CH340902A - Anordnung zur Verbindung von Spulen mit der Klemme eines elektrischen Messgerätes, insbesondere eines hochüberlastbaren Elektrizitätszählers und Verfahren zur Herstellung der Verbindungsanordnung - Google Patents
Anordnung zur Verbindung von Spulen mit der Klemme eines elektrischen Messgerätes, insbesondere eines hochüberlastbaren Elektrizitätszählers und Verfahren zur Herstellung der VerbindungsanordnungInfo
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Description
Anordnung zur Verbindung von Spulen mit der Klemme eines elektrischen Messgerätes, insbesondere eines hochüberlastbaren Elektrizitätszählers und Verfahren zur Herstellung der Verbindungsanordnung Bei elektrischen Messgeräten kommen heutzutage vielfach grosse Querschnitte für die Leiter, aus denen Stromspulen, als wichtige Elemente der Geräte, aufgebaut sind, in Frage, das heisst, Kupferbänder oder starke Kupferdrähte, wie beispielsweise in hochüberlastbaren Elektrizitätszählern. Bei den in derartigen Geräten herrschenden beschränkten Platzverhältnissen ergeben sich bei solchen Querschnitten für die Verbindung der Spulen mit der Klemme Schwierigkeiten in der Zuleitungsführung, und wollte man, wie bei Leitern kleiner Querschnitte, deren Enden direkt mit den Klemmenanschlüssen verbinden, so wären mühsame Verformungen der Leiter erforderlich, die besondere Werkzeuge und Arbeitsgänge bedingen würden. Vorliegende Erfindung bezweckt eine Verbesserung in der Verbindung Spule-Klemme in Messgeräten der genannten Art zu erzielen. Erfindungsgemäss sind in einer Anordnung zur Verbindung von Spulen mit der Klemme eines elektrischen Messgerätes, insbesondere eines hochüberlastbaren Elektrizitätszählers, separate Zuleitungsstücke an den Spulenenden durch aus dem Spulenende und dem Zuleitungsstück selbst herausgebildete, gleiche Distanz von der Trägermasse der Spule aufweisende, mechanische Verbindungen gehalten und durch Lot gesichert. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung der Verbindungsanordnung, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Spulenenden ungeortet aus einer offenen Seitenwand eines mit Giessmasse ausgegossenen Isoliergehäuses als kurze Leiterstücke herausgeführt werden, worauf die separaten Zuleitungsstücke angeschlossen, ihre äussern Enden geortet und die Verbindungsstellen durch Tauchlötung fixiert werden. Die Zeichnung zeigt mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 ist eine Stirnansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht des ersten Beispiels. Fig. 3 stellt ein zweites Ausführungsbeispiel in Stirnansicht dar, wozu Fig. 4 eine Seitenansicht mit einer im Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3 gezeigten Verbindungsstelle, Fig. 5 eine Seitenansicht mit einer im Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 3 gezeigten Verbindungsstelle. Fig. 6 zeigt schematisch und schaubildlich ein drittes Ausführungsbeispiel. Gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel sind in einer einen Isolierstoffkörper 1 darstellenden Trägermasse Spulen 2 aus bandförmigen Leitern eingebettet, wobei 3 die Durchführungsöffnungen für die Spulenkerne sind. Die Leiter ragen mit ihren Enden 4 auf der gleichen Stirnseite des Isolierkörpers gleich weit aus diesem heraus, und aus ihnen ist von der Stirnkante her je eine Zunge 5 ausgeschnitten und abgewinkelt. 6 sind Zuleitungsstücke, die ebenfalls bandförmig und an ihrem einen Ende 7 abgewinkelt sind. Am andern Ende sind diese Zuleitungsstücke mit Löchern 8 für die Klemmenanschlüsse (die Klemme selbst ist nicht dargestellt) versehen. In der Abwinklung haben die Zuleitungsstücke je eine Öffnung 9, die grösseren Querschnitt hat als die Zunge 5. Die Zuleitungsstücke 6 sind mit den Öffnungen 9 über die Zunge 5 gestülpt und die aus den Abwinklungen herausragenden Zungenenden umgebogen, so dass die Zungen die Zuleitungsstücke 6 an den Spulenenden halten. Zu diesem Zusammenbau können die Zuleitungsstücke in einer Schablone gehalten sein, die den Löchern 8 die Distanz der Klemmenanschlüsse gibt, wobei die Toleranz an den Verbindungsstellen mit den Zungen 5 Ungenauigkeiten in der Herausführung der Leiterenden 4 aus dem Isolierstoffkörper 1 automatisch auszugleichen gestattet. 