CH331981A - Verfahren zur Herstellung von 8(9)-7-Keto-allo-zyklopentanopolyhydrophenanthrenen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 8(9)-7-Keto-allo-zyklopentanopolyhydrophenanthrenen

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CH331981A
CH331981A CH331981DA CH331981A CH 331981 A CH331981 A CH 331981A CH 331981D A CH331981D A CH 331981DA CH 331981 A CH331981 A CH 331981A
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keto
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acetoxy
bromine
ergosten
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M Chemerda John
A Jacob Theodore
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Merck & Co Inc
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur     Herstellung    von     48(9)-7-Keto-allo-zyklopentanopolyhydrophenanthrenen       Die vorliegende Erfindung hat ein Ver  fahren zur Herstellung von     As(9)-7-Keto-aalo-          zyklopentanopolyhydrophenanthrenen    aus den  entsprechenden 47 -     Zyklopentanopolyhydro-          phenanthrenen    zum Gegenstand. Die erfin  dungsgemäss hergestellten Verbindungen sind  wertvolle Zwischenprodukte für die Synthese  von Steroidverbindungen, welche am 11-         Kohlenstoffatom    ein Sauerstoffatom tragen,  wie die Nebennierenhormone     Cortison    und       Hydrocortison.     



  Die nach dem erfindungsgemässen Ver  fahren hergestellten     d8(9)-7-Keto-allo-zyklopen-          tanopolyhydrophenanthrenverbindungen    wei  sen im B- und C -Ring die folgende Struk  tur auf  
EMI0001.0012     
    Erfindungsgemäss werden diese Verbin  dungen wie folgt hergestellt:

       47-Allo-zyklo-          pentanopolyhydrophenanthrene    (Verbindung  1) werden mit einem     Bromierungs-    oder       Chlorierungsmittel    zur Reaktion gebracht und  die gebildeten     Halogenierungsprodukte    in Ge  genwart von Wasser mit einer Verbindung    eines     Metalles    umgesetzt, dessen     Halogenide          wasserunlöslich    sind.  



  Die sich dabei in den Ringen B und C  abspielenden Veränderungen können nach  folgendem Reaktionsschema verlaufen (X =       Br    oder Cl)    
EMI0002.0001     
    Gewöhnlich geht man von     47-Allo-zyklo-          pentanopolyhydrophenanthrenen    aus, die eine  an das     17-Kohlenstoffatom    gebundene Sterin  seitenkette aufweisen, z.

   B. von     47,22-Ergo-          stadienen,    wie     d7.22-3-Acyloxy-ergostadienen,     insbesondere     d7,22    - 3 -     Acetoxy    -     ergostadien;

            47,22-Stigmastadienen,    wie     47,22-3-Acyloxy-          stigmastadienen,    insbesondere     d7,22-3-Acetoxy-          stigmastadien.    Andere häufig     verwendete     Ausgangsstoffe sind in der     17-Stellung    durch  eine abgebaute     Gallensäureseitenkette    substi  tuiert.     Beispiele    sind:

       47-3-Acyloxy-bisnorallo-          cholensäure,    insbesondere     47-3-Acetoxy-bis-          norallocholensäure.    Andere gut brauchbare  Ausgangsstoffe besitzen eine 17 -     Acetyl        -          gruppe.        Beispiele    sind:     47-3-Acyloxy-20-keto-          allopregnene,        insbesondere        47-3-Acetoxy-20-          keto-allopregnen.    Schliesslich kommen als       Ausgangsstoffe    auch     47-Dehydrotigogenine,     wie z.

   B.     47-Dehydrotigogeninacylate,    insbe  sondere     d7-Dehydrotigogeninacetat    und der  gleichen, in Frage.    Diese als     ALsgangsstoffe    dienenden 47  Allo-zyklopentanopolyhydrophenanthrene kön  nen aus leicht zugänglichen     45-Zyklopentano-          polyhydrophenanthrenen,        wie        Ergosterin,          Diosgenin    und dergleichen, erhalten werden,  indem man diese     d5-Allo-zyklopentanopoly-          hydrophenanthren.e    (Verbindung 4)

   mit N  Brom-sukzinimid zu den entsprechenden     A-1-7-          Brom    -     zyklopentanopolyhy        drophenanthrenen     (Verbindung 5)     bromiert,    diese mit. einem  tertiären Amin unter Bildung der entspre  chenden     d5,7   <I>-</I>     Zy        klopentanopoly        hydrophena.n-          threne    (Verbindung 6) zur Reaktion bringt.

    und aus diesen     durch    selektive Reaktion der       ungesättigten    Bindung am     5-Kohlenstoffatom     mit Hilfe von Wasserstoff in Gegenwart eines       R.aney-Nickel-Katalysators    die entsprechen  den     d7    -     Allo    -     zyklopentanopoly        hy        drophenan-          threne    (Verbindung 1) gewinnt.

