CH337804A - Einrichtung zur Regelung einer Wasserturbine - Google Patents

Einrichtung zur Regelung einer Wasserturbine

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CH337804A
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Stein Theodor
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Escher Wyss Ag
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    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B15/00Controlling
    • F03B15/02Controlling by varying liquid flow
    • F03B15/04Controlling by varying liquid flow of turbines
    • F03B15/06Regulating, i.e. acting automatically
    • F03B15/08Regulating, i.e. acting automatically by speed, e.g. by measuring electric frequency or liquid flow
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Description


  Einrichtung zur     Regelung    einer Wasserturbine    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Re  gelung einer Wasserturbine durch Regelorgane, die  mindestens einen Drehzahlregler aufweisen und auf  mindestens ein Organ einwirken, welches den     Zufluss     des Betriebswassers zur Turbine beherrscht. Nach  dem Patentanspruch des Hauptpatentes ist bei einer  solchen Einrichtung in die     Rückführverbindung    der  Steuerung ein     Wirkungsverzögerer    eingebaut.  



  In weiterer Ausbildung einer solchen Regel  einrichtung sind nun erfindungsgemäss ein teilweise  durch einen die     Rückführverbindung    der Steuerung  bewirkenden Kolben begrenzter erster Flüssigkeits  raum mit einem sich als Folge einer durch das Re  gelorgan eingeleiteten Verstellung des den     Zufluss     des Betriebswassers zur Turbine beherrschenden  Organs verändernden zweiten Flüssigkeitsraum durch  eine Leitung verbunden, in welche ein den Flüssig  keitsübertritt vom einen zum andern Flüssigkeits  raum hemmendes und damit die     Rückführwirkung     verzögerndes Drosselorgan eingebaut ist.  



  In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungs  beispiele der erfindungsgemässen Regeleinrichtung  vereinfacht dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Regeleinrichtung mit     pneumatisch-          hydraulischen    Mitteln zur     Rückführverzögerung,          Fig.    2 eine Regeleinrichtung mit rein hydrauli  schen Mitteln zur     Rückführverzögerung,          Fig.    3 eine Regeleinrichtung mit einem rein  hydraulischen Verzögerungsorgan für den Antrieb  des Kataraktes,

         Fig.    4 eine Regeleinrichtung mit einem rein hy  draulischen     Rückführ-Verzögerungsorgan        zwischen     Regler und Steuerschieber des Servomotors,       Fig.    5 eine Regeleinrichtung mit getrennten par  allelen Regelkreisen für Katarakt und Verzögerungs  organ,         Fig.    6 und 7 Regeleinrichtungen mit in die       Rückführverbindung    eingeschalteten Federn.  



  Gemäss     Fig.    1 wird die zufliessende Wassermenge       einer    Wasserturbine 1 durch einen schematisch dar  gestellten Leitapparat 2 geregelt, welcher von einem  Servomotor 3 mit Kolben 4 betätigt wird. Der     Leit-          apparat    2 ist somit ein Organ, welches den     Zufluss     des Betriebswassers zur Turbine beherrscht. Über  einen Steuerschieber 5 wird dem Servomotor 3 von  einer Pumpe 6 geliefertes Druckmittel zugeleitet.  Ein Drehzahlregler 7 ist durch ein Gestänge mit Ge  lenken 8, 9, 10     einerseits    mit dem Steuerschieber 5  und anderseits mit einem in einem Zylinder 11 ver  schiebbaren Kolben 12 verbunden.

   Unterhalb dieses  Kolbens befindet sich im Zylinder 11 ein Flüssig  keitsraum 13. Dieser ist über- ein Drosselorgan 14  mit einem nicht dargestellten unter Atmosphären  druck stehenden Flüssigkeitsraum verbunden. Eine       Zugdruckfeder    15 ist einerseits am Gelenk 10 und  anderseits an einem Fixpunkt 18 befestigt. Ein  Flüssigkeitsraum 16 ist teilweise durch einen in  seiner Achsrichtung verschiebbaren Kolben 17 be  grenzt, welcher     zwangläufig    mit dem Servomotor  kolben 4, und über diesen mit dem den     Zufluss    des  Betriebswassers zur Turbine beherrschenden Organ  2 verbunden ist.

   Der Flüssigkeitsraum 16 verändert  seinen Inhalt, wenn durch den Drehzahlregler 7 über  den Servomotor 3 eine Verstellung des den     Zufluss     des Betriebswassers zur Turbine beherrschenden  Organs 2 eingeleitet wird.  



