CH329601A - Einrichtung zum automatischen Antrieb eines Anhängers von einer Zugmaschine aus - Google Patents

Einrichtung zum automatischen Antrieb eines Anhängers von einer Zugmaschine aus

Info

Publication number
CH329601A
CH329601A CH329601DA CH329601A CH 329601 A CH329601 A CH 329601A CH 329601D A CH329601D A CH 329601DA CH 329601 A CH329601 A CH 329601A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
drive
trailer
tractor
wheels
pto
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Haug Jakob
Giese Emil
Original Assignee
Kessler & Co Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kessler & Co Gmbh filed Critical Kessler & Co Gmbh
Publication of CH329601A publication Critical patent/CH329601A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D59/00Trailers with driven ground wheels or the like
    • B62D59/02Trailers with driven ground wheels or the like driven from external propulsion unit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement And Driving Of Transmission Devices (AREA)
  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)

Description


  Einrichtung zum automatischen Antrieb eines Anhängers von einer Zugmaschine aus         Iss    ist bekannt, zum Zwecke des Eigen  antriebs von durch Zugmaschinen gezogenen  Anhängern, insbesondere     la.ndwirtsehaftlichen     Anhängern, diese mit. Triebachsen auszu  rüsten, wobei deren Antrieb meist von der       Zapfwelle    der Zugmaschine mittels einer     Cle-          lenkwelle    erfolgt.  



  Um den Erfordernissen .des praktischen,       insbesondere        landwirtsehaftliehen    Betriebes       7n    genügen, müssen derartige     Antriebs-          einriehtungen    die folgenden Eigenheiten auf  weisen  Der Anhängerantrieb soll nur dann in       Wirkung    treten, wenn er tatsächlich benötigt  wird, also nur     dann,    wenn die Bodenhaftung  der     Zugmasehinentriebräder    allein nicht  mehr ausreicht, um die zur Verfügung  stehende     3lotorkraft    unmittelbar in Zugkraft       umzusetzen.     



  Um bei dem Betriebszustand, in dem der  Anhängerantrieb nicht     benötigt.    wird (z. B.  bei Fahrt des     Sehlepperzuges    auf ebener,  guter Strasse oder in anderem Gelände, wo  die Bodenhaftung der     Schlepperräder    für den  Vortrieb der Last ausreichend ist), die Wi  derstände des Anhängertriebes auszuschalten,  darf ein kraftverzehrender Lauf von Ge  triebe, Rädern oder andern Trieborganen der  Achse bei diesem Betriebszustand nicht er  folgen. Diese Forderung ist sowohl bei ein  geschaltetem als auch abgeschaltetem Zapf  wellenantrieb zu. erfüllen.

   Die Kraftschlüssi,r-         feit.    der Trieborgane der Anhängerachse hat  nur dann bei eingeschaltetem     Zapfwellen-          antrieb    zu erfolgen, wenn die Triebachse zum  Vortrieb des     Schlepperzugs    automatisch bei  steuern soll.  



  Fehlschaltungen des     Zugmaschinenführers     sollen ungefährlich sein. Ist. z. B. die Wirk  samkeit des Anhängerantriebes auf den ersten  Gang der     Zugmasehine    bei     motorabhängiger          Za.pfwelle    abgestimmt und schaltet der  Führer einen höheren Gang oder den Rück  wärtsgang ein, ohne den Triebachsenantrieb  durch die     Zapfwelle    vorher     auszuschalten,    so  darf in der Kraftübertragung zur Anhänger  triebachse und in dieser selbst eine     Cber-          beanspruchung    nicht auftreten.

   Eine Über  lastung muss auch bei     Fehlsehaitungen        au-,ge-          schlossen    sein.  



  Um auch auf schlüpfrigem Boden und bei  ungenügender Reifenhaftung eine höchst  mögliche     Vortriebskraft    zu gewährleisten, soll  die     Anhängertriebaehse    einen selbstsperren  den Ausgleich besitzen.  



  An der Triebachse soll die Möglichkeit  vorgesehen sein, zum Antrieb weiterer Ma  schinen die Antriebskraft des Zugmaschinen  motors weiterzuleiten.  



  Der Anhängerantrieb soll automatisch  wirken, das heisst, der     Zugmaschinenführer     soll ausser dem Ein- und Ausschalten des       Zapfwellena.ntriebes    an der     Zugmaschine         keine Bedienungsgriffe an der     Anhä.nger-          triebachse    vornehmen müssen.  



  Die bisher bekannten     Anh'ängera.ntrielas-          einrichtungen    weisen nur .einzelne, nicht aber  diese sämtlichen Eigenheiten auf. Insbeson  dere sind die bekannten Anhängerantriebs  einrichtungen nicht automatisch.  