   Die bei die  ser Reaktionsfolge an den Ringen B und C  vor sich gehenden Veränderungen können  durch das folgende Reaktionsschema darge  stellt werden    
EMI0003.0001     
    Die     Halogenierung    der     47-Allo-zyklo-          hentanopolyhy-drophenanthrene    wird gewöhn  lich unter     Verwendung    eines     Bromierungs-          mittels    durchgeführt, da.

   die     Bromierung     leicht vor sieh geht und das entsprechende       polybromi.erte    Zwischenprodukt mit hohen  Ausbeuten erhalten wird, ferner auch des  wegen, weil dieses Zwischenprodukt leicht  unter Bildung der gewünschten     As(9)-7-Keto-          allo-zyklopentanopolyhydrophenant.hrene    mit  Verbindungen von Metallen reagiert, deren       Halogenide    praktisch wasserunlöslich sind.

    Als     Bromierungsmittel    wird meist elemen  tares Brom     vewendet.    Die für die Reaktion  optimale Brommenge ist drei bis fünf Mole  Brom pro     Mol        Steroid,    wenn der Ausgangs  stoff eine ungesättigte     17-Seitenkette    ent  hält, wie etwa     47z2    -     Ergostadiene,        47,22-          Stigmastadiene    und dergleichen.

   Ist dagegen  der Ausgangsstoff ein     47-Allo-zyklopent.ano-          polyhy        drophenanthren    mit gesättigter     17-Sei-          tenkette,    z. B. ein     47-Dehydrosapogenin,    wie       47-Dihydrotigogenin,    so werden schon mit  zwei Molen Brom pro     Mol        47-Allo-zyklopen-          tanopolylry-drophenanthren    optimale Resul  tate erhalten.

   Dieser     Brommehrverbraueh    bei    der     Bromierimg    von Steroiden mit ungesät  tigter Seitenkette lässt sich dadurch erklären,  dass die     olefinischen        Bindungen    der Seiten  kette recht leicht     bromiert    werden, wozu ein  zusätzliches     Mol    Brom verbraucht wird. Da  gegen verläuft die Bromsubstitution der ge  sättigten Seitenketten nur langsam.  



  Die     Bromierung    wird gewöhnlich durch  geführt, indem Brom zu einer vorzugsweise  kalten Lösung des     47-Allo-zyklopentanopoly-          hydrophenanthrens    gegeben wird. Als Lö  sungsmittel werden am besten praktisch gegen  eine     Ha.logenierung        inerte        organische    Flüssig  keiten verwendet, z.

   B. chlorierte Kohlen  wasserstoffe, wie Chloroform und     Tetrachlor-          kohlenstoff;        Kohlenwasserstoffe,    wie     Toluol;          Dialkylä.ther,    wie     Diäthyläther,        Dibutyläther     und dergleichen.  



  Die bei der     Bromierung    anzuwendende  Arbeitstemperatur ist von der Stabilität des  entstehenden     polybromierten    Zwischenpro  duktes in dem zur Verwendung gelangenden  Lösungsmittel und auch vom Gefrierpunkt  dieses Lösungsmittels abhängig. So     zeigte    es  sieh z. B., dass bei der Verwendung des bei  -23  C gefrierenden     Tetraehlorkohlenstoffzs         als Lösungsmittel bei etwa -20  C gearbeitet  werden kann, da die in diesem Lösungsmit  tel gelösten,     polybromierten    Zwischenpro  dukte bei dieser Temperatur verhältnis  mässig stabil sind.

   In andern     halogenierten     Lösungsmitteln oder in     Dialliyläthern    gelöst,       erwiesen    sich die     polybromierten    Zwischen  produkte dagegen bei Temperaturen über  -25  C als wenig haltbar, so dass bei der       Verwendung    dieser Lösungsmittel bei Tempe  raturen     unter        -30 C        bromiert    werden  sollte.     Bevorzugt    wird die     Verwendung    von  Chloroform als Lösungsmittel, da dieses  optimale     Ausbeuten        ergibt.,    und das Einhal  ten einer Reaktionstemperatur zwischen etwa.

    -50 und -65  C. Beim Arbeiten in ätheri  scher Lösung kann die     Bromierung        atieh    bei  wesentlich unter -65  C liegenden Tempera  turen     ausgeführt    werden. Bei so tiefen Tem  peraturen ist die Reaktionsgeschwindigkeit  allerdings wesentlich geringer,     und    die Aus  beuten sind nur unbedeutend besser als bei  der bevorzugten     Bromierung    in Chloroform  lösung bei -50 bis     --65     C.  



  Die zum     Bromieren    nötige Zeit hängt in  einem     gewissen    Ausmass von mechanischen  Faktoren ab, .etwa von der Wirksamkeit des       Durehmischens        usw.        -'brenn    zwei     -Mole    Brom  mit einem     Mol    eines     47-Allo-zyklopentano-          polyhArophenanthrens    mit einer gesättigten  Seitenkette in     17-Stellung    oder drei Mole Brom  mit einem     Mol    eines     d7,

  22-Allo-zylilopentano-          polyhydrophenanthrens    zur     Reaktion    gebracht  werden, kann die Beendigung der Reaktion  leicht am vollständigen Verschwinden der  Bromfarbe erkannt werden. Wird das Brom  in einem geringen Überschuss über das angege  bene     Verhä.ltnäs        verwendet,    so verschwindet die  Bromfarbe nur sehr langsam, und bei einem  Überschuss von einem     Mol    Brom tritt eine voll  ständige     Entfärbung    überhaupt nicht mehr  ein.