  Der teilweise vom Kolben 12 begrenzte Flüssig  keitsraum 13 ist mit dem teilweise vom Kolben 17  begrenzten Flüssigkeitsraum 16 durch eine Leitung  <B>191</B> verbunden, in welche ein den Flüssigkeits  übertritt vom einen zum andern Flüssigkeitsraum  hemmendes Drosselorgan 19 eingebaut ist. Ausser  dem ist der Flüssigkeitsraum 16 mit     einem    Behälter      20 verbunden, in welchem sich über dem Flüssig  keitsspiegel ein Luftpolster 21 befindet.  



  Die Flüssigkeitsräume 16 und 13 bilden zusam  men mit der Verbindungsleitung zwischen beiden  einen Bestandteil der     Rückführverbindung.    Wäre das  Drosselorgan 14 ganz geschlossen und das Luft  polster 21 im Behälter 20 nicht vorhanden, so würde  beispielsweise bei einer Abwärtsbewegung des     Servo-          motorkolbens    4 die durch den Kolben 17 im Flüssig  keitsraum 16 verdrängte     Flüssigkeitsmenge    über das  Drosselorgan 19     zwangläufig    in den Flüssigkeits  raum 13 verschoben und der Kolben 12 dabei um  einen entsprechenden Betrag nach oben bewegt. Der  Kolben 12 bewirkt dann über das Gelenk 10 eine  Rückführung der Steuerung.

   Bei nicht vorhandenem  Luftpolster 21 würde dabei die Bewegung des Kol  bens 17 sofort in vollem Betrage auf den Kolben 12       übertragen.     



  Das Luftpolster 21 im Behälter 20 bewirkt aber  nun, dass dieser Behälter eine unter dem Einfluss des  bei der Bewegung des Kolbens 17 im Drosselorgan  19 erzeugten Druckgefälles veränderliche Flüssig  keitsmenge aufnimmt. Bei der Abwärtsbewegung des  Kolbens 17 wird vorerst die verdrängte Flüssigkeits  menge vorwiegend in den Behälter 20 verschoben,  wobei das Luftpolster 21 komprimiert wird. Erst mit  der Zeit stellt sich über das Drosselorgan 19 ein  Druckausgleich her. Infolge des     Einschaltens    des  Drosselorgans 19 und des Behälters 20 mit Luft  polster 21 wird also die     Rückführwirkung    verzögert  vom Kolben 17 auf den Kolben 12 übertragen.

   Das  Drosselorgan 19 wirkt also zusammen mit dem Luft  polster 21 als ein in die     Rückführverbindung    der  Steuerung eingebauter.     Wirkungsverzögerer.     



  Das Drosselorgan 14 ergibt nun ferner bei leicht  geöffneter Stellung eine     Kataraktwirkung,    indem es  gestattet, dass sich nach einiger Zeit im Flüssigkeits  raum 13 wieder Atmosphärendruck einstellt, so dass  der Kolben 12 wieder unabhängig von der Lage des  Kolbens 17 unter der Wirkung der Feder 15 in seine  Ausgangslage zurückkehrt. Die beschriebene Ein  richtung gestattet also in einfacher Weise, die Ver  zögerung der     Rückführwirkung    mit einer Katarakt  wirkung zu kombinieren.  



  Die Einrichtung gemäss     Fig.    2 unterscheidet sich  von jener gemäss     Fig.    1 nur dadurch, dass der Behäl  ter 20 mit Luftpolster 21 durch eine sich unter       Druckänderung    elastisch deformierende Druckkam  mer 22 ersetzt ist. Diese     Druckkammer    ist durch eine  an einem Fixpunkt 24 befestigte Feder 23 belastet.  Die federbelastete Druckkammer 22 hat dieselbe  Funktion wie der Behälter 20 mit Luftpolster 21 der       Fig.    1. Sie nimmt ebenfalls eine unter dem Einfluss  des bei der Bewegung des Kolbens 17 im Drossel  organ 19 erzeugten Druckgefälles veränderliche  Flüssigkeitsmenge auf.  



  In     Fig.    3 bezeichnet 1 wieder die Turbine mit  Leitapparat 2 und Servomotor 3 mit Kolben 4. Der  Kolben 4 ist auf der einen Seite durch eine Druck  feder 25 belastet. Auf der andern Seite ist er durch    Druckflüssigkeit     beaufschlagt,    welche von einer  Pumpe 26 über ein Drosselorgan 27 und ein Steuer  ventil 28 geliefert wird. Der Drehzahlregler 29  greift am einen Ende 30 eines Gestänges an, welches  über ein Gelenk 31 das Steuerventil 28 betätigt, und  am andern Ende 32 mit dem Kolben 34 eines Kata  raktes 33 mit Drosselorgan 35 verbunden ist. An  der Stelle 32 greift ferner eine     Zugdruckfeder    36  an, welche an einem Fixpunkt 37 befestigt ist.

