CH336484A - Einrichtung bei Fernsteuerungsanlagen - Google Patents

Einrichtung bei Fernsteuerungsanlagen

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CH336484A
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CH
Switzerland
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short
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same
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Inventor
Klaus Dipl Ing Vogel
Original Assignee
Siemens Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/06Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission
    • B61L7/08Circuitry
    • B61L7/10Circuitry for light signals, e.g. for supervision, back-signalling
    • B61L7/103Electric control of the setting of signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Einrichtung bei Fernsteuerungsanlagen    In Fernsteuerungsanlagen, z. B. solchen für fern  gesteuerte     Eisenbahnsicherungsanlagen,    ist es erfor  derlich, nicht nur die     einzelnen        anzusteuernden    Sta  tionen, sondern auch die in diesen Stationen zu  steuernden Vorrichtungen sowie die Art der Steue  rung genauestens zu unterscheiden und eine eindeu  tige Unterscheidung der von den Stationen gegebenen  Rückmeldungen vorzusehen. Man verwendet für  diesen Zweck vielfach Impulsfolgen, die     immer    die  selbe Anzahl von Impulsen enthalten und welche  Impulsfolgen sich z. B. durch die Polarität oder die  Frequenz der verwendeten Stromart oder durch die  Dauer der einzelnen Impulse oder der Impulsab  stände voneinander unterscheiden.  



  Es ist z. B. möglich, die Anzahl der Impulse so  gross zu wählen, dass die Gesamtzahl der unterschied  lichen Impulsfolgen der Gesamtzahl der zu übertra  genden Kommandos und Rückmeldungen entspricht.  



  Bei Fernsteuerungsanlagen im     Eisenbahnsiche-          rungswesen    ist man bisher einen andern Weg gegan  gen. Zunächst wird eine bestimmte Station durch  eine bestimmte Impulsfolge ausgewählt und dann  durch eine zweite Impulsfolge ein bestimmtes Kom  mando an diese Station gegeben. Sinngemäss wird  bei Rückmeldungen einer Station an die Zentrale  zunächst eine diese Station     kennzeichnende    Impuls  folge und dann erst die der betreffenden Rückmel  dung zugeordnete Impulsfolge übertragen. Dies kann  mit einer wesentlich geringeren Anzahl von Impuls  kombinationen erfolgen als bei der erstgenannten  Zuordnung, da z.

   B. gleiche oder     ähnliche    Kom  mandos an verschiedene Stationen oder ein Kom  mando an eine Station und die entsprechende Rück  meldung der Station durch eine gleiche zweite Im  pulsfolge     gekennzeichnet    sein können, weil die spe  zielle Bedeutung, ob z. B. Kommando oder Rück-         meldung,    durch die zugeordnete vorhergehende Im  pulsfolge eindeutig bestimmt ist.  



  Bei dieser Art der Zuordnung liegt selbst bei  grossen ferngesteuerten Sicherungsanlagen die maxi  mal vorzusehende Anzahl der Impulskombinationen  höchstens um 60 herum. Mit einer Kombination von  jeweils zwei verschiedenen Impulsarten (Impulskri  terien) in einer Impulskombination, z. B. Plus- und       Minusimpulsen    oder kurzen und langen Impulsen  derselben Stromart, 'können aber bei Ausnützung  aller     Kombinationsmöglichkeiten    von jeweils n Im  pulsen     2 ,    z. B. bei n = 6 bereits 26 = 64 unter  schiedliche Impulsfolgen erhalten werden. Man hat  daher auf Erweiterung der Kombinationsmöglich  keiten durch Anwendung von mehr als zwei Im  pulskriterien, z. B.

   Verwendung von mehr als zwei  Stromarten oder Stromstärken, für die Impulse ver  zichtet, da derartige Unterscheidungen bei der bis  her üblichen Zuordnung zu den     Kommandds    bzw.       Meldebegriffen    keinerlei Vorteile bringen.  



  Die Erfindung geht von der     überlegung    aus, dass  die Verwendung von mehr als zwei Impulskriterien  bei entsprechender Auswahl und Zuordnung zu be  stimmten Kommandos oder Meldungen den für die  Unterscheidung der Kriterien erforderlichen Schalt  aufwand durch eine entsprechende Ersparnis anderer       Schaltmittel    ausgleichen und gleichzeitig eine Ver  kürzung der     übertragungszeit    und eine Verein  fachung der Gebe- und Empfangseinrichtung ermög  lichen kann.  



  Gemäss der Erfindung ist die     Einrichtung    bei       Fernsteuerungsanlagen,    bei welchen Kommandos und  Meldungen durch Impulsfolgen     bestimmter    Impuls  zahlen unterschieden sind, dadurch     gekennzeichnet,     dass     mindestens    ein Teil der Impulsfolgen bestimmter  Impulszahl mehrere     Impulskriterien    aufweist, wobei  jedes Kriterium nur das eine eines Paares der paar-      weise einander zugeordneten Impulskriterien, z. B.  plus/minus und langkurz, ist. Die Einrichtung kann  dabei so getroffen sein, dass das eine Paar dieser  Kriterien, z. B. plus/minus, jeweils zu übertragende       Grundbegriffe,    z. B. bestimmte Stationen bzw.