   Es wurde     festgestellt,        dass.    bei der Ver  wendung von     Chloroform    als Lösungsmittel  und einer     zwischen    -50 und     -65     C liegen  den Reaktionstemperatur bei Zusatz von vier       Moläquivalenten    Brom pro     Mol        d7-Allo-zyklo-          pentanopolyhydrophenanthren    die Reaktion    gewöhnlich nach etwa. vier Stunden beendet       ist.     



  Die Art des     Zusammenbringens    der Re  aktionsteilnehmer ist nicht von grosser Be  deutung. Das Brom kann rein oder als Lö  sung in einem     inerten    organischen Lösungs  mittel     direkt        portionenweise    der kalten Lösung  des     d7    -     Allo    -     zyklopent.anopolyhydrophenan-          threns    zugegeben werden.

   Es ist auch mög  lich, sowohl Brom als auch die     Steroidverbin-          dung    in einem Lösungsmittel zu lösen, die  beiden auf die     Reaktionstemperatur    abge  kühlten Lösungen     zusammenzugiessen    und die  Mischung bis zur Beendigung der     Bromie-          rung    zu rühren.  



  Statt des elementaren Broms kann zur       Bromierung    auch ein     N-Brom-amid,    wie       1V    Brom     :sukzinimid,        N-Brom-acetamid    und  dergleichen, verwendet werden, dem man zum  Einleiten der Reaktion eine geringe Menge  Brom zusetzt. Dieser Bromzusatz geht von  einer Spur bis zu etwas über einem     Mol-          äquivalent,    je nachdem, ob das     47-Allo-zyklo-          pentanopolyhydrophenanthren    eine gesättigte  oder ungesättigte Seitenkette besitzt.

   An  scheinend     bromiert    das     N-Brom-amid    nicht di  rekt, sondern dient nur auf folgende Weise       als    Bromquelle: Das zugesetzte freie Brom  geht. mit der Steroidverbindung eine unter  Bildung von     Bromwasserstoff    verlaufende       Sttbstitutionsreaktion    ein; der freigewordene  Bromwasserstoff setzt aus dem     N-Brom-amid     weiteres Brom frei, welches nun wieder mit  der     Steroidverbindung    reagiert. Diese Reak  tionen gehen so lange vor sich, bis die Bil  dung des     polybromierten    Zwischenproduktes  beendet ist.

   Bei der     Bromierung    von     d7-Allo-          zyklopentanopolyhydrophenanthrenen    mit ge  sättigter Seitenkette in     17-Stellung,    z. B. Ver  bindungen der     Sapogeningruppe,    muss dem       N-Brom-a.mid    nur eine Spur elementares  Brom oder Bromwasserstoff zugesetzt werden.

    Diese Spur von Brom genügt hier, da. sich  mit den     d7-Allo-zyklopentanopolyhydrophen-          ant.hrenverbindungen    eine     Subst.itutionsreak-          tion    abspielt; es entsteht also immer wieder  Bromwasserstoff, der seinerseits immer neues  Brom     aus    dem     N-Brom-amid    freisetzt.

   Bei der           Bromierung    von     d7-Allo-zyklopentanopoly-          hydrophenanthrenen    mit ungesättigter Sei  tenkette in     17-Stellung,    wie     d7,22-Ergosta.die-          nen    und     d7,22-Stigmastadienen,    sollte dagegen  zusätzlich zum     N-Brom-amid    etwas mehr als  ein     Moläquivalent    freies Brom     verwendet     werden.

   Das ist, deshalb nötig, weil bei der  Bromanlagerung an die     d22-Doppelbindung          (welehe    gleichzeitig mit der     Kernbromierung     der Ringe B und C verläuft) naturgemäss  kein Bromwasserstoff entsteht, der aus dem  N -Brom -     amid    weiteres Brom freimachen  könnte.

   Unabhängig davon, ob das     d7-Allo-          zyklopentanopolyhydrophenanthren    eine ge  sättigte oder     ungesättigte        17-Seitenkette        be-          sizt,    werden gewöhnlich zwei bis drei Mole       N-Brom-amid    auf ein     Mol    Steroidverbindung       genommen,        vorzugsweise    annähernd zwei  Mole     N-Broin-sukzinimid.     



  Statt eines     Bromierungs-    kann auch ein       Chlorierungsmittel    verwendet werden, etwa  Chlor oder ein     N-Chlor-amid,    wie     N-Chlor-          acetamid,        N-Chlor-sukzinimid    und     derglei-          ehen,    unter Zusatz einer geringen Menge  freien Chlors oder Chlorwasserstoffes zur  Einleitung der Reaktion, wie oben für das       Brom-amid    beschrieben.

   Die     Chlorierung     kann praktisch unter den gleichen Reaktions  bedingungen ausgeführt,     wie    sie für die     Bro-          mierung    beschrieben     wurden,    und die ent  stehenden polychlorierten     Zwischenprodukte     weisen die gleiche Struktur auf, wie das be  schriebene polt'     bromierte        Zwisehenprodukt.     Die Verwendung von     Bromierungsmitteln    ist  aber vorzuziehen,

   weil das Halogen den     poly-          ehlorierten        Zv@ischenprodukten        weniger    leicht  entzogen werden kann als den entsprechen  den     Polybromiden.    Eine     Jodierung        ist    wegen  der zu geringen Reaktionsfähigkeit der       Jodieiungsmittel    ungeeignet, und eine     Fluo-          rierung    kommt. deswegen nicht in Frage, weil  sieh die polyfluorierten     Zwischenprodukte     praktisch kaum     defluorieren    lassen.

