CH340352A - Schallplattenwechsler - Google Patents

Schallplattenwechsler

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CH340352A
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Herbert Vanderzee Harry
S Jr Brown George
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Ami International S A
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/22Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from random access magazine of disc records
    • G11B17/28Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from random access magazine of disc records the magazine having a cylindrical shape with horizontal axis

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  • Automatic Disk Changers (AREA)

Description


      Schallplattenwechsler.       Die vorliegende     Erfindung        betrifft    einen Schall  plattenwechsler, gekennzeichnet durch ein Schall  plattenmagazin und eine     Plattenzuführvorrichtung     eines Plattenspielers, welche relativ zueinander be  weglich sind, ferner durch einen     Verstellmotor    zum  Bewegen des Magazins mit Bezug auf die     Zuführ-          vorrichtung,    wodurch sich an letzterer aufeinander  folgend die verschiedenen Schallplatten im Magazin       vorbeibewegen    und das Magazin eine Lage zum  Erfassen irgendeiner darin gehaltenen Platte errei  chen kann,

   eine     aufspeichernde        Plattenwählervor-          richtung,    die mindestens aus einer Gruppe von Wäh  leranschlägen besteht, deren Zahl der Anzahl von.  Plattenstellen im Magazin entspricht und von denen  jeder einzelne Anschlag einer der Plattenaufzeich  nungen im Magazin entspricht, wobei diese Wähler  vorrichtung     Wahleinstellungsmittel    zum separaten  Einstellen jedes einzelnen Wähleranschlages aufweist,  eine durch den genannten     Verstellmotor    angetriebene       Abtastvorrichtung,    welche einer Gruppe der genann  ten Anschläge gemeinsam ist und aufeinanderfolgend  in die Nähe einer jeden Gruppe von Anschlägen  bewegt werden kann,

   an dieser     Abtastvorrichtung     vorhandene Mittel zum Betätigen der     Zuführvorrich-          tung    und des Plattenspielers, und eine abtastende  Einstellvorrichtung, welche den     Verstellmotor    steuert,  um das Plattenmagazin und die     Zuführvorrichtung     nach dem Einstellen von irgendeinem der Wähler  anschläge durch mindestens einen vollen Bewegungs  kreislauf zu drehen.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispiels  weise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes  dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch die Mitte eines  Plattenwechslers,       Fig.    2 eine Detailansicht eines Randteils der beim  dargestellten Plattenwechsler verwendeten Wähler  scheibe,         Fig.    3 eine teilweise     Grundrissansicht    des in     Fig.    1  gezeigten     Plattenwechslermechanismus,

            Fig.    4 teilweise eine     Detailansicht    der     Richtungs-          abtastvorrichtung    und der     Wähleranschlagrückstell-          vorrichtungen    des     Wählermechanismus,    wobei diese  Ansicht     im    wesentlichen von der Ebene aus genom  men ist, die durch die Linie 4-4 in     Fig.    1     bestimmt     ist,       Fig.    5 eine bruchstückartige     Teilansicht    der     Rich-          tungsabtaster    des genannten Wählers,

   wobei der  Schnitt nach der Linie 5-5     in        Fig.    4     genommen    ist,       Fig.    6     einen    Teilschnitt nach der Linie 6-6 in       Fig.    4 und stellt die Wirkungsweise der Bestim  mungsfinger des Wählers und der letzteren zugeord  neten Schalter dar,       Fig.    7 einen Teilschnitt nach der Linie 7-7 der       Fig.    4, in welchem eine der elektromagnetischen       Rückstellvorrichtungen    des     Wählers    dargestellt ist,

         Fig.    8 die Antriebs- und Schalteinrichtung der  wählenden     Abtastvorrichtung    in einer Ansicht von  vorn, wobei die Blickrichtung von einem Punkt aus  genommen ist, der sich durch die Linie 8-8 der       Fig.    1 bestimmt,       Fig.9    eine detaillierte Draufsicht auf den in       Fig.    8 dargestellten Antriebs- und Schaltmechanis  mus,       Fig.    10 eine     Detailschnittansicht    nach der Linie  10-10 der     Fig.    9,

   in welcher das Getriebe zwischen  den     Kommutatorwellen    zum     Steuern    der daran be  findlichen     Schleifarme    dargestellt ist,       Fig.    11 ein schematisches     Schaltungsdiagramm     der elektrischen Verbindungen zwischen den beim  Wählersystem verwendeten     Kommutatoren,    Druck  knöpfen und     Schrittschaltwerken,    einschliesslich einer  schematischen     Darstellung        eines    Paares fernsteuern  der Wanddosen, welche     beim    vorliegenden Wähler  Verwendung finden können,

             Fig.    12 eine     Detailschnittansicht    einer Platten  haltevorrichtung, die in Verbindung mit erfindungs  gemässen Plattenwechslern benutzt werden kann, wo  bei diese Ansicht im wesentlichen von der Schnitt  ebene 12-12 in     Fig.    3 aus genommen ist,       Fig.    13 eine schematische Darstellung einer ab  geänderten Form einer Plattenhaltevorrichtung,       Fig.14    eine     Detailschnittansicht,    die im wesent  lichen von der Schnittebene nach der Linie 14-14  der     Fig.    13 aus genommen ist,

         Fig.    15 eine     Teilschnittansicht    einer abgeänderten  Form eines Wählerantriebs- und Steuermechanismus,       Fig.    16 eine teilweise Stirnansicht einer Abände  rung des genannten Mechanismus,       Fig.17        eine    detaillierte Stirnansicht einer ab  tastenden Steuervorrichtung, welche den Arbeitsgang  des Magazins regulieren und     stillsetzen    kann, nach  dem alle ausgewählten Platten gespielt worden sind,  und       Fig.    18 eine     Detailschnittansicht    der obigen Vor  richtung, die im wesentlichen von der Schnittebene  nach der Linie 18-18 in     Fig.    17 aus genommen ist.  



  Die hauptsächlichen Betriebsteile des in     Fig.    1  dargestellten Schallplattenwechslers sind auf einer ge  gossenen Grundplatte 12 montiert. Auf der Grund  platte 12 ist ein Antriebsmotor 13 für den Platten  teller und eine Tragplatte 14 abgestützt, von welcher  ein vertikal     angeordneter    Stift 15 mit einem Dreh  zapfen für den Plattenteller gehalten wird. Ein Plat  tenteller 16 wird in irgendeiner passenden Weise in  seiner Lage gehalten.

