CH353973A - Nadeleinfädelmaschine, insbesondere für Stickereizwecke - Google Patents

Nadeleinfädelmaschine, insbesondere für Stickereizwecke

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CH353973A
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Shanik Jacob
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B51/00Applications of needle-thread guards; Thread-break detectors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


      Nadeleinfädelmaschine,    insbesondere     für        Stickereizwecke       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  insbesondere für     Stickereizwecke    bestimmte Nadel  einfädelmaschine.  



  Bei     derartigen    Maschinen wird bekanntlich beim  ungestörten Betrieb der Faden in gleichbleibenden  Abständen gespannt und entspannt. Ein     Hauptzweck     der Erfindung ist die Schaffung einer     Abstelleinrich-          tung    an einer solchen Maschine, die die     Maschine    bei  der normalen, periodischen Entspannung des Fadens  nicht abstellt und nur dann arbeitet, wenn der Faden  während der Zeit, in der er gespannt sein sollte, un  gespannt bleibt.  



       Erfindungsgemäss    ist in einer     Nadeleinfädel-          maschineeine        Abstelleinrichtungmiteinem        elektrischen     Steuerstromkreis mit einem in seiner Ruhelage offe  nen ersten und einem in seiner Ruhelage geschlos  senen     zweiten    Kontakt vorgesehen, welche Kontakte  von mechanischen Organen gesteuert sind und von  denen der erste Kontakt vom Faden bei dessen Span  nen, der     zweite    Kontakt dagegen vom Maschinen  antrieb aus periodisch     betätigbar    ist, das Ganze der  art, dass bei ungestörtem Betrieb der eine Kontakt  beim Öffnen des anderen schliesst,

       während    bei un  gespannt verbleibendem Faden der erste Kontakt  offen bleibt und der     zweite    Kontakt beim nächsten  Öffnen den Steuerstromkreis unterbricht und damit  die Maschine abstellt. Die als Kontakte bezeichneten  Schaltorgane können naturgemäss auch ,ganze, vom  Faden bzw. vom Maschinenantrieb aus     gesteuerte     Schalter sein.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an  Hand eines möglichen     Ausführungsbeispieles    veran  schaulicht.  



  Es zeigt:       Fig.    1 eine     Nadeleinfädelmaschine    für Stickerei  zwecke im Teilschaubild,         Fig.    2 die Maschine von der Seite gesehen. eben  falls im Teilschaubild und       Fig.    3 das     Schaltbild    des     Steuerstromkreises.     



  Da die dargestellten     Nadeleinfädehnaschine    in  ihrem     konstruktiven    Aufbau an sich bekannt ist, wer  den nur jene Teile der Maschine, die zum Verständ  nis der vorliegenden     Erfindung    notwendig sind, dar  gestellt und im Detail beschrieben. Die Maschine be  sitzt an dem einen Ende ein Magazin für Stickerei  nadeln, die an beiden Enden     Spitzen    und     ein    Öhr auf-,  weisen.

   Weiterhin sind Einrichtungen zur einzelnen       Zuführung    der Nadeln zu .einer     Einfädelstelle,    eine  im     Unterteil    der     Maschine    angeordnete Garn-     bzw.     Fadenspule, Einrichtungen zur     Zuführung    des Fa  dens von der Spule     zur        Einfädelstelle,        Einrichtungen     zum Einfädeln des Fadenendes in das Nadelöhr, zur       Verknotung    des durch das Nadelöhr     geführten    Fa  dens,

   zur Weiterbeförderung der eingefädelten Nadel  von der     Einfädelstelle    und zur Anordnung dieser Na  del auf einem von einem in Querrichtung bewegten  Wagen angeordneten Sammelpolster und schliesslich  zur Abtrennung der eingefädelten Nadel vom Faden  vorrat vorgesehen. Alle diese     unterschiedlichen        Ein-          richtungen    werden von einer     Hauptantriebswelle    10  aus betätigt (Siehe     Fig.    1 und 2). Auf der Welle 10  sind Nocken 11, 12, 13 befestigt, die mit an Hebeln  17, 18, 19 Verbindungsgliedern usw. sitzenden Nach  läufern 14, 15, 16, zusammenarbeiten.