      Die bei der     Halogenierung    entstehenden       polyhalogenierten    Steroide sind neu. Es kann       sieh    um     d8(9)    - 7,11-     Dihalogen    -     allo    -     zyklo-          pentanopolyhydrophenanthrene    handeln, z. B.

           d8(9)-7,11,22,23    -     Tetrahalogen    -     ergostene,        wie          d8(9)-3-Acyloxy-7,11,22,23-tetrahalogen-          @ergostene,    insbesondere       d8(9)-3        Acetoxy-7,11,22,23-tetrabrom-    und       -tetrachlor-ergosten;          d8(9)-7,11,22,23-Tetrahalogen-stigmastene,    wie       d8(9)-3-Acyloxy-7,11,22,23-tetrahalogen-          stigmast.ene,    insbesondere       d8(9)-3-Acetoxy-7,11,22,23-tetrabrom-    und       -tetrachlor-stigmasten;

            d8(9)-7,11-Dihalogen-dehydrosapogenine;          d8(9)-7,11-Dihalogen-dehydrotigogenine,    wie       d8(9)-7,11-Dihalogen-dehydrotigogenin-          ester,        insbesondere          d8(9)-        7,11-Dibromdehydrotigogenin-          acetat,    und       d8(9)-        7,11-Dichlor-dehydrotigogeninacetat;          A8(9),22-7,11-Dihalogen-ergostadiene,        wie          d8(9).22-3-        Acetoxy-7,11-dibrom-ergostadien     und     -diehlor-ergostadien;

            d8(9)>22-7,11-Dihalogen-stia,-mastadiene,    wie       d8(9)>22-3Acyloxy        -7,11-dibrom-stigma-          stadien,        insbesondere          A8(9),22_3_Acetoxy-7,11-dibrom-        und          -dichlor-stigmastadien.     Ferner können auch     Zwischenprodukte    mit  vier Bromatomen an den Ringen B und C       entstehen,    z. B.  



       7,8,9,11,22,23-Hexahalogen-ergostane,        wie          3-Acetoxy-7,8,9,11,22,23-Hexabrom-          ergostan;          7,8,9,11,22,23-Hexaehlor-ergostan;          7,8,9,11,22,23-Hexahalogen-stigmastane,    wie       3-Acetoxy-7;8,9,11,22,23-Hexabrom-          stigmastan;

            7,8,9,11-Tetrahalogen-tigogenine,    wie       7,8,9,11-Tetrabrom-tigogeninacetat    und       polyhalogenierte        Sapogenine,        die    auch in der       Seitenkette        halogeniert    sind.  



  Schliesslich kann die     Halogenierung    auch  zu     d7-9,11-Dihalogen-allo-zyklopenta-nopoly-          hArophenanthrenen        führen,    wie z. B.       d7-3-Acyloxy-9,11,22,23-tetrahalogen-ergosten,.     insbesondere       d7-3-Acetoxy-9,11,22,23-tetrabrom-          ergosten;          d7-3=Acyloxy-9,11,22,23-tetrahalogen-          stigmastenen,    z. B.

             d7-3-Acetoxy-9,11,22,23-tetrabrom-          stigmasten;          d7-9,11-Dihalogen-dehydrotigogeninestern,          insbesondere          d7-9,11-Dibrom-dehydrotigogeninacetat;     ferner zu     d9(")=7,8-Dihalogen    allos     zyklo-          pentanopolyhydrophenanthrenen,    wie z. B.  



       d 11)-3-Acyloxy-7,8,22,23-tetrahalogen-          ergosten,    insbesondere       d9(11)-3-Acetoxy-7,8,22,23-tetrabrom-          ergosten;          d9(il)-3-Acyloxy-7,8,22,23-tetrahalogen-          stigmasten,    insbesondere       d9(11)-3-Aeetoxy-7,8,22,23-tetrabrom-          stigmasten;          d9(i1)-7,11-Dihalogen-dehydrotigogenin-          estern,    wie       d9(il)-7,11-Dibrom-dehydrotigogeninaeetat     und dergleichen.  



  Die primär     entstandenen        d7-9,11-Dihalogen-          a.llo-zyklopentanopolyhydrophenanthrene    und  die     d9(11)-7,8-Dihalogen-allo-zyklopentanopoly-          hydrophenanthrene    werden allerdings durch       Allylumlagerung    in die     entsprechenden    d8  7     yl1-Dihalogen        -zyklopentanopolyhydrophen-          anthrene    umgewandelt.  



