CH396643A - Pneumatische Regeleinrichtung zur wahlweisen Einstellung und zur Konstanthaltung der Abtriebsdrehzahl von Kraftmaschinen und regelbaren Getrieben bei veränderlicher Abtriebsleistung - Google Patents

Pneumatische Regeleinrichtung zur wahlweisen Einstellung und zur Konstanthaltung der Abtriebsdrehzahl von Kraftmaschinen und regelbaren Getrieben bei veränderlicher Abtriebsleistung

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CH396643A
CH396643A CH1235762A CH1235762A CH396643A CH 396643 A CH396643 A CH 396643A CH 1235762 A CH1235762 A CH 1235762A CH 1235762 A CH1235762 A CH 1235762A CH 396643 A CH396643 A CH 396643A
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piston
pressure
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control device
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Westinghouse Bremen Ges Mbh
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Description


  Pneumatische Regeleinrichtung zur     wahlweisen        Einstellung    und zur     Konstanthaltung    der       Abtriebsdrehzahl    von Kraftmaschinen     und    regelbaren     Getrieben    bei     veränderlicher        Abtriebs-          leistung       Die Erfindung betrifft eine Regeleinrichtung zur  wahlweisen Einstellung und zur     Konstanthaltung    der       Abtrieb,sdrehzahl    von Kraftmaschinen und regelbaren  Getrieben bei     veränderlicher        Abtriebsleistung.     



  Es sind Regeleinrichtungen dieser Gattung     mit     hydraulisch betätigten Steuerorganen bekanntgewor  den, zu denen ein hydraulischer, drehzahlabhängiger  Druckgeber     (Messpumpe)    gehört.     Hydraulische        Mess-          pumpen    liefern aber keine verlässlichen Druckwerte,  weil diese von der jeweiligen Viskosität der Druck  flüssigkeit abhängen und die Viskosität sich mit der  Temperatur ändert. Insofern ergibt sich der Nach  teil hydraulischer Anlagen, dass ihr Steuereffekt grö  sseren Schwankungen unterliegt.  



  Ferner sind Regeleinrichtungen der Gattung be  kannt, die mit vorwiegend elektrischen Steuerorga  nen ausgerüstet sind, wobei z. B. die drehzahlabhän  gige     Messgrösse    von einem elektrischen Generator  erzeugt wird. Einrichtungen dieser Art sind kompli  ziert und teuer.  



  Die Erfindung vermeidet die angeführten Nach  teile. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, die Energie  zufuhr zu Kraftmaschinen oder das     Abtriebsdreh-          moment    regelbarer Getriebe mittels ausschliesslich  pneumatisch arbeitender Steuereinrichtungen so zu  regeln, dass einstellbare     Abtriebsdrehzahlen    auch bei  veränderlichen     Abtrieb,sleistungen    konstant bleiben.  Für diese Aufgabe ist die Mitwirkung eines pneu  matischen, drehzahlabhängigen Druckgebers nach  einem älteren Vorschlag bedeutsam, weil von der  Genauigkeit seiner abgegebenen     Druckwerte    und ihrer  Relation zu den Drehzahlen die     exakte    Wirkungs  weise der gesamten Einrichtung wesentlich abhängt.

      Die Lösung der Aufgabe wird dadurch erreicht,  dass durch ein über eine Leitung an einen Luft  vorratsbehälter angeschlossenes Regelorgan ein mit  tels einer handbetätigten Gewindespindel oder mit  tels einer pneumatischen Wegsteuerung erzeugter Ini  tialdruck über eine Leitung auf den Steuerkolben  eines Regelgerätes wirksam ist, wobei dem zugeord  neten Weg des Steuerkolbens eine     Maximalleistung     der gesteuerten Kraftmaschine oder des gesteuerten  regelbaren Getriebes entspricht, und dass von der  Kraftmaschine oder dem regelbaren Getriebe ein  drehzahlabhängiger Druckgeber angetrieben ist,

   der  über eine Leitung an den     Luftvorratsbehälter    an  geschlossen und dessen drehzahlabhängiger Druck  über eine Leitung derart im Regelorgan auf den  den Steuerkolben betätigenden Initialdruck korrigie  rend wirksam ist, dass durch ein bestimmtes Zu  sammenspiel zwischen der wegabhängigen Steuerung  des     Initialdruckes    und des drehzahlabhängigen  Steuerdruckes eine zur Wegsteuerung proportionale       Konstanthaltung    der     Abtrieb,sdrehzahl    auch bei ver  änderlicher     Abtriebsleistung    gewährleistet ist.  