   Beim dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel ist dieser Plattenteller frei beweglich an  einem ortsfesten Zapfen 15 gelagert und wird durch  eine übliche, nicht dargestellte, drehzahlmindernde  Antriebsvorrichtung angetrieben, die sich zwischen  der Ankerwelle des Motors 13 und dem Antriebs  ritzel 17 befindet, welches in einem leichten Rei  bungseingriff mit einem nachgiebigen Innenring oder  einer Innenauskleidung 18 am Plattentellerrand steht.  



  Eine im allgemeinen bei 21 angedeutete Platten  zuführungsvorrichtung ist an einem Ständer 22 an  geordnet, der an der obern Fläche der Grundplatte  12 in einer dem Plattentellerrand unmittelbar benach  barten Lage befestigt ist. Die     Zuführungsvorrichtung     besitzt einen halbkreisförmigen Plattenarm 23 mit  an dessen innern und äussersten Enden vorgesehenen       V-Blöcken    24 bzw. 25 zum     Erfassen    der gegenüber  liegenden Umfangskanten einer im Magazin 27 be  findlichen Schallplatte 26.

   Diese     überführungsvor-          richtung    dient dazu, eine gewählte Schallplatte aus  dem Magazin zu heben und aus ihrer dort eingenom  menen vertikalen Lage in allgemein bekannter Weise  in horizontaler Lage auf den Plattenteller zu bringen.  Selbstverständlich weist die     Plattenzuführungsvor-          richtung    auch Wählervorrichtungen wie in Paaren  angeordnete Wendestifte 28 auf, welche in einem  einstellbaren Kipplager 29 so angeordnet sind, dass,  wenn die Vorrichtung durch den Antriebsmotor 30       in    Betrieb gesetzt wird, die Schallplatte in bekannter  Weise, je nach der gemachten Auswahl, mit der    einen oder andern Seite auf den Plattenteller zu lie  gen kommt.  



  Das Plattenmagazin 27 des beschriebenen Schall  plattenwechslers weist     Toroidform    auf, und die ein  zelnen Platten sind dabei im allgemeinen einander  mit der     Oberfläche    gegenüberliegend angeordnet,  verlaufen aber in radialer Richtung, so dass sie an  nähernd einen vollständigen     Torus    bilden, dessen Mit  telachse horizontal und etwas unterhalb der Höhen  lage der Achse der     Plattenüberführungsvorrichtung     liegt, so dass sich die oberste Platte 26 des Magazin  in Flucht mit den V-förmigen Hebeblöcken 24, 25  des Plattenarmes 23 befindet.  



  Wie aus     Fig.    1 zu ersehen ist, weist die Grund  platte 12 des Plattenwechslers ein Paar nach abwärts  gerichtete Stützarme 32 und 33 auf, in denen ein  Rohr oder eine Hülse 34 gelagert ist. Ein     Klemm-          mittel    35 ist vorgesehen, um die Hülse 34 fest in den  genannten Stützarmen zu halten, wobei das eine  Ende der Hülse nach rückwärts aus dem Tragarm 33  herausragt, um das     Plattenmagazin    abzustützen.  



  Das Plattenmagazin 27 besteht im wesentlichen  aus einem Paar geflanschten kreisförmigen Scheiben  36 und 37, deren Naben jeweils auf einer Hülse 38  fest aufsitzen, welche das rückwärtige Ende der Hülse  34 umgibt und an letzterer in Büchsen 39 drehbar  gelagert ist. Die Scheiben 36 und 37 dienen als Hal  terungen für eine Mehrzahl von U-förmigen Draht  bügeln 40, welche zwischen den einzelnen Platten 26  des Magazins angeordnet sind und als Trennbügel  für die Platten dienen. Gemäss     Fig.    3 können halb  kreisförmige Führungsschienen 41, falls erwünscht,  um die     Hälfte    des Magazins angeordnet werden, oder  es können andere, nachfolgend beschriebene Halte  mittel vorgesehen werden, um beim Drehen des  Magazins ein zufälliges Verschieben der Schallplat  ten zu verhindern.

   Das Magazin dreht sich als eine  Einheit um die Hülse 34. Hierfür ist es gemäss     Fig.    1  mit einem an der Vorderseite der Scheibe 37 be  festigten Zahnrad 42 versehen, das mit einem     Ritzel     43 des bei 44 schematisch dargestellten Zuführungs  motors in Eingriff steht und wodurch das Magazin  getrieben werden kann. Man kann dem Magazin  verstellmotor 44 elektrische     Reglerkreise    zuordnen,  und ferner kann man einen Arm 45 vorsehen, so  dass die     Plattenwendevorrichtung    des Zuführungs  kopfes entsprechend der Vorwärts- oder Rückwärts  bewegung des Plattenmagazins verstellt werden kann.  



  Der Wähler weist vorzugsweise runde Form auf,  um sich der Magazinform anzupassen. Wie in     Fig.    3  dargestellt, besitzt der Wähler ein verhältnismässig  scheibenförmiges Rad 46, dessen Nabe am hinter  sten Ende der horizontalen Hülse 34 fest aufsitzt.  Das Wählerrad hat einen ausgesparten Rand 47, wel  cher durchbohrt ist, um einen äussern Kranz von       Wähleranschlagstiften    48 und einen innern Kranz  von     Wähleranschlagstiften    49 aufzunehmen. Diese  Stifte sind vorzugsweise versetzt angeordnet, wie am  besten aus     Fig.2    zu ersehen ist. Diese Wähler  anschläge 48, 49 können aus einfachen zylindrischen      Stiften bestehen, welche in Längsrichtung gleitbar in  den Bohrlöchern des Wählerrades vorgesehen sind.

    Diese Stifte können aus ihrer normalen (nicht ein  gestellten) Lage, wie am obern Randteil des Rades  gezeigt, wo die Stifte nach links     abragen,    in die am  untern Randteil des Rades gezeigte Lage geschoben  werden, in welcher die Stifte eingestellt sind, das  heisst nach rechts bewegt worden sind, um von der  Vorderfläche des Radrandes     abzuragen.    Zusätzliche,  nicht dargestellte Reibmittel können, falls erforder  lich, vorgesehen sein, um jeden einzelnen     Anschlag-          Stift    in seiner Lage zu halten.  