  Es     wurde    gefunden, dass bei der Anwen  dung geringerer     als    der oben genannten  Mengen Brom, Chlor,     N-Brom-acetamid,        ?@T-          Chlor-acetamid,        N-Brom-sukzinimid    oder     I@T-          Chlor-sukzinimid    oder dergleichen ein teil  weise     halogeniertes        Zwischenprodukt    ent  steht, das bei der Reaktion mit der Metall  verbindung das     gewünschte        d8-7-Keto-allo-          zyklopentanopolyhydrophenanthren    nur in  schlechter Ausbeute und unreiner Form er  gibt.

   Beim Arbeiten mit den angegebenen  Mengen     Halogenierungsmittel        betTää    dagegen  die Ausbeute an     d8-7-Keto-allo-zyklopentano-          polyhydrophenanthren    gewöhnlich nahezu       90        %        der        Theorie.     



  Die Umsetzung der     polybromierten    oder  polychlorierten     d8(9)    -     Allo    -     zyklopentanopoly-          hydrophenanthrene    mit den     Verbindungen    von  Metallen, deren     Halogenide        wasserunlöslich     sind, wird am besten in wasserhaltigem Me  dium vorgenommen.

   Im allgemeinen wird       mit        einem        Überschuss        (wenigstens        10        %,    vor-         zugsweise    75 bis     1009/o)    an Metallverbindung  gearbeitet. Die gewöhnlich     verwendeten    Me  tallverbindungen, nämlich die Metallsalze  und Metalloxyde, bilden mit den Steroiden       anionische    Derivate, welche in     Ketone    über  gehen.

   Zu, diesen Verbindungen gehören Sil  berverbindungen, wie Silbernitrat, Silber  acetat, Silberoxyd; Quecksilberverbindungen,  wie     Merkuronitrat,        Merkuroacetat;    Bleiver  bindungen, wie Bleinitrat,     Bleia.ceta.t    und der  gleichen.  



  Die Reaktion zwischen der     genannten    Me  tallverbindung und dem     polyhalogenierten          ,d8(9);Allo-zyldopentanopolyhy        drophenanthren     wird am besten durchgeführt, indem die Me  tallverbindung direkt der     Halogenierungs-          mischung    zugesetzt wird, also ohne das     poly-          halogenierte    Zwischenprodukt zu isolieren.

    Die Metallverbindung wird den die     polyhalo-          genierten        d8(9)-Steroide    enthaltenden Mi  schungen gewöhnlich in Form einer Lösung  oder     Suspension    in     wässerigem    Aceton oder  Alkohol zugesetzt; es können aber auch Sus  pensionen der festen Verbindung in Wasser  verwendet werden. Die wenigstens spuren  weise Anwesenheit von     Wasser    scheint uner  lässlich, um die Hydrolyse der     7-substituier-          ten    Zwischenprodukte zum     7-Keton    zu för  dern.  



  Die Umsetzung der     polylialogenierten          d8(9)-Steroide    mit den     Metallverbindungen     kann in Anwesenheit     verschiedenartiger    Lö  sungsmittel erfolgen. Es können z. B.     Di-          alkyläther,    niedere Alkohole und dergleichen  bei niederen Temperaturen angewendet wer  den.

   Wenn das polt'     halogenierte    Zwischen  produkt nicht isoliert wird, ist die Verwen  dung     halogenierter        Kohlenwasserstoffe,    wie  Chloroform oder     Tetrachlorkohlenstoff,    vor  zuziehen, die ja vorzugsweise auch schon als  Reaktionsmedium bei der     Halogenierang     Verwendung finden. Da die     polyhalogenier-          ten    Zwischenprodukte in     halogeniehien        Koh-          lenwasserstoffen    etwas unstabil sind, emp  fiehlt sich das Einhalten einer niederen An  fangstemperatur (etwa -60  C). Es können  auch etwas höhere Temperaturen gewählt.

    werden, bis zu etwa -30  C in Chloroform      und bis zu etwa -10 bis -20  C in Tetra  ehlorkohlenstoff oder     Toluol.    Die Reaktion  kann etwa. 10 Minuten bis zu 5 Stunden und  mehr in Anspruch nehmen. Die gebildeten       48(9)ä7-Keto-a.llo-zyklopentanopolyhydrophen-          anthrene        werden    am besten aus dem Reak  tionsgemisch isoliert, indem das     MetaIlhalo-          genid        abfiltriert    und das Filtrat zur Trockne  eingedampft wird. Das Produkt     kann    durch       @    Umkristallisation     aus    einem organischen Lö  sungsmittel, z.

   B. einem niederen Alkohol,  gereinigt werden.  



  Statt. die Reaktion zwischen der Metall  verbindung und dem     polyhalogenierten        Zwi-          sehenprodukt    direkt in der bei der     Haloge-          nierung    erhaltenen Reaktionsmischung vorzu  nehmen, wie das üblicherweise geschieht,  kann das     polyehlorierte    oder     polybromierte          48(9)-Steroid    auch vor Durchführung dieser  Reaktion     isoliert    werden.

   Das geschieht ge  wöhnlich so, dass man der Reaktionsmischung  ein sauerstoffhaltiges organisches     LösungSinit-          tel        zusetzt,    etwa ein     Dialkylketon,    wie     Aceton,     oder einen niederen Alkohol, wie     3lethanol     oder Äthanol, wodurch die     polyhalogenierte     Verbindung ausfällt und durch Filtration  oder Zentrifugieren abgetrennt werden kann.