  Zweckmässig ist die Regeleinrichtung derart aus  gebildet, dass sich der     Einlassventilsitz    des Regel  organs in einem Kolben befindet, der von der hand  betätigten Gewindespindel oder von einer gleich  sinnig arbeitenden     pneumatischen    Einrichtung weg  gesteuert ist, dass der     Auslassventilsitz    vom offenen  Ende des kleineren Kolbens eines nicht entlasteten  oder entlasteten Stufenkolbens gebildet wird,     während     dessen grösserer Kolben     einerseits    von einer Druck  feder, anderseits vom Steuerdruck des drehzahl  abhängigen Druckgebers     beaufschlagt    ist,

   und dass  der vom Ein- und     Auslassventil    in     eine    Steuerkammer      eingesteuerte Druck dem Steuerkolben des Regel  gerätes zugeführt ist.  



  Zweckmässig ist das Regelorgan so angeordnet,  dass der druckaufbauende Steuerdruck auf den grossen  Kolben des Stufenkolbens, und zwar auf der dem       Auslassventil    zugewendeten Seite, die Druckfeder je  doch auf der entgegengesetzten Seite     wirksam    ist,  und dass der druckabbauende Steuerdruck auf den  selben Kolben, und zwar auf der dem     Auslassventil     abgewendeten Seite, die Druckfeder jedoch auf der  entgegengesetzten Seite wirksam ist, und dass in bei  den Fällen die die Druckfeder enthaltende Kammer  der Entlüftungsraum ist.  



  Ferner kann dem Regelorgan in baulicher Ein  heit ein mittels eines     Feinregelventils    weggesteuerter  Kolben derart hinzugefügt sein, dessen Wege durch  einen in einem gemeinsamen Gehäuse um eine Achse  schwenkbaren     Kipphebel    auf den     Einlassventilkolben     übertragen werden oder anstelle des Kolbens und  des     Feinregelventils    für die gleiche Wegsteuerung  auch ein     Mehrstellungs-,    z.

   B.     15-Stellungs-Regel-          gerät    hinzugeführt sein, dessen Kolben durch eine  gleiche Anzahl elektropneumatischer Ventile nach  einem Programm     beaufschlagbar    .sind, wobei das  Programm den     elektropneumatischen    Ventilen ent  weder mittels einer handgesteuerten Walzenschaltung  oder bei Fernsteuerung mittels Funk übermittelbar  ist.

   Schliesslich können dem Regelorgan in bauli  cher Einheit der weggesteuerte Kolben oder das       Mehrstellungs-Regelgerät    in koaxialer Anordnung  zum     Einlassventilkolben        derart    hinzugefügt sein, dass  deren Wege unter     Fortlassung    des     Kipphebels    un  mittelbar auf den     Einlassventilkolben    übertragen wer  den.  



  Die Erfindung ist in der Zeichnung in beispiels  weiser     Ausführung    dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt     schematisch    die     erfindungsgemässe     Anordnung.  



       Fig.    2 ist eine Draufsicht auf das Regelorgan 1.       Fig.    3 gibt in schematischer Weise einen     Mittel-          Längsschnitt    durch das handbetätigte Regelorgan un  ter Verwendung eines druckaufbauenden drehzahl  abhängigen Druckgebers wieder, während       Fig.    4 das gleiche Regelorgan wie die     Fig.    3  zeigt, jedoch unter Verwendung eines druckabbauen  den, drehzahlabhängigen Druckgebers.  



       Fig.    5 zeigt ein Regelorgan wie die     Fig.    3, jedoch  in baulicher Einheit mit einem weggesteuerten Ein  stellkolben, während in       Fig.    6 an die Stelle des weggesteuerten Einstell  kolbens in     Fig.    5 ein     Mehrstellungs-Steuergerät    ge  treten ist.  



  In der     Fig.    1 soll 1 das Regelorgan darstellen,  das, einer vorgesehenen Möglichkeit entsprechend,  mit der handbetätigten Gewindespindel 2 wegge  steuert wird. Der Steuerweg ist mit     Hilfe    eines Zei  gers 3 und einer Skala 4     (Fig.    2) bestimmbar. Die  Skala entspricht den einstellbaren Solldrehzahlen. Auf  die innere Beschaffenheit des Regelorganes 1 wird  später eingegangen werden.

