CH328612A - Tragbare Vorrichtung zur Ausgabe von Fahrkarten oder dergleichen in doppelter Ausfertigung - Google Patents

Tragbare Vorrichtung zur Ausgabe von Fahrkarten oder dergleichen in doppelter Ausfertigung

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CH328612A
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CH
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Inventor
Frederick Webb Christopher
Original Assignee
Bell Punch Co Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L5/00Autographic registers or like manifolding apparatus using movable strips or webs
    • B41L5/04Autographic registers or like manifolding apparatus using movable strips or webs with mechanisms for feeding webs or for arranging web feed; with web storage arrangements
    • B41L5/06Autographic registers or like manifolding apparatus using movable strips or webs with mechanisms for feeding webs or for arranging web feed; with web storage arrangements by means of rollers, wheels, or chains, e.g. with pins transversely

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Tragbare Vorrichtung zur Ausgabe von Fahrkarten oder dergleichen in doppelter Ausfertigung    Die     Erfindung        betrifft    eine Vorrichtung  zur     Ausgabe    von Fahrkarten oder dergleichen       Ausweisen,    bei der ein doppelter Papierstrei  fen von einem     Vorratsraiun    oder einer Vor=       ratsrolle    aus     derart.        -vorgesehoben    wird, dass       der        eine        Streifen        in        einer     auf der  Vorderseite     :

  der        Vorrichtung        freiliegt    und be  schriftet werden     kann,    während der andere  die Durchschrift. aufnimmt     lind    unterhalb  eines     Dure.hschreibemittels    vorgeschoben wird,       wobei,die    beiden Streifen danach derart wei  tergeführt     werden,        d@ass    der oben liegende  Streifen, der die     Originalbeschriftung    trägt,  nach aussen ausgestossen wird, während der  andere, der die     Durchschrift    des     obern    Strei  fens aufnimmt, zu einer Speicherkammer ge  führt wird.  



  Die     Erfindung    bezweckt die Schaffung  einer     Vorrichtung    der genannten Art, die  kleinere Ausmasse hat und einfacher in der       Wirkungsweise        ist    als bisher für diesen Zweck  vorgeschlagene     Vorrichtungen.     



  Erfindungsgemäss     ist;    eine solche tragbare  Vorrichtung zur Ausgabe von Fahrkarten oder  dergleichen     Ausweisen    derart ausgebildet, dass  der Mechanismus,     durch    den der doppelte Pa  pierstreifen in     genannter    Weise so vorgescho  ben wird,     d'ass    der eine Streifen in einer Aus  sparung auf der Vorderseite des     Gehäuses          freiliegt,    während der andere unter einem       Durchschreibemittel,    z.

   B. einem Blatt Kohle-         papier,        hindurchtritt,    worauf der eine Strei  fen     ausgestossen    und der andere zu einer  Speichereinrichtung (z. B. einer     Aufwickel-          spule)        geführt    wird, in     einem        Rahmen    ange  ordnet ist, der um     :die    gleiche Achse wie die  äussern Gehäuseteile der Vorrichtung schwenk  bar     ist.     



  Der oben gebrauchte Ausdruck  Fahr  karte  ist in weitem Sinne zu verstehen und  soll jede Karte oder jeden Zettel mit gedruck  ten oder geschriebenen Angaben umfassen,  der in     .doppelter        Ausfertigung        ausgestellt    wird,  um dem Fahrgast oder Kunden die eine  Ausfertigung zu überlassen, während die  zweite in der     Vorrichtung    gespeichert wird,  wobei die     Vorrichtung        zweckmässigerweise    so  ausgebildet     ist,    dass sie, ohne     sie    zu beschä  digen, nur von dem dazu Beauftragten ge  öffnet werden kann,

       beispielsweise    indem die  beiden     Gehäuseteile        mittels    eines nur durch  Zerstörung     unwirksam    zu machenden Mittels,  z. B.     einer    Plombe, miteinander verbunden  sind. Obwohl     die    Vorrichtung im folgenden  im Zusammenhang mit der Ausgabe von Fahr  karten beschrieben     ist,    kann sie daher in glei  cher Weise für Rechnungen verwendet wer  den, die in     Restaurants,    Verkaufsstellen oder  dergleichen ausgegeben werden, oder für     ähn-          liehe    Zwecke.  