   Der Hebel  17     steuert    die     Einfädeleinrichtung,    der Hebel 18 die  Weiterbeförderung der Nadel zum Sammelkissen und  der Hebel 19 die     Bewegung        eines    Hakens der     Ver-          knotungseinrichtung.    Federn 20, 21, 22 halten die  Nachläufer 14, 15, 16 in dauerndem Kontakt mit  den Nocken 11, 12, 13. Auf der Welle 10     sitzt    weiter  hin     eine        Taumelscheibe    23,     mit    der ein auf einer zur  Welle 10 parallel angeordneten Gleitwelle 25 an  geordneter     Nachläufer    24 in     Eingriff    steht.

   Der Nach-      Läufer 24 wird durch eine Feder 26     dauernd    an die       Taumelscheibe    23 angedrückt. Die Welle 25 steuert  die Bewegung eines weiteren Hakens der     Verkno-          tungseinrichtung.    An einem Ende der Welle 10 ist ein  Kurbelarm 27 befestigt, der mit einem Mechanismus  28 über eine Pleuelstange 29 verbunden ist. Der Me  chanismus 28     betätigt    Steuernocken, die bei der Steue  rung der     Einfädeleinrichtung,    des den     Sammelpolster     tragenden Wagens und der     Nadelzuführeinrichtung     mitwirken.

   Die verschiedenen     Arbeits-    und Steuer  einrichtungen der Maschine sind auf einer Plattform  30 angeordnet, die von einem Sockel 31 getragen  wird.  



  Die Welle 10 ist motorisch     antreibbar.    Sie wird  von einem Elektromotor (nicht dargestellt) über einen  endlosen Antrieb, beispielsweise einen Riemen- oder  Kettentrieb angetrieben. Auf der Plattform ist wei  terhin ein     Motorschalter    32 angeordnet, der mit dem  Elektromotor über ein Kabel 33 und mit der Strom  quelle wie etwa dem elektrischen Netz über ein Ka  bel 34 verbunden     ist.     



  Die     Abstelleinrichtung    besitzt einen elektrischen  Steuerstromkreis     (Fig.    3), der einen     Elektromagneten     35 steuert,     der    seinerseits wieder den Motorschalter  32 steuert. Der Motorschalter besitzt einen Druck  knopfeinschalter 36, einen     überlastkontakt    37 und  Anschlüsse 38, 39 für die Stromquelle und den Elek  tromotor. Falls der Motor und damit die Maschine  von einer entfernt liegenden Stelle gesteuert werden  soll, so wird der Anschluss 39A vom Motorschalter  stromkreis     entfernt.     



  Der Steuerstromkreis     besitzt    weiterhin zwei me  chanisch steuerbare Kleinschalter 40, 41. Der     Schal-          tei'40besitzt    einen     normalerweise    offenen ersten Kon  takt, während der Schalter 41 einen normalerweise ge  schlossenen zweiten Kontakt     aufweist.    Die Kontakte  der Schalter 40, 41 können über Betätigungsorgane  42, 43 gegen die Wirkung von     Federn    44. 45 ver  stellt werden.

   Die Betätigungsorgane 42, 43 werden  bei der     praktischen        Ausführung    nach den     Fig.    1 und 2  von     Blattfederarmen    getragen, die den in     Fig.    3 ein  gezeichneten Federn 44 und 45 entsprechen. Die  Schalter 40 und 41 sind mit dem Motorschalter 31  elektrisch verbunden.  



