CH334583A - Einrichtung zur Beeinflussung der Bewegung der Lade eines Webstuhles während einer Umdrehung der Antriebswelle - Google Patents

Einrichtung zur Beeinflussung der Bewegung der Lade eines Webstuhles während einer Umdrehung der Antriebswelle

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CH334583A
CH334583A CH334583DA CH334583A CH 334583 A CH334583 A CH 334583A CH 334583D A CH334583D A CH 334583DA CH 334583 A CH334583 A CH 334583A
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Lindenmeyer Julius Ing Dr
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Lindenmeyer Julius Ing Dr
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/60Construction or operation of slay

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Einrichtung zur     Beeinflussung    der     Bewegung    der Lade eines Webstuhles  während einer Umdrehung der     Antriebswelle       Die     Erfindung    betrifft eine Einrichtung  zur     Beeinflussung    der Bewegung der Lade       eines    Webstuhles während einer Umdrehung  der Antriebswelle, bei welcher     die    Schwing  bewegung der Weblade für die Zeitdauer des       Schützendurchlaufes    gegenüber der durch  den Antrieb     bestimmten    Geschwindigkeit  verlangsamt und in der Folge gegenüber  dieser Geschwindigkeit beschleunigt wird   bei konstantem Moment der Bewegungs  grösse.  



  Es sind schon verschiedene Einrichtungen       dieser    Art vorgeschlagen worden. So wird  nach einem Vorschlag eine diskontinuier  liche Ladenbewegung durch Aufteilung des  Ladenantriebes erreicht, wobei der Vortrieb  der Lade durch eine Feder erfolgt. Nach  einem andern Vorschlag wird die Laden  bewegung durch Blattfedern beeinflusst. Die  Verwendung von Federn ist in beiden Fällen  wegen der Ermüdung dieser Federn und auch  deshalb, weil die Rückgewinnung der Kraft       nur    unvollkommen ist, von Nachteil.  



  Nach einem weiteren Vorschlag soll die  Verzögerung und Beschleunigung der Laden  bewegung durch Auflaufen von Rollen auf  Kurvenscheiben erreicht werden.     Nachteilig          hiebei    ist, dass diese Rollen     und    Kurven  scheiben,     also    gerade -diejenigen Teile, deren.  genaue Abmessung und Form wesentlich  sind, einem beträchtlichen Verschleiss unter  liegen.    Ziel der Erfindung ist es nun, die obigen  Nachteile zu vermeiden. Die     Einrichtung     nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch  wenigstens ein der     jeweiligen    vorübergehen  den Verlangsamung der     Webladenbewegung     dienendes, mit einer geschlossenen, z. B.

    elliptischen, Führungsbahn zusammenwir  kendes     Fliehgewicht,    welches auf einem  radialen Arm eines rotierenden Tragkörpers  gleitbar angeordnet ist. Dadurch wird eine  äusserst einfache Einrichtung zur Beeinflus  sung der     Webladenbewegung    geschaffen, die  weit weniger dem Verschleiss     unterliegen     kann, als die bekannten Vorrichtungen.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung an  Hand eines Ausführungsbeispiels     schematisch     dargestellt. Es dienen     hiebei    die     Fig.    1 bis 3  grundsätzlichen Erklärungen. über die Bewe  gung der Weblade im Zusammenhang mit  dem Schützenlauf und     Fig.    4 der Erklärung  der Bauart und     Wirkungsweise    der Einrich  tung.  



  In     Fig.    1 bis 3 bezeichnet 1 die Schwing  welle der Weblade 2 mit der Schützenbahn 3.  Auf dieser ist zur Verdeutlichung der Schüt  zen 4 dargestellt, der sich in     Wirklichkeit          bekanntlich    nur dann auf der Schützenbahn 3  befindet, wenn er diese zum Eintragen des       Schussfadens    in das offene Fach durchläuft.  Miteinander kämmende Stirnräder 5 und 6  vermitteln die Drehung der dem Antrieb der       Weblade    2     dienenden    Kurbelwelle 7, deren           Drehrichtung    durch Pfeile     angedeutet    ist:  Die Kurbel     ±    ist durch den Lenker 9 mit der  Weblade 2 verbunden.