  Die erfindungsgemässe Einrichtung     zum     automatischen Antrieb eines Anhängers von  einer Zugmaschine aus über eine mit motor  abhängiger Drehzahl umlaufende     Za.pfwelle     ist. dadurch gekennzeichnet. dass der Anhän  gerantrieb einen Freilauf aufweist und die  Umfangsgeschwindigkeit.

   der Triebräder der  Zugmaschine grösser ist als die     Umfangs-          geschwindigkeit    der kraftschlüssig     antreih-          ba.ren    Räder des Anhängers, zum Zwecke, bei  eingeschaltetem     Zapfwellenantrieb    nur bei  Schlupf der     Zugmaschinentriebräder    eine  kraftschlüssige Verbindung zwischen der Zug  maschine und den Anhängertriebrädern über  den Freilauf herzustellen.  



  An Hand der Zeichnung wird anschlie  ssend ein Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes erläutert.  



       Fig.    1 stellt eine schematische Ansicht der  Einrichtung an einer Zugmaschine mit An  hänger dar, und       Fig.    2 und 3 sind schematische Schnitte  durch die Triebachse des Anhängers.  



  1 bezeichnet eine Zugmaschine und ? eine       Za.pfwelle    an der Zugmaschine, die mit motor  abhängiger Drehzahl umläuft. 3 bedeutet eine  Gelenkwelle, welche die Kraft von der Zapf  welle 2 auf eine Triebachse 4 eines     Anhängei s     5 überträgt. Die durch eine (nicht darge  stellte) Kette verbundenen Kettenräder 6     und     6' eines     Vorgeleges    können je nach den benö  tigten Antriebsverhältnissen ausgewechselt  werden. 7 stellt eine Schnecke und 8 ein  Schneckenrad dar. Im     Schneekenrad    8 ist ein  sperrbarer Freilauf 9 in Form eines     Rollen-          gesperres    eingebaut, welcher mit einem Diffe  rential 10 kombiniert ist.

   Das Differential  wirkt unmittelbar auf zwei Steckachsen 11,  auf welchen Räder 12     befestigt    sind. 13 be  zeichnet eine horizontale     Zapfwelle,    welche  die Verlängerung der Schneckenwelle 14 bil-         det.    Eine vertikale     Zapfwelle    15 wird mittels  eines     Ke-elradpaares    16 angetrieben.     :'auf     dieser     Zapfwelle    15 sitzt ein Streuteller 17,  welcher durch ein Loch in der Anhängerplatt  form mit Streugut     besehickt    wird.  



  Die     Wirkungsweise    der Antriebseinrich  tung ist folgende:  Die     Übersetzung    der Triebachse 4 sei     -itf     den ersten Gang der Zugmaschine mit der  motorabhängigen     Za.pfwelle    ? abgestimmt.  Sobald die     Zugmaschinen-Anhänger-Kombi-          nation    an einen steilen Berg oder auf  rutschigen Boden kommt, schaltet- der Führer  den     Zapfwellenantrieb    ein.

   Solange die  volle Motorkraft .der Zugmaschine auf den  Boden übertragen werden kann, ist die Trieb  achse 4 noch nicht in Funktion, da die     An-          hängerräder    so bemessen sind, dass sie der       Anhängertriebaehse    4 voreilen und der Frei  lauf rätscht. Erst wenn die Zugmaschinen  triebräder bei     Sehlupf    der Räder anfangen     zii     mahlen, setzt der Antrieb der Anhängertrieb  räder ein, da nunmehr eine Sperrung des  Freilaufes eintritt. Der Antrieb bleibt so  lange eingeschaltet, wie die Bodenhaftung  der     Zugmasehinentriebräder    ungenügend ist  und diese mahlen.

   Sobald dieselben wieder  die nötige Haftung haben, um das Motordreh  moment zu übertragen, löst sieh der Freilauf  und der Vortrieb wird lediglich durch  die     Zugmaschinenräder    bewirkt. Schaltet nun  der Fahrer auf einen höheren Gang, so tritt  dadurch keine     Überbelastung    der     Antriebs-          organe    auf, da das Voreilen der Anhänger  räder gegenüber der Achse 4 zunimmt und  der Freilauf wirksam bleibt. Bei Fahrt unter  normalen Verhältnissen wird die     Zapfwelle     ausgeschaltet und der Freilauf bewirkt einen  Stillstand der     Übertragungsorgane    von der       Zapfwelle    ? bis zum Freilauf und damit.

    einen \Wegfall der     Triebwerkswiderstände.     Die beiden     Zapfwellen    13 und 15 an der  Triebachse 4, welche z. B. zum Antrieb von       Düngerstreumaschinen.    verwendet werden  können, werden von der     motorabhängigen          ZapAvelle    \2 angetrieben und haben dadurch  bei jeder     Fahrgesehwindigkeit    eine der Zapf  welle 2 entsprechende Drehzahl.      Für das Rückwärtsfahren des Schlepp  zuges können der     Zapfwellenantrieb    und die       Freilaufsperre    eingeschaltet werden, so dass  der Anhänger als Triebfahrzeug wirkt und  den     Selileppzug    zieht.  