   Es ist mit der Leitung 5    an einen     Luftvorratsbehälter    6 angeschlossen, der  unter konstantem Luftdruck gehalten wird. über die  Leitung 7 wird der Kolben 8 eines Regelgerätes 9  mit dem vom Regelorgan 1 gesteuerten Initialdruck       beaufschlagt.    Mit dem gestrichelten Rechteck 10 ist  eine Kraftmaschine (Motor, Dampfmaschine) an  gedeutet, deren Energiezufuhr vom Regelgerät 9  gesteuert wird. Bei dem Rechteck 10 kann es sich  jedoch auch um ein regelbares Getriebe, z. B. ein  hydrodynamisches Getriebe, handeln. In diesem Falle  steuert das     Regelgrät    9 dessen     Abtriebsdrehmoment.     



  Die Drehzahlen der einen oder der anderen Ma  schine werden auf einen mit ihnen verbundenen pneu  matischen, drehzahlabhängigen Druckgeber 11 über  tragen. Er empfängt den konstanten Luftbehälter  druck durch die Leitung 12 und gibt den von ihm  erzeugten drehzahlabhängigen Steuerdruck über die  Leitung 13 in das Regelorgan 1. Es können hierbei  zwei     Arten    von drehzahlabhängigen Druckgebern ver  wendet werden; solche, die mit zunehmender Dreh  zahl einen aufbauenden und solche, die mit zuneh  mender Drehzahl einen abbauenden Steuerdruck in  der Leitung 13 erzeugen.  



  Das in     Fig.    3 dargestellte Regelorgan 1 ist für  die Verwendung eines mit steigender Drehzahl druck  aufbauenden pneumatischen Druckgebers 11 ein  gerichtet. Es enthält einen durch die Feder 14 be  lasteten, dichtend geführten     Einlassventilkolben    15  mit dem     Einlassventilsitz    16 und dem Doppelventil  körper 17. Das     Einlassventil    hat über die Kammer  18 und die Leitung 5 ständige Verbindung mit dem       Luftvorratsbehälter    6. Mit der handbetätigten Ge  windespindel 2 wird der     Einlassventilkolben    15 weg  gesteuert. In gleichachsiger Anordnung ist ferner ein  mit der Druckfeder 19 belasteter und unabhängig  vom Kolben 15 beweglicher Stufenkolben 20, 20a  vorhanden.

   Sein kleinerer Kolben 20a ist hohl und  ragt dichtend in die Steuerdruckkammer 21 hinein,  und sein Kopf bildet den     Auslassventilsitz    22. Der  grössere Kolben 20 des Stufenkolbens unterteilt sei  nen Zylinder in eine druckdichte Kammer 23 und  die Entlüftungskammer 24.  



  Die Wirkungsweise der Anordnung und des  Steuerorgans 1 nach der Erfindung, die sich im Prin  zip auch bei den noch zu beschreibenden Ausgestal  tungen nicht ändert, soll hier unter weiterer Erläu  terung der     Fig.    3 dargelegt werden. Als Beispiel sei  angenommen, das Regelgerät 9 habe die Brennstoff  zufuhr eines Dieselmotors 10     (Fig.    1) zu steuern.  Nach der Skala 4     (Fig.    2) wird die handbetätigte  Gewindespindel 2 auf eine gewünschte Drehzahl ein  gestellt, wobei sie sich abwärts bewegt und den Ein  lassventilkolben 15 um einen bestimmten Weg nieder  drückt. Dabei wird das     Auslassventil    22 geschlossen  und das     Einlassventil    16 je nach der Wegvorgabe  mehr oder minder geöffnet.

   Der Stufenkolben 20,  20a steht in seiner oberen Anschlagstellung. Nach  der Öffnung des     Einlassventils    16 empfängt die  Steuerkammer 21 aus der Kammer 18 den vollen  Behälterdruck, den Initialdruck, der über die Lei-           tung    7 auch den Kolben 8 des Regelgerätes 9     beauf-          schlagt,    wodurch eine hohe     Brennstoffzufuhr    bewirkt  wird. Sie führt zu einer Drehzahlsteigerung des Mo  tors und des mit ihm verbundenen drehzahlabhängi  gen Druckgebers 11. Letzterer steuert mit steigender  Drehzahl auch einen steigenden Druck über die Lei  tung 13 in die Kammer 23 ein.  