  Die Plattenauswahl erfolgt,     indem    man einen  oder mehrere der separaten Wählerstifte 48, 49, mit  Bezug auf die in     Fig.    1 gezeigte Darstellung, nach  rechts bewegt, so dass das eine Ende des Stiftes je  weils von der Vorderfläche des Radrandes 47 her  vorragt. Das Magazin ist mit     Tastfingern    und Schal  tern versehen, die an der rückwärtigen Fläche der  Magazinscheibe 36     befestigt    sind, so dass beim Ver  drehen des Magazins durch den Motor 44 ein An  halten der gewählten Schallplatte in Ausrichtung mit  dem Plattenarm 23 bewirkt wird.  



  Die     Tastvorrichtung    ist am besten in den     Fig.        4.     bis 7 veranschaulicht, wo zu sehen ist, dass eine an  der Rückwand der Magazinscheibe 36 befestigte  Tragplatte 50 einen nach hinten abgesetzten Endteil  51 aufweist, an welchem ein Paar horizontal angeord  nete Zapfen 52, 53 befestigt sind     (Fig.4    und 6).  Diese Zapfen tragen jeweils einen der Schwenkarme  54, 55, in denen senkrechte Spindeln 56, 57 drehbar  gelagert sind. Die obern Enden der Spindeln 56, 57  besitzen gegenüberliegend angeordnete, nach aussen  hervorragende     Tastfinger    58, 59.

   Wie aus den     Fig.    4,  5 ersichtlich, liegt der Finger 58 in einem Winkel mit  Bezug auf die vorstehenden Enden des Aussenkran  zes von     Wähleranschlagstiften    48, während der Fin  ger 59 entgegengesetzt geneigt und mit dem Innen  kranz von Stiften 49 ausgerichtet ist. Wenn daher  einer der beiden Wählerfinger über die Enden der  Stifte in eine Richtung gezogen wird, so kann seine  zugeordnete Tragspindel frei schwingen, ohne dem  Schwenkarm, an dem sie abgestützt ist, eine Bewe  gung zu erteilen.

   Im Falle einer in entgegengesetzter  Richtung erfolgenden Bewegung treffen jedoch die  Enden der     Tastfinger    58 oder 59 auf die     abragenden     Enden irgendwelcher, in eingestellter Lage befind  lichen Stifte 48, 49 auf, und das Berühren dieser  Finger mit ihren jeweiligen     Anschlagstiften    bewirkt  ein     Verschwenken    der Arme 54 oder 55 um deren  Drehzapfen. Sobald daher das Magazin 27 in einer  Richtung gedreht wird,     verschwenkt    ein eingestellter  Stift im Aussenkranz 48 den Arm 54 und betätigt  die elektrischen Kontakte 61, welche an Blattfedern  aufsitzen, die in einer Isolationsanordnung 60 be  festigt sind.

   In ähnlicher Weise wird beim Bewegen  des Magazins in entgegengesetzter Richtung ein ein  gestellter Wählerstift im Innenkranz 49 vom Ende  des     Tastfingers    59 erfasst, wodurch der Arm 55 um  den Zapfen 53     verschwenkt    wird und die Federkon-         takte    62 schliesst. Diese Vorrichtung besitzt somit  zwei     Wähleranschlagstifte    für jede Schallplatte, wel  che die an der     Vorder-    und Rückseite der Platten  vorhandenen Auswahlen darstellen.

   Auch weist die       Vorrichtung    zwei vollständige Gruppen von     Tastfin-          gern,    Tragarmen und Kontakten auf, und zwar eine  Gruppe für jeden der     Kränze    von Anschlagstiften.  



  Die Zuführungsvorrichtung bringt die Schall  platte auf den Plattenteller mit einer der beiden Sei  ten nach oben gerichtet, je nach der Drehrichtung  des Magazins. Daraus folgt, dass die Wähleranschlag  stifte 48 beispielsweise auf     eine    im Uhrzeigersinn  erfolgende Drehung des Plattenmagazins ansprechen  und die Stirnseite irgendeiner bestimmten Platte spie  len lassen, während die Stifte 49 bei einer im Gegen  uhrzeigersinn erfolgenden Drehung des Magazins be  nutzt werden können, um die gegenüberliegende  Schallplattenseite mit ihrer Fläche nach oben gerich  tet auf den Plattenteller zu bringen und spielen zu  lassen.

   Die Kontakte 61 und 62 stehen mit dem     Ver-          stellmotor    44 durch passende Steuerkreise in Verbin  dung, so dass, wenn jeweils das Ende einer der beiden  Finger 58, 59 in Anschlagberührung mit dem ent  sprechenden Stift 48 oder 49 kommt, das Platten  magazin mit der ausgewählten Platte in Flucht mit  dem     Plattenzuführungsarm    zum Anhalten gebracht  wird. Die Schallplatte wird dann aus dem Magazin  gehoben und durch den Arm 23 der     Zuführvorrich-          tung    21 auf den Plattenteller gelegt.  



  In entsprechender Weise wird die abgespielte  Schallplatte durch das Eingreifen eines der beiden       Solonoide    63, 64, deren Kolben dazu dienen, die  Schwenkarme 65, 66 um Drehzapfen an der Trag  platte 50     zu        verschwenken,        entfernt.    Die Arme 65,  66 sind mit     gekrümmten        Rückstellfingern    68, 69  versehen, welche die Enden des Aussenkranzes bzw.

    Innenkranzes von Anschlagstiften überstreichen, so  dass ein     Rückstellfinger    beim Erregen eines der bei  den     Solenoide    gegen das Ende des entsprechenden  Wähleranschlages gebracht wird und den Wähler  stift nach rückwärts drückt, bis sein Vorderende eben  ausgerichtet mit der Vorderfläche des Radrandes zu  liegen kommt.  



  Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel können  die     Wähleranschlagstifte        erwünschtenfalls    durch eine  handbediente Vorrichtung eingestellt werden, obwohl  es gleichfalls möglich ist, diese Stifte durch Hand  habung elektrischer Druckknöpfe oder durch Betäti  gung eines fernbedienten münzgesteuerten Impuls  senders solcher Art einzustellen, wie er gewöhnlich  in Verbindung mit gegenwärtigen Typen automati  scher Plattenspieler verwendet wird.

   Die Vorrichtung  zum Einstellen der Wählerstifte weist einen     Tastarm     71 auf, dessen Nabe 72 am innersten Ende eines  engen drehbaren Rohres 73     befestigt        ist,    welches  sich durch die ganze Länge der das Magazin tragen  den Hülse 34 erstreckt und in passenden Lagern 75  und 76 am hintern     bzw.        vordern    Ende des Platten  wechslers angeordnet sind. Der Arm 71 ist gegabelt  und weist in der Nähe seines äussern Endes einen      Drehzapfen 77 auf, an welchem ein-     Schwenkarm    78  befestigt ist, dessen Fingerteil 79 sich zum Aussen  rand des Wählerrades erstreckt und die Anschlag  stifte 48, 49 erfassen und einzeln bewegen kann.

