CH323792A - Einrichtung zur Steuerung von optischen Signalmeldern - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung von optischen Signalmeldern

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CH323792A
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/60Semi-automatic systems, i.e. in which the numerical selection of the outgoing line is under the control of an operator
    • H04M3/64Arrangements for signalling the number or class of the calling line to the operator

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description


  Einrichtung zur Steuerung von optischen Signalmeldern    Optische     Signaanalder    mit . durch     el:ek-          trische        Impulse        fortgeschalteten    Signalträ  gern     wind        beispielsweise    aus der Schweizer       Patentschrift.    Nr. 282564, Klasse 121a, be  kannt. Die Steuerung solcher     Signalmelder          erfolgt    meist im Zusammenhang mit einer       automatischen        Telephonzentrale    mit.

   Hilfe von       Wählern,    welche die, anzuzeigenden Zeichen  speichern und dann die     Abzählung    der     zur          Einstellung    der Signalmelder notwendigen  Anzahl von Impulsen ermöglichen. Es besteht  das Bedürfnis, die     gespeicherten    Werte auch       für    eine von den optischen     Signalmeldern          unabhängige        Signalisierung    zu benützen, bei  spielsweise zur Abgabe von zusätzlichen.     aku-          stisehen    Zeichen.

   Werden für die Speicherung  Drehwähler verwendet, so lassen sich solche       zusätzliche        Forderungen    mit Hilfe von zu  sätzlichen Segmenten ohne weiteres erfüllen.  In letzter Zeit besteht jedoch im Bau von       Automatenanlagen    die     Tendenz,    die Wähler  soweit als möglich durch Relais zu     ersetzen,     d. h.     Relaiswählerschaltungen    zu     verwenden.     Der Eissatz von     Drehwählern    mit, mehreren  Segmenten durch solche Relaiswähler     ist    je  doch     normalerweise    nicht möglich, da dies  einen unverhältnismässig grossen Aufwand  bedingen würde.

    



  Die vorliegende Erfindung gestattet, den  Aufwand so zu     reduzieren,    dass trotz Erfül  lung der oben genannten Forderungen Relais  wähler verwendet, werden, können. Die Erfin  dung ist jedoch nicht an     Relaiswähler    ge-         bunden    und kann auch mit andern Wählern  ausgeführt werden.

   Sie betrifft eine Ein  richtung     zurr        Steuerung    von optischen Signal  meldern der     eingangs        beschriebenen    Art, in  weil-eher die an den     Meldern    einzustellende       Meldung    durch Kontakte einer     ersten    Gruppe  von     Schaltmitteln    markiert wird.     Durch    eine  zweite Gruppe von     Schaltmitteln    wird dabei  eine von der Stellungskombination der ge  nannten     Kontakte    abhängige Anzahl von Im  pulsen an die     Signalmelder    abgegeben.

   Die  erfindungsgemässe     Einrichtung    ist dadurch  gekennzeichnet.,     dass        mindestens    ein Teil der  genannten Kontakte in Verbindung mit einer  dritten Gruppe von     Schaltmitteln    eine von  den optischen     Signalmeldern    unabhängige       Signalisierung    wenigstens einer mit den Kon  takten markierten     Meldung    bewirkt.  



  In der Folge ist ein     Ausführungsbeispiel     der     erfindungsgemässen    Einrichtung beschrie  ben.  



  Es     handelt.    sich um eine Einrichtung zur  Steuerung von zweistelligen dekadischen     Zah-          leilisignalmeldern,    wobei das Ganze     insbeson-          dere    als     Person        @ensuchanlage        verwendet        wird.          Sofern.    sich die anzuzeigende Zahl in der  Dekade 2 befindet,

   steuert die Einrichtung  ausser den     Signalmeldern    ein von der ge  wählten     Einerziffer        abhängiges        akustisches          Morsesignal.     



  Bei einer beliebigen Anzahl willkürlich  wählbarer Zahlen wird, sofern eine     dieser     Zahlen angezeigt werden     sollte,    die Anzeige      an den Signalmelder     unterdrückt    unter Aus  lösung     eines    speziellen     Signals.    Diese     Ein-          richt.ung    dient, als     Abw        esenheitsseha.ltung,    in  dem abwesenden Personen die     willkürlich     wählbaren     Nummern    zugeteilt werden.  



  Die     Fig.    1     und    4 zeigen Ausschnitte  aus dem     Schaltungsschema        das        Ausführungs-          beispiels.    Es sind nur diejenigen     Stromkreise     gezeigt,     welche    zum     Verständnis    der Erfin  dung notwendig sind.