  Zur Betätigung des Schalters 40 ist ein gekröpfter,       doppelarmiger    Hebel 46 vorgesehen, der auf der Platt  form 30 lagert. Der eine Arm 47 des Hebels 46 wirkt  auf das     Betätigungsorgan    42 des     Schalters,    während  der andere Arm 48 des Hebels ein Paar nach oben  weisender Zapfen 39     trägt,    zwischen denen der von  der Spule     kommende    Faden     50-nach    seinem Durch  tritt durch das Auge 51 eines Fadenführers 52 und       zwischen    einem Paar gegenüberliegender (nicht dar  gestellter) Platten, die in Intervallen gegeneinander ge  presst werden und den Faden 50 spannen - hin  durchgeführt ist.

   Beim Spannen des Fadens 50 wird  der Hebel 46     verschwenkt,    und sein Arm 47 schliesst  den Schalter 40. Der Hebel 46 ist auf einer Achse 53  gelagert, deren oberes Ende mit einem Gewinde ver  sehen ist, auf das eine Mutter 54 aufgeschraubt ist,    wobei auf der Achse     zwischen    der Mutter 54 und  einem Absatz 56 des gekröpften Hebels 46 eine Druck  feder 55 angeordnet ist. Auf diese Weise kann der  Widerstand, den der Hebel seiner     Verschwenkung     durch den Faden 50 entgegensetzt, mit Hilfe der Mut  ter 54 den Anforderungen entsprechend eingestellt  werden.

   Nach einer möglichen Ausführung     sitzt    am  Arm 47 des gekröpften Hebels 46 ein entsprechend  geformter Nocken, der mit dem Betätigungsorgan 42       zusammenwirkt.     



  Zur Betätigung des     Schalters    41 ist auf der Haupt  antriebswelle 10 der Maschine ein Nocken     befestigt,     der einen Bund 57     besitzt,    der einen radial vorsprin  genden     Finger    58 trägt. Der Schalter 41 ist auf der  Plattform 30 angeordnet, so dass sein Betätigungs  organ 43 bei jeder Umdrehung des Nockens mit dem  Finger 58 in Eingriff kommt,     wobei    der Schalter 41  öffnet. Die den Faden spannenden Platten werden  über einen von einem auf der Welle 10 gelagerten  Nocken 61 gesteuerten, doppelarmigen Hebel 59, der  in seiner Mitte 60 gelagert ist, zusammengedrückt.  



  Beim Betrieb wird jeweils, wenn der     Schalter    40  durch den gespannten Faden 50 geschlossen wird, der       Schalter    41 von dem Nocken 58     kurzzeitig    geöffnet;  wenn der Faden entspannt und daher der     Schalter    40  geöffnet wird, so schliesst wieder der Schalter 41.  Beim normalen Betrieb der Maschine ist daher jeweils  einer der beiden     Schalter    40 oder 41 geschlossen, und  der Steuerstromkreis wird nicht unterbrochen.  



  Falls der Faden wegen eines auftretenden Fehlers  überhaupt nicht gespannt wird, so bleibt die Steuer  einrichtung (Hebel 46) in ihrer Ruhelage und der  .Schalter 40 bleibt offen, so dass der Steuerstromkreis  in dem Augenblick unterbrochen und die Maschine  stillgesetzt wird, in dem der     Nockenfinger    58 den  Schalter 41 öffnet.  



  Die vorliegende Maschine kann weiterhin so aus  gebildet werden, dass auch ein Abstoppen erreicht  wird, wenn eine Nadel nicht eingefädelt wurde, kein  Knoten     zustandekam,    die Nadel nicht rechtzeitig vom  Vorratsbehälter aus zugebracht wurde, wenn der  Faden reisst und schliesslich wenn keine Nadeln  mehr vorhanden sind.  



  Bei der     dargestellten        Ausführung    wird die Haupt  antriebswelle der Maschine vom Motor aus über einen  Riementrieb angetrieben, wobei Vorsorge zu einem  Antrieb der Maschine von Hand aus im Bedarfsfall       getroffen    ist. Zu diesem Zweck kann beispielsweise  die auf der Welle sitzende Seil- oder Riemenscheibe  59' als     Sperrklinkenrad    ausgebildet sein.  