   Da  die Stifte 48, 49 gestaffelt oder gemäss     Fig.    2 versetzt  voneinander angeordnet sind, so kann die verhältnis  mässig schmale Kante des     Wählfingers    79 irgendeinen  einzelnen Stift ohne _ Beeinflussung der übrigen er  fassen.  



  Der     Arm    79 kann um seinen Drehpunkt 77 durch       handbetätigte    oder durch elektromagnetische Mittel       verschwenkt    werden. Eine Magnetwicklung 91 ist  innerhalb des Rohres 34, aber ausserhalb des Rohres  73 angeordnet, während der     Magnetkern    92 innerhalb  des Rohres 73 vorgesehen ist, so dass der Kern 92  beim Erregen der Spule 91 nach links gezogen wird  und sein Betätigungskolben 93 dabei aus dem linken  Ende des Rohres 73 herausragt und am innern Ende  des Schwenkarmes 78 angreift, wodurch der Finger  79 veranlasst wird, einen der Stifte 48, 49 zu berüh  ren und eine     Wahl    vorzunehmen.

   Beim     Aberregen     der Spule werden die Teile durch passende, nicht dar  gestellte Federn auf ihre Normallage zurückgebracht.  



  Der Arm 78 kann auch durch ein handbedientes  Mittel     verschwenkt    werden, beispielsweise durch eine  dünne Stossstange 94, die sich durch das Rohr 73 er  streckt und an ihrem Vorderende mit     einem        hand-          bedienbaren    Stossknopf 95 versehen ist. Bei Hand  bedienung kann daher die Plattenauswahl so vorge  nommen werden, dass man einen am Vorderende des  Rohres 73 befestigten Knopf 96 von Hand verdreht  und dann den Druckknopf 95 niederdrückt, um die  Wählvorrichtung zu betätigen und irgendeinen ge  wünschten     Wähleranschlagstift    zu verschieben.

   Er  wünschtenfalls kann eine Reihe von     Ziffern    oder an  dern Markierungen an der Skalenscheibe 97 ange  bracht sein, so dass jede beliebige Plattenauswahl ge  troffen werden kann, indem man vor dem Nieder  drücken des Knopfes 95 die betreffende Ziffer in  Flucht mit einem Anzeiger 98 bringt. Es kann zwar  jeweils nur eine Auswahl getroffen werden, doch ist  die Tätigkeit des Wählers kumulativ, und irgendeine  beliebige oder alle gewünschten Platten können durch  entsprechendes Einstellen der Anschlagstifte gespielt  werden.  



  Obwohl für gewisse Fälle eine     Betätigung    von  Hand vorgesehen wird, wird doch die Plattenwahl  gewöhnlich durch elektrische Mittel, beispielsweise  von elektrischen Wählern vom mehrfach     chiffrierten          Druckknopftyp    oder von entfernt angeordneten  Wanddosen unter Verwendung der gegenwärtig  bekannten Typen von Impulssendern aus vorge  nommen.

   Hierzu ist das vordere Ende des       Wählereinstellrohres    73     mit        einem        verhältnismässig     grossen Zahnrad 101 versehen, welches mit dem       Antriebsritzel    102 einer in den     Fig.    8; 9, 10  gezeigten, den Wähler betätigenden und schal  tenden Anordnung in     Eingriff    kommen und durch  letztere angetrieben werden kann. Die den Wähler  antreibende und     fortschaltende    Vorrichtung besitzt    einen Befestigungsarm 103 mit     Fortsätzen    104, an  denen die Seitenplatten 105, 106 eines Einbaurah  mens angeordnet sind.

   Ein kleiner Elektromotor 107  ist an der Stützplatte 103 befestigt, und die Anker  welle dieses Motors erstreckt sich durch den Arm  103 und die Seitenplatte 106 zu einer Reibrolle 108.  Diese Reibrolle steht mit ihrer Oberfläche im Ein  griff mit der gewölbten nachgiebigen Reiboberfläche  109 eines Rades 110, das auf der Welle<B>111</B> fest  aufsitzt. Diese Welle ist in Lagern drehbar angeord  net, die in den Rahmenplatten 105 bzw. 106 vor  gesehen sind.

   Ferner trägt die Welle 111 das schon  erwähnte     Antriebsritzel    102, so dass der Elektro  motor 107 zum Drehantrieb des     Ritzels    102 und des  Zahnrades 101 dient und somit die rohrförmige Ein  stellwelle 73 des Wählers drehen und den     Wählarm     78 mit dessen Finger 79 um die Achse des     Wähl-          rades        verschwenken    kann, um ein Abtasten des Fin  gers über die Gesamtgruppe von     Wählstiften    sowohl  im innern als auch im äussern Stiftkranz zu bewirken.  



  Das     Antriebsritzel    102 ist als integrierender Teil  einer Zahnradgruppe ausgebildet, welche ein Schalt  rad 112 an einer Seite und ein Antriebsrad 113 an  der andern Seite aufweist. Das Schaltrad 112 arbeitet  mit einem Schaltzahn 114 zusammen, der an einem       Schwenkarm    115 befestigt ist. Dieser Schaltzahn ist  angeordnet, um durch Betätigung einer elektromagne  tischen Wicklung 116 in Eingriff mit den Nuten  des Rades 112 gebracht zu werden. Der Arm 115  hat auch eine mit einem Isolierknopf versehene Ver  längerung 118 zum Betätigen eines Federkontaktes  119, so dass beim Betätigen des Schaltmagneten 116  übliche elektrische Leiternetze zum Steuern des Ab  tastmotors 107 und des     Wählersolenoids    91 auto  matisch eingeschaltet werden.  



  Das vordere Ende der Welle 111 trägt den  Schleifarm 121 eines elektrischen     Kommutators,    wel  cher, wie in     Fig.    8 dargestellt, einen Metallring 122  und eine Anzahl von etwa zwanzig, Kontaktsegmen  ten 123 besitzt, die alle an einer Isolationsplatte 124  angeordnet sind. Der Ring 122 steht in kontinuier  licher Berührung mit dem einen Ende des isolierten  Schleifarmes 121, während die Segmente 123 beim  Verdrehen der Welle<B>111</B> aufeinanderfolgend vom  andern Ende des Schleifarmes berührt werden. Ein  zweiter Umschalter kann an der gleichen     isolierten     Tafel 124 in der beschriebenen Weise     befestigt    sein  und weist einen von zehn Segmenten 126 umgebenen  Schleifring 125 auf.

