AT216407B - Einrichtung zum Brennen von auf einem überhöhten Sockel stapelförmig gesetztem keramischen Brenngut - Google Patents

Einrichtung zum Brennen von auf einem überhöhten Sockel stapelförmig gesetztem keramischen Brenngut

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AT216407B
AT216407B AT874259A AT874259A AT216407B AT 216407 B AT216407 B AT 216407B AT 874259 A AT874259 A AT 874259A AT 874259 A AT874259 A AT 874259A AT 216407 B AT216407 B AT 216407B
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Johann Wilhelm Dr Ing Ludowici
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Johann Wilhelm Dr Ing Ludowici
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  Einrichtung zum Brennen von auf einem überhöhten Sockel stapelförmig gesetztem keramischen Brenngut 
Die vorliegende Erfindung betrifft Massnahmen zum Brennen von keramischem Brenngut, welches auf einem Sockel im Brennofen gestapelt wird. Ein solcher Sockel ist beispielsweise aus dem Patent Nr. 203407 ersichtlich. Dort wird das zum Brennen vorbereitete keramische Stückgut auf einem vorzugsweise überhöhten Stapelsockel gestapelt und der Ofen inForm einer oder mehrerer haubenartiger Brennkammern über diesen Stapel hinweggeführt. Dieser Stapelsockel ist mit Längskanälen versehen, um die in den Rauchgasen und der Abwärmeluft enthaltene Wärmeenergie wirtschaftlich zur Endtrocknung und Vorwärmung des Einsatzgutes zu verwenden. 



   Bei diesen Kanälen handelt es sich nicht nur um Rauchgaskanäle, sondern es kommen auch Kanäle zur Überleitung von Wärmeluft aus der Abkühlzone in die Vorwärmezone sowie Verbrennungsluftkanäle in Betracht, wobei wenigstens einige dieser Kanäle mit Leitungen verbunden sind, welche seitlich in den Sockel münden. 



   Nach einem andern Vorschlag ist der das Brenngut tragende Sockel muldenförmig gestaltet, was mit einer Reihe von in dieser Patentschrift näher ausgeführten Vorteilen verbunden ist. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine vorteilhafte Ausgestaltung jener Ofenbauweise, gemäss welcher der Ofensockel in seinem Inneren die vorher genannten Kanäle aufweist, welche mit seitlich in sie mündenden   Zu-oder Abfuhrkanälen versehen   sind. Diese Verbesserung besteht darin, dass die seitlich in den Sockel mündenden Kanäle von mindestens im wesentlichen über dem Sockelfundament verlaufenden Leitungen gebildet werden und die eine der den Brennofen tragenden Fahrschienen, welche auf jener Seite des Sockels verläuft, an der diese Leitungen in ihn münden, oberhalb derselben angeordnet ist. 



  Durch diese Massnahme wird der Vorteil erreicht, dass die seitlichen Kanäle praktisch oberhalb des Bodens verlegt werden können, auf welchem der Ofen ruht, was den Aufbau des Ofens sehr wesentlich vereinfacht. 



   In der schematischen Zeichnung ist ein Querschnitt durch eine erfindungsgemäss ausgebildete Brenneinrichtung als Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Man erkennt den muldenförmig gestalteten Sockel 1 mit dem Brenngutstapel 2 und den im Sockelunterteil ausgebildeten Kanälen 3, welche über Verbindungsleitungen 14 gespeist werden. Die Haube 13, welche nur teilweise dargestellt ist, fährt mittels Rollen 16,18 auf Schienen 15,17. Man kann sich vorstellen, dass der Sockel   1,   wie dies im Patent Nr. 203407 näher ausgeführt ist, einen geschlossenen Ring bildet und die Kanäle 14 innenseitig radial angeordnet sind. Die Schiene 15 ist alsdann im Sinne der vorliegenden Erfindung oberhalb der Kanäle 14, welche ihrerseits oberhalb des Bodens angeordnet sind, verlegt. 



   Es ist ersichtlich, dass diese Bauweise insofern gegenüber jener, wie sie das Patent Nr. 203407 zeigt, wesentlich vereinfacht ist, als einerseits die Kanäle 3 auf einfache Weise unterhalb des muldenförmigen Sockels 1 entstehen, anderseits die mit der Verlegung von Kanälen unter die Bodenoberfläche verbundene Arbeit fast gänzlich wegfällt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zum Brennen von auf einem überhöhten Sockel stapeiförmig gesetztem keramischem Brenngut mit einem einen Teil des Stapels umfassenden, längs der vorzugsweise ringförmigen Stapelbahn <Desc/Clms Page number 2> verfahrbaren, haubenartigen Brennofen mit Vorwärme-, Brenn- und Abkühlungszone, wobei der Sockel in seiner Längsrichtung von Rauchgaskanälen und allenfalls auch Kanälen zur Überleitung von Warmluft aus der Abkühlungszone in die Vorwärmezone und von Verbrennungsluftkanälen durchzogen ist, wobei wenigstens einige dieser Kanäle mit Leitungen verbunden sind, welche seitlich in den Sockel münden und wobei ferner der das Brenngut tragende Sockel muldenförmig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass die seitlich in den Sockel mündenden Kanäle von mindestens im wesentlichen über dem Sockelfundament verlaufenden Leitungen (14) gebildet werden und die eine der den Brennofen tragenden Fahrschie- nen (15), welche auf jener Seite des Sockels verläuft, an der diese Leitungen in ihn münden, oberhalb derselben angeordnet sind..
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