CH333355A - Matrize zur Gestaltung der Form und Oberfläche von Zahnersatz - Google Patents
Matrize zur Gestaltung der Form und Oberfläche von ZahnersatzInfo
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Description
Matrize zur Gestaltung der Form und schlossenen Zahnreihe ist von Zahnersatz Die e vorliegende Erfindung betrifft eine Matrize zur Gestaltung der Form und Ober flache von Zahnersatz in Form von Füllungen oder Aufbauten aus Polymerisations- kunstharzen. Bei approximalen Füllungen bzw. Auf- bauten aus Kunststoff innerhalb einer getrizen es wichtig, den zum Kachbarzahn erforderlichen Kontakt ? unkt hel zustellen. Bei allen bisher hierfür benutzten Ma- reicht konnte dieses Ziel nur mangelhaft er- hierdurch werden, da die Matrizenbänder, die entweder aus Metallen wie Aluminium llnd Stahl oder a. us eellophanähnlichen Werkstoffen bestehen, nach Fertigstellung der Arbeit wieder entfernt werden müssen ; spÏter bleibt ein ihrer Wandstärke entsprechender feiner Spalt übrig. Im Frontzahngebiet kann man sich dureh einen Umweg so helfen, dass man separiert, wodurch vermeiden. dieser Spalt dureh Rüekstellung der Zähne nach Entfer- nung des Separators ausgefüllt wird ; dies ist jedoch im Molarengebiet, nur schwer oder gar nieht zu erreiehen. Die erfindungsgemässe Matrize ermöglieht, die genannten Nachteile zu OberflÏche Sie ist dadureh gekennzeichnet, dass sie aus einer Folie aus einem organischen Kunstharz hesteht, das sieh im Kontakt mit einem noch nicht erhÏrteten Polymerisationskunstharz mit diesem während seiner Erhärtung zu einer Einheit verbindet. Bei den z. Zt. am meisten gebrauchten Polymerisationskunstharzen auf der Basis von Methaerylsäuremethylester werden mit besonderem Vorteil Folien benutzt, die als Hauptbestandteil Polymethaerylsäuremethylester enthalten. Die Herstellang der Matrizen der Erfindung ge schieht beispielsweise na. eh den f r die Herstellung von Kunstharzfolien üblichen Verfahren. Es hat sich bewährt, die Folien mit Zusätzen en von Weichmachern zu versehen, nm eine leichtere Verformbarkeit beim Gebrauch zu erreichen. Bei der Polymerisation des Kunstharz- formstüekes verbindet sich die Matrize innig mit dem eingefüllten Kunststoff. Nach Erhärtung des eingefüllten Mate- terials wird die Matrize lediglich ausserhalb des Füllungsbereiches abgeschnitten und mit einem Schleifsteinchen eingeebnet. Ausführungsbeispiele der erfindungsge- mässen Matrize werden im folgenden nÏher erläutert. Die Matrize der Erfindung kann bei spielsweise die Form eines Bandes mit parallelen Rändern, also Streifenform, o, der auch die bei Metallmatrizen an sich bekannte Kragenform haben. Zweckmässigerweise ist die Matrize an ihren beiden Enden perforiert, t., damit die Arme des Matrizenhalters dort ein- greifen können. In der Mitte können die Ma- trizenbänder verbreitert sein, um auch bei tiefer in das Periodentium reichenden Kavitäten eine Abschlussgelegenheit zu besitzen. Matrizenbänder aus Polymerisationskunst- harzen, beispielsweise Polymethaerylsäureme thylester, lassen sich in versehiedenen Grossen und Ausmassen herstellen. Vorteilhaft werden die perforierten Bandenden verstärkt, um ein Ausreissen zu vermeiden. Für zentrale Füllungen auf der Kau- flÏche oder auch für Zahnhalsfüllungen gen gt im allgemeinen eine glatte Streifenforra. Bei approximalen Kavitäten und Eckenaufbauten wird die Kunstharzmatrize mit einem Halter fixiert. F r diesen Zweek kann die Matrize eine perforierte Kragenform haben oder auch eine glatte Streifenform. Die Matrizenbander aus Kunstharzen, insbesondere PolymethaerylsÏ. uremethylester, lassen sich durch geringe WÏrmeeinwirkung, beispielsweise ErwÏrmen in warmem Wasser oder in Warmluft, verhältnismässig leicht verformen und etwa mit einer angewärmten Buckelzange leicht ausbuekeln, so