   Die W     icklun.gen    der  Relais     sind    mit.     grossen        Buchstaben    bezeich  net.     Sofern        ein,        Relais    zwei Wicklungen     be-          sit7t,    so     sind,die    beiden mit römischen Zahlen       unterschieden.    Die     Bezeichnung    der Relais  kontakte     erfolgt    mit,     .entsprechenden    kleinen       Buchstaben    und mit     arabischen    Zahlen.

   Sämt  liche Relais, welche dien     Buchstaben    Z ent  halten, beziehen sich auf ;die Steuerung der  Zehner-, diejenigen mit E auf die Steuerung  der     Einerschaltwerke.     



       Fig.    2     zeigt    ein     Relaisdiagramm,        aus    wel  chem das     Zusammenspiel    eines     Relaissatzes          ersichtlich        ist..    Die     Relaisbezeichnungen    A,  <I>B, C, D, F, G</I> gelten dabei     entsprechend    den  vorstehenden Ausführungen sowohl für die  auf die Zehner     als    auch für die auf die Einer  bezüglichen Relais.  



       Fig.    3 zeigt. ein Diagramm der     Morsezei-          ehen,    welche bei der Wahl der angegebenen  Zahlen     ausgelöst    werden.  



  Es spielen     sich    folgende     Vorgänge    ab: Die  anzuzeigende Zahl wird der Einrichtung in  Form von zwei     Impulszügen    zugeführt.. Da  bei     werden        zuerst,        die        nicht    gezeichneten Re  lais AN (Kontakte     an1    und     an2)    und J  (Kontakte i2 und, i6) angezogen, worauf  über     an2,   <I>i2,</I>     bz6,        dz4        Relais    V und über       an2,   <I>i2,</I>     be4,

          de6        Relais   <I>U</I>     aufzieht.    Die Im  pulse werden durch impulsmässiges     Abfallen.     von Relais J     übertragen.        Zuerst    werden die  Zehner eingezählt. Beim ersten Abfall von J  kommt. folgender Stromkreis zustande: Bat  terie,     dz2,        cz2,        bz1,        AZII,        v6,    i6,     an2,    Masse.

         Relais         < 1Z    zieht dabei über seine zweite Wick  lung auf.     und    bereitet mit     caz4        einen    Strom  kreis vor. Wenn     nun    i6 wieder öffnet, so  fliesst der Strom über     BZI,        az4,        dz6,        AZI,       wodurch auch BZ angezogen wird, welches  mit     bzl    die Wicklung     1I    von     AZ    kurzschliesst  und     BZII    freigibt.

   Beim nächsten Impuls  werden die Wicklungen I von AZ und BZ       kurzgeschlossen,    wodurch     AZ        abfällt.    BZ hält  sich über seine Wicklung     II    weiter. Am Ende  des zweiten     Impulses    zieht.     CZ    über seineerste  Wicklung. Die     Schaltung        @d!er    Relais A, B,  <I>C, D</I> ist im     Schweizer    Patent Nr. 318363,  Klasse 120e,     beschrieben.    Die     Funktion    bei  weiteren Impulsen. kann aus dem Relaisdia  gramm     Fig.    2     entnommen    werden.

   Nach dem  Durchlaufen der Kette beginnt. das Spiel  wieder von vorne.     Znr    Festhaltung der Zahl  der Umläufe wird nasch dem ersten Umgang  (Ende     dies    vierten     Impulseis)    Relais FZ über  Wicklung I,     gz4,        dz1,        az3,        anl    (Fug. 4) ge  zogen und über     fz7    und     Wicklung        II    (Fug. 1)  gehalten.

   Am Ende     des    siebenten Impulses  zieht in analoger Weise ausserdem Relais     GZ     über     GZI;        fz6,        dz5,        ezl    und     an1,    so dass für  jede eingezählte     Impulszahl    eine     andere        Re-          laJskombination        entsteht.    Während der Im  pulsserie hat. - wie aus     Fig.    2     hervorgeht      immer entweder BZ oder DZ gezogen, so     d:

  ass     entweder     bz6    oder     dz4    geöffnet     isst.    Relais     V     bleibt jedoch während der Impulsserie über  i2 und     v2    gehalten, da     es    verzögert. ist und  fällt nach     .deren        Beendigung        infolge    der  dauernden Öffnung von i2 Ruheseite ab.

   Die  zweite     Impulsserie,    diejenige der     Einser,    ge  langt dann von i6 über     2@6    und u3 auf die aus       -zlE-DE,   <I>FE</I> und<I>GE</I>     bestehende:        Relaiskette,    ,  welche in     analoger    Weise wie die     zuerst    be  schriebene Relaiskette arbeitet und     die!    auf  den     Signalmeldern        anzuzeigende        Einerziffer     festhält.