    Infolge der geringen Stabilität des Zwischen  produktes sollte diese Trennung bei     Tempe-          rat.uren    unter -10  C ausgeführt werden,  wenn als Reaktionsmedium     Chloroform    ver  wendet wurde.     Wurde    dagegen     Tetrachlor-          kohlenstoff    als     Halogenierungsmztttel    be  nützt, so kann die     Verdünnung    der     Reaktions-          misehung    mit dem Alkohol oder     Keton    auch  bei höheren Temperaturen, selbst bis zu Zim  mertemperatur, vorgenommen werden.,

   ohne  dass eine nennenswerte Zersetzung der     poly-          ha,logenierten    Steroide eintritt. Die     isolierten     und getrockneten     po'lybromierten    oder poly  chlorierten Steroide sind bei gewöhnlicher  Temperatur mässig haltbar, und ihre     physi-          kalisehen    Eigenschaften sind deshalb gut fest  stellbar.  



  Die isolierten     polyhalogenierteri        Steroide     können unter den gleichen Bedingungen mit  den Metallverbindungen umgesetzt werden,  wie oben beschrieben. Diese Modifikation des    erfindungsgemässen Verfahrens lässt sich in  einem     halogenierten    Kohlenwasserstoff als       Lösungsmittel,    z. B.     in    Chloroform, durch  führen. Unter Umständen kann es aber vor  teilhafter sein, als Lösungsmittel bei den  tiefen, für die Reaktion angewendeten Tempe  raturen einen     Dialkyläther,    niederen Alkohol  und dergleichen zu verwenden.  



  Bei der     Umsetzung    der genannten     Halo-          genierungsprodukte    mit den Metallverbindun  gen werden die     Ha.logensubstituenten    aus den  Ringen B und C     entfernt,    und es entstehen  die entsprechenden     48(9)        -7-Keto    -     allo    -     zyklo-          pentanopoly        hydrophenanthrene.    Allfällige       Halogensubstituenten    der 17 -     Seitenkette     werden dabei nicht     angegriffen.     



  Vor der     Halogenierung    und der anschlie  ssenden     .Reaktion    mit der Metallverbindung,  deren Kation     wasserunlösliche        Halogenide     bildet, werden gewöhnlich die am     C-Atom    3  eine     Hydroxylgmuppe    besitzenden     d7-Allo-          zyklopentanopolyhy        drophenanthrene,    wie       d7,22-3-Oxy    -er     gostadien,          47,22_3-Oxy-stigmastadien    und       47-3-Oxy-dehydrotigogenin,

       durch Einwirkung eines     Acylierungsmittels     in das entsprechende     3-Acyloxyderivat    um  gewandelt. Das erfindungsgemässe Verfahren  kann aber auch mit unveränderten     hydroxyl-          haltigen    Steroidverbindungen, wie     a-Dihydro-          ergosterin,        7-Dehydrotigogenin    und derglei  chen, durchgeführt werden.  



  Die     d8(9)-7-Keto    -     allo    -     zyklopentanopoly-          hydrophenanthrene,    welche in der     17-Seiten-          kette    einen oder mehrere     Halogensubstituen-          ten    besitzen, können durch Reaktion mit  einem zweiwertigen Metall, wie Zink, Magne  sium und dergleichen, in Gegenwart einer  Säure, vorzugsweise einer niederen Fettsäure,  wie     Essigsäure,    nachträglich wieder     dehalo-          geniert    werden. Die Reaktion wird gewöhn  lich bei     R.ückflusstemperatur    der Säure durch  geführt.  



  <I>Beispiel 1</I>  10     g        (0,0227    Mole)     47.22-3-Acetoxy-ergo-          st.adien        wurden    in 200     ems    trockenem Chloro  form gelöst und die Lösung auf etwa. -65  C  abgekühlt. Unter Aufrechterhaltung dieser           Temperatur        wurde    dieser Lösung im Verlaufe  einer Stunde eine Lösung von 10,0 g  (0,0681 Mole) Brom in 200     ems    trockenem  Chloroform     zugesetzt.    Anschliessend wurde  die Mischung während 90 Minuten bei  -65  C gerührt.  



  Zu der Reaktionsmischung     -wurden    nun  31,6 g (0,136 Mole) feuchtes Silberoxyd ge  geben     und    die entstandene Suspension etwa 45  Minuten bei -60 bis -65  C     gerührt.    Dann       -wurde    die     Mischung    im Verlaufe von etwa  zwei Stunden auf annähernd Zimmertempera  tur erwärmt, das ausgeschiedene     Silberbromid          abfiltriert    und das Filtrat im Vakuum zur  Trockne eingedampft.

   Das zurückbleibende  hellgelbe Pulver ergab bei der     Umkristallisa-          tion    aus Methanol     48(9)-3-Acetoxy-7-keto-          22,23-dibrom-ergosten.        Smp.    .     198-210     C;       aD        =-f-12,6     (Chloroform);     A,ma,    = 2515 A;       EI/u    = 82     (Methanol).     