   Die  Rückführung der Steuerung wird durch einen starr  mit dem Gehäuse des Kataraktes 33 verbundenen,  in einem Zylinder 38 verschiebbaren Kolben 39 be  wirkt. Dieser Kolben ist auf seiner Oberseite durch  eine Feder 40 belastet. Auf der Unterseite begrenzt  er einen Teil eines Flüssigkeitsraumes, welcher durch  eine Leitung 411 mit eingebautem Drosselorgan 41  mit dem     Steuerflüssigkeitsraum    des einseitig     beauf-          schlagten    federbelasteten Kolbens 4 des Servomotors  3 verbunden ist, welcher zur Verstellung des den       Zufluss    des Betriebswassers zur Turbine beherrschen  den Organs 3 dient.

   Der     Steuerflüssigkeitsraum     unterhalb des Kolbens 4 ändert sich, wenn durch den  Drehzahlregler 29 über den Servomotor 3 eine Ver  stellung des Organs 2 eingeleitet wird.  



  Wäre das Drosselorgan 41 nicht vorhanden, so  würde sich stets ein Druckausgleich in den Flüssig  keitsräumen unter den Kolben 39 und 4 einstellen.  Bei einer durch das Steuerventil 28 erzeugten Druck  änderung in der Steuerflüssigkeit würde sich also  der Kolben 39 stets in bestimmter Zuordnung zum  Kolben 4 bewegen. Das Drosselorgan 41 bewirkt  aber nun, dass sich eine Druckänderung im Raume  unterhalb des Kolbens 4 nur mit Verzögerung auf  den Raum unterhalb des Kolbens 39 übertragen  kann. Das Drosselorgan 41 übernimmt also in der       Rückführverbindung    die Rolle eines     Wirkungs-          verzögerers.     



  In     Fig.    4 bezeichnet 1 wieder die Wasserturbine  mit Leitapparat 2, Servomotor 3 mit Kolben 4,  Steuerschieber 5 und     Druckflüssigkeitspumpe    6.  Diese versorgt nun auch über ein Drosselorgan 561  ein     Vorsteuerventil    42 mit Ventilplatte 43. 44 ist ein  Drehzahlregler und 45 ein Beschleunigungsregler.  Ihre Hubsumme wirkt über Gelenke 46, 47 auf ein  Steuergelenk 48 ein. 49 ist ein Flüssigkeitsraum,  welcher teilweise durch einen Kolben 50 begrenzt  ist. Eine     Druckfeder    51 verbindet das Steuergelenk  48 mit einer Stelle 52 eines um einen festen Dreh  punkt 53 schwenkbaren, die Ventilplatte 43 tragen  den Hebels. Mit der Stelle 52 dieses Hebels ist ferner  auch der Kolben 50 verbunden.  



  Das     Vorsteuerventil    42 steuert den     Druckflüs-          sigkeitszufluss    in einen     Membranbalg    54, dessen  Flüssigkeitsraum nach unten durch einen mit dem  Steuerschieber 5 verbundenen Kolben 541 begrenzt  ist. Dieser Kolben ist von der Unterseite durch eine  Feder 55 belastet. Die     Rückführverbindung    wird  nun durch eine mit einem Drosselorgan 56 ver  sehene Verbindungsleitung     56=    zwischen dem Flüs-           sigkeitsraum    49 und dem Flüssigkeitsraum im     Mem-          branbalg    54 hergestellt.  



  Der Steuerschieber 5, das heisst eine     Vorsteue-          rung    des den     Zufluss    des Betriebswassers zur Tur  bine beherrschenden Organs 2 wird nun nach Mass  gabe des im     Membranbalg    54 erzeugten Druckes  verstellt. Wäre das Drosselorgan 56 nicht vorhan  den, so würde sich auch im Flüssigkeitsraum 49  sofort stets der gleiche Druck einstellen wie im     Mem-          branbalg    54. Der Kolben 50 würde also unmittelbar  der Bewegung des Steuerschiebers 5 nachfolgen, und  eine entsprechende Rückführung der Steuerung be  wirken.

   Das Drosselorgan 56 spielt aber hier wie-,       derum    die Rolle eines     Wirkungsverzögerers,    indem  es den     Zufluss    von Flüssigkeit zum Raume 49 bzw.  den Abfluss von Flüssigkeit von diesem Raum  hemmt, und damit den Druckausgleich zwischen den  Flüssigkeitsräumen 49 und 54 verzögert.  