   Nach     dieser    Impulsserie fällt     ZT    ent  sprechend V ab,     wodurch    infolge des geöff  neten Kontakts     u3    weitere Impulse von J  wirkungslos     bleiben.     



  In     Fig.    4 sind durch waagrechte und an  ihrem     rechten    Ende je mit 1-0 bezeichnete  Linien je 10 Leiter für Zehner- und Einer  markierung     dargestellt.    Durch die je am  linken Ende     dlieser    Leiter     befindlichen    Kon  taktgruppen der Zehner- und     Einerrelaiskette     ist an je einem der Leiter der beiden Gruppen  entsprechend der eingezählten     Impulszahl         Hasse angelegt. Die Ziffer 0 entspricht dabei  in gewohnter Weise 10     Impulsen.    Die     Zu";arn-          menhänge    können. aus der     Fig.    2 ersehen wer  den.

   In Abhängigkeit der     Markierung    auf  diesen Leitern werden     durch    nicht.     -ezeich-          nete    Mittel die     Signalmelder    entsprechend       eingestellt..    Noch     vorgängig    der     Beendigung     dieser     Einstellung    wird     mit    der     Abwesenheits-          seha.ltung        geprüft,    ob die     anzuzei:

  gendle    Zahl  nicht an den     Signalmeldern,    sondern unter  ,spezieller     Signalgabe    an einer     zentralen    Stelle       angezeigt.    werden soll. Dabei     spielen    sich fol  gen de Vorgänge ab: Mit dem Relais     T_'    hat.  seinerzeit über Kontakt     u1        (Fig.    1) auch     dass          abfa.llvemöge,rte    Relais     SP    über seine Wick  lung I gezogen.

   Wenn nun am Ende der  zweiten     eingezählten        Impulsserie        LT    abfällt,  so wird über     u1        und,        sp5    das Relais     SPA    er  regt,     dessen    Kontakte     sich    in     Fig.    4 befinden.  Durch die Kontakte     spal-spa10    wird die       Abwesenheitsschaltung        _4S,    von     welcher    eine       ähnliche    Anwendung im.

   Schweizer Patent  Nr. 256731,     Klaslse        121a.,    beschrieben ist, zwi  schen die beiden     Markierst.romkrezse        gelegt.     Diese     Abwesenheitsschaltung    besitzt hier       Glühlampen,    welche in Serie mit. Gleichrich  tern     zwischen    je einen Zehner= und einen       Einerleiter        geschaltet    sind. Durch     individuelle          Aussehalter    sind ,sie     zudem.    ausschaltbar.

   Ist  nun an,     :den.        Relaisketten    eine Zahl     markiert     worden, für welche in der     Abwesenheitsschal          tung    der entsprechenden Zehner- und Einer  leiter durch eine Glühlampe verbunden sind,  so kommt für die     Wicklung    TI von     SP    ein       Prüfstromkreis    zustande.

   Wenn     beispielsweise     die Zahl 35, für     wel:eh    :e in der     Abwesenheits-          selraftung    eine Lampe vorhanden ist, an den  Relaisketten     markiert    wurde, so kommt der       Stromkreis    für     SP        folgendermassen    zustande:

         Laut        R:elaisdiabgramm        Fig.    2 haben dann die  folgenden     Relais    gezogen:     CZ,   <I>DZ,</I>     t1E,        BE,     <I>FE.</I> Nach der     Schliessung    der Kontakte     spa          bildet.    sich nun     der    Stromkreis     folgendernna-          ssen:

      Batterie,     SPII,        spa11,        ac3,    bei,     gel,    feg,       Leiter    5 der Einer,     spa5,        Gleiehrichter,    Glüh  lampe 35, Handschalter, Leiter 3 der Zehner,       fz6,        (1z5,        czl,        an1,

          Masse.    In diesem     Strom-          kreis    bleibt     SP        -ehalt.en.    Über die     Kontakte            sr1    und     u6    wird der Summen     SLj    der     Abwe-          senheittsschaltung        eingeschaltet..   <I>SPA</I> wird  über     sp5    gehalten und durch nicht gezeich  nete Kontakte von     SP    wird eine     Anzeige    an  den     Signalmeldern        verhindert.    

  Durch den       S:ummer    und die     aufleuchtende    Lampe 35       aufmerksam        geinaeht,        kann,    die die     Abwesen-          heitwschaft.ung    betreuende     Person    dem Suchen  den mitteilen,     dass    die gesuchte Person ab  wesend ist. Die Gleichrichter in der Ab  wesenheitsschattung sind,     notwendig,    damit  keine     Rückwärtsstromkreise    entstehen, wenn  an einem Potential mehrere Lampen     ange-          schlosssen    sind.  



