CH346151A - Verfahren zum Beschicken eines Brennofens mit zu brennenden, keramischen Platten und Hilfsvorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Beschicken eines Brennofens mit zu brennenden, keramischen Platten und Hilfsvorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens

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CH346151A
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CH
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auxiliary device
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charging
kiln
plates
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Etter Hugo
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Bau Und Ind Keramik Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D5/00Supports, screens or the like for the charge within the furnace
    • F27D5/0006Composite supporting structures
    • F27D5/0012Modules of the sagger or setter type; Supports built up from them

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)

Description


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 Verfahren zum Beschicken eines Brennofens mit zu brennenden, keramischen Platten und    Hilfsvorrichtung   zur Ausübung dieses Verfahrens Zum Brennen von keramischen Platten, wie zum Beispiel    Klinkerbodenplatten,   werden dieselben unter Einhaltung eines kleinen Zwischenraumes in Hochkantstellung im Brennofen nebeneinander bzw. aufeinander geschichtet. Diese Setzweise verlangt eine gewisse Geschicklichkeit und birgt einige, die Qualität des Brennproduktes beeinträchtigende Gefahren in sich. Durch die Belastung der aufgeschichteten Platten während des Brandes und die    Schwindungs-      differenz   gegenüber der Ofensohle werden viele Platten verbogen und rissig. 



  Durch die vorliegende Erfindung sollen diese Nachteile beseitigt werden, und zwar dadurch, dass man nach dem Beschickungsverfahren, das durch diese Erfindung geschaffen worden ist, die Platten in    Hochkantstellung   mit Zwischenräumen nebeneinander in Hilfsvorrichtungen in Form von aus feuerfestem Material bestehenden, in waagrechter Richtung durchgehend offenen Ladekästen einschiebt und sie dann in diesen Ladekästen in den Ofen einbringt. Diese Ladekästen bilden im beschickten Ofen ebenfalls aufeinander gestapelte Lagen. Dabei nehmen aber die Kästen selber den Belastungsdruck der dar- überliegenden    Kästenlagen   auf, so dass die Platten selbst also nicht druckbelastet sind, womit die Gefahr der    Rissbildung   durch Druckbelastung beseitigt ist.

   Dank der Vermeidung dieser Druckbelastung können die Platten auch etwas dünner gehalten werden als üblicherweise. 



  Die Erfindung betrifft auch eine zur Ausübung des obigen    Beschickungsverfahrens   dienende Hilfsvorrichtung, die sich dadurch kennzeichnet,    d-ass   die die Form eines aus    feuerfestem   Material hergestellten, in waagrechter Richtung durchgehend offenen Ladekastens aufweist, der am Boden und an seiner Decke mit Führungsrippen versehen ist, die in zueinander parallelen, in Richtung der    Kastenraumachse   verlaufenden Ebenen liegen und zusammen obere und untere Führungsrillen zur Aufnahme der in Hochkantstellung in den Ladekasten einzuschiebenden Platten bilden. 



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist in einer perspektivischen Ansicht ein Ausführungsbeispiel der zur Ausübung des erfindungsgemässen Beschickungsverfahrens dienenden, erfindungsgemässen Hilfsvorrichtung dargestellt. 



  Die    in   Frage stehende Hilfsvorrichtung besteht aus einem aus feuerfestem Material, wie zum Beispiel Schamotte, bestehenden Ladekasten a, der in waagrechter Richtung durchgehend offen ist. An der untern und an der obern Wandung dieses Ladekastens sind Führungsrippen    a1   und    a2   vorgesehen, die in zueinander parallelen, in Richtung der Kastenraumachse verlaufenden Ebenen liegen. Je zwei benachbarte Führungsrippen    a1   bzw.    a2   bilden zusammen eine Führungsrille, die etwas breiter ist als die Dicke der zu brennenden Keramikplatten b.

   Die Rippen a2 sind etwas höher als die Rippen    a1,   weil die Platten b, die, wie dargestellt, in    Hochkantstellung   in je zwei einander gegenüberliegenden Führungsrillen eingeschoben werden, während des    Brennprozess   schwinden Die Rippen    a2   müssen so hoch    sein,   dass sie den Platten auch dann noch als Führung bzw. als seitliche Anschläge dienen, wenn die    Schwindung   der Platten das Höchstmass erreicht hat. 



  Die Ladekästen sind so bemessen, dass die eingeschobenen Platten mit ihren Enden über die entsprechenden Kastenenden etwas vorstehen. Die so beschickten Ladekästen a werden    alsdann   in den Brennofen eingebracht und lag genweise aufeinander gestapelt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zum Beschicken eines Brennofens mit zu brennenden, keramischen Platten, dadurch gekennzeichnet, dass man die Platten in Hochkantstellung mit Zwischenräumen nebeneinander in Hilfsvorrichtungen in Form von aus feuerfestem Material bestehenden, in waagrechter Richtung durchgehend offenen Ladekästen einschiebt und sie dann in diesen Ladekästen in den Ofen einbringt.
    II. Hilfsvorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie die Form eines aus feuerfestem Material hergestellten, in waagrechter Richtung durchgehend offenen Ladekastens aufweist, der am Boden und an seiner Decke mit Führungsrippen versehen ist, die in zueinander parallelen, in Richtung der Kastenraumachse verlaufenden Ebenen liegen und zusammen obere und untere Führungsrillen zur Aufnahme der in Hochkantstellung in den Ladekasten einzuschiebenden Platten bilden. UNTERANSPRUCH Hilfsvorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die obern Rippen des Ladekastens höher sind als die untern.
CH346151D 1956-08-31 1956-08-31 Verfahren zum Beschicken eines Brennofens mit zu brennenden, keramischen Platten und Hilfsvorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens CH346151A (de)

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