  Nun unterliegt der Stufenkolben 20, 20a beider  seits auf ihn einwirkenden Kräften, von denen die  eine durch die Druckfeder 19 ausgeübt wird, während  die entgegengesetzte Kraft sich aus dem auf die  Ringfläche des grossen Kolbens 20 wirkenden Druck  der Kammer 23 plus derjenigen, die sich durch den  Druck in der Steuerkammer 21 auf den Stirnquer  schnitt des kleineren Kolbens 20a ergibt. Übersteigt  die Summe der letzteren Kräfte diejenige der Feder  kraft 19, so bewegt sich der Stufenkolben so lange  abwärts, bis das     Einlassventil    16 schliesst und das       Auslassventil    22 öffnet. Hierdurch fällt der Druck  in der Steuerkammer 21 und in der Leitung 7,  worauf das Regelgerät mit einer Drosselung der  Brennstoffzufuhr reagiert.  



  Da jeder Drehzahl ein ganz bestimmter Druck  des Druckgebers in Leitung 13 und Kammer 23  entspricht, bewegt sich der Stufenkolben 20, 20a  überwiegend in Abhängigkeit von der Drehzahl,     wenn     er wie gezeichnet, d. h. nicht druckentlastet aus  geführt ist. Bei druckentlasteter Ausführung ist jene  Abhängigkeit vollständig; sie ist jedoch meist nicht  erforderlich.  



  Diese Abhängigkeit bewirkt bei erhöhter Lei  stungsanforderung an den Motor und damit leichtem  Absinken seiner Drehzahl sofort eine Minderung des       Druckgeber-Druckes    in Kammer 23, hierdurch eine  Aufwärtsbewegung des Stufenkolbens 20, 20a und  als Folge eine Öffnung des     Einlassventils    16, Druck  erhöhung in Kammer 21, Leitung 7 und damit hö  here Brennstoffzufuhr. Die Drehzahl .steigt wieder  auf den Sollwert.  



  Die Soll-Drehzahl wird von den Wegen bestimmt,  um die der     Einlassventilkolben    15 mittels der hand  betätigten Gewindespindel 2 abwärts bewegt wird.  Sie ist diesen Wegen proportional unter der Voraus  setzung, dass die Charakteristik des Druckgebers und  die Charakteristik der Druckfeder 19, d. h. ihre pro  gressive Kraftzunahme auf jene Wege abgestimmt  sind. Dann hat nämlich der um einen grösseren Weg  abwärts bewegte     Einlassventilkolben    15 eine zunächst  grössere Öffnung des     Einlassventils    16     zur    Folge.

   Der  Initialdruck in der     Steuerkammer    21 kann erst nach  einer entsprechend grösseren Abwärtsbewegung des  Stufenkolbens 20, 20a     korrigiert    werden, d. h. nach  einer stärkeren Zusammenpressung der Druckfeder  19. Diese aber erfordert einen höheren, in die Kam  mer 23 eingespeisten Druck des Druckgebers 11,  mithin eine höhere Drehzahl.  



  Durch das Zusammenwirken des dem     Einlass-          ventilsitz    16 vorgegebenen Weges mit dem dreh  zahlabhängigen Steuerdruck in Kammer 23 einer  seits und der Charakteristik der Druckfeder 19 an-         derseits    ergibt sich die Proportionalität zwischen dem  Steuerweg der handbetätigten Gewindespindel 2 und  der Solldrehzahl des Motors. Hierbei wird der in  die Steuerkammer 21 zunächst einschliessende Ini  tialdruck durch das Ein- und     Auslassventil    so korri  giert, dass der Steuerkolben 8 des Regelgerätes 9  stets von der Druckhöhe     beaufschlagt    wird, die zur       Konstanthaltung    der Drehzahl erforderlich ist.

   Die       Abtriebsleistung    des Motors kann also trotz kon  stanter Drehzahl schwanken.  



  Eine sinngemässe Anwendung der Anordnung und  des Regelorganes 1 ist auch bei anderen Kraft  maschinen     möglich.    Ebenso können regelbare Ge  triebe auf die gleiche     Weise    gesteuert werden, wo  bei dann das Regelgerät 9 das     Abtriebsdrehmoment     beeinflusst.  



  Die in     Fig.    4 dargestellte Abwandlung des     Re-          gelorganes    1 ergibt sich aus der Verwendung eines  mit steigender Drehzahl druckabbauenden, drehzahl  abhängigen Druckgebers 11a. Dementsprechend sind  hier die     Entlüftungskammer    23a und die Druck  feder 19a oberhalb, also auf der dem     Auslassventil-          sitz    22a     zugewendeten    Seite des grossen Kolbens 20  angeordnet. Seine entgegengesetzte Seite wird vom  Druck des Druckgebers 25     beaufschlagt.    Die Wir  kungsweise ist jedoch die gleiche wie die der Aus  bildung nach     Fig.    3.