   Die Kurbelwelle 7  besitzt in bekannter Weise zwei in ihrer  Winkelstellung übereinstimmende Kurbeln,  die je durch einen Lenker 9 mit der Weblade:),  in Bewegungsverbindung stehen.  



       Fig.    1 zeigt die Kurbel     S    nahe derjenigen       Totpunktlage,    in welcher die schwingende  Weblade 2 ihre. hintere     Endstellung    erreicht.  Gemäss     Fig.    2 hat die Kurbel S um weniges  diejenige     Totpunktlage    überschritten,     wel-          eher    die vordere     Endstollung    der Weblade 2  entspricht, die hierbei den zuvor, d. h. beim  vorangegangenen Rückschwung der     Web-          lade    2, eingetragenen     Schussfaden    angeschla  gen hat.

       Gemäss        Fig.    3 hat die nun wieder       zuriiekschwingende    Weblade ? eine Stellung  erreicht. in     welcher    sich die Kurbel S dem  letzten Drittel einer von ihrer     hintern    Tot  punktlage an gerechneten vollen Umdrehung  nähert. Infolgedessen kommt dann die     Web-          lade    2 in den Bereich. jener Strecke ihres  Rückschwunges, in welcher (nach Vollzug  der neuen Fachbildung) der Schützen durch  das     Webfach    geschleudert wird.  



  Der beschriebene, an sich     bekannte    An  triebsmechanismus der Weblade ist min mit  der in     Fig.    4 schematisch dargestellten Ein  richtung versehen,      -elche    ein Fliehgewicht 10  aufweist, das gleitbar auf dem Arm 12 des  radialen Armpaares 12, 13 eines Tragkörpers  14 sitzt, der mit einer Welle 7a starr verbun  den ist. Die Welle 7a     stellt    eine axiale Ver  längerung der in den     Fig.    1 bis 3 dargestellten  Kurbelwelle 7 dar. Die miteinander fluchten  den Arme 12 und 13 des Tragkörpers 14  rotieren somit zusammen mit der Welle     7ra     und 7.

   Es ist aber auch     möglich,    zwei Flieh  gewichte vorzusehen, wobei dann das zweite  Fliehgewicht am     Arin    13 gleitend anzuordnen  wäre. Es sind ferner senkrecht zur Welle     7a     zwei ortsfest, d. h. am     Maschinengestell    starr  befestigte, zueinander parallele Scheiben  vorgesehen, welche fest miteinander verbun  den sind und einen starren Führungskörper  für das Fliehgewicht 10 bilden, zu welchem  Zweck sie auf     deal    einander zugekehrten    Seiten je eine     Kurveiiiiut    aufweisen. die zu  sammen eine in sich geschlossene Führungs  bahn bilden.

   Die genannten, die Führung für  das Fliehgewicht 10     (bzw.        für    zwei derartige.  Fliehgewichte) bildenden Scheiben sind in der  Zeichnung nicht dargestellt und es ist, uni  eine raschere Orientierung über die Funktion  der Einrichtung     zii    ermöglichen, lediglich die  Lage der Führungsbahn zu den übrigen Teilen  der Einrichtung durch strichpunktierte Li  nien     1a    in     Fig.4    angedeutet. In der     Fiih-          rungsbalin    1 5 gleiten Zapfen 17 des bzw. der  Fliehgewichte 10.  



  Wenn die Welle 7, 7a. rotiert, so rotieren  auch die Arme     1?,    13 und mit ihnen das  Fliehgewicht 10. Zufolge der elliptischen  Form der Führungshahn 1  < 5 rotiert aber (las  Fliehgewicht 10     nicht    auf einem Kreis, son  dern folgt der von den Führungsnuten vor  geschriebenen Bahn ; dabei     verschiebt'es    sieh  dauernd aus einer radial äussern Endlage in  eine radial innere Endlage und zurück. Bei  jeder vollen Umdrehung der Teile 7,     7a    und  12 erreicht das     Fliehgewicht    zweimal     seine     innere und zweianal seine äussere Endlage.