  Schaltet man bei Talfahrt den Zapf  wellenanteil und die     Freilaufsperre    ein, so       (lass    die     Zugmasehinenräder    mit den An  hängerrädern kraftschlüssig über den ge  sperrten Freilauf verbunden sind, so wird  der Schleppzug selbsttätig gebremst, da der  Umfang der Räder beider Radgruppen     ver-          schieden    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum - automatischen Antrieb eines Anhängers von einer Zugmaschine. aus über eine mit motorabhängiger Drehzahl um laufende Zapfwelle, dadurch gekennzeichnet, dass der Anhängerantrieb einen Freilauf auf weist und die Umfangsgeschwindigkeit der Triebräder der Zugmaschine grösser ist als die Umfangsgeschwindigkeit der kraftschlüs- sig ante eibbaren Räder des Anhängers, zum Zwecke,
    bei eingeschaltetem Zapfwellen- antrieb nur bei Schlupf der Zugmaschinen triebräder eine kraftschlüssige Verbindung zwischen der Zugmaschine und den Anhän gertriebrädern über den Freilauf herzustel len. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, däss der Freilauf sperrbar ist, zum Zwecke, den Schleppzu mit dem Anhänger als ziehendem Element rückwärts zu fahren und eine selbsttätige Bremsung des Schleppzuges zu bewirken. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da,ss eine oder mehrere weitere von der Anhängertriebachse angetrie bene Zapfwellen an der Triebachse vorge sehen sind, welche eine der Schlepperza.pf- welle proportionale Drehzahl aufweisen.
CH329601D 1953-04-14 1954-04-13 Einrichtung zum automatischen Antrieb eines Anhängers von einer Zugmaschine aus CH329601A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE329601X 1953-04-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH329601A true CH329601A (de) 1958-04-30

Family

ID=6187223

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH329601D CH329601A (de) 1953-04-14 1954-04-13 Einrichtung zum automatischen Antrieb eines Anhängers von einer Zugmaschine aus

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH329601A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19950138C1 (de) * 1999-10-18 2000-12-28 Josef Fischer Zusatzantriebsmodul für einen landwirtschaftlichen Schlepper
EP1813513A3 (de) * 2006-01-31 2007-08-22 Denis Vallini Vorrichtung zur Korrektur der Umlaufgeschwindigkeit einer Drehachse

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19950138C1 (de) * 1999-10-18 2000-12-28 Josef Fischer Zusatzantriebsmodul für einen landwirtschaftlichen Schlepper
EP1813513A3 (de) * 2006-01-31 2007-08-22 Denis Vallini Vorrichtung zur Korrektur der Umlaufgeschwindigkeit einer Drehachse

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102016104453A1 (de) Landwirtschaftlicher Zug mit einem Zugfahrzeug und Anhänger
DE3016788A1 (de) Antriebs- und bremsanordnung fuer allradgetriebene kraftfahrzeuge, insbesondere ackerschlepper
CH329601A (de) Einrichtung zum automatischen Antrieb eines Anhängers von einer Zugmaschine aus
DE2025641A1 (de) Verteilergetriebe fur Kraftfahrzeuge mit Hinter und Vorderachs antrieb
DE842007C (de) Schleppzugantrieb fuer Fahrzeuge
DE1174179B (de) Anordnung zum Steuern des Rutschens von Fahrzeugraedern
DE876807C (de) Landwirtschaftliches Zuggeraet
DE1054851B (de) Antriebsvorrichtung
DE102020004086B3 (de) Schwerlast-Transportfahrzeug mit einer Antriebseinrichtung
AT229722B (de) An eine Traktorzapfwelle anschließbares Anbaugetriebe
DE1430605A1 (de) Lastkraftwagen ein- und mehrteiliger Bauweise,insbesondere in der Ausfuehrungsform als Sattelschlepperfahrzeug oder Lastzug
CH393935A (de) Allradantrieb für Tragschlepper
DE844858C (de) Ausgleichgetriebe fuer Zugmaschinen
DE702624C (de) Zugmaschine mit geteiltem Fahrgestell
AT200932B (de) Wechsel- und Wendegetriebe für Einachsschlepper mit Zapfwellenantrieb
DE954378C (de) In beiden Fahrtrichtungen lenkbares, mit Zapfwelle versehenes Kraftfahrzeug, insbesondere fuer landwirtschaftliche Zwecke
DE3912855A1 (de) Wegzapfwellenantrieb mittels zentraldifferential
AT267934B (de) Selbstfahrendes landwirtschaftliches Gerät
DE835261C (de) Zweiachsiger Motorschlepper mit Anhaengevorrichtung
DE421304C (de) Verbindung zwischen Zugwagen und Anhaenger
DE3831001A1 (de) Antrieb fuer landwirtschaftliche nutzfahrzeuge
DE705035C (de) Einrichtung zum Zurueckbleibenlassen und Wiederheranholen von Anhaengern mit einer vom Zugwagenmotor angetriebenen Seilwinde
DE2412291A1 (de) Antriebssystem mit differential-drehmomentteiler fuer kraftfahrzeuge mit mehreren angetriebenen achsen
CH149598A (de) Dreiachsengestell für Kraftwagen.
DE816197C (de) Motorisiertes Zuggeraet, insbesondere fuer die Landwirtschaft