       Vorzugsweise    wird an der Maschine eine Warn  signalanlage angebracht, die bei der Stillsetzung der  Maschine aus einem der vorgenannten Gründe an  spricht. Beispielsweise kann eine rote elektrische  Lampe vorgesehen sein, die beim Stehenbleiben der  Maschine aufleuchtet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Nadeleinfädelmaschine, gekennzeichnet durch eine Abstelleinrichtung mit einem elektrischen Steuer- Stromkreis mit einem in seiner Ruhelage offenen er sten (40) und in einem in seiner Ruhelage geschlos senen zweiten Kontakt (41), die von mechanischen Organen gesteuert sind und von denen der erste Kon takt (40) vom Faden (50) bei dessen Spannen, der zweite Kontakt (41) dagegen vom Maschinenantrieb (10) aus periodisch betätigbar ist, das Ganze derart, dass bei ungestörtem Betrieb der eine Kontakt beim Öffnen des anderen schliesst, während bei ungespannt ,verbleibendem Faden (50) der erste Kontakt (40) ,
    offen bleibt und der zweite Kontakt (41) beim näch sten Öffnen den Steuerstromkreis unterbricht und da mit die Maschine abstellt. UNTERANSPRÜCHE 1. Nadeleinfädelmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte (40, 41) durch Federwirkung (44, 45) in ihrer Ruhelage gehal ten werden.
    2. Nadeleinfädelmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ,zur Betätigung des ersten Kontaktes (40) ein bei des sen Spannen vom Faden (50) verschwenkbarer und dabei den ersten Kontakt gegen die Kraft der Feder (44) schliessender Hebel (46) vorgesehen ist.
    3. Nadeleinfädelmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (46) doppelarmig ausgebildet ist und mit dem einen Arm (47) den ersten Kontakt (40) betätigt, ,während der andere Arm (48) ein Paar nach oben weisender Zapfen (49) aufweist, zwischen denen der Faden (50) durchzuführen ist. 4. Nadeleinfädelmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeich net, dass eine auf den Hebel (46) wirkende, einstell bare Feder (55) vorgesehen ist, so dass der vom Hebel dem Zug des spannenden Fadens entgegengesetzte Widerstand verändert werden kann.
    5. Nadeleinfädelmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Kontakt (41) von einem vom Maschinenantrieb (10) gesteuerten Nocken (58) gegen die Federwirkung geöffnet werden .kann. 6. Nadeleinfädelmaschine nach Patentanspruch ,und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der -Steuernocken einen auf der Antriebswelle (1.0) der Maschine sitzenden Bund (57) besitzt, der einen radial vorspringenden Finger (58) trägt, welch letzterer den ,zweiten Kontakt (41) bei jeder Wellenumdrehung einmal öffnet.
    7. Nadeleinfädelmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine bei Stillsetzung der Maschine durch die Abstelleinrichtung ansprechende Warnsignalanlage vorgesehen ist. B. Nadeleinfädelmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine mit einem motorischen Antrieb versehen ist.
    9. Nadeleinfädelmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Steuerstromkreis ein Elektromagnet (35) ein- geschaltet ist, der einen Schalter (32) für einen die Maschine antreibenden Elektromotor steuert. 10. Nadeleinfädelmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 9. dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor die Maschine über einen Riemen trieb antreibt.
    11. Nadeleinfädelmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Antriebswelle (10) sitzende Riemenscheibe (59) als Sperrklinkenrad ausgebildet ist, so dass die Maschine im Bedarfsfall von Hand aus angetrieben werden kann.
CH353973D 1957-01-01 1957-08-19 Nadeleinfädelmaschine, insbesondere für Stickereizwecke CH353973A (de)

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