CH337284A - Verfahren zur Herstellung von gelben Monoazofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gelben Monoazofarbstoffen

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CH337284A
CH337284A CH337284DA CH337284A CH 337284 A CH337284 A CH 337284A CH 337284D A CH337284D A CH 337284DA CH 337284 A CH337284 A CH 337284A
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Erich Dipl Chem Dr Brenneisen
Richard Dr Huss
Arthur Dr Siebert
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Hoechst Ag
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Description


      Verfahren    zur Herstellung von gelben     Monoazofarbstoffen       Es wurde gefunden, dass man gelbe     Monoazo-          farbstoffe    erhält, die sich durch eine hohe Lichtecht  heit auszeichnen und in organischen Lösungsmitteln  gut löslich sind, wenn man die durch Kuppeln von  einem     diazotierten        2-Nitranilin    mit     5-Pyrazolonen     erhältlichen     Azofarbstoffe,    die im     Farbstoffmolekül     mindestens eine     wasserlöslichmachende    saure     Gruppe     enthalten müssen, mit organischen Basen umsetzt.

    Das als     Diazokomponente    verwendete     2-Nitranilin     kann noch durch ein Halogenatom, eine     Sulfonsäure-          gruppe,    einen     Alkyl-    oder     Trifluormethylrest    substi  tuiert sein. Als     wasserlöslichmachende    saure Gruppe  kommt die     Sulfonsäure-    oder     Carbonsäuregruppe    in  Betracht.  



  Die so erhaltenen Farbstoffe sind in Wasser nur  wenig löslich oder     unlöslich.    Sie lösen sich jedoch  vorzüglich in organischen Lösungsmitteln, wie Me  thanol, Äthanol,     Butanol,        Methylacetat,        Methylgly-          kol,        Äthylglykol,        Diacetonalkohol,    und eignen sich  daher sehr gut zum Färben von Lacken, wie Sprit  lack und den unter der Bezeichnung     Cellon-    und       Zaponlack    im Handel befindlichen Erzeugnissen,  sowie zum Anfärben von     Polymerisaten,

          Mischpoly-          merisaten    und Kondensaten, wie sie zur Lackierung  von Folien üblicherweise     verwendet    werden. Auch  zum Färben von Holzbeizen,     Celluloid    und zur Her  stellung von     Gummidruckfarben    können die neuen  Farbstoffe vorteilhaft Verwendung finden.  



  Aus der Deutschen Patentschrift Nr. 469179 ist  bekannt, in organischen Lösungsmitteln lösliche  Farbstoffe dadurch herzustellen, dass man saure oder    Substantive     Textilfarbstoffe,    die eine oder mehrere       Carbonsäure-    oder     Sulfonsäuregruppen    im Molekül  enthalten, in Salze von     Di-    oder     Polyaryl-    oder     Aral-          kylguanidinen    überführt.  



  Ferner ist     vorgeschlagen    worden, auch andere  organische Basen, wie     Dicyclohexylamin,        Methyldi-          cyclohexylamin,        Tetramethyldiamidodibenzylsulfon,          Hexahydroanilin,        Chinolin,        Hexahydromethyläthyl-          pyridin,        2-Methylbenzimidazol,        2-Aminobenzimid-          azol,        2-Aminoperimidin,        2-Toluido-4,5-dihydroimid-          azol,

          tri-substituierte        Melamine,        Diäthyl-a    und -ss  naphthylamin,     3-Aminoäthylcarbazol    u. a. mit orga  nischen Farbstoffen, welche saure     salzbildende    Grup  pen enthalten, umzusetzen (Deutsche Patentschrift  Nr. 561338 und Nr. 533871). Durch die Umsetzung  mit den organischen Basen werden die Ausgangsfarb  stoffe in organischen Lösungsmitteln löslich gemacht  und können dann zum Färben, beispielsweise von       Zaponlacken,    Verwendung finden.  