dass alle Verformungsmögliehkeiten vorhanden sind, die die spÏtere Füllung zur Erreichung eines einwandfreien Kontaktes aufweisen soll. Schliesslich lässt sich a-loch das Matrizenband durch ausserhalb des Mundes anpolymeri sierte und nach der Erhärtung wunschgemäss polierte kleinere Kunstharzpartien individuell verformen. Nach der Erhärtung des Füllmaterials bleiben als Arbeitsgänge nur die übrig, die freien Matrizenenden ausserhalb der Fül lungsgrenzen zu besehneiden und mit einem Schleifinstrument einzuebnen. Da sich das Matrizenband der Erfindung mit dem Polymerisationskunstharz innig, z. T. ehemiseh verbindet, ist durch die vorgegebene Matrizenform gleichzeitig die Form der Zll erstellenden Füllung, soweit sie vom Matrizenband bedeekt ist, festgelegt. Dadurch lassen sich Kontaktpunkte und Kontaktfläehen von Aufbauten und approximalen Fül lungen an Nachbarzähnen mit Leichtigkeit herstellen. Da die Matrizenbänder aus Kunstharzen fabrikationsmässig in Serien hergestellt wer- den, entfallen die Fehler, die bei einer individuellen Polymerisation immer wieder auf- treten können. Man erhalt auf jeden Fall eine gsehlossene Oberfläehe ohne Poren oder irgendwelehe Störstellen. Infolge der innigell Verbindung der Matrize aus Kunstharzfolie mit dem Hauptteil des Kunstharzformstüekes ist sowohl bei der Herstellung als auch während des Tragens des Ersatzteils eine sehäd- liche Einwirkung von Feuehtigkeit und andern Stoffen ausgeschlossen. Ausserdem ist bei einer Füllung unter Verwendung einer Ma- trize gemäss der Erfindung ein besserer Rand- schluss als mit den bisherigen Mitteln zu erzielen, wenn an der Übergangsstelle von der Füllung zum Zahnstupf die Folie nicht völlig wegpoliert wird, so dass sich hier dureh Abl¯sen der Kunstharzmasse von dem Zahnstupf kein Spalt bilden kann. In den Fig. 1 bis 3 sind einige Beipiele für die Gestalt von Matrizen aus Poly- methacrylsäuremethylester dargestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Matrize zur Gestaltung der Form und/oder Oberfläehe von Zahnersatz in Form von Füllungen oder Aufbauten aus Polymerisations- kunstharzen, dadureh gekennzeiehnet, dass sie aus einer Folie aus einem organisehen Kunstharz besteht, das sich im Kontakt mit einem noch nicht erhÏrteten Polymerisationskunstharz mit diesem wÏhrend seiner Erhär- tung zu einer Einheit verbindet.UNTERANSPRÜCHE 1. Matrize gemϯ Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet-, dass sie aus Poly- methacrylsÏuremethylester besteht.2. Matrize gemäss Unteranspruch l, da- durch gekennzeichnet, dass sie die Form eines Streifens mit parallelen RÏndern hat.3. Matrize gemä, ¯ Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie die Form eines Kragens hat.4. Matrize gemϯ Unteransprueh 1, da- dure} gekennzeichnet, dass ihre Enden perforiert sind.5. Matrize gemϯ Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Enden ver stärkt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE333355X | 1954-04-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH333355A true CH333355A (de) | 1958-10-15 |
Family
ID=6209309
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH333355D CH333355A (de) | 1954-04-02 | 1955-03-18 | Matrize zur Gestaltung der Form und Oberfläche von Zahnersatz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH333355A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4317370A1 (de) * | 1993-05-25 | 1994-12-01 | Peter Dr Huber | Füllung für Ausnehmungen oder Abtragungen und Verfahren zu ihrer Herstellung |
-
1955
- 1955-03-18 CH CH333355D patent/CH333355A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4317370A1 (de) * | 1993-05-25 | 1994-12-01 | Peter Dr Huber | Füllung für Ausnehmungen oder Abtragungen und Verfahren zu ihrer Herstellung |
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