  Eine grössere Freiheit in der gegenseitigen Ab  stimmung der Wirkung von Katarakt und     Wirkungs-          verzögerer    in der     Rückführverbindung    ergibt sich,  wenn statt der     Serieschaltung,    im Beispiel gemäss       Fig.    3, eine Parallelschaltung dieser Mittel in parallel  arbeitenden Regeleinrichtungen vorgenommen wird.  Gemäss     Fig.    5 bezeichnet in einer solchen Einrich  tung wieder 2 den Leitapparat der Wasserturbine 1.  57 bis 67 sind Steuergelenke und 68 ein fester Dreh  punkt.

   Zwischen Steuergelenk 57 und Leitapparat 2  sind nicht dargestellte Steuerorgane vorhanden, die  eine rein verstärkende Wirkung ausüben. 69 ist eine  Ölpumpe, welche einen Steuerschieber 70 und ein  Steuerventil 76 beliefert. 71 ist eine     Vorsteuerung,     72 ein Katarakt mit Kolben 73, Drosselorgan 74  und     Zugdruckfeder    75. 77 ist eine zweite     Vorsteue-          rung    mit Kolben 78 und Feder 79. 80 ist ein Flüs  sigkeitsraum, welcher teilweise durch einen der  Rückführung der zweiten     Vorsteuerung    dienenden,  durch eine Feder 82 belasteten Kolben 81 begrenzt  ist. 83 und 831 sind Drosselorgane, und 84 ist ein  Drehzahlregler. Die Pfeile geben die Wirkungsrich  tung bei einem Schliessvorgang an.  



  Der Drehzahlregler 84 wirkt über das Gestänge  mit den Gelenken 62, 63, 64 auf den Steuerschieber  70 der     Vorsteuerung    71, welche über das Gelenk 59  das Steuergelenk 57 verstellt. Die Rückführung des  Steuerschiebers 70 erfolgt über die Gelenke 60, 68,  61, den Katarakt 72 und die Gelenke 62, 63. Par  allel zu dieser Regeleinrichtung wird aber nun vom  Drehzahlregler 84 aus über die Gelenke 65, 66, 67  das Steuerventil 76 der     Vorsteuerung    77 betätigt.  Der Kolben 78 verstellt dabei das Steuergelenk 57  über das Gelenk 58. Der Kolben 81 ist mit dem Ge  lenkpunkt 66 verbunden.

   Eine Verbindungsleitung  <B>831</B> zwischen den beiden Flüssigkeitsräumen unter  den Kolben 78 und 81 stellt die     Rückführverbindung     für diese zweite     Vorsteuerung    her. Das in diese Ver  bindungsleitung eingebaute Drosselorgan 83 über  nimmt hier in gleicher Weise wie das Drosselorgan  41 der Einrichtung nach     Fig.    3 die Rolle eines Wir  <B>k-</B>     ungsverzögerers.       Die beiden     Vorsteuerungen    70, 71 bzw. 76, 77  des den     Zufluss    des Betriebswassers zur Turbine be  herrschenden Organs arbeiten also parallel zueinan  der.

   In der     Rückführverbindung    der     Vorsteuerung     70, 71 ist hierbei der Katarakt 72 eingebaut, und  in der     Rückführverbindung    der     Vorsteuerung    76, 77  der     Wirkungsverzögerer    83.  



  Bei der Einrichtung nach     Fig.    6 stimmen die mit  den Zahlen 1 bis 19 bezeichneten Teile vollständig  mit jenen der     Fig.    1 überein. Dagegen fällt hier der  Behälter 20 mit Luftpolster 21 weg. Dafür ist zwi  schen dem     Servomotorkolben    4 und dem Kolben 17,  welcher teilweise den Flüssigkeitsraum 16 begrenzt,  eine Feder 85 eingebaut. Durch diese Massnahme  wird bewirkt, dass sich der Kolben 17 nicht zwang  läufig mit dem Kolben 4 bewegt. Bei der Abwärts  bewegung des Kolbens 4 wird     vielmehr    vorerst die  Feder 85 gespannt, und der Kolben 17 kann sich  erst nach Massgabe des     Durchtrittes    von Flüssigkeit  vom Raume 16 durch das Drosselorgan 19 in den  Raum 13 nach unten bewegen.

   Durch die Wirkung  des Drosselorgans 19 wird also die Bewegung des  Kolbens 17 gegenüber jener des Kolbens 4 verzö  gert. Entsprechend     verzögert    sich dabei auch die  Bewegung des Kolbens 12, welcher die Rückführung  der Steuerung bewirkt.  