  Die Zeichnung zeigt ein     AmführLUigsbei-          spiel    der Vorrichtung gemäss der     Erfindung,     und zwar           Fig.    1 eine     perspektivische    Ansicht der  Vorrichtung, bei der gerade eine Fahrkarte       ausgestossen    wird, während die nächste zur       Beschriftung    in der Aussparung bereit     ist,          Fig.2    die geöffnete Vorrichtung in     Vor-          deransicht,

          aus    .der die     verschiedenen    Papier  streifen und     die        Einrichtung    zu deren Vor  schub ersichtlich sind,       Fig.    3 in     perspektivischer        Darstellung    die       Rückansicht    der in     Fig.    2 gezeichneten Vor  richtung     und          Fig.    4 einen Schnitt durch die     Aufwickel-          spule    der     Vorrichtung.     



  Bei der in der     Zeichn        iung    dargestellten,  tragbaren Vorrichtung     zur        Ausgabe    von Fahr  karten oder dergleichen     Ausweisen    wird ein  doppelter     Papierstreifen        aus    einem Vorrats  raum 1     derart    vorgeschoben, dass der eine  Papierstreifen 2     (Fig.    1 und 2) in einer     Aus-          sparung    3     (Fig.1)    auf der Vorderseite 4 der  Vorrichtung     freiliegt,    so dass er beschriftet  werden kann,     während;

      der zweite Streifen 5       unterhalb    eines     Durchschreibemittels    6, z. B.       eines        Kohlgpapierblattes,        vorgeschoben    wird.

    Die beiden Streifen 2 und 5 werden danach  so     ausgeführt,        .dass    der mit der     Beschriftung          versehene    Streifen 4 aus der Vorrichtung       (Fig.1)        ausgestossen    wird, während der die       Durchschrift    :des obern Streifens 2 tragende  Streifen 5 in eine     Speicherkammer    7     (Fig.    3)       befördert    wird.  



  Die Länge, Breite und Dicke der in     Fig.1     dargestellten Vorrichtung ist derart, dass die  die Karten ausgebende Person, z. B. ein     Kon-          dukteur,    sie     in    der Seitentasche des     Uniform-          rockes    oder dergleichen tragen kann.

   Diese       Tatsache,    vereint mit dem     verhältnismässig    ge  ringen Gewicht der Vorrichtung,     gestattet    es,  dass sie,     wie    in     Fig.l    dargestellt, zwischen  Daumen und Fingern der einen     Band        erfasst     und in     einer        Stellung    gehalten werden kann,  in der der     freiliegende        Teil        des        obern        Strei-          fens    2,

   Ü er     in    der     AussTarLUlg    3 der Vorder  seite 4 der Vorrichtung     sichtbar    ist, nach  oben gerichtet     ist,    so     dass    er     mit    der andern  Hand     beschriftet        werden    kann, während der  die     Durchschrift        tragende    Streifen 5, wie in       Fig.    2 und 3     dargestellt,    durch Betätigung    eines drehbaren     Handgriffes    8     (Fig.    1 und 2)  innerhalb der Vorrichtung weiterbefördert  wird.

   Durch den     Handgriff    8 wird eine Reihe  von Zahnrädern 9, 10, 11, 12 und 13     (Fig.    3)  betätigt. Diese bewirken eine Drehung der       Stiftenwalzen    14 und 15, deren     Stifte    in Per  forationen 16 und 17 an den Längskanten  des doppelten Streifens eingreifen.

   Hierdurch  werden die beiden Streifen derart vorgescho  ben,     da.ss    der obere Streifen 2, wie in     Fig.1     dargestellt. wird, ans der Vorrichtung ausge  stossen wird, während der     untere    Streifen 5  auf     eine        Spule    18     (Fig.    3) im Innern der Vor  richtung aufgewickelt wird, die     zwischen    den       Stiftenwalzen    14 und 15     angeordnet        ist.     



  In dem dargestellten Ausführungsbeispiel  enthält die Vorratskammer einen     fächerartig     zusammengefalteten     Doppelstreifen.    Es ver  steht sieh, dass dieser Doppelstreifen auch in  anderer     Weise,    beispielsweise in Form einer       Vorratsrolle,        gespeichert    sein kann.  



  Die Handhabung der Vorrichtung ist fol  gende:       Eine        geeignete    Vorratsmenge des zusam  mengefalteten. Doppelstreifens 1     wird    in den.       Zwischenraum    19 am untern Ende der Vor  richtung unterhalb der     Stiftemvalze    14 ein  gelegt. Die Vorderkante des Doppelstreifens 1  wird dann nach oben über die Kante einer  federbelasteten Platte 20 gezogen.