  Ist an den der     einzustellenden    Zahl     ent-          sprechenden    Leitern keine     Glühlampe    ange  schlossen, so kann sich     SP    nicht halten und  fällt nach     öffnung    von u4 leicht verzögert  ab, wobei     SPA    nur einen der Verzögerungs  zeit von     SP    entsprechenden     kurzen    Impuls  macht.

   Über     nicht    gezeichnete Mittel wird  dann die     Einstellung    der     Signa@lnelder        be-          werkstelligt.    Die     Abzählung    der an die Signal  melder     abzugebenden        Steuerimpulse    erfolgt  dabei     vorzugsweise        ebenfalls    mit     Relaisketten.     Diese sind mit. :den     Symbolen        ZW    und     EW     angedeutet.

   Sobald die     Zehner-        resp.        Einer-          schaltwerke    die richtige     Stellung    erreicht  haben, so zieht über die markierten Leiter  und die entsprechenden nicht     gezeichneten          Kontakte    von     ZW        resp.        EW    Relais     PZ        resp.          PE    und stellt die     entprechenden        Schaltwerke     ab.  



  Ist der Zehner der an den     Signalmeldern          eingestellten    Zahl eine 2, so     wird"    wie     ein-          gang    erwähnt, ausser der     optischen    Signal  anzeige noch ein     akustisches        Morsesignal    aus  gelöst.

   Nachdem die beiden     Relais        PZ    und     PE     gezogen haben, so wird vom Zehnerleiter 2  aus über     pz5        und   <I>pes</I> das Relais     JZ    über seine  Wicklung     II    erregt und über seinen Kontakt  m11 und die Wicklung I gehalten.

   Relais     31          schliesst    durch seine     Kontakte        m1-m10    die       Einerleiter    über Kontakte der     Zennerrelai@s-          kette    an das Relais<B>110.</B> Da.

   nun     Relais        0,T     durch     seinen    angezogenen     Zustand        feststellt,          da.ss    als Zehner eine 2 eingezählt     wurde,        ist     für die     Art.    des     abzugebenden        Morsesignals         nur noch der     eingezählte    Einer massgebend,       wodurch    die     Zehnerrelaiskette    für die     3Iar-          kierung    der eingezählten Ziffer nicht. mehr  gebraucht wird.

   Durch     Konta,let.        nilö    werden       nun    die Relais     AZ-DZ    und     FZ-GZ    von       Masse    abgetrennt     und    in die Ruhelage über  führt Relais<B>310</B> erhält.

   Spannung über     das     markierte     Einerpotential,    den     entsprechenden          m-Kontakt.,    einen der Kontakte der     Zehner-          reIaiskette    und.     nao4.    Die     Wicklungen    des  Relais     1I0    sind     gegeneinander        geschaltet.    Bis  der     Kondensator    geladen     ist.,    kann es daher  nicht anziehen, da. beide     Wiek        langen    strom  durchflossen sind.

   Nach Ladung des     Konden-          sators    fliesst nur noch in der Wicklung I  Strom, welcher das     Relais    zum Anziehen  bringt, wobei     es    seinen Kontakt      zo4    öffnet.  Danach entlädt sich der Kondensator über  die nun in Serie     liefyenden        Wlcklungen,    wo  durch das Relais bis     zu    dessen Entladung ge  halten wird. Nach     d@esisen    Abfall beginnt. das  Spiel von vorne.

   Durch     ino2    wird das durch  einen     parallel    geschalteten Kondensator stark  abfallverzögerte Relais     JIV    eingeschaltet, wel  ches so lange hält, als 1Z0 Impulse     abgibt     und mit     invl    die durch     m12    von der Zehner  relaiskette abgetrennte Masse wieder anlegt,  so dass diese Kette wieder betriebsbereit ist.

    Die     Impulse    von 110 werden nun dieser Kette  durch Kontakt     mol    zugeführt, wodurch sie  abgezählt werden, indem die Kette     in    der  selben Weise arbeitet, wie dies beim Ein  zählen der     Impulse    der     Fall    war und     aneh     aus dem     Rela:isdiagramm        Fig.    2 ersichtlich       ist.     



  Die     zu    erzeugenden Morsesignale sind be  kanntlich     aus    Punkten und Strichen     zusam-          mengesetzt    und in     Fig.    3 abgebildet. Die  Punkte werden durch die     ImpuLce    von Re  lais<B>31,0</B> erzeugt.. Die Striche werden gebildet,  indem das     Signal        zwischen    je zwei Punkten       nicht    abgestellt wird.