  Von den aus den genannten Patenten bekannten  Farbstoffen zeichnen sich die erfindungsgemäss er  hältlichen     Pyrazolonazofarbstoffe,    die in der     Diazo-          komponente    in     o-Stellung    zur     Azobrücke    eine     Nitro-          gruppe    enthalten, durch eine wesentlich bessere  Lichtechtheit aus.  



  Der bei der erfindungsgemässen Umsetzung sich  abspielende chemische Vorgang ist eine Salzbildung  zwischen der Farbsäure und der organischen Base,  der durch das nachfolgende     Formelscherna    betreffend  den     Farbstoff    des nachstehenden Beispiels 1 erläutert  wird:

      
EMI0002.0001     
    <I>Beispiel 1</I>  13,8 Gewichtsteile     2-Nitranilin    werden mit 65       Volumteilen    5n     Salzsäure    verrührt, mit 65     Volum-          teilen    Wasser versetzt und unter Eiszusatz bei 0  mit  20     Volumteilen    5n     Natriumnitritlösung        diazotiert.    Es  wird eine Stunde nachgerührt.  



  Die     geklärte        Diazolösung    läuft nun unter Rühren  in eine vorgelegte Lösung aus 26 Gewichtsteilen     1-          (2'-Sulfophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon    100     o/oaig,    400       Volumteilen    Wasser und 10     Volumteilen        lOn    Natron  lauge. Die Kupplungstemperatur wird zwischen 3-5   gehalten. Man     rührt    ungefähr eine     Stunde    nach und       salzt    dann den     Farbstoff    mit 200 Gewichtsteilen  Steinsalz aus.

   Der     ausgesalzene    Farbstoff wird     abfil-          triert    und in feuchtem Zustand in etwa 800     Volum-          teilen    Wasser gelöst. Zu der geklärten Farbstoff  lösung lässt man bei 18-20  unter gutem Rühren  220     Volumteile    0,5n     Dicyclohexylaminsulfatlösung     zulaufen. Es     wird    6-8 Stunden nachgerührt und  dann das ausgefallene Produkt     abfiltriert    und ge  trocknet.

   Der erhaltene gelbe Farbstoff löst sich gut  in organischen Lösungsmitteln, Sprit- und     Zapon-          iacken    und zeichnet sich durch eine hohe Lichtecht  heit aus.  



  Ersetzt man das     Dicyclohexylaminsulfat    durch       Di-o-tolylguanidinchlorhydrat,        Guanidinrhodanid     oder     Diphenylguanidinchlorhydrat,    so     erhält    man  die entsprechenden Farbsalze. Sie sind im Farbton  kaum voneinander unterschieden und ebenfalls her  vorragend lichtecht.  



  <I>Beispiel 2</I>  13,8     Gewichtsteile        2-Nitranilin    werden nach den  Angaben des Beispiels 1     diazotiert.    Die mit     Kieselgur     geklärte     Diazolösung    läuft unter     Rühren    zu einer  vorgelegten Lösung aus 29,2 Gewichtsteilen     1-(2'-          Sulfophenyl)-5        -pyrazolon-3-carbonsäure    l00     o/oig,     200     Volumteilen    Wasser und 10     Volumteilen    10n    Natronlauge. Die Kupplungstemperatur wird zwi  schen 2-5  gehalten.

   Man rührt 1-3 Stunden nach  und salzt dann den Farbstoff mit 50 Gewichtsteilen  Steinsalz aus. Der     ausgesalzene    Farbstoff wird     abfil-          triert    und in feuchtem Zustand in etwa 200     Volum-          teilen    Wasser, dem etwa 8-9     Volumteile    10n Na  tronlauge zugesetzt sind, bei Raumtemperatur gelöst.  Zu der geklärten     Farbstofflösung    lässt man bei 18 bis  20  unter gutem Rühren 440     Volumteile    0,5n     Di-          cyclohexylaminsulfatlösung    zulaufen und rührt 8-10  Stunden nach. Der ausgefallene Farbstoff wird abge  trennt und getrocknet.

   Er bildet ein     rotstichig    gelbes  Pulver, das in organischen Lösungsmitteln gut löslich  ist und eine hohe Lichtechtheit aufweist.  