   Die Platte  20 trägt Rollen und hat an ihrem freien Ende  einen Flansch, welcher derart. angeordnet     ist,     dass er den Streifen gegen die     Vorschubwalze     14     drückt.    Die     Walze    14 trägt- an ihren Enden  eine     Reihe    von Stiften, die in passende Perfo  rationen oder Löcher 16 und 17 an den Längs  kanten     des        Doppelstreifens    eingreifen.

   Hin  ter     .d.er    Walze 14 wird der Doppelstreifen nach  oben gezogen; hierbei werden die vorstehenden  Teile der beiden Streifen voneinander ge  trennt, um ein Dur     chschreibemittel    6,     bei-          spielsweise    ein Blatt Kohlepapier, zwischen  die beiden Streifen einzufügen. Das Durch  schreibemittel 6 befindet sich in einem nicht.

         gezeichneten,    dünnen Rahmen, der etwas weni  ger breit ist als die     Vorrichtung    und     seitlich     mit Haken     oder.    Nasen versehen ist, die in die  Schlitze     24r    der Seitenplatten 24 passen     und         in     diese    einhaken (Fug. 2).

   Diese Art der     Ein-          legung    und     Fixierung        des        Durchschreibemit-          tels    6 verhindert, dass es mit den Streifen 2  und 5 weiterbefördert     wird,    zwischen denen       also    das     Durchschreihemittel    6 liegt..

   Dahin  ter werden die beiden Streifen 2 -und 5 wie  der zusammengelegt und in Eingriff mit den       Förderstiften    der     Stiftenwalze    15 am Abgabe  ende der Vorrichtung gebracht.     Zwischen    den  Walzen 14 und 15 ist eine Auflageplatte 21  angebracht, die als Unterlage für den Doppel  streifen     und    das Kohlepapier dient, wenn der  Streifen beschriftet wird.

   Sind die Streifen  in     dieser    Weise eingeführt, so wird der Rah  men 22     darübergeklappt        -Lind    in dieser Stel  lung     verriegelt,        tun    die Streifen 2 und 5 in  Eingriff mit den Stiften der Walzen 14 und  15 über der Auflageplatte 21 zu halten.  



  Das untere Ende 23 des Rahmens 22 ist,  wie am     besten    in der punktiert eingezeich  neten, geöffneten     Stellung    der     Fig.2    zu er  sehen, teilweise     kreisförmig    abgebogen, so dass  dieser Teil sich über die Oberfläche der     Stif-          tenwalze    14 legt und dadurch den Doppel  streifen     derart    in Eingriff mit der Walze 14  hält, dass er sich nicht von den Stiften ent  fernen kann.  



  Aus     Fig.    2 und 3 ist zu ersehen, dass die  bisher beschriebenen Teile an zwei in Längs  richtung sich     erstreckenden    Seitenplatten 24  und 25     befestigt    bzw.     gelagert    sind, die um  die gleiche     Achse    45 schwenkbar sind wie zwei  rechteckige, schalenförmige Deckel 26 und 27,  welche die äussern Gehäuseteile der Vorrich  tung bilden.  



  Wie     insbesondere    aus     Fig.    3 zu ersehen ist,  kann der     zwischen    den Seitenplatten 24 und  25 angeordnete Mechanismus der Vorrichtung  in eine aufrechte Stellung gegenüber den     Dek-          keltteilen    26     und    27 gebracht und in dieser       Stellung    durch eine     Verriegelung    gehalten  werden;

   die Verriegelung besteht aus einem  Arm 28 mit einem gebogenen Schlitz 29, in  welchen ein Stift 30 der Seitenwand 25 ein  greift, der den     innern        Mechanismus    der Vor  richtung in aufrechter Stellung festhält, um  ein leichtes Laden und Entladen derselben  zu ermöglichen.    Die     Antriebevorrichtiuig    für die Zahn  räder 9, 10, 11, 12     und    13 enthält     eine    Hand  kurbel 8, die mit der Achse 39 der Stiften  walze 1.4 durch eine     Buchse    40 verbunden ist.  Das Zahnrad 9 ist konzentrisch auf der Achse  39 angeordnet.

   Bei Betätigung der Kurbel 8  dreht das     Zahnrad    9 die     Stiftenwalze    14 und  befördert den     freiliegenden    Teil     des    Doppel  streifens am Fenster oder     Ausschnitt    3 der       Vorrichtung        vorbei,    während der die Durch  schrift aufnehmende Teil     des        Doppelstreifens     unterhalb des     Kohlepapiers    6 vorgeschoben  wird; dahinter werden die beiden Streifen  durch die Stifte der Walze 15     ergriffen,    die  ihren Antrieb über die Zahnräder 10, 11, 12  und 13 erhält.