  6 g     dieses        Produktes        wurden    in 200 cm 3  Chloroform gelöst der Lösung 6,0 g Zink  staub und 20     cm3    Eisessig zugesetzt und die       Mischung        ungefähr    bei Raumtemperatur  während 90 Minuten gerührt. Nun wurde fil  triert und das Filtrat. mit Wasser extrahiert..  Die gewaschene Reaktionslösung     wurde    zur  Trockne eingedampft, wobei     d8(9).22_3_Acet-          oxy-7-keto-ergostadien    als kristalliner Rück  stand erhalten wurde.  



  2 g     48(9),22_3_Acetoxy    - 7 -     keto    -     ergostadien     wurden in einer Mischung von 40     cm3    Me  thanol und 10     em3    Benzol gelöst und der Lö  sung 1,0 g     Kaliumhydroxyd    in 20     em3    Me  thanol zugegeben. Die Mischung wurde     aaf     etwa, 50  C erwärmt und anschliessend im  Verlaufe von etwa eineinhalb Stunden auf  Zimmertemperatur abkühlen gelassen.

   Hier  auf wurde sie mit Wasser gewaschen und die  organische Schicht im Vakuum zu einem gelb  lichen Öl (eingedampft.     Dleseswurde    in 100     cm3          Petroläther    gelöst     und    an 40 g sauer     gewasehe-          n.em        AIiminiumox3-d        chromatographiert.    Die  Kolonne wurde mit     Petroläther-,    einer     Petrol-          äther-Äthylä:

  ther-Mischung,.        Äthyläther    und  einer     Äthyläther-Methanol-Mischung        entwik-          kelt.    Die unter     Verwendung    von 2 bis 4      /0    He  thanal in     Äthyläther    erhaltenen     Eluate    wur-    den zur Trockne eingedampft und der Rück  stand aus Methanol umkristallisiert, wodurch  praktisch reines     d8t9>,22-3-Oxy-7-keto-ergo-          stadien    erhalten     -wurde.        Smp.    175-179  C;

         aD    = -39,6  (Chloroform);     7",a,    = 2545 A;  E     I/o-    = 212 (Methanol).         Beispiel   <I>2</I>  30 g (0,068 Mole)     47,22-3-Acetoxy-ergo-          stadienwurden    in 750     cm3    trockenem Chloro  form gelöst und die Lösung auf eine Tempe  ratur zwischen -60 und -65  C abgekühlt.  Dieser Lösung wurde im Laufe etwa einer  Stunde tropfenweise eine Lösung von 33,5 g  (0,21 Molen) Brom in 750     em3    trockenem  Chloroform     zugesetzt    und die Temperatur  dabei     -weiter    zwischen -60 und -65  C ge  halten.

   Die     Mischung        -wurde    bei unveränder  ter Temperatur während etwa 90     1linuten    ge  rührt. Der kalten     Reaktionsmischung    wur  den dreimal je 50     cm3    entnommen, wobei jede  dieser Portionen das 1,19 g (0,00252 Molen)  Ausgangsstoff entsprechende Äquivalent Re  aktionsprodukt enthielt. Diese Portionen wur  den wie folgt behandelt  <I>1. Portion.</I>  



  Die Portion wurde zu einer vorher auf  -50  C abgekühlten Mischung von 5     em3     Wasser und     1-15        em3    Aceton gegeben. Die Mi  schung wurde etwa, eine Stunde bei gleicher  Temperatur stehengelassen, wobei sich ein  schwerer Niederschlag bildete. Die Auf  schlämmung     wurde    auf Zimmertemperatur  erwärmt, filtriert und der Rückstand getrock  net. So wurde     48(9)-3-Acetoxy-7,11,22,23-tet.ra-          brom-ergosten    mit dem Schmelzpunkt 126  bis 127  C erhalten.  



  <I>2. Portion.</I>  



  Die Portion wurde einer kalten Suspen  sion von 4,7 g (0,020 Molen) Silberoxyd in  5     cm3    Wasser und 145     em3    Aceton zugesetzt.  Die Mischung wurde etwa eine Stunde auf  etwa -60 bis -65  C gehalten und dann die  Temperatur auf     Zimmertemperatur    ansteigen  gelassen. Die Reaktionsmischung wurde fil  triert, das Filtrat mit Wasser gewaschen und  die gewaschene Lösung in zwei annähernd  gleiche Teile geteilt.      1. Der erste Teil wurde im Vakuum zur  Trockne eingedampft, wobei 1,13 g eines  festen, bräunlichen Rückstandes erhalten  wurden. Dieser     wurde    mit wenig Methanol  gewaschen.

   Das erhaltene, nur schwach gelb  liebe Pulver bestand hauptsächlich aus       ds(9)-3-Acetoxy        -7-keto-22,23-dibrom-nrgosten     und einer geringen Menge     d9(11)-3-Acetoxy-7-          keto-22,23-ergosten;        R",;1,    - 2535 A;     EI/o    =  126.  



  2. Der zweite Teil der gewaschenen     Chloro-          formlösung    wurde mit Zinkstaub und Essig  säure versetzt und die Mischung bei Zimmer  temperatur reagieren gelassen. Die     Reakt.ions-          inisehung        wurde    filtriert und das Filtrat mit       Wasser    gewaschen.