  Verwendet man anstelle von     Dieyclohexylamin-          sulfat    andere organische Basen, wie     Di-o-tolylguani-          dinchlorhydrat,        Diphenylguanidinchlorhydrat,        Benzyl-          aminchlorhydrat,        Dodecylaminsulfat    oder     Anilin-          chlorhydrat,    so werden die entsprechenden Farbsalze  erhalten, die sich im Farbton kaum voneinander un  terscheiden und sich ebenfalls durch eine hohe Licht  echtheit auszeichnen.  



  <I>Beispiel 3</I>  Die mit     Kieselgur    geklärte     Diazolösung    aus 13,8  Gewichtsteilen     2-Nitranilin    lässt man unter Rühren  in eine Lösung aus 32,8 Gewichtsteilen     1-(4'-Chlor-          2'-sulfophenyl)-5-pyrazolon-3-carbonsäure    100     o/oig,     200     Volumteilen    Wasser und 10     Volumteilen    10n  Natronlauge einlaufen. Die Kupplungstemperatur  wird zwischen 2-5  gehalten. Man     rührt    1-3 Stun  den nach. Der Farbstoff     fällt    ohne Zusatz von Stein  salz aus.

   Er wird     abfiltriert    und     filterfeucht    in etwa  1500     Volumteilen    Wasser angerührt und mit ver  dünnter     Natronlauge    bis zur     deltasauren    Reaktion  versetzt. Zu der geklärten     Farbstofflösung    lässt man  bei etwa 18  unter Rühren 440     Volumteile    0,5n     Di-          cyclohexylaminsulfatlösung    zulaufen. Es wird 8-10      Stunden nachgerührt und anschliessend der ausge  fallene Farbstoff abgetrennt und getrocknet. Das er  haltene gelbe Produkt ist in organischen Lösungsmit  teln gut löslich und besitzt eine ausgezeichnete Licht  echtheit.  



  <I>Beispiel 4</I>  20,6 Gewichtsteile     3-Nitro-4-amino-l-trifluor-          methylbenzol    werden unter Rühren in 40     Volumtei-          len    konzentrierter Schwefelsäure gelöst und bei     0     mit  28 Gewichtsteilen     Nitrosylschwefelsäure    45,57     o/oig          diazotiert.    Man rührt ungefähr 1 Stunde bei 0-30  nach, giesst dann das Reaktionsgemisch langsam bei  0  unter Rühren auf 300 Gewichtsteile Eis und rührt  noch etwa 15 Minuten nach.

   Die geklärte     Diazo-          lösung        fliesst    nun unter Rühren zu einer mit Kiesel  gur geklärten Lösung aus 29,25 Gewichtsteilen<B>1-(2'-</B>  Sulfophenyl)-5-pyrazolon-3-carbonsäure, 200     Vo-          lumteilen    Wasser und 10     Volumteilen        lOn    Natron  lauge. Durch Eiszusatz wird die Kupplungstempera  tur bei 0-50 gehalten. Die Kupplung ist nach     1/2    bis  1 Stunde beendet.

   Dann wird der Farbstoff mit 100  Gewichtsteilen Steinsalz     ausgesalzen.    Es wird 4 bis  5 Stunden nachgerührt, anschliessend wird der Farb  stoff durch Filtration abgetrennt und in 1300     Volum-          teilen    Wasser heiss gelöst. Die geklärte Lösung wird  durch Eiszugabe auf 17-18  gebracht und bei dieser  Temperatur mit 440     Volumteilen    0,5n     Dicyclohexyl-          aminsulfatlösung    umgesetzt. Man rührt 5-6 Stunden  nach und isoliert das ausgeschiedene Produkt.