   Mit steigender Drehzahl ver  ringert sich der Druck in der Kammer 23a, und  der Stufenkolben 20, 20a bewegt sich wiederum ab  wärts.  



  In der     Fig.    5 ist eine Abwandlung des     Regel-          organes    1 gezeigt, die sich     lediglich    auf die Betäti  gungsart für die Wegsteuerung des     Einlassventilkol-          bens    15 bezieht. In     baulicher    Einheit sind dem Regel  organ 1 ein Zylinder 26 und ein Kolben 27 hin  zugefügt, dessen Kolbenstange 28 den Kolbenweg  über einen     Kipphebel    29 auf den     Einlassventilkolben     15 überträgt. Der Kipphebel ist um die Achse 30  schwenkbar.

   Mittels eines     Feinregelventils    31 wird  der Kolben 27 mit     bemessbaren    Wegen aufwärts  gedrückt, und der     Einlassventilkolben    15 entspre  chend abwärts. Die handbetätigte Gewindespindel 2  kann als zweite Steuerung beibehalten werden.  



  Eine weitere Ausbildung der Wegsteuerung ist  in     Fig.    6 wiederum in baulicher Einheit     mit    dem  Regelorgan 1 vorgesehen. Auf den gleichen     Kipp-          hebel    29 wird die Kolbenstange 32 eines     Mehr-          stellungs-,    z. B.     15-Stellungs-Regelgerätes    33.

   Die  Wegsteuerung des letzteren kann in bekannter Weise  durch eine entsprechende Anzahl von Magnetventi  len     34.        erfolgen,        welche        durch    eine nicht     dargestellte     elektrische Walzenschaltung nach einem vorgegebe  nen Programm zu steuern sind. Auch eine Fernsteue  rung der Magnetventile 34 durch Funk über eine  entsprechende Zahl von Kanälen ist möglich, wenn  ein dafür eingerichteter Empfänger 35 vorgesehen  ist.  



  Der Zylinder 26, Kolben 27 mit Kolbenstange  28 nach     Fig.    5 sowie das     Mehrstellungsregelgerät    33  nach     Fig.    6 können mit dem Regelorgan 1 aber auch      in der Weise eine bauliche, nicht dargestellte Einheit  bilden, dass die Kolbenstangen der erwähnten Geräte  gleichachsig zum     Einlassventilkolben    15 angeordnet  sind. In diesem Falle berühren die oberen Stirn  flächen der Kolbenstangen 28 und 32 die obere  Stirnfläche des     Einlassventilkolbens    15, und der     Kipp-          hebel    29 sowie die     handbetätigte    Gewindespindel 2  entfallen.  