   Vor  richtungen, unterscheidet, während ein anderes Paar,  z. B. lang/kurz, die diesem Grundbegriff zugeordne  ten Nebenbegriffe kennzeichnet, die von bzw. nach  der durch den     Grundbegriff    festgelegten Station bzw.  Einrichtung     übertragen    werden sollen.  



  Zweckmässig werden bei Ausführungsbeispielen  der Einrichtung nach der     Erfindung    innerhalb der  Paare solche Kriterien vorgesehen, die sich gegen  seitig von vornherein ausschliessen, wie es z. B. bei  Verwendung von Plus- und     Minusimpulsen    der Fall  ist.  



  Es können aber kurze und lange Impulse durch  zwei verschiedene Stromarten, z. B. Gleichstrom und  Wechselstrom, oder durch Wechselströme verschie  dener Frequenzen übertragen werden. Ferner ist es  möglich, nur gleich lange Impulse und verschiedene  Frequenzen als Impulskriterien zu verwenden. Um  das Ausfallen einer Frequenz infolge Störung erken  nen zu können, ist es     zweckmässig,    vier Frequenzen  vorzusehen, von denen die eine oder die andere  eines ersten Paares die Impulse für die Grundbe  griffe und die eine oder die andere eines zweiten  Paares die     Impulse    für die     Nebenbegriffe    unter  scheidet.  



  Das Wesentliche dabei ist, dass jedem Paar von  Impulskriterien bestimmte Begriffsbestimmungen zu  geordnet sind.  



  Betrachtet man z. B. die Meldungen einer Sta  tion mit z. B. acht Signalen S bis Z und sechs  Weichen A bis F und sollen von jedem Signal die  Meldungen  1. Signal     Fahrt     2. Signal Halt  3. Signal gestört  4. Signal in Ordnung  und von jeder Weiche die Meldungen  5. Weiche Plusstellung  6. Weiche Minusstellung  7. Weiche gestört  B. Weiche aufgefahren  übertragen werden, so benötigt man allein hierfür  insgesamt 8 X 4 + 6 X 4 = 56 verschiedene Im  pulsfolgen. Man würde also bei der bisherigen Ver  wendung von nur zwei Impulskriterien Impulsfolgen  mit je sechs Impulsen benötigen.  



  Bei Einrichtungen nach der Erfindung werden  die Meldungen der Signale in die  Grundbegriffe ,  die sich auf die Vorrichtung beziehen, hier also   Signal S  bzw.  Signal     T     usw., und vier  Neben  begriffe , die sich auf den Zustand beziehen, näm  lich      Fahrt ,     Halt ,  gestört ,  in Ordnung , unter  teilt.     Ähnlich    können die Meldungen der Weichen  in die     Grundbegriffe     Weiche A ,  Weiche B  usw.    und die Nebenbegriffe  Plusstellung ,  Minusstel  lung>>,  gestört ,  aufgefahren , zerlegt werden. Die  Grundbegriffe werden dann z.

   B. durch die Plus-/  Minus-Kriterien unterschieden, so dass beispielsweise  das Signal S die Kombination + + - +, das Signal  <I>T</I> die Kombination +     -t-    +-, die Weiche<I>B</I> die  Kombination + +-- usw. erhalten. Die Neben  begriffe werden durch die     Kurz-/Lang-Kriterien     unterschieden, wobei noch eine weitere Zusammen  fassung in der Weise erfolgen kann, dass den Neben  begriffen der Meldungen 1 und 5, 2 und 6 usw.  kennzeichnende Impulsfolgen mit derselben Kurz-/  Lang-Kombination zugeordnet sind. Es ergibt sich  also, dass die Sende- bzw. Empfangseinrichtung nur  noch für die Herstellung von zehn Kombinationen  für die Grundbegriffe und vier Kombinationen für  die Nebenbegriffe ausgelegt sein müssen.

   Allein in  dieser Aufteilung liegt schon ein entscheidender Vor  teil, der an sich auch für Anordnungen gilt, bei  denen nur zwei Impulskriterien verwendet werden.  Man müsste aber in diesem Fall Grundbegriff und  Nebenbegriff nacheinander übertragen, was zu einer  Erhöhung der Übertragungszeit führen würde. Au  sserdem müsste der zuerst übertragene Begriff an der  Empfangsstelle bis zum Ende der     übertragung    des  zweiten Begriffes     gespeichert    werden.  



  Bei der Kennzeichnung der Nebenbegriffe durch       Kurz-/Lan,    Kombinationen könnte z. B. folgende  Zuordnung getroffen sein:  Nebenbegriff der Meldungen 1 und 5:  lang, kurz, kurz, kurz  Nebenbegriff der Meldungen 2 und 6:  kurz, lang, kurz, kurz  Nebenbegriff der Meldungen 3 und 7:  kurz, kurz, lang, kurz       Nebenbegriff    der Meldungen 4 und 8:  kurz, kurz, kurz, lang  Dann lautet die Impulsfolge z. B. für die Meldung   Signal S Halt   + kurz, + lang, - kurz, + kurz,  für die Meldung  Weiche B gestört   + kurz, - kurz, - lang, - kurz.  



