> 301/o
<tb>  Kartoffelstärke <SEP> 201/o
<tb>  <B>10011/0</B>            Insbesonders    in Beispiel 2 kann die Kartoffel  stärke auch durch Reismehl, Maismehl oder derglei  chen ersetzt werden.

   Auch das     Weizenmehl    in Bei  spiel 1 kann ersetzt werden durch Maismehl, Kar  toffelmehl oder dergleichen.  



  Erwähnt werden     soll,    dass auch höher     konzen-          trierte    Tomatenprodukte, wie z. B. Tomatenbrot,  entsprechend verarbeitet werden können wie To  matenmark.  



  Die oben angegebenen Gemische werden     anschlie-          ssend    in einem     Vakuumeinwalzentrockner    mit Auf  gabewalze oder in einem Vakuumzweiwalzentrock-         ner    mit Aufgabe im Sumpf oder in einem Vakuum  bandtrockner oder dergleichen weiter verarbeitet.  



  Die Betriebsbedingungen für die Trockenvorrich  tung. müssen natürlich durch Versuche ermittelt  werden.  



  Die anzuwendenden Temperaturen und dergleichen  hängen natürlich ferner von den Wärmedurchgangs  zahlen der     bewegten        Heizflächen,    der Temperatur  des aufgegebenen Materials und dergleichen ab.  Werden Walzen z. B. mit     Sattdampf        beheizt,    so ge  nügt ein Druck von 0,2 bis 0,4 atü, so     d'ass    eine       Walzeninnentemperatur    von beispielsweise 105 bis  110 C auftritt. Aber auch die Anwendung von  Vakuumdampf oder     Heizflüssigkeit    kann für     eine     noch schonendere Behandlung dieses Materials er  folgen.  



  Bei zwei Walzen von z. B. 320 mm Durchmesser  und 500 mm Länge entsprechend 1     m2    Gesamtober  fläche kann z. B. bei einem Vakuum von 22 mm     H-          mit    einer Drehzahl von etwa 4 bis 5     U!Min.    gear  beitet werden.  



  Das erhaltene Tomatenpulver entspricht den oben  erörterten Anforderungen und weist insbesondere  eine weitgehende Farbechtheit auch bei längerer  Lagerung auf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Tomatenpulver, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gemisch aus To matenkonzentrat und einer stärkehaltigen Träger substanz auf bewegten Heizflächen einer Vakuum trocknung bei einer Temperatur unterworfen wird, die zur Gelierung der Stärke ausreicht. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Tomatenkonzentrat mit bis zu 60 0/0 Trockensubstanz bei Raumtemperatur mit stärke haltigen Produkten vermischt und ohne weitere Vor behandlung auf bewegten Heizflächen eines Vakuum- trockners bei etwa 15 bis 20 mm Torr getrocknet wird.
CH358318D 1957-07-30 1957-07-30 Verfahren zur Herstellung von Tomatenpulver CH358318A (de)

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