10 ist Lot, das die durch die Zungen 5 bewirkte mechanische Verbindung sichert. Dieses Lot kann zufolge der gleichen Distanz der mechanischen Verbindungsstellen vom Isolierstoffkörper 1 durch gleichzeitiges Tauchen der Verbindungsstellen in ein Lötbad angebracht werden. Nach dem zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 3 bis 5) ist eine Stromspule mit zwei getrennten, parallel zueinander geschalteten Spulenhälften angenommen, was bei ungerader Gesamtwindungszahl oder grossen Leiterquerschnitten in Betracht kommen kann. Die gleichen Enden 4 der Leiter 2, 2" ragen wieder aus einer Stirnseite des Isolierkörpers 1 her aus, und aus dem Ende des linken Leiters 2 ist wieder die Zunge 5 ausgeschnitten. Das analoge Ende des rechten Leiters 2a hat eine Verlängerung 4a, die parallel zur Stirnseite des Isolierkörpers 1 verläuft und unter das Ende 4 des linken Leiters 2 geführt ist, wo die Zunge 5 durch eine Öffnung von 4" hindurchragt. Das eine der Zuleitungsstücke 6 ist mit einer Abwinklung 7 unter Durchtritt der Zunge 5 durch eine Öffnung grösseren Querschnittes als desjenigen der Zunge an die Verlängerung 4a angelegt, und durch Umbiegung des Zungenendes sind die Teile 4, 4" und 7 aneinander gehalten. Die andern Enden 4b der Leiter 2, 2a sind aneinanderliegend gleich weit aus dem Isolierstoffkörper 1 herausge- führt, und das des linken Leiters ragt mit einer Zunge 5 durch eine Öffnung des rechten Leiters sowie eine Öffnung der Abwinklung 7 des andern Zuleitungsstückes, und das umgebogene Ende der Zunge 5 hält die Teile 4b und 7 aneinander. Auch hier kann das die Verbindung sichernde Lot 10 wieder durch gleichzeitiges Tauchen der Verbindungen in ein Lötbad erreicht werden. Nach dem dritten Ausführungsbeispiel (Fig. 6) ist wieder eine Stromspule mit zwei getrennten, par allel zueinander geschalteten Spulenhälften angenommen und sind die Leiter aus Draht gebildet gedacht. Die gleichen Enden 4 der Spulenhälften sind von einer U-förmigen Abwinklung 11 des Zuleitungs stückes 6 umfasst und durch Quetschung der Abwinklung gehalten, wobei die Enden 4 vorzugsweise da, wo sie mit der Abwinklung in Berührung kommen, etwas abgeflacht sind und die Abwinklung etwas nach einem Bogen gepresst wird. Zur besseren Verlötung ist die Abwinklung in der Gegend des Mittelschenkels ihrer U-Form bei 12 geschlitzt. Die beschriebenen Anordnungen ermöglichen eine Verbindung von Spulen mit Leitern grossen Querschnittes mit der Klemme eines elektrischen Messgerätes durch einfache Stanz- und Biegeoperationen auf mechanischem Weg zu erreichen und diese Verbindung durch einfaches gleichzeitiges Eintauchen aller Lötstellen in ein Lötbad zu sichern.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Anordnung zur Verbindung von Spulen mit der Klemme eines elektrischen Messgerätes, insbesondere eines hochüberlastbaren Elektrizitätszählers, dadurch gekennzeichnet, dass separate Zuleitungsstücke (6) an den Spulenenden (4) durch aus dem Spulenende und dem Zuleitungsstück selbst herausgebildete, gleiche Distanz von der Trägermasse der Spule aufweisende, mechanische Verbindungen gehalten und durch Lot gesichert sind.II. Verfahren zur Herstellung der Verbindungsanordnung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenenden (4) ungeortet aus einer offenen Seitenwand eines mit Giessmasse ausgegossenen Isoliergehäuses (1) als kurze Leiterstücke herausgeführt werden, worauf die separaten Zuleitungsstücke (6) angeschlossen, ihre äussern Enden geortet und die Verbindungsstellen durch Tauchlötung fixiert werden.UNTERANSPRÜCHE 1. Anordnung nach dem Patentanspruch I, mit Spulen aus bandförmigen Leitern, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Spulenende eine Zunge (5) ausgeschnitten und abgewinkelt ist und das Zuleitungsstück (6) in einer Abwinklung seines Anschlussendes an die Spule eine Öffnung (9) grösseren Querschnittes als der der Zunge ist, hat, wobei die Zunge, durch die Öffnung des Zuleitungsstückes ragend, mit umgebogenem Ende das Zuleitungsstück am Spulenende hält.2. Anordnung nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussende des Zuleitungsstückes (6) eine U-förmige Abwinklung hat, die die Stirnkante des Spulenendes (4) umgreifend die Zuleitung durch Quetschung am Spulenende hält.
Applications Claiming Priority (1)
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1956
- 1956-04-27 CH CH340902D patent/CH340902A/de unknown
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