   Dieser Umschalter ist mit einem  Schaltarm 127 versehen, der beständig mit dem Ring  125 in Berührung bleiben und aufeinanderfolgend  die Segmente abtasten kann. Der Schaltarm 127 sitzt  am Ende einer     Vorgelegewelle    128 fest auf, aber ist  dabei von letzterer in derselben Weise isoliert, wie  der Schleifarm 121 von der Welle<B>111</B> isoliert ist.  



  Die Welle 128 ist auch in Lagern der Platten 105,  <B>106</B> drehbar angeordnet und mit einem Rad 129 ver  sehen, welches mit dem Antriebsrad 113     (Fig.    10)  in Eingriff steht und von letzterem angetrieben wird.  Wenn daher der Motor 107 läuft, so bewirkt das      Drehen der Welle 111, dass der Schleifarm 121 jedes  der zwanzig Kontaktsegmente 123 einmal während  Jeder Drehbewegung abtastet. Ferner hat jede Um  drehung der Welle 111 zur Folge, dass das Antriebs  rad 113 das Zahnrad 129 um eine Nute weiterbewegt,  somit die Welle 128 um     ein    Zehntel einer Umdre  hungsbewegung (36 ) dreht und dadurch den Schalt  arm 127 des     Kommutators    von einem der Kontakt  segmente 126 zum nächstfolgenden Segment vor  rückt.

   Das Übersetzungsverhältnis zwischen dem     Rit-          zel    102 und dessen Zahnrad 101 ist derart, dass die  verschiedenen Stellungen der Umschalter und Zahn  räder genau den     verschiedenen    Stellungen entspre  chen, bei denen sich der     Wählfinger    79 in Ausrich  tung mit einem der     Wähleranschlagstifte    48, 49 be  findet. Bei dem beschriebenen Plattenwechsler kann  das Magazin hundert Schallplatten enthalten, so dass  also     hundert    Anschlagstifte 48 in einem Kranz und  hundert Anschlagstifte 49 in einem zweiten Kranz  vorgesehen sind.

   Die beiden Kränze von Anschlag  stiften sind in bezug aufeinander gestaffelt angeord  net, jedoch so, dass der Wählfinger rings um das  Wählrad in jeder der zweihundert verschiedenen Win  kellagen in Ausrichtung mit einem Stift gebracht  werden kann. Diese Lagen entsprechen dann der  Stellung der zwanzig Kontaktsegmente 123 multi  pliziert mit zehn, welche die Anzahl der Segmente  <B>126</B> im andern Umschalter darstellen.  



  Wie aus dem Schaltbild der     Fig.    11 zu ersehen  ist, können die zwanzig Segmente 123 des Umschal  ters 121 direkt an eine entsprechende Gruppe von  Kontakten 131 eines     Schrittschaltwerkes    132 ange  schlossen werden. In gleicher Weise können die  zehn Segmente 126 des Umschalters 127 direkt an  die     einzelnen    Kontakte 133 eines zweiten Schritt  schaltwerkes 134 angeschlossen werden. Die Schritt  schalter 132, 134 können von gewöhnlicher Bauart  und Konstruktion sein, derart, dass sie     einzeln    und  aufeinanderfolgend durch Wählsignale oder Impulse  gesteuert werden, welche von einer oder mehreren  Wanddosen 135 aus erteilt werden.

   Die Wanddosen  können eine in Fachkreisen allgemein bekannte Kon  struktion besitzen und brauchen daher hier nicht  näher beschrieben zu werden, es ist nur zu beachten,  dass diese Dosen     münzgesteuerte    Vorrichtungen und  Wähldruckknöpfe aufweisen, welche eine aufeinan  derfolgende Anzahl von Impulsen durch Kabel 136  zu einem Relaiskasten 137 übertragen können, der  seinerseits die     Schrittschaltwerke    132, 134 betätigt.  



  Die Schaltarme 138, 139 der     Schrittschaltwerke     können miteinander so verbunden sein, dass jeweils  ein Stromkreis durch den Schaltmagneten 116 ge  schlossen wird, sobald die Umschalter 121, 127     in     Stellungen gebracht werden, welche den Lagen der       Schrittschalterarme    138 bzw. 139 entsprechen. Wenn  also eine bestimmte Anzahl von Impulsen von einer  der Wanddosen 135 auf die Schrittschalter übertra  gen worden ist, dann werden die Schaltarme 138,  139 derselben veranlasst, sich selbst an den Kontak  ten 131, 133 gemäss der an den Wanddosen vor-    genommenen Wahl einzustellen.

   Daraufhin wird der  Motor 107 durch den Relaiskasten 137 oder auf an  dere Weise in Betrieb gesetzt, dreht die Welle 73  und bewirkt, dass der     Wählfinger    79 über die     hintern     Enden der     Wähleranschlagstifte    gleitet oder darüber  tastet. Gleichzeitig drehen sich die Schaltarme 121,  127 der Umschalter über die Kontakte 123     bzw.     126 und tasten letztere ab, bis diese     Umschalterarme     die Einstellung erreicht haben, welche der jeweiligen  Lage der     Schrittschalterarme    entspricht.

   Beim Erzie  len wechselseitig entsprechender Stellungen     schliesst     sich ein durch die Umschalter und     Schrittschaltwerke     zum Schaltmagneten 116 gehender Stromkreis und  bringt die Klaue 114 in Sperreingriff mit dem Schalt  rad 112. Die Wählvorrichtung wird somit in einer  Schaltstellung     angehalten,    bei welcher sich der Fin  ger 79 des Testarmes in genauer Ausrichtung mit  dem gewünschten Wählerstift befindet. Durch die  Wirkung des Magneten<B>116</B> wird auch der Kontakt  schalter     .119    betätigt, um den Motor 107 abzuschal  ten, das     Wählersolenoid    93 zu erregen und die Zu  führungsvorrichtung sowie die Steuervorrichtungen  für Plattenteller und Tonarm in bekannter Weise in  Betrieb zu setzen.