   Nach  dem Trocknen erhält man einen in Alkohol und  andern organischen Lösungsmitteln sehr gut löslichen  gelben Farbstoff von hoher Lichtechtheit, der sich  vorzüglich zum Färben von     Zaponlacken    eignet.  <I>Beispiel 5</I>  15,2 Gewichtsteile     3-Nitro-4-amino-l-methylben-          zol    werden mit 65     Volumteilen    5n Salzsäure und 200       Volumteilen    Wasser angerührt und unter Eiszugabe  mit 20     Volumteilen    5n     Natriumnitritlösung    bei 0        diazotiert.    Nach beendeter     Diazotierung    wird etwa  1 Stunde nachgerührt.

   Ferner werden 31,7 Gewichts  teile     1-(6'-Chlor-2'-methyl-4'-sulfophenyl)-3-methyl-          5-pyrazolon    in 300     Volumteilen    Wasser und 10     Vo-          lumteilen    10n Natronlauge heiss gelöst. Zu dieser Lö  sung gibt man 100     Volumteile    einer 20     o/oaigen    Soda  lösung und lässt unter     Rühren    die geklärte     Diazo-          lösung    einlaufen. Durch Eiszusatz wird die Kupplung  bei etwa 5  durchgeführt. Der Farbstoff fällt aus.

   Es  wird noch 1-2 Stunden nachgerührt, der isolierte  Farbstoff wird in feuchtem Zustand in etwa 2000       Volumteilen    Wasser gelöst und geklärt. Zu dieser  Lösung gibt man bei etwa 18  unter gutem Rühren  440     Volumteile    0,5n     Dicyclohexylaminsulfatlösung     hinzu und rührt etliche Stunden nach. Es wird ein  gelber Farbstoff von vorzüglicher Lichtechtheit er  halten.  



  Ersetzt man die 31,7 Gewichtsteile     1-(6'-Chlor-          2'-methyl-4'-sulfophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon    durch  29,2 Gewichtsteile     1-(2'-Sulfophenyl)-5-pyrazolon-3-          carbonsäure    100     o/oig,    so erhält man einen Farbstoff,    der einen     rotstichigeren    gelben Farbton und bei glei  cher hervorragender Lichtechtheit eine noch bessere  Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln besitzt.  



  <I>Beispiel 6</I>  13,8 Gewichtsteile     2-Nitranilin    werden in üblicher  Weise     diazotiert.    Die     Diazolösung    läuft dann unter  Rühren in eine Lösung aus 31,7 Gewichtsteilen     1-(6'-          Chlor-    2'-methyl-     4'-sulfophenyl)-    3     -methyl-5-pyrazo-          lon,    300     Volumteilen    Wasser,

   10     Volumteilen        10n          Natronlauge    und 100     Volumteilen        Sodalösung     20     o/äig.    Die Kupplungstemperatur beträgt etwa 5 .  Es wird     ungefähr    2 Stunden nachgerührt. Der ausge  fallene Farbstoff wird dann in 1500     Volumteilen     Wasser gelöst und bei 16-18  unter Rühren mit  220     Volumteilen    0,5n     Dicyclohexylaminsulfatlösung     versetzt und das Ganze etwa 12 Stunden nachgerührt.  Das ausgefallene Produkt     wird    filtriert und getrock  net.

   Man erhält einen gelben Farbstoff, der in organi  schen Lösungsmitteln, Sprit- und     Zaponlacken    gut  löslich ist und hohe Lichtechtheit besitzt.    <I>Beispiel 7</I>  13,8 Gewichtsteile 2     Nitranilin    werden in üblicher  Weise     diazotiert.    Die     Diazolösung    läuft dann unter  Rühren in eine Lösung aus 32,5 Gewichtsteilen     1-(2'-          Sulfophenyl)-3-phenyl-5-pyrazolon,    250     Volumteilen     Wasser und 10     Volumteilen    10n Natronlauge. Die  Kupplungstemperatur     wird    zwischen 0-5  gehalten.

    Es wird 1-2 Stunden     nachgerührt.    Der ausgeschie  dene Farbstoff wird in 1500     Volumteilen    Wasser  und 50     Volumteilen    2n Natronlauge unter Erwärmen  gelöst und bei ungefähr 20  unter Rühren mit 220       Volumteilen    0,5n     Dicyclohexylaminsulfatlösung    um  gesetzt. Man rührt 6-8 Stunden nach. Das ausgefal  lene Produkt wird filtriert und getrocknet. Der erhal  tene gelbe,     spritlösliche    Farbstoff zeichnet sich durch  eine hervorragende Lichtechtheit aus.  