   Die Lösung     wurde    im  Vakuum zur Trockne eingedampft. und der  Rückstand mit wenig Methanol gewaschen,       wodurch    mit. wenig     d9(ii).22-3-Acetox:--7-keto-          ergostadien    vermischtes     d8,22-3-Aeetoxv=7-keto-          ergostadien    erhalten wurde.     2..1,    = 2520  E     1/o    = 114.  <I>3. Portion.</I>  



  Die dritte Portion wurde zu einer kalten  Suspension von 7,0 g (0,041 Molen) Silber  nitrat in 5     cm3    Wasser und 145     eine    Aceton  gegossen. Die Mischung wurde bei -60  C       während    einer Stunde häufig umgeschüttelt       und    dann bis zur     Erwärmung    auf     Zimmer-          temperatur    stehengelassen. Nun wurde der  Niederschlag     abfiltriert,    das Filtrat mit  Wasser gewaschen und die gewaschene Lö  sung in zwei annähernd gleiche Teile geteilt.  



  1. Der erste Teil wurde im Vakuum zur  Trockne eingedampft. Es blieben     1,22    g eines  festen, braunen Rückstandes zurück. Nach       deni    Auswaschen mit wenig Methanol war  rohes     d8(9)        -3-Acetoxy    - 7 -     keto-22,23-dibrom-          ei-osten    als farbloses Pulver vorhanden.     Smp.          198-2080    C;     @,",1@    = 2510 A; E     '/o    = 104.  



  2. Der zweite Teil der gewaschenen,       eliloroformischen    Lösung wurde bei Zimmer  temperatur mit Zinkstaub und     Essigsäilre    zur  Reaktion gebracht. Die Reaktionsmischung  wurde filtriert, das Filtrat mit. Wasser gewa  schen     lind    im Vakuum zur Trockne einge  dampft. Durch Auswaschen des Rückstandes  mit. Methanol wurde mit wenig .d9(11),'2-3-         Acetoxy-7-keto-ergostadien    vermischtes, rohes       d8(9),22_3-Acetoxy-7-keto-ergostadien    erhalten.       21,n1.    = 2515 A; E     e/o    = 100.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von d8(9)-7- Keto - zyklopentanopolyhydrophenanthrenen, dadurch gekennzeichnet, dass ein d7-Allo-zy- klopentanopolyhydrophenanthren mit einem Bromierungs- oder Chlorierungsmittel behan delt und das erhaltene Halogenierungspro- clukt in Gegenwart von Wasser mit der Ver bindung eines Metalles umgesetzt wird, dessen Halogenide wasserlöslich sind.
    UN TERANSPRL CHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein d7.22_Ergo- stadien zum entsprechenden d8(9)-7,11,22,23- Tetraha.logen-ergosten halogeniert und dieses durch Umsetzung mit der Metallverbindung in das entsprechende ds(9)-7-Keto-22,23-di- halogen-ergosten umgewandelt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erhaltene ds(9)-7-Keto-22,23-dihalo- gen-ergosteil nachträglich mit einem Dehalo- genielaingsmittel, vorzugsweise mit Zinkstaub und Essigsäure, behandelt und so in das ent sprechende d8,22-7-Ketoergostadien umgewan delt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenii- zeichnet, dass .d7,22_3_Acetoxy-ergostadien mit Brom zu .d8-3-Aeetoxy-7,11,22,23-tetrabrom- ergosten bromiert, dieses durch Reaktion mit Silbernitrat in d8(9)-3-Acetoxy-7-keto-22,23- dibrom-ergosten umgewandelt und aus diesem durch Behandlung mit Zinkstaub und Essig säure d8.22-3-Acetoxy-7-keto-ergostadien her gestellt wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein d7-Dehydro- tigogenin zum d8(9)-7,11-Dihalogen-dehydro- tigogenin halogeniert und aus diesem durch Reaktion mit der Metallverbindung das ent sprechende d8(9)-7-Keto-deliydrotigogenin er zeugt wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und. Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass d7-Dehydrotigogeninacetat mit Brom zu d8(9)-7,11-Dibrom-dehydrotigogeninacetat bro- miert und aus diesem durch Reaktion mit Silbernitrat d8(9) - 7 - Keto - dehydrotigogenin- acetat erzeugt wird. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Halogenierung so durchgeführt wird, dass ein d8(9)-Polyhalo- genallozyklopentanopolyhydrophenanthren er zeugt wird. . 7.. Verfahren nach Patentanspruch, da durch : gekennzeichnet, dass .ein d7.zz_Brgo- stadien zum entsprechenden d8(9)-7,11,22,23- Tetrahalogen-ergosten halogeniert wird. $.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass d8(9) - 3 - Acetoxy - 7,11,22,23 - tetra.broin- ergosten mit Silbernitrat zur Reaktion ge bracht und so in d8(9)-3-Acetoxy-7-keto-22,23- dibrom-ergosten umgewandelt wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein 47-Dehydro- tigogenin zum entsprechenden d8(9)-7,11-Di- halogentigogenin halogeniert wird. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass d8(9)-7,11-Dibrom-tigogeninaceta.t durch Reaktion mit Silbernitrat in d8( -7-Keto- dehydrotigogeninaeetat umgewandelt wird.
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