  Die Anordnung und das Regelorgan nach der  Erfindung arbeiten pneumatisch. Sie haben gegenüber  hydraulischen Anlagen den wesentlichen Vorteil, dass  sie völlig frei sind von Fehlerquellen aus     Viskosi-          tätsschwankungen    und Luftblasen im flüssigen Druck  mittel und dass sie daher immer genau und auch       feinfühlig    arbeiten.     Hierzu    trägt auch die Verwendung  eines pneumatisch arbeitenden drehzahlabhängigen  Druckgebers bei. Gegenüber elektrischen Anlagen der  Gattung ist die pneumatische wesentlich     billiger    und  einfacher.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Pneumatische Regeleinrichtung zur wahlweisen Einstellung und zur Konstanthaltung der Abtriebs- drehzahl von Kraftmaschinen oder von regelbaren Getrieben bei veränderlichen Abtriebsleistungen durch pneumatische Mittel, dadurch gekennzeichnet, dass durch ein über eine Leitung (5) an einen Luft vorratsbehälter (6) angeschlossenes Regelorgan (1) ein mittels einer handbetätigten Gewindespindel (2) oder mittels einer pneumatischen Wegsteuerung er zeugter Initialdruck über eine Leitung (7) auf den Steuerkolben (8) eines Regelgerätes (9) wirksam ist, wobei dem zugeordneten Weg des Steuerkolbens (8)
    eine Maximalleistung der gesteuerten Kraftmaschine oder des gesteuerten regelbaren Getriebes entspricht, und dass von der Kraftmaschine oder dem regel baren Getriebe (10) ein drehzahlabhängiger Druck geber (11) angetrieben ist, der über eine Leitung (12, 5) an den Luftvorratsbehälter (6) angeschlossen und dessen drehzahlabhängiger Druck über eine Lei tung (13) derart im Regelorgan (1) auf den den Steuerkolben (8) betätigenden Initialdruck korrigie rend wirksam ist,
    dass durch ein bestimmtes Zu sammenspiel zwischen der wegabhängigen Steuerung des Initialdruckes und des drehzahlabhängigen Steuerdruckes eine zur Wegsteuerung proportionale Konstanthaltung der Abtriebsdrehzahl auch bei ver änderlicher Abtriebsleistung gewährleistet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Pneumatische Regeleinrichtung nach Patent anspruch, deren Regelorgan mit einem Ein- und Auslassventil mit einem doppelten Ventilkörper, des sen Einlass- und Auslassventilsitze in zwei unabhän gig voneinander beweglichen, koaxial angeordneten Kolben enthalten sind, versehen ist, dadurch gekenn zeichnet, dass sich der Einlassventilsitz in einem Kol ben (15) befindet, der von der handbetätigten Ge windespindel (2) oder von einer gleichsinnig arbeiten den pneumatischen Einrichtung (26, 27) und (32, 33) weggesteuert ist, dass der Auslassventilsitz (22) vom offenen Ende des kleineren Kolbens (20a) eines nicht entlasteten oder entlasteten Stufenkolbens (20, 20a) gebildet wird,
    während dessen grösserer Kolben (20) einerseits von einer Druckfeder (19), anderseits vom Steuerdruck des drehzahlabhängigen Druckgebers (11, 11a) beaufschlagt ist, und dass der vom Ein- und Auslassventil in eine Steuerkammer (21) ein gesteuerte Druck dem Steuerkolben (8) des Regel gerätes (9) zugeführt ist. 2.
    Pneumatische Regeleinrichtung nach Unter anspruch 1, mit einem Regelorgan, das für die An wendung eines mit steigender Drehzahl druckauf bauenden oder eines druckabbauenden drehzahl abhängigen Druckgebers eingerichtet ist, dadurch ge kennzeichnet, dass der druckaufbauende Steuerdruck auf den grossen Kolben (20) des Stufenkolbens (20, 20a), und zwar auf der dem Auslassventil (22) zu gewendeten Seite, die Druckfeder (19) jedoch auf der entgegengesetzten Seite wirksam ist, und dass der druckabbauende Steuerdruck auf denselben Kol ben (20), und zwar auf der dem Auslassventil ab gewendeten Seite, die Druckfeder (19a) jedoch auf der entgegengesetzten Seite wirksam ist, und dass in beiden Fällen die die Druckfeder (19, 19a)
    ent haltende Kammer der Entlüftungsraum (24, 24a)) ist. 3. Pneumatische Regeleinrichtung nach Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Regelorgan in baulicher Einheit ein mittels eines Feinregelventils (31) weggesteuerter Kolben (27) derart hinzugefügt ist, dass dessen Wege durch einen in einem gemeinsamen Gehäuse um eine Achse (30) schwenkbaren Kipphebel (29) auf den Einlass- ventilkolben (15) übertragen werden oder dass für die gleiche Wegsteuerung ein Mehrstellungs-, z. B.
    15-Stellungs-Regelgerät (32, 33) hinzugefügt ist, des sen Kolben durch eine gleiche Anzahl elektropneuma- tischer Ventile (34) nach einem Programm beauf- schlagbar sind, wobei das Programm den elektro- pnuematischen Ventilen entweder mittels einer hand gesteuerten Walzenschaltung oder bei Fernsteuerung mittels Funk übermittelbar ist. 4.
    Pneumatische Regeleinrichtung nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem Regel organ in baulicher Einheit der weggesteuerte Kolben (27) oder das MehrstellungS Regelgerät (32, 33) in koaxialer Anordnung zum Einlassventilkolben (15) derart hinzugefügt sind, dass deren Wege unmittel bar auf den Einlassventilkolben (15) übertragen wer den.
CH1235762A 1962-03-02 1962-10-22 Pneumatische Regeleinrichtung zur wahlweisen Einstellung und zur Konstanthaltung der Abtriebsdrehzahl von Kraftmaschinen und regelbaren Getrieben bei veränderlicher Abtriebsleistung CH396643A (de)

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