CH342182A - Schlagvorrichtung an einem Webstuhl - Google Patents

Schlagvorrichtung an einem Webstuhl

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CH342182A
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Rueti Ag Maschf
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed
    • D03D49/26Picking mechanisms, e.g. for propelling gripper shuttles or dummy shuttles
    • D03D49/38Picking sticks; Arresting means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Schlagvorrichtung    an einem     Webstuhl       Die vorliegende Erfindung     betrifft    eine Schlag  vorrichtung an einem Webstuhl, mit einem neben  der Bewegungsbahn des Schützen     beweglichen    Schlag  stock, einem durch denselben     betätigbaren,    losen       Picker    und einer geradlinigen, zur     Bewegungsbahn     des     Schützen        parallelen    Führung für den     Picker.     



  Bei bekannten Schlagvorrichtungen dieser Art  ist der     Picker    in der Regel durchbohrt und auf einer  diese Bohrung durchsetzenden, im Querschnitt run  den Stange geführt, die parallel zur Bewegungsbahn  des Schützen verläuft. Um ein seitliches Kippen und  Verdrehen des     Pickers    um die Führungsstange zu  verhindern, ist der     Picker        ferner    durch zwei Leisten  unten und oben geführt, die in der Regel zwischen  dem Schlagstock und der Bewegungsbahn des Schüt  zen liegen.

       Infolge    des Platzbedarfes dieser Füh  rungsleisten     liegt    die Stelle, wo die     Kraft    vom     Picker     auf den Schützen übertragen wird,     verhältnismässig     weit vom Schlagstock     entfernt.    Diesem Abstand ent  sprechend wirkt ein Drehmoment auf den     Picker,     das von der Bohrung im     Picker    und von der     runden          Führungsstange        aufzunehmen    ist, wobei uner  wünschte Reibung zwischen dem     Picker    und der  Führungsstange entsteht.

   Diese Reibung hat eine  vorzeitige Abnützung des     Pickers    zur Folge, und das  erwähnte Drehmoment verursacht erhöhte Beanspru  chungen des Schlagstockes und der Führungsstange,  die bisher häufig Brüche erlitt.  



  Die Erfindung bezweckt die Beseitigung der ge  schilderten Nachteile.  



  Die     Schlagvorrichtung    gemäss der Erfindung  zeichnet sich dadurch aus, dass der Schlagstock un  mittelbar neben der Bewegungsbahn des Schützen  angeordnet ist und sich die Führung für den     Picker     ausschliesslich auf der von der Bewegungsbahn des  Schützen abgekehrten Seite des Schlagstockes be  findet.    Auf der Zeichnung sind rein     beispielsweise        zwei     Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes ver  anschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt einen senkrechten     Querschnitt    nach  der Linie     1-I    in     Fig.    3 durch einen     Picker,    eine  Führung für denselben und einen     Schützenkasten     eines     Buntwebstuhles.     



       Fig.    2 zeigt eine Draufsicht auf den     Picker,    den  Schlagstock und einen Schützen von     Fig.    1.  



       Fig.    3 stellt einen senkrechten Schnitt nach der  Linie     111-III    in     Fig.    1 dar, wobei die Schützen weg  gelassen sind.  



       Fig.    4 zeigt eine Draufsicht auf einen     Picker     anderer Ausbildungsform, und       Fig.    5     ist    eine Stirnansicht     hievon.     



  Gemäss     Fig.    1-3     weist    der     Picker    10 in an sich       bekannter    Weise eine senkrecht durchgehende Durch  brechung<B>11</B> auf, durch welche die obere Endpartie  des Schlagstockes 12 lose     hindurchgreift.    Zur gerad  linigen, waagrechten Führung des     Pickers    10 ist     eine     Führungsschiene 13 vorhanden, die ein gegen den  Schlagstock 12 hin offenes Hohlprofil aufweist, in  das ein Führungsschuh 14 des     Pickers        hineinragt.     Die     Führungsschiene    13 besitzt zwei den Führungs  schuh 14 übergreifende Flansche 15,

   welche ein  Herausfallen des     Pickers    aus der Führungsschiene  13     in    Richtung gegen den Schlagstock 12 hin ver  hindern. Die Führungsschiene 13 ist auf derjenigen  Seite des Schlagstockes 12 an     einem    Bestandteil 16  der Weblade befestigt, die von der Bewegungsbahn  des anzutreibenden Schützen 17 abgekehrt ist. Die  Führungsschiene 13 verläuft parallel zur Bewegungs  bahn des Schützen 17, erstreckt sich aber nur so weit,  wie der     Picker    10 zum Schützentrieb jeweils bewegt  werden muss.  



  Mit 18 ist ein Schützenkasten mit vier Zellen  bezeichnet, wie er für     Buntwebstühle    bekannt ist.      Ausser dem im dargestellten Augenblick angetriebe  nen Schützen 17 befinden sich noch zwei andere  Schützen 19 und 20 in den darüber und darunter  liegenden Zellen des Schützenkastens 18. Eine der  Zellen ist gemäss     Fig.    1 leer.

   Der Schützenkasten 18  ist     in    der Höhe verschiebbar, so dass wahlweise  jeder der Schützen 17, 19 und 20 in den Bereich  des     Pickers    10 gebracht werden kann, je nach der  gewünschten Farbe des     Schussfadens.    Gegen den  Schlagstock 12 hin weist der Schützenkasten 18  mehrere Schlitze 21 auf, durch welche hindurch der       Picker    10 in die jeweils auf seiner Höhe liegende  Zelle eingreifen kann, wie     Fig.    1 und 3 zeigen.