    Diese Änderung der     Radiallage    des Flieh  gewichtes hat eine entsprechende Änderung  des     Schwungmomentes    zur Folge, so dass  dieses als     Schwungrad    wirkende     Fliehgewicht     periodisch eine Beschleunigung und eine  Verzögerung des Laufes der Welle 7 bewirkt.    In     Fig.    4 ist der .Bewegungsablauf des  Fliehgewichtes 10 durch die in den     Fig.    1  bis 3 dargestellten Stellungen der Weblade  entsprechenden Stellungen des Fliehgewich  tes dargestellt.

   Die mit I bezeichnete Stellung  des Fliehgewichtes 10 entspricht     hiebei    der  in     Fig.    1 ersichtlichen Stellung der Weblade,  und die mit     II    und     III    bezeichneten     Lageaa     des     (strichliert    gezeichneten)     Fliehgewichtes          entsprechen    den in     Fig.    ? bzw. 3 dargestellten  Lagen der Weblade.

   Es ist also ersichtlich,  dass im Bereich der Stellung I, in welcher der  Schützen das Fach durchläuft, sowie im  Bereich der Stellung     II,    in welcher der Aus  schlag des eingetragenen     Schussfadens    erfolgt,  das Fliehgewicht 10     clie    Schwingbewegung      der     bfieblade    gegenüber der durch den An  trieb bestimmten Geschwindigkeit verlang  samen will. In der Stellung     III        will.    es hin  gegen die Schwingbewegung gegenüber der  genannten     Geschwindigkeit    beschleunigen.  Bei dieser Verlangsamung bzw. Beschleuni  gung bleibt das Moment der Bewegungs  grösse der Lade     praktisch    konstant.  



  Da     die    Kurbelwelle 7     (Fig.    1 bis 3) nor  malerweise mit konstanter Drehzahl ange  trieben wird, ist dafür zu sorgen, dass die  beschriebene Einrichtung beim Betrieb des  Webstuhles in vorstehend erklärter Weise die  Bewegung der Weblade 2 beeinflussen kann.  Zu diesem Zweck kann in den Antrieb ein  Freilauf eingebaut sein, um ein Voreilen eines  Antriebsorgans zu ermöglichen.

   Man kann  aber auch den von einem Elektromotor aus  erfolgenden eigentlichen Antrieb der schwin  genden Weblade jeweils während der statt  findenden Verlangsamung der Webladen  bewegung vorübergehend unterbrechen, sei  es durch Abschalten des Elektromotors oder  durch Ausrücken einer der Weblade vor  geschalteten Kupplung, wobei jeweils das  erneute Anschalten der Motorkraft an die  Weblade durch den     inzwischen    auf eine höhere  Drehzahl gekommenen Elektromotor die    Beschleunigung der     Webladenbewegung    un  terstützen würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Beeinflussung der Be wegung der Lade eines Webstuhles während einer Umdrehung der Antriebswelle, und zwar so, dass die Schwingbewegung der Web- lade für die Zeitdauer des Schützendurch- laufes gegenüber der durch den Antrieb be stimmten Geschwindigkeit verlangsamt und in der Folge gegenüber dieser Geschwindig keit beschleunigt wird - bei konstantem Moment der Bewegungsgrösse -, gekennzeich net durch wenigstens ein der jeweiligen vor übergehenden Verlangsamung der Web- ladenbewegung dienendes, mit einer ge schlossenen, von einem Kreis abweichenden Führungsbahn (1ö)
    zusammenwirkendes Fliehgewicht (10), welches auf einem radialen Arm (12) eines rotierenden Tragkörpers (14) gleitbar angeordnet ist. UNTERANSPRUCH 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Fliehgewicht (10) zwischen zwei mit elliptischen Führungs bahnen versehenen Scheiben angeordnet ist.
CH334583D 1954-07-31 1954-07-31 Einrichtung zur Beeinflussung der Bewegung der Lade eines Webstuhles während einer Umdrehung der Antriebswelle CH334583A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2314282A1 (fr) * 1975-06-10 1977-01-07 Sulzer Ag Mecanisme de battage d'une machine a tisser
WO2005033388A3 (en) * 2003-10-07 2005-06-09 Vyzk Ustav Textilnich Stroju L A weaving machine and a batten of the weaving machine

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FR2314282A1 (fr) * 1975-06-10 1977-01-07 Sulzer Ag Mecanisme de battage d'une machine a tisser
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