CH346484A - Verfahren zur Herstellung von mit Lagerspitzen versehenen Wellen für Spitzenlagerungen in Apparaten und Instrumenten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mit Lagerspitzen versehenen Wellen für Spitzenlagerungen in Apparaten und Instrumenten

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CH346484A
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    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D3/00Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
    • G04D3/0074Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for treatment of the material, e.g. surface treatment
    • G04D3/0079Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for treatment of the material, e.g. surface treatment for gearwork components
    • G04D3/0084Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for treatment of the material, e.g. surface treatment for gearwork components for axles, sleeves

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren zur Herstellung von mit Lagerspitzen versehenen Wellen    für      Spitzenlagerungen   in Apparaten und    Instrumenten   Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur Herstellung von mit Lagerspitzen versehenen Wellen für Spitzenlagerungen in Apparaten und Instrumenten beschrieben. Gemäss diesem Verfahren werden die Wellen aus einem Drahtmaterial herausgearbeitet, das über 800  C erhitzt, dann abgeschreckt und schliesslich bis auf Festigkeitswerte von über 200    kg'mm2   und auf Härten von über 600    Vickers   kalt heruntergezogen worden ist. 



  Die nach diesem Verfahren hergestellten Wellen weisen hochfeste Lagerspitzen auf, die den bisher bekannten, aus gehärtetem Stahl bestehenden Lagerspitzen in verschiedener Hinsicht überlegen sind. Vor allem fallen diese Lagerspitzen in der    Seriefabrikation   gleichmässig aus, weisen eine .erhöhte Festigkeit auf und sind, soweit die entsprechenden Legierungen dazu verwendet werden,    unmagnetisch.   



  Es ist nun gelungen, das Herstellungsverfahren dieser an sich schon sehr gute Eigenschaften aufweisenden Wellen bzw. Lagerspitzen noch weiter zu verbessern, und zwar dadurch, dass erfindungsgemäss der Vorderteil der Lagerspitze    mittels   eines Gelenkstückes bearbeitet wird, das aus einem    härteren   Material als das Arbeitsstück besteht und eine der Form der Lagerspitze entsprechende konische Vertiefung aufweist, gegen deren Wandfläche die Lagerspitze gepresst wird. 



  Der Vorderteil der Lagerspitze, unter dem je nach Umständen nur die    kugelkalottenförmige   Kuppe der Spitze oder    evtl.   auch noch ein anschliessender Teil des Lagerkegels zu verstehen ist, erhält so eine gesteigerte Festigkeit und gleichzeitig eine hervorragende Oberflächenbeschaffenheit. 



  Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Verfahrens anhand der    Zeichnung   beschrieben. In dieser Zeichnung ist mit a eine mit einer Lagerspitze    a1   versehene Welle bezeichnet, die nach dem im    Patentanspruch   I des Hauptpatentes definierten    Verfahren   hergestellt wurde. b ist    ein   in    einem   Werkzeughalter c befestigtes Gelenkstück, das eine konische, der Form der Lagerspitze    a1   entsprechende Vertiefung    b1   aufweist.    Dieses      Gesenkstück   b besteht aus    einem   Material, das härter ist als das Material, aus dem die Welle a besteht.

   Als Material für dieses Gelenkstück kommen Steine mit polierter Oberfläche in Frage, wie sie zum Beispiel in der Uhrenindustrie als Lagersteine (Saphire) verwendet werden. Es kommen aber auch andere Steine mit genügend grosser Härte in Frage, wie zum Beispiel Rubine und Diamanten und gegebenenfalls auch ein Hartmetall. 



  Zum Bearbeiten des Vorderteils der    Lagerspitzeal   benützt man eine Werkzeugmaschine, wie zum Beispiel eine    Bohrmaschine   mit verschiebbarer Drehspindel. Die Welle a wird in das    Klemmfutter   der Maschine eingespannt, in    Umlauf   versetzt und mit    ihrer   Spitze    a1   gegen die Wandfläche der Vertiefung bi des in Arbeitsstellung gebrachten Gelenkstückes b gepresst. Dadurch wird der vorderste Teil der Spitze verformt und dessen Härte weiter .erhöht. Man erhält so    eine   hochfeste Spitze, deren Oberfläche eine hervorragende Güte aufweist, indem sie frei ist von den durch das Herausarbeiten desselben aus dem Drahtmaterial entstandenen Spuren.

   Anstatt die Welle a in Umdrehung zu versetzen, könnte auch das Gelenkstück b rotiert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von mit Lagerspitzen versehenen Wellen für Spitzenlagerungen in Apparaten und Instrumenten nach dem Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass der Vor- <Desc/Clms Page number 2> derteil der Lagerspitze mittels eines Gesenkstückes bearbeitet wird, das aus einem härteren Material als das Arbeitsstück besteht und eine der Form der Lagerspitze entsprechende, konische Vertiefung aufweist, gegen deren Wandfläche die Lagerspitze gepresst wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpressung unter Herbeiführung .einer relativen Drehbewegung zwischen Ge- senkstück und Arbeitsstück erfolgt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man ein aus einem Stein bestehendes Gesenkstück verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man ein aus einem Hartmetall bestehendes Gesenkstück verwendet. PATENTANSPRUCH 1I Welle mit nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I bearbeiteter Lagerspitze.
CH346484D 1957-06-07 1957-06-07 Verfahren zur Herstellung von mit Lagerspitzen versehenen Wellen für Spitzenlagerungen in Apparaten und Instrumenten CH346484A (de)

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