   Die  Führungsschiene 13 ist gemäss     Fig.    3 über den  Schützenkasten 18 hinaus verlängert, so dass der       Picker    10 in     seiner    mit strichpunktierten Linien an  gedeuteten Endlage sich jeweils vollständig ausserhalb  des Kastens 18 befindet, damit dessen Höhenver  stellung erfolgen kann.  



       Fig.    1 und 2 lassen erkennen, dass der Schlag  stock 12     unmittelbar    neben dem Schützenkasten 18  und der Bewegungsbahn des Webschützen 17 ange  ordnet ist. Dadurch ergibt sich ein verhältnismässig  geringer Abstand A zwischen der     Längsaxe    des  Schlagstockes 12 und derjenigen des Schützen 17.  Dieser Abstand soll so klein wie möglich gehalten  sein, damit das Drehmoment, welches infolge der       Kraftübertragung    vom Schlagstock 12 auf den  Schützen 17 entsteht, minimal wird.

   Innerhalb der  Strecke A ist der     Picker    10 nicht durch zusätzliche  Leisten geführt, wie es bisher üblich war; der Ab  stand A kann deshalb bedeutend kleiner gehalten  sein als bei den bisher bekannten Schlagvorrichtun  gen und ist im wesentlichen nur durch die Breite  des Schützen 17, derjenigen des Schlagstockes 12  und die Materialstärke der Rückwand des Schützen  kastens 18     bestimmt.    Ein Kippen des     Pickers    10 in  Richtung oder entgegen der Richtung des Pfeils B  ist durch die Flansche 15 und die     Querschnittsform     des Führungsschuhes 14 vermieden.  



  Die     Verkleinerung    des Abstandes A gegenüber  den bisher bekannten Ausführungen hat eine gerin  gere Reibung zwischen dem     Picker    und seiner Füh  rung zur Folge. Ausserdem sind beim gezeigten Bei  spiel die Führungsflächen an der Schiene 13 und am       Führungsschuh    14 verhältnismässig gross, so dass  geringe Flächenpressungen auftreten. Der Verschleiss  des     Pickers    10 ist aus diesen Gründen bedeutend ge  ringer als bisher. Da die Führung 13 den Führungs  schuh 14 des     Pickers    umgreift und nicht mehr eine  Bohrung desselben durchsetzt, wie es bisher der Fall  war,     erfährt    der     Picker    10 keine Schwächung durch  eine solche Bohrung.

   Die bei der     Pickerbewegung     entstehende Reibungswärme wird durch die verhält  nismässig grossflächige Führungsschiene 13 gut an  die Umgebung abgeleitet bzw. abgestrahlt.  



       Fig.    1 und 2 zeigen, dass der     Picker    10 symme  trisch ausgebildet ist sowohl in bezug auf eine Hori  zontalebene H als auch in bezug auf eine Vertikal-    ebene V. Die Symmetrie bezüglich der Horizontal  ebene H ermöglicht die Verwendung des gleichen       Pickers    sowohl auf der linken als auch der rechten       Webstuhlseite;    und die Symmetrie bezüglich der Ver  tikalebene V gestattet, dass der     Picker,    nach einer  Beschädigung durch den Schützen am einen Ende  um l80  gewendet werden kann und dann mit seinem  andern Ende nochmals gebrauchsfähig ist.  



  In     Fig.    4 und 5 ist eine etwas abgeänderte Aus  führungsform des     Pickers    10a veranschaulicht. Dar  nach ist der     Picker    10a nur in bezug auf eine Hori  zontalebene H symmetrisch ausgebildet, damit er  wahlweise am linken oder am rechten Ende der  Weblade verwendbar ist.  



  Die     Picker    10 und 10a können aus den üblichen  Materialien, wie Leder, Hartleder, mit Gummi im  prägniertes Gewebe, Kunststoff, hergestellt sein. Die  einfache äussere Form verbilligt die Fabrikation der  beschriebenen     Picker.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schlagvorrichtung an einem Webstuhl, mit einem neben der Bewegungsbahn des Schützen beweglichen Schlagstock, einem durch denselben betätigbaren, losen Picker und einer geradlinigen, zur Bewegungs bahn des Schützen parallelen Führung für den Picker, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlagstock (12) unmittelbar neben der Bewegungsbahn des Schützen (17) angeordnet ist und sich die Führung (13) für den Picker (10, 10a) ausschliesslich auf der von der Bewegungsbahn des Schützen (17) abgekehrten Seite des Schlagstockes (12) befindet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schlagvorrichtung nach Patentanspruch,- da durch gekennzeichnet, dass die Führung (13) ein gegen den Schlagstock (12) hin offenes Hohlprofil aufweist, in welches ein Führungsschuh (14) des Pickers (10, 10a) eingreift. 2. Schlagvorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Führung (13) den Führungsschuh (14) übergreifende Flansche (15) auf weist, welche .ein Herausgleiten des Führungsschuhes (14) aus der Führung (13) in Richtung gegen den Schlagstock (12) hin verhindern. 3.
    Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Picker (10, 10a) be züglich einer Horizontalebene (H) symmetrisch aus gebildet ist, derart, dass er wahlweise für die linke und die rechte Webstuhlseite verwendbar ist. 4. Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Picker (10) bezüglich einer Vertikalebene (V) symmetrisch ausgebildet ist, derart, dass er, nach Beschädigung durch den Schüt zen am einen Ende, um 180 gewendet, nochmals gebrauchsfähig ist.
CH342182D 1956-02-14 1956-02-14 Schlagvorrichtung an einem Webstuhl CH342182A (de)

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