      Der vorliegende Wähler eignet sich auch für     eine     durch chiffrierte Druckknöpfe erfolgende Steuerung.  Wie aus     Fig.    11 ersichtlich, sind die Kontaktsegmente  123 des Umschalters 121 jeweils mit einem der sepa  raten Druckknöpfe 141 in der Gruppe 1-20- ver  bunden. In     gleicher    Weise sind die     einzelnen    Kon  takte 126 des Umschalters 127 jeweils mit einem  der Druckknöpfe 142 in der Gruppe     A-J    verbun  den. Die gegenüberliegenden Pole aller     einzelnen     Druckknöpfe sind untereinander verbunden.

   Dar  aus folgt, dass zwischen jedem einzelnen Kontakt 123  und     einem    andern Kontakt 126 ein Wählkreis ge  schlossen werden kann, indem in jeder der genann  ten Gruppen eine     Druckknopfverbindung    hergestellt  wird. Werden daher die Druckknöpfe 141 beispiels  weise mit den     Nummern    1 bis 10 versehen, wäh  rend die Druckknöpfe 142 mit den Buchstaben A  bis J einschliesslich bezeichnet werden, so kann jede  der am Plattenwechsler     möglichen    zweihundert Wah  len durch einen Buchstaben und eine Zahl gekenn  zeichnet und durch Betätigung von zwei passenden  Druckknöpfen     herausgewählt    werden.  



  Die einzelnen Schallplatten 26 können, falls er  wünscht, wie in     Fig.    3 bei 12 angezeigt, durch Reib  vorrichtungen im Magazin festgehalten werden.  Diese Vorrichtungen können aus einem Paar ring  förmiger     Gummiformteile    151, 152 bestehen, welche  an     Befestigungsringen    153, 154 angebracht sind,  die beispielsweise mittels Schrauben 155, 156 an  den Scheiben 36, 37 befestigt sind.

   Der Aussen  umfang der Ringe 151, 152 ist jeweils so ausgebil  det, dass er eine Mehrzahl     nachgiebiger    Finger 157,  158     (Fig.    12) aufweist, und die     einzelnen    Finger kön  nen, wie dargestellt, an ihren mittleren Teilen 159  hohl ausgebildet sein, um eine leichte, aber nachgie-           bige    und positive Halterung an den gegenüberliegen  den Flächen der Platten 26 vorzusehen.  



  Zusätzlich     zu    den beschriebenen Haltemitteln für  die Platten kann das Magazin auch noch mit einer  Haltevorrichtung vom     Gurttyp    versehen werden, wo  bei sich ein     Gurt    um die untere     Hälfte    des Magazins,       anstelle    der früher beschriebenen Gleitschienen, er  streckt. Die in der     Fig.    13, 14 gezeigten Gurten 161,  162 können endloser Art sein und um Riemenschei  ben 163, 164, 165 und 166 herumreichen, wobei  Teile des Gurtes in Aussparungen 167, 168 zu liegen  kommen, die. am     Plattentrenner    169 vorgesehen sind,  wodurch die Platten jederzeit zuverlässig gegen ra  diales Verschieben gesichert sind.  



  Eine abgeänderte Form der Vorrichtung     zum    An  treiben des     Wählerarmes    ist in den     Fig.    15, 16 dar  gestellt. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung  wird bewirkt, dass das auf der     rohrförmigen    Welle  73 fest aufsitzende Zahnrad 101     (Fig.    1) mit einem       Ritzel   <B>171</B> an einer Welle 172 in     Eingriff    kommt,  welche in Lagern 173 des Gestelles 12 gelagert ist.

    Die Welle 172 trägt     ein    drehbares Rad 174, wäh  rend ein Antriebsmotor 175 so angeordnet ist,     däss     die Ankerwelle 176 desselben sich in direkter Reib  verbindung mit dem nachgiebigen Randteil 177 des  Rades befindet. Das Rad 174 ist frei drehbar an der  Welle 172 angeordnet und befindet sich zwischen  einem Paar Kupplungsscheiben 178, 179, welche  durch eine Schraubenfeder 181     gegeneinanderge-          drückt    werden. Beim Einschalten des Motors 175  dreht dieser die Welle 172 und treibt das Zahnrad  101, um die Welle 73 mit dem     Wählerarm    78 auf  jede vorherbestimmte Stellun'-zubewegen.

   Die Vor  richtung wird dann in jeder nach Wunsch gewählten  Stellung mittels der - elektromagnetisch betätigten  Sperrklinke 182 festgehalten, welche zum Eingrei  fen in das Sperrad 183 angeordnet ist und- wobei  eine Magnetwicklung 184 vorgesehen ist, um die  Sperrklinke 182 entgegen einer     Rückstellfeder    185  nach unten zu ziehen.  



  Es ist selbstverständlich, dass im Betrieb das       Plattenmagazin    seine Bewegung fortsetzen sollte, bis  alle in Betriebslage befindlichen Wählerstifte 48, 49  durch die     Tastvorrichtung    erfasst worden sind, und  dass das Magazin nach dem Abspielen aller ausge  wählten Schallplatten zum Stillstand kommen sollte.  Für diesen Zweck kann der zum Antrieb des Maga  zins     (Fig.    1) benutzte     Zuführmotor    44     mit    einer Kur  belscheibe 186 versehen sein, um gemäss     Fig.    17, 18  eine     Tastkontrollvorrichtung    190 zu betätigen.  



  Die     Tastkontrollvorrichtung    dient     dazu,    das Ma  gazin zu veranlassen, seine     Tastbewegung    so lange  fortzusetzen,     als    sich noch Stifte 48, 49 in eingestell  ter Lage befinden, aber nach dem Abspielen aller  ausgewählten Platten das Magazin zum Anhalten zu  bringen. Wie in     Fig.    17 gezeigt, wird die     Tastkon-          trollvorrichtung    190 direkt von der auf der Welle  des Motors 44 aufsitzenden Kurbelscheibe 186 getrie  ben.

   Diese Scheibe ist mit einem     Kurbelzapfen    187  versehen, der mit einem Betätigungshebel 188 in    Verbindung steht, welcher an einem festen     Fortsatz     189 der     Tastkontrollvorrichtung        verschwenkbar    an  geordnet ist. Am     Fortsatz    189 sitzt auch ein mit  Einkerbungen versehenes Zählrad 191 mit einem  Stoppteil 192 auf, um die Bewegung dieses Rades  im     Gegenuhrzeigersinne    zu begrenzen, und ein am  Zählrad 191 vorhandenes     Beschwerungsteil    193 dient  dazu, um dem Rad die Tendenz zum Drehen im       Uhrzeigersinne    zu verleihen.

   Das Rad 191 besitzt       eine    Anzahl Nuten 194, und eine Sperrklinke 19.5  ist an einem Drehzapfen 196 am äussersten obern  Ende des Betätigungshebels 188 befestigt und kann  in die Nuten 194 eingreifen. Eine zweite Klinke 197  ist an einem ortsfesten Zapfen 198 angeordnet und  verhindert eine unerwünschte     Rückwärtsbewegung     des Rades 191.

   Beim Erregen des Antriebsmotors  44 für das Magazin wird somit die drehende Motor  welle die Kurbelscheibe 186 in Drehung versetzen,  und die Drehbewegung dieser Scheibe wird ein wie  derholtes Berühren des untern Endes des Armes 188  durch den Kurbelzapfen 187 bewirken und diesen  Arm entgegen dem     Einflüss    einer nicht gezeigten  Feder bewegen, so dass letzterer zwischen den Lagen  hin und her pendelt, die durch strichpunktierte und  vollausgezogene Linien dargestellt sind. Die Wir  kungsweise des Kurbelzapfens 187 ist dabei die glei  che, ob sich die Scheibe 186 im Uhrzeiger- oder im       Gegenuhrzeigersinne    bewegt. Daraus folgt, dass die  Wirkungsweise der Vorrichtung unabhängig von der  Drehrichtung des Magazins ist.

   Beim Hin- und     Her-          bowegen    des Armes 188 rücken in beiden Fällen die  Nuten 194 des Zählrades 191 dieses Rad in einer  schrittweise im     Uhrzeigersinne    erfolgenden Bewegung  vor. Falls diese Bewegung durch einen vollständigen       Tastkreislauf    des Magazins fortgesetzt wird, bewirkte  sie, dass der Stift 199 die Kontakte 201 ergreift und  die zum Motor 44 führende Leitung unterbricht, so  dass das Magazin zum Stillstand kommt. Der Schalter  201 wird jedoch nicht betätigt, solange noch irgend  ein Wählerstift 48, 49 in verschobener Stellung ver  bleibt, da bei jeder Herstellung einer Wahl ein Rück  stellsolenoid 202 ausgelöst wird.

   Das     Solenoid    202  ist elektrisch parallel zum     Wählersolenoid    91     (Fig.1)     geschaltet, so dass bei jeder Einstellung einer Wahl  der Kern 203 des     Solenoids,    entgegen der Wirkung  einer     Rückstellfeder    204, nach innen bewegt wird  und dadurch einen Kolbenteil 205 zum Herausragen  und in Berührung mit der Klinke 197 bringt. Diese  Klinke ist ferner mit einem Vorsprung 206 versehen,  welcher     die    Klinke 195 festhalten und freigeben kann.  Jede Betätigung des     Solenoids    bewirkt somit die  Freigabe beider Klinken und gestattet dem Rad<B>191,</B>  unter dem Einfluss der Beschwerung 193 auf seine  Ausgangsstellung zurückzukehren.  



  Aus vorangehender Beschreibung geht hervor,  dass der beschriebene Plattenwechsler äusserst kom  pakt und verhältnismässig einfach in seinem ganzen  Aufbau ist und trotzdem eine ungewöhnlich grosse  Zahl von Plattenwahlen zufriedenstellend handhaben  kann. Ferner ist der beschriebene Plattenwechsler so      konstruiert, dass er eine Auswahl der zum Spielen  gewünschten Schallplatten in ungewöhnlich einfacher  und direkter Weise bewerkstelligen kann. Es wird  insbesondere darauf verwiesen, dass die vorliegende  Vorrichtung keinen besonderen Betätigungsmagneten  für jeden Wahlvorgang erfordert, wie er bei Mehr  fachwählern bekannter Ausführung allgemein be  nötigt wird.

   Folglich erübrigt sich die sehr grosse Zahl  von Wählmagneten, welche bei gegenwärtigen Plat  tenspielern mit Magazinen von grossem Fassungsver  mögen benötigt werden, auch sind die teuern und  grossen Leiterkabel beseitigt, die gewöhnlich bei  einem solchen Gerät     erforderlich    sind. Offensichtlich  fallen auch die Arbeitskosten fort, die das Verlöten  der zahlreichen elektrischen Verbindungen bei den  bisher üblichen Vorrichtungen mit sich brachte, so  dass sich sowohl die Herstellung als auch der Unter  halt beim beschriebenen Plattenspieler sehr verein  facht.  



  Es ist auch zu beachten, dass die magnetischen       Betätiger    durch den     Wegfall    der zahlreichen, in einem  begrenzten Raum unterzubringenden Schaltmagneten  genügend gross und wirksam gemacht werden können,  so dass sie imstande sind, hinreichende Kraft zur Aus  übung der erforderlichen mechanischen Vorgänge  aufzubringen. Die neuartige Konstruktion überwin  det die bei früheren Vorrichtungen aufgetretenen  Schwierigkeiten, bei denen die für engen Zusammen  bau benötigten, ziemlich kleinen und schwachen Ma  gnete übermässig genaue Einstellungen erforderten  oder übermässig empfindlich gegen Störungen infolge  Ansammlungen von Staub, Schmutz oder Korrosion  waren.  



  Ferner ist zu erwähnen, dass sich der Wähler vor  liegender Konstruktion sehr gut für den Gebrauch  mit ferngesteuerten Wanddosen vom handelsüblichen  Typ eignet, da solche Wanddosen zum Übertragen  von normierten Impulsen bestimmt sind, welche die  Bewegung von einem Paar Schrittschalter steuern  können und sich daher als sehr geeignet zum Ein  stellen der beim beschriebenen Plattenwechsler be  nutzten     Schrittschaltwerke    erweisen. Gleichzeitig ist  auch eine Handsteuerung oder eine durch numerierte  Druckknöpfe erfolgende Steuerung sehr gut möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schallplattenwechsler, gekennzeichnet durch ein Schallplattenmagazin und eine Plattenzuführvorrich- tung eines Plattenspielers, welche relativ zueinander beweglich sind, ferner durch einen Verstellmotor zum Bewegen des Magazins mit Bezug auf die Zuführvor- richtung, wodurch sich an letzterer aufeinanderfol gend die verschiedenen Schallplatten im Magazin vorbeibewegen und das Magazin eine Lage zum Er fassen irgendeiner darin gehaltenen Platte erreichen kann, eine aufspeichernde Plattenwählervorrichtung, die mindestens aus einer Gruppe von Wähleranschlä gen besteht,
    deren Zahl der Anzahl von Plattenstel len im Magazin entspricht und von denen jeder ein zelne Anschlag einer der Plattenaufzeichnungen im Magazin entspricht, wobei diese Wählervorrichtung Wahleinstellungsmittel zum separaten Einstellen jedes einzelnen Wähleranschlages aufweist, eine durch den genannten Verstellmotor angetriebene Abtastvorrich-- tung, welche einer Gruppe der genannten Anschläge gemeinsam ist und aufeinanderfolgend in die Nähe einer jeden Gruppe von Anschlägen bewegt werden kann,
    an dieser Abtastvorrichtung vorhandene Mittel zum Betätigen der Zuführvorrichtung und des Plat tenspielers, und eine abtastende Einstellvorrichtung, welche den Verstelhnotor steuert, um das Platten magazin und die Zuführvorrichtung nach dem Ein stellen von irgendeinem der Wähleranschläge durch mindestens einen vollen Bewegungskreislauf zu drehen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Plattenwechsler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte abtastende Ein stellvorrichtung einen Unterbrechungsschalter für den Verstellmotor aufweist und ein den vollen Kreis lauf messendes Element besitzt, welches von einer Nullpunktlage bis zu einer Endlage bewegt werden kann, um beim Erreichen dieser Endlage den Unter brechungsschalter zu betätigen. 2. Plattenwechsler nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch Mittel, um den genannten Unter brechungsschalter und das messende Element beim Betätigen von irgendeinem der genannten Einstell vorrichtungen auf die Nullpunktlage zurückzustellen. 3.
    Plattenwechsler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Wählereinstellvor- richtungen eine Wählerabtastvorrichtung besitzen, welche einer Gruppe der genannten Anschläge ge meinsam ist und diese Gruppe aufeinanderfolgend überqueren und in Ausrichtung mit den einzelnen Wähleranschlägen dieser Gruppe kommen kann. 4. Plattenwechsler nach Unteranspruch 3, gekenn zeichnet durch einen Abtastmotor, um die Wähler abtastvorrichtung relativ mit Bezug auf die Wähler anschläge zu bewegen. 5.
    Plattenwechsler nach Unteranspruch 4, gekenn zeichnet durch Steuerleitungen für den Abtastmotor, um die genannte Abtastvorrichtung in Fluchtlage mit irgendeinem der genannten Wähleranschläge an zuhalten. 6. Plattenwechsler nach 5, ge kennzeichnet durch Steuerleitungen für den Abtast- motor, welche einen durch den genannten Abtast- motor angetriebenen elektrischen Umschalter ein schliessen und mit diesem Umschalter verbundene Wählerschalter enthalten,
    um die erwähnte Wähler abtastvorrichtung in Fluchtlage mit irgendeinem der Wähleranschläge zum Stillstand zu bringen. 7. Plattenwechsler nach Unteranspruch 6, gekenn zeichnet durch ein Paar elektrische Vielfachkontakt- umschalter und ein Paar Wahlschaltergruppen, wel che mit den genannten Umschaltern und auch unter einander verbunden sind. B.
    Plattenwechsler nach Unteranspruch 7, ge kennzeichnet durch einen an der Abtastvorrichtung vorgesehenen Einstellfinger, welcher aufeinanderfol gend in Flucht mit den einzelnen Wähleranschlägen der genannten Gruppe kommen kann, und eine durch .den genannten Finger betätigbare elektromagnetische Spule, um die Wähleranschläge einzeln einzustellen. 9. Plattenwechsler nach Unteranspruch 8, ge kennzeichnet durch Schaltvorrichtungen, um den ge nannten Einstellfinger in Ausrichtung mit den Wäh leranschlägen zu halten, solange die genannte Ma gnetspule erregt ist. 10.
    Plattenwechsler nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein toroidförmiges Plattenmaga zin mit einer Reihe radialer Abstandshalter zum Ab stützen einer Mehrzahl von flachen Schallplatten bei mit geringem Abstand vorgesehener radialer Anord nung von gegenüberliegenden Plattenflächen, wobei dieses Magazin um seine Achse drehbar ist, so dass sich die Schallplatten mit Bezug auf den Platten zuführmechanismus eines Plattenspielers jeweils be wegen können durch einen Verstellmotor zum Dre hen des genannten Magazins,
    wodurch die verschie denen im Magazin enthaltenen Platten aufeinander folgend am Zuführmechanismus vorbeibewegt wer den, und einen aufspeichernden Wähler mit einer Gestellanordnung, welche aus einem sich koaxial zur Achse des Plattenmagazins erstreckenden Rad und einem Kranz von Wähleranschlagstiften besteht, die im Randteil des Wählerrades vorgesehen sind. 11. Plattenwechsler nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass der genannte Platten zuführmechanismus und der Plattenspieler an einer Stelle der obern Mitte des Magazins angeordnet sind. 12.
    Plattenwechsler nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass das genannte Schallplat tenmagazin und das Wählerrad an einer horizontalen Drehachse angeordnet sind. 13. Plattenwechsler nach Unteranspruch 12, ge kennzeichnet durch eine wählende Abtastvorrichtung, welche allen Anschlagstiften gemeinsam ist und einen Schwenkarm umfasst, der in der Radmitte drehbar befestigt ist und in einem Kreis um dieses Rad ver- schwenkt werden kann, um sich in Ausrichtungslage mit irgendeinem der Auswähleranschlagstifte zu be wegen. 14.
    Plattenwechsler nach Unteranspruch 13, ge kennzeichnet durch eine Richtungsabtastvorrichtung mit einem durch die genannten Anschlagstifte ge steuerten Schalter zum Unterbrechen der Wirkung des genannten Verstellmotors. 15. Plattenwechsler nach Unteranspruch 14, ge kennzeichnet durch Wähleranschläge, welche aus ein zeln bewegbaren Gleitstiften besteben. 16. Plattenwechsler nach Unteranspruch 15, ge kennzeichnet durch einen Schwenkarm, welcher an der genannten Abtastvorrichtung drehbar befestigt ist und jeden der genannten Stifte einzeln erfassen kann. 17.
    Plattenwechsler nach Unteranspruch 16, ge kennzeichnet durch ein magnetisches Solenoid und einen Kolben, der den genannten Arm verschwenken und die genannten Anschlagstifte in Längsrichtung verschieben kann.
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