  Die     übertragungszeit    ist trotz der Verlängerung ein  zelner Impulse kürzer als bei den bisher üblichen  Einrichtungen, bei denen Impulsfolgen mit einer ent  sprechend grösseren Anzahl von Impulsen, bei dem  zugrunde gelegten Beispiel sechs Impulse statt nur  vier Impulsen, benötigt werden.  



  Die Zuordnung von kennzeichnenden Impuls  folgen ist auch in anderer Weise möglich. Beispiels  weise kann es unter Umständen zweckmässig sein,  einen     Grundbegriff     Grundstellung  zu schaffen,  der sich auf gleiche oder verschiedene Vorrichtungen  beziehen kann. Als Grundstellung kommen dabei  z. B. für die Signale die     Haltstellung,    für die Fahr  strassenstelleinrichtungen die Auflösung in Frage. In  diesem Fall ist es möglich, beispielsweise den nur  mit kurzen Plus- und Minus-Impulsen übertragenen      Grundbegriff die Grundstellung aller Einrichtungen  auslösen zu lassen und die gleiche durch unterschied  liche Länge einzelner Impulse zusätzlich gekenn  zeichnete Impulsfolge zu     verwenden,    um die Grund  stellung nur einer oder mehrerer Vorrichtungen zu  bewirken.

   Ebenso kann man auch für zu übertra  gende Kommandos derartige Zuordnungen treffen,  wie sie oben für die Meldungen schon beschrieben  sind. Dabei würde jeder Vorrichtung wieder eine  den Grundbegriff kennzeichnende Impulsfolge zuge  ordnet und die herzustellenden Betriebszustände, das  heisst die Nebenbegriffe würden durch andere Im  pulsfolgen gekennzeichnet:  z. B. zu den Grundbegriffen Signal S, T, U usw. die  Nebenbegriffe   Fahrt stellen ,  Halt stellen ,   Ersatzsignal stellen  usw.  gegeben werden.  



  In ähnlicher Weise können auch die     Stationswahl     und die Übertragung bestimmter     Kommandos    bzw.  Meldungen gleichzeitig erfolgen,     indem    z. B. die  Stationen durch die     Plus-/Minus-Kriterien,    die Kom  mandos bzw. Meldungen durch die     Kurz-/Lang-Kri-          terien    unterschieden werden. Soll z. B. nach einer  Station mit der zugeordneten Impulsfolge +-+  das Kommando  Weiche 2 umstellen  (kurz, kurz,  lang, lang) übertragen werden, dann wird folgende  Impulsfolge ausgesandt:    + kurz, - kurz, + lang, - lang.  



  Diese Zuordnung hat gegenüber der getrennten Über  tragung von     Stations-    und der Kommando- bzw.       Meldungsimpulsfolge    ebenfalls den Vorteil der     Zeit-          und    Apparateersparnis, die sich u. a. durch den  Wegfall der Umschaltung von Stationswahl auf  Kommando- bzw. Meldungsübertragung ergeben.  



  Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf die  beschriebenen Beispiele beschränkt. Die Zuordnung  der Impulskriterien kann beispielsweise auch umge  kehrt erfolgen, derart, dass durch kurze und lange  Impulse die Grundbegriffe, durch Impulse verschie  dener Stromart bzw. Polarität die Nebenbegriffe  unterschieden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung bei Fernsteuerungsanlagen, in denen Kommandos und Meldungen durch Impulsfolgen be stimmter Impulszahlen unterschieden sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Im pulse der Impulsfolgen mehrere Impulskriterien auf weist, wobei jedes Kriterium nur das eine eines Paares der paarweise einander zugeordneten Im pulskriterien ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Paar von Impulskrite rien jeweils zu übertragende Grundbegriffe unter scheidet, während ein anderes Paar die diesem Grundbegriff zugeordneten Nebenbegriffe kenn zeichnet.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Vorrichtung in einer Sta tion ein bestimmter Grundbegriff zugeordnet ist und dass gleichen Betriebszuständen gleichartiger Vor richtungen mindestens der betreffenden Stationen gleiche kennzeichnende Impulsfolgen zugeordnet sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Vorrichtung in einer Sta tion ein bestimmter Grundbegriff zugeordnet ist und gleiche kennzeichnende Impulsfolgen verschieden artigen Vorrichtungen zugeordnet sind. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass den einzelnen Stationen für alle Kommandos undloder Meldungen jeweils der selbe Grundbegriff zugeordnet ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bestimmten Betriebszuständen mindestens einzelnen Vorrichtungen derselbe Grund begriff zugeordnet ist. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundbegriff mit einer be stimmten kennzeichnenden Impulsfolge einen zuge ordneten Betriebszustand aller Vorrichtungen und mit andern kennzeichnenden Impulsfolgen den zu geordneten Betriebszustand mindestens einzelner der Vorrichtungen herbeiführt.
CH336484D 1955-02-07 1955-10-18 Einrichtung bei Fernsteuerungsanlagen CH336484A (de)

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