CH338366A - Antriebseinrichtung an einem Radfahrzeug - Google Patents
Antriebseinrichtung an einem RadfahrzeugInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
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Description
Antriebseinrichtung an einem Radfahrzeug Im Radfahrzeugbau, und zwar sowohl im Zwei rad- als auch im Vierradfahrzeugbau, haben sich be stimmte Antriebseinrichtungen eingebürgert. So kennt man beispielsweise im Motorradbau die An triebsübertragung durch Ketten oder Kardanwellen. Im Personen- und Lastkraftwagenbau bedient man sich im allgemeinen der Kardanwelle, und lediglich im Lokomotivbau verharrt man mit Rücksicht auf die besonderen Betriebsbedingungen beim Pleuel- stangentrieb. Eingehende Untersuchungen haben ergeben, dass man durch besondere Ausgestaltung des Schubstan- gentriebes die Möglichkeit erhält, diesen in viel grö sserem Umfange als bisher anzuwenden. So ist es insbesondere möglich, den Schubstangentrieb im Motorradbau zu benutzen; indessen lässt sich ein solcher Trieb auch mit Erfolg für die üblichen Tret- kurbelfahrräder, aber auch für Personen- und Last kraftwagen verwenden. Gegenstand der Erfindung ist daher eine An triebseinrichtung an einem Radfahrzeug zum An trieb desselben durch motorische oder menschliche Kraft. Die Erfindung besteht darin, dass die Antriebs einrichtung als Schubstangentrieb ausgebildet ist, der mindestens zwei zueinander versetzt angeordnete Schubstangen aufweist, welche links und rechts eines sie antreibenden und eines durch sie angetriebenen Triebrades angeordnet sind. Die Erfindung ermöglicht bei einfachster Bauart einen praktisch ohne Störung arbeitenden, geräusch losen Trieb zu erhalten, der nach aussen hin ohne Schwierigkeiten abgekapselt werden kann und prak tisch keinerlei Wartung bedarf. Die innern Verluste eines solchen Triebes können derart gering sein, dass sie keinerlei merkbare Leistungseinbusse mit sich bringen. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 die Antriebseinrichtung an einem Motor rad in schematischer Darstellung und Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch die Antriebs einrichtung. Beim dargestellten Beispiel werden vom Motor 1 aus über ein Getrieberäderpaar 2 zwei beidseitig dieses Räderpaares angeordnete Schubstangen 3 an getrieben. Der Antrieb erfolgt über die um 90 ver setzt zueinander angeordneten Kurbelzapfen 4 und 5. Die Schubstangen 3 führen zu den weiteren Kurbel zapfen 6 und 7, und diese halten zwischen sich ein kleineres Zahnrad 8, das auf ein grösseres Zahnrad 9 einwirkt. Letzteres steht kraftschlüssig mit der Welle 10 des angetriebenen Hinterrades 11 in Ver bindung. Zur Auswuchtung und zur Erzielung eines völlig ruhigen Laufes lassen sich Gegengewichte vorsehen, beispielsweise indem man die in Frage kommenden Zahnräder mit einer entsprechenden Unwucht ver sieht. Bei 12 erkennt man ein Umschliessungsgehäuse, das zweckmässig mit einem abnehmbaren Deckel aus gestattet ist, damit man die wesentlichen Teile des Schubstangentriebes und auch die Schmierstellen freilegen kann. Aus der Zeichnung ist weiterhin ersichtlich, dass das Umschliessungsgehäuse 12 gleichzeitig als Schwingarm dient, um den Durchfederungen und Verstellungen des Hinterrades, hervorgerufen durch Bodenunebenheiten usw., Rechnung zu tragen. Als Schwenkpunkt ist der Bolzen 13 vorgesehen, dessen Längsachse mit der Mittelachse 14 des die Kurbel zapfen 4 und 5 tragenden Zahnrades zusammenfällt. Den sich bewegenden und rotierenden Teilen des Schubstangentriebes ist eine Schmiervorrichtung zu geordnet, die von herkömmlichem Aufbau sein kann. Zwischen dem Triebrad 8 und dem Triebrad 9 kann zudem ein Umschaltgetriebe für verschiedene über- setzungsverhältnisse eingeschaltet sein, das ebenfalls von üblicher Bauart sein kann. Mit der beschriebenen Einrichtung ist eine An triebsübertragung geschaffen, die bei einfachster Bau art praktisch geräuschlos und störungsfrei arbeitet. Es kommt hinzu, dass durch die Anordnung des Schubstangentriebes zwischen Antriebsquelle und an getriebenem Laufrad oder angetriebenen Laufrädern Durchfederungen Winkelverstellungen des Triebes herbeiführen, die den Antrieb unbeeinflusst lassen. Irgendwelche Memmungen treten nicht auf, so dass der Schubstangentrieb unter allen Bedingungen ein wandfrei arbeitet. Der Schubstangentrieb schafft auch günstige Vor aussetzungen für die Anwendung von reibungsver mindernden Lagerungselementen wie beispielsweise Nadellager, Wälzlager, Lagerbuchsen, Kugellager und dergleichen. Versuche haben gezeigt, dass bei spielsweise bei Anwendung von Wälzlagern die Rei bungsverluste so gering sind, dass sie praktisch über haupt nicht ins Gewicht fallen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Antriebseinrichtung an einem Radfahrzeug zum Antrieb desselben durch motorische oder mensch liche Kraft, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Schubstangentrieb ausgebildet ist, der mindestens zwei zueinander versetzt angeordnete Schubstangen aufweist, welche links und rechts eines sie antreiben den und eines durch sie angetriebenen Triebrades angeordnet sind. UNTERANSPRüCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das durch die Schubstangen ange triebene Zahnrad auf ein mit der Achse des Antriebs laufrades des Fahrzeuges verbundenes Zahnrad mit grösserer Zähnezahl wirkt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schub stangentrieb so eingeschaltet ist, dass er bei der Durchfederung des angetriebenen Laufrades Winkel verstellungen erfährt, welche den Antrieb unbeein flusst lassen.3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schubstangentrieb in einem Gehäuse gekapselt ist, welch letzteres die Winkelverstellungen des Schubstangentriebes mitmacht und als Schwenkarm für das angetriebene Laufrad dient. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mit einem abnehmbaren Deckel ausgestattet ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass den sich bewegenden und umlaufenden Teilen des Schub stangentriebes eine Schmiervorrichtung zugeordnet ist. 6.Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass im Schubstangentrieb ein Umschaltgetriebe für verschie dene Übersetzungsverhältnisse vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH338366T | 1955-06-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH338366A true CH338366A (de) | 1959-05-15 |
Family
ID=4504607
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH338366D CH338366A (de) | 1955-06-14 | 1955-06-14 | Antriebseinrichtung an einem Radfahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH338366A (de) |
-
1955
- 1955-06-14 CH CH338366D patent/CH338366A/de unknown
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