   Zur Bestimmung eines  Signals sind dabei zwei Elemente notwendig,  nämlich die Anzahl der notwendigen Impulse  und die Bestimmung derjenigen     Pause    zwi  schen zwei     Impirhsen,    welche     überbrückt    wer  den russ. Die Anzahl der Impulse kann aus       Fig.    3 entnommen werden.<B>Es</B>     braucht    dem-    nach einen Impuls . für die     Einerziffer    1, zwei  Impulse für ?     und    5, drei Impulse für 3, 6  und 7, vier     Impulse    für 4, 8 und 9 und fünf       Impulse    für 0.

   Bei den     Einerziffern    5, 7, 9  und; 0     russ    der Strich den ersten -Lind den  zweiten Punkt verbinden, bei 6 den zweiten  und dritten und bei 8 den     dritten    und vier  ten. Der     Stromlauf    von     1Z0,    welcher über  die Kontakte     fz1,        fz2,        clz3,        cz4    und     bz.5    an  die     Einerleiter    führt, wird nach der festgeleg  ten, vom markierten.     Einerpotential    abhängi  gen Anzahl durch<I>1T0</I>     abgegebener    Impulse  durch die genannten Kontakte unterbrochen.

    So sind     beispielsweise    die Potentiale 3, 6 und  7 über die     Ruheseite    von Kontakt     dz3    nach  dem Relais 1Z0     verbunden.        Relais    DZ zieht  nach     dem    Ende des     dritten    Impulses an, so  dass dann     l70    stillgesetzt wird.

       Mit        Kontakt          7no5    wird     Relais        lIS    betätigt., welches mit       7n.sl        akiustisehe        Signale    auf die parallel ge  schalteten Glocken 11G gibt. Durch die     links     von     7rzo5    liegende     Kontaktgruppe    wird     31S     entsprechend der     gewählten        Einerziffer    zwi  schen bestimmten Impulsen von<I>110</I> am Abfal  len gehindert., wodurch die Striche gebildet  werden.

   Auf der     linken    Seite dieser Kontakt  gruppe befinden sieh Kontakte der     Einer-          reIaiskette,        welche    die gewählte     Einerziffer     markieren. Die Leiter, auf     welehen        diese        Mar-          kierungen        erfolgen,    sind in der Figur     mit     den entsprechenden Ziffern bezeichnet..

   Der  Leiter zu 6     ist        beispielsweise    über die Kon  takte     ges,        fe5,        be5        und        ce5    angeschlossen  (Relais     .i;,    C, F in Arbeitslage).

   Auf der  rechten Seite der links von     nto5    liegenden       Kontaktgruppe    sind     Kontakte    der     Zehner-          relaisk        ette    angeordnet,     welche    - wie vorher  beschrieben -     irn        Zusammenhang    mit. der       Abzählung    der     Impuls    von 1Z0 geschaltet  werden.

   Die     Serieschaltung    der Kontakte     az5          und        fz4    ist     zwischen    dem ersten und zweiten,  diejenige von     bz4    und     az6        zwischen    dem  zweiten     und    dritten und diejenige von     cz3     und     bz4    zwischen dem dritten     und    vierten  Impuls     geschlossen.    Durch das Zu     ammen-          spiel    der Kontakte der Zehner- und der Einer  relaiskette wird nun über die dem Relais     

  1ZS     < .       vorgeschaltete        Kontaktgruppe    jeweils     Masse              ,in        lIS    angelegt., wenn ein Strich gebildet und  daher eine Pause von     i110    ü     berbriielit.    werden       muss.        Wenn    nun     beisnielsiveise    die Einer  ziffer 6     eingestellt    wurde, so bildet sieh in       der    Pause zwischen dem zweiten und dritten  Impuls von l10 für     lIS        der    Stromkreis:

    Batterie,     11S,        bz4,        az6,        ce5,        be5,        fe5,        ges,          m12,    Masse. Wie: vorher beschrieben,     maelrt          310    bei der     Einerziffer    6 drei Impulse. Davon  wird der     erste    durch     11S    einzeln weitergege  ben und der     zweite    und: der dritte werden ver  bunden,     wodurch    ein Strich gebildet, wird.

    Die     VerhältniEsse    bei den neun übrigen     Einer-          ziffern        können        auf        Grind.    dieses     Beigpiel:s     und der     Fig.    2     und-    3     leicht    verstanden wer  den.  



  Wenn nun     dass    Programm eines     -Iorse-          zeiehens    abgelaufen     isst    und 110 nicht mehr       rieht,    so     fällt        nