CH352153A - Magnettonband-Manschette - Google Patents
Magnettonband-ManschetteInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
- G11B5/004—Recording on, or reproducing or erasing from, magnetic drums
-
- G—PHYSICS
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Description
Magnettonband-Manschette Gegenstand des Hauptpatentes ist eine Magnet tonband-Manschette für Tonaufnahme- und -wieder- gabegeräte. Nach dem Patentanspruch des Haupt patentes zeichnet sich dieselbe dadurch aus, dass sie aus zwei gleich langen Magnettonfolien von Man schettenbreite besteht, die an den Querrändern stumpf aneinanderstossend durch je einen von innen aufge legten Streifen aus einem dauerhaften, leicht falt- baren Material miteinander verbunden sind, so dass die Manschette eine flache Form annehmen kann,
indem die beiden Streifen sich an den Stossstellen falten und dadurch die beiden Magnettonfolien flach aufeinanderliegen.
Die Verbindung der beiden Stossstellen kann da bei durch je einen Klebestreifen oder durch je einen Streifen aus einem mit der Tonbandfolie verschweiss- baren Material bewirkt sein. Bei der Herstellung einer solchen Manschette kann man so vorgehen, dass die Streifen an der Faltstelle geknickt und dann mit den beiden Tonbandfolien vereinigt werden.
Gemäss der Erfindung zeichnet sich eine Magnet tonband-Manschette obiger Art ferner aus durch eine schraubenförmig über die Manschettenbreite verlau fende, zur Führung des Tonkopfes bestimmte Rille.
Zweckmässig wird diese Führungsrille in die fer tige Manschette eingeprägt oder geschnitten. Die ein zelnen Magnettonfolien der Manschette können aber auch mit Rillen versehen werden, bevor sie durch Verbindungsstreifen zu einer zusammenhängenden Manschette vereinigt werden, wobei sich dann die einzelnen Rillen zu der schraubenförmigen Führungs rille ergänzen.
Durch diese Ausbildung der Manschette kann das zu deren Aufnahme bzw. Wiederabe dienende Ge rät wesentlich vereinfacht werden, da der Tonkopf bei der Aufnahme bzw. Wiedergabe durch die Füh rungsrille längs der Manschette geführt wird und so- mit ein besonderer Antrieb für den Vor- und Rück lauf des Tonkopfes in Wegfall kommen kann. Da durch, dass die Führungsrille der Manschette sowohl bei der Aufnahme als auch bei der Wiedergabe den Tonkopf führt, entfällt auch die Notwendigkeit, in dem Wiedergabegerät eine bisher vielfach gebräuch liche Einrichtung vorzusehen, durch welche der Ton kopf auf die abgetastete Tonspur justiert werden kann.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Füh rungsrille der Manschette eine erhöhte Widerstands fähigkeit gegen mechanische Beschädigungen verleiht, insbesondere gegen Knickungen, denen sie im prak tischen. Gebrauch bei unsachgemässer Behandlung ausgesetzt sein kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 einen Schnitt durch einen Teil einer Ma gnettonband-Manschette, Fig. 2 die Faltstelle der Manschette nach Fig. 1 in gestreckter Lage und Fig. 3 die Manschette beim Einschieben in einen normalen Briefumschlag.
Fig. 1 zeigt in vergrösserter Darstellung ein Stück einer Folie einer faltbaren Magnettonband-Man- schette und lässt die durch einen Press- oder Präge vorgang oder auf irgendeine andere Art erzeugten Führungsrillen erkennen. Die Führungsrillen bilden Teile einer an der fertigen Manschette schraubenför mig über die ganze oder nahezu die ganze Manschet tenbreite verlaufenden Führungsrille, in welcher der Tonkopf bei der Aufnahme bzw. Wiedergabe und ebenso beim Rücklauf geführt wird.
Die Rillenbreite ist so gewählt, dass der auf dem Tonträger auflie gende Teil des zum Aufsprechen und Abhören die nenden Tonkopfes mit einem gewissen Spielraum in der Rille geführt wird. Beträgt die Breite des auf dem Tonträger aufliegenden Teiles des Tonkopfes zum Beispiel 0,4 mm, so kann beispielsweise die Rillenbreite mit 0,5 mm gewählt werden.
Fig. 2 zeigt eine Faltstelle der aus zwei gleich lan gen Folien mittels eines Verbindungsstreifens 2 zu sammengesetzten Manschette in gestreckter Lage, also wie bei einer Aufnahme oder Wiedergabe.
Fig. 3 zeigt dagegen die flach zusammengelegte Manschette, und zwar beim Einschieben in einen ge- wöhnlichen Briefumschlag, in dem sie wie ein ge wöhnlicher Brief verschickt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Magnettonband-Manschette nach dem Patentan spruch des Hauptpatentes, gekennzeichnet durch eine schraubenförmig über die Manschettenbreite verlaufende, zur Führung des Tonkopfes bestimmte Rille.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE352153X | 1955-12-06 | ||
| CH336613T | 1956-01-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH352153A true CH352153A (de) | 1961-02-15 |
Family
ID=25736780
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH352153D CH352153A (de) | 1955-12-06 | 1956-01-16 | Magnettonband-Manschette |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH352153A (de) |
-
1956
- 1956-01-16 CH CH352153D patent/CH352153A/de unknown
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