  <I>Beispiel 8</I>  Die geklärte     Diazolösung    aus 13,8     Gewichtsteilen          2-Nitranilin    lässt man unter Rühren in     eine    Lösung  aus 27,6 Gewichtsteilen     1-(2'-Methyl-4'-sulfophenyl)-          3-methyl-5-pyrazolon,    250     Volumteilen    Wasser und  10     Volumteilen    10n Natronlauge     einlaufen.    Die  Kupplungstemperatur soll 0-50 betragen. Man rührt  1-2 Stunden nach und salzt den Farbstoff     mit    50  Gewichtsteilen Steinsalz aus.

   Der isolierte, feuchte  Farbstoff wird dann in 1500     Volumteilen    Wasser  und 30     Volumteilen    2n Natronlauge warm gelöst und  unter gutem Rühren bei 20  mit 240     Volumteilen     0,5n     Dicyclohexylaminsulfatlösung    umgesetzt. Man  rührt etwa 8-10 Stunden nach und erhält so einen  in organischen Lösungsmitteln und in     Zaponlack     löslichen gelben     Farbstoff    von ausgezeichneter Licht  echtheit.  



  <I>Beispiel 9</I>  13,8 Gewichtsteile 2     Nitranilin    werden in üblicher  Weise     diazotiert.    Die     geklärte        Diazolösung    läuft     dann     unter Rühren in eine Lösung aus 30,7 Gewichtsteilen           1-(2'-        Methyl-    4'     -sulfophenyl-    5     -pyrazolon-    3     -carbon-          säure,    250     Volumteilen    Wasser und 10     Volumteilen          lOn        Natronlauge.    Die Kupplungstemperatur beträgt  0-5 .

   Man     rührt    ungefähr 2 Stunden nach. Der  Farbstoff     fällt    aus und wird durch Filtration abge  trennt. Das isolierte, feuchte Produkt wird in 1500       Volumteilen    Wasser und 30     Volumteilen    2n Natron  lauge heiss gelöst, geklärt und bei 20  unter gutem  Rühren mit 440     Volumteilen    0,5n     Dicyclohexylamin-          sulfatlösung    versetzt. Es wird 8-10 Stunden nach  gerührt, und anschliessend wird das ausgeschiedene  Produkt filtriert und getrocknet.

   Der so erhaltene  gelbe Farbstoff löst sich gut     in    organischen Lösungs  mitteln, Sprit- und     Zaponlacken    und zeichnet sich  durch     eine    sehr gute Lichtechtheit aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von gelben Monoazo- farbstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man die durch Kuppeln von einem dianotierten 2-Nitranilin mit 5-Pyrazolonen erhältlichen Azofarbstoffe, die im Farbstoffmolekül mindestens eine wasserlöslich- machende saure Gruppe enthalten müssen, mit orga nischen Basen umsetzt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein 2-Nitranilin verwendet, das noch durch ein Halogenatom substituiert ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein 2-Nitranilin verwendet, das noch durch eine Sulfonsäuregruppe substituiert ist. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein 2-Nitranilin verwendet, das noch durch einen Alkylrest substituiert ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein 2-Nitranilin verwendet, das noch durch einen Trifluormethylrest substituiert ist. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man Azofarbstoffe verwendet, die im Farbstoffmolekül mindestens eine Sulfonsäure- gruppe enthalten. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man Azofarbstoffe verwendet, die im Farbstoffmolekül mindestens eine Carbonsäure- gruppe enthalten.
CH337284D 1953-11-16 1954-11-13 Verfahren zur Herstellung von gelben Monoazofarbstoffen CH337284A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0005222A3 (en) * 1978-04-28 1979-12-12 Ciba-Geigy Ag Salts of azo dyes with sulfonic groups, process for their preparation and their application

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