  Bei der Einrichtung nach     Fig.    7 entsprechen die  Teile 1 bis 9 jenen der     Fig.    6. Der Drehzahlregler 7  wirkt aber nun hier auf einen um einen festen Dreh  punkt 86 schwenkbaren Hebel. Die Bewegung des       Servormotorkolbens    4 wird über einen um einen  festen Drehpunkt 87 schwenkbaren Balken und eine  Feder 91 auf einen Kolben 89 übertragen, welcher  einen Flüssigkeitsraum 88 nach oben begrenzt. Ein  weiterer Flüssigkeitsraum 92 wird von einem Kolben  93 nach oben begrenzt, welcher über eine Feder 94  am Gelenkpunkt 8 auf den Drehzahlregler 7 zurück  wirkt.

   Die für die Rückführung der Steuerung er  forderliche Wirkungsverbindung zwischen den Kol  ben 89 und 93 wird durch eine Verbindungsleitung  951 zwischen den Flüssigkeitsräumen 88 und 92 her  gestellt, in welche ein Drosselorgan 95 eingebaut ist.  Dieses Drosselorgan verzögert wiederum die Bewe  gung des Kolbens 89 gegenüber jener des Kolbens  4 und damit auch die     Rückführwirkung    auf den Kol  ben 93 und weiter auf den Drehzahlregler 7.  



  Ein Drosselorgan 90 verbindet ferner den Flüs  sigkeitsraum 88 mit einem nicht gezeigten, unter  Atmosphärendruck stehenden Raum, so dass in glei  cher Weise die durch die Wirkung des Drosselorgans  14 der Einrichtung nach     Fig.    1 im stationären Be  triebszustand in den Flüssigkeitsräumen 88 und 92  ein     Druckausgleich    mit der Atmosphäre stattfindet,  und damit auch jede Rückwirkung des Kolbens 93  auf den     Drehzahlregler    7     entfällt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Regelung einer Wasserturbine, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, dass ein teilweise durch einen die Rückführverbindung der Steuerung bewirkenden Kolben (12 bzw. 39 bzw. 50 bzw. 81 bzw. 93) be grenzter erster Flüssigkeitsraum mit einem sich als Folge einer durch das Regelorgan (7 bzw. 29 bzw. 44 bzw. 45 bzw. 84) eingeleiteten Verstellung des den Zufluss des Betriebswassers zur Turbine beherr schenden Organs (2) verändernden zweiten Flüssig keitsraum durch eine Leitung (19i bzw. 411 bzw.
    562 bzw. 831 bzw. 951) verbunden ist, in welcher ein den Flüssigkeitsübertritt vom einen zum andern der beiden Flüssigkeitsräume hemmendes und damit die Rückführwirkung verzögerndes Drosselorgan (19 bzw. 41 bzw. 56 bzw. 83 bzw. 95) eingebaut ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein den zweiten Flüssigkeitsraum (16) teilweise begrenzender Kolben (17) zwanb läufig mit dem den Zufluss des Betriebswassers zur Turbine beherrschenden Organ (2) verbunden ist, und dass dieser zweite Flüssigkeitsraum (16) mit einem Behälter (20 bzw. 22) verbunden ist, welcher eine unter dem Einfluss des bei der Bewegung des Kolbens (17) im Drosselorgan (19) erzeugten Druck gefälles veränderliche Flüssigkeitsmenge aufnimmt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein den zweiten Flüssigkeitsraum teilweise begrenzender Kolben (17 bzw. 89) über eine Feder (85 bzw. 91) mit dem den Zufluss des Be triebswassers zur Turbine beherrschenden Organ (2) verbunden ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der zweite Flüssigkeitsraum durch den Steuerflüssigkeitsraum eines einseitig beaufschlag- ten federbelasteten Kolbens (4) eines zur Verstellung des den Zufluss des Betriebswassers zur Turbine be herrschenden Organs (2) dienenden Servomotors (3) gebildet wird (Fig. 3). 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der zweite Flüssigkeitsraum durch den Steuerflüssigkeitsraum eines einseitig beauf- schlagten, federbelasteten Kolbens (541 bzw. 78) einer Vorsteuerung (5 bzw. 77) des den Zufluss des Betriebswassers zur Turbine beherrschenden Organs (2) gebildet wird. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens einer der beiden Flüs sigkeitsräume über ein Drosselorgan (14 bzw. 90) mit einem unter Atmosphärendruck stehenden Raum verbunden ist.
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