   Das Zahnrad 13 ist konzen  trisch zur     Stiftenwalze    15     angeordnet:    die  letztere schiebt den     Doppelstreifen    mit der  gleichen Geschwindigkeit vor wie die Stiften  walze 14. Die Vorderkante des obern Strei  fens 2     wird    dann durch einen Schlitz 31 an  der obern Kante des Deckels 27 ausgestossen,  während der untere Streifen über die Stiften  walze 15     nach    unten und' zur     Rückseite    der  Vorrichtung     befördert        wird,    wo er von der       Aufwickelspule    18 aufgenommen wird.

   In der  Nähe der     Kurbel    8 ist an der Seitenwand 24  ein     Anschlag    32 angebracht, der am freien  Ende einer Blattfeder 33     befestigt        ist.    Ist die  Maschine, wie in     Fig.l        dargestellt,        geschlos-          sen,        so    tritt     dieser        Anschlag    durch eine Öff  nung     44        des        Deckelteils    26 hindurch.

   Der An  schlag 32 sorgt dafür, dass bei jeder Betätig     iuug          desselben    nur eine einzige Karte ausgegeben  werden     kann.    Die Vorrichtung kann daher  bei der Ausgabe     einzelner    Karten ausserordent  lich     rasch:    betätigt werden, ohne dass die Ge  fahr besteht, ein zu grosses Stück des     obern          Streifens        auszustossen.     



  Über der     Aussparnmg    oder dem Fenster 3  des     Deckelteils    27 der     Vorrichtung        ist    ein       Klappdeckel    36     angeordnet,    der an seiner  einen Kante     mittelis    der     Scharniere    37 an dem  Teil 27 befestigt     ist    und dessen gegenüberlie  gende Kante eine     Haltevorrichtung    38 trägt.  Ist der Klappdeckel 36 geschlossen, so zeigt  der äussere     Gehäuseteil    27     eine        praktisch     glatte Aussenfläche.

   Die Kurbel 8 ist auf der           Achse    39     angeordnet,    die     das    Zahnrad     9-und     die     Walze    14 trägt. Die     Kurbel-8    hat     ein.    ge  gabeltes     Ende,    das     schwenkbar    auf der Buchse       40_    der     -Achse    39     befestigt-    ist, so     dass.    .die  Kurbel 8 bei Nichtgebrauch nach unten in  die     gestrichelte        .Stellung    41     (Fig.1)

          geklappt     werden kann. Hierbei ragt. der     vorstehende     Griff 42 der     Kurbel-8    durch- eine Öffnung 43  (Für. 2) des     Deckelteils    27     hindurch    nach       innen.        -          Fig.    4 zeigt .die     Aufwickelspule    18 zur Auf  nahme     des    untern Streifens.

   Die Spule ent  hält     einen        hohlen,        zylindrischen    Kern 45, der       mindestens    auf     einem    Teil     seiner    Länge einen  Schlitz 46 aufweist, der, das Ende des untern       Streifens    5     aufnimmt.    Das eine Ende .der Auf  wickelepule besitzt (wie aus der     perspektivi-          sehen        Teilansicht    rechts in     Fig.        4-    zu     ersehen)          Vorsprünge    47,

   die in die Öffnungen 48 einer       kreisförmigen    Seheibe 49     eintreten    können.  Die Scheibe 49     ist    mit einer     Buchse    verbun  den,     die'dmehbar    auf einem Zapfen 50     gelagert     ist, der an der Seitenplatte 24 des     innern          Gestelles    der     Vorrichtung    angeordnet ist. Der  Zapfen 50 trägt das     Zahnrad:    11 der     Zahn-          räderkette    9, 10, 11, 12 und 13.

   Das Zahn  ra:d 11 ist auf die Buchse     aufgesetzt        und;        wird.     durch einen Federring 51 gegen die Platte 49       gedrückt.    Das andere     Ende    der     Spiele        trägt     eine Spindel, die in     axialer    Richtung vor  steht; drehbar auf dieser Spindel     ist    eine  kurze Buche 52 angeordnet, die in die Seiten  wand 25 des     innern        Gestelles        eingesetzt        ist.     



  Eine Druckfeder 53 ist zwischen einem Ab  satz :der Spindel     und    der Buchse 52 angeord  net.     Ist    die     Aufwickelspule    in     die        Vorrichtung          eingesetzt,    so drückt     diese    Feder das mit den       Vorsprüngen    47     versehene    Ende derselben in       Verriegelungseingriff    mit der Platte 49, die       sich    gegen     das        Zahnrad    11 legt,     welches    in       :

  den        Federring    51     eingreift.    Hierdurch     wird     die     Aiüwickelspule    18 durch     Reibeingriff    mit  dem Zahnrad 11     verbunden.    Wächst der       Durchmesser    des auf der Spule 45 aufge  wickelten untern     Streifens,    so     werden    hier  durch alle     Änderungen    der     Umfangsgeschwin-          digkeit        desselben        ausgeglichen,

          die        andernfalls     eine     unzulässig    hohe -     Spannung        und.    unten    Umständen ein Zerreissen     des    Streifens bewir  ken würden.  



  Eine     Vorrichtung    der beschriebenen Art,  welche Karten oder Zettel: -in der Grösse 6  mal 9 cm ausgibt, ist etwa 10 cm. breit, 15     ein     lang und 4     ein    dick. Werden die äussern Ge  häusedeckel aus Kunstharz und, die     innern     Teile im     wesentlichen    aus Leichtmetall     ge-          fertigt,    so wiegt     die    mit dein     Doppelstreifen          geladene        Vorrichtung    nur etwa 390 g und  kann daher leicht     in,    der     Seitentasche    der Uni  form oder :

  dergleichen untergebracht werden,  die etwa 16,5 cm breit und 20 ein lang     is    ;die  Vorrichtung kann ferner :leicht in einer Hand  gehalten werden, während mit der andern  Hand     Eintragungen    auf dem in dem Aus  schnitt des     Deckels    erscheinenden Teil     des     Streifens gemacht werden.  



  Durch     die    Erfindung kann also eine Vor  richtung zur Ausgabe von Fahrkarten oder  dergleichen     Ausweisen    geschaffen werden,  :die     verhältnismässig    einfach     -und    kompakt aus  gebildet ist und daher in handlicher Form her  gestellt werden kann, so     dass    d     @ie    Bedienungs  person     sie    leicht. in der Tasche tragen und  ohne jede     Schwierigkeit    in der einen Hand  hasten     kann,    während die andere die Karten       ausschreibt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Tragbare Vorrichtung zur Ausgabe von Fahrkarten oder dergleichen Ausweisen in doppelter Ausfertigung, bei der ein doppel ter Papierstreifen von einem Vorratsraum oder einer Vorratsrolle aus derart vorgescho ben wird, dass :
    der eine Streifen in einer Aus sparung auf der Vorderseite der Vorrichtung freiliegt und beschriftet werden kann, wäh rend der andere die Durchschrift aufnimmt und unterhalb eines Durchsehreibemittels vor geschoben wird, wobei die beiden Streifen danach derart weitergeführt werden, dass der oben liegende Streifen, der die Original- beschriftung trägt, nach aussen ausgestossen wird, während der andere, der die Durch- schriftdes obern Streifens aufnimmt,
    zu einer Speicherlmmmer geführt wird, dadurch ge- kennzeichnet., dass der Mechanismus, durch den der doppelte Papierstreifen (2, 5) in genannter Weise so vorgeschoben wird, dass der eine Streifen (2) in einer Aussparung (3) auf der Vorderseite eines Gehäuses frei liegt, während der andere (5) unter einem Durchschreibemittel (6) hindurchtritt, wor auf der eine Streifen (2) ausgestossen und der andere zu einer Speichereinrichtung (18) geführt wird, in einem Rahmen (24, 25)
    an geordnet ist, der um die gleiche Achse (45) wie die äussern Gehäuseteile (26 und 27) der Vorrichtung schwenkbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die äussern Ge häuseteile durch zwei einander entsprechende Längsglieder (26 und 27) gebildet sind, von denen mindestens eines imstande ist, den Me- chanismus wenigstens teilweise aufzunehmen,
    wobei es schwenkbar entlang zusammenstossen der Kanten mit dem andern verbunden ist. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Achsen der Förderwalzen (14 und 15) für den doppelten Papierstreifen parallel zur Schwenkachse (45) des genannten Mechanismus angeordnet sind.. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die beiden schalen förmig ausgebildeten äussern Gehäuseteile, (26 und 27) durch Schwenkung bis zu einer Stel- lung geöffnet werden können, in der der eine Gehäuseteil die Längsfortsetzung des andern bildet, wobei der Mechanismus (24, 25)
    in eine Winkelstel!liulg zLz diesen Gehäuseteilen gebracht werden kann (Fig.2). 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Mechanismus in Winkelstellung zu den geöffneten Gehäuse teilen (26 und 27) festgestellt werden kann. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Ge häuseteile (26 und 27) mittels eines nur durch Zerstörung unwirksam zu machenden Mittels, z. B. einer Plombe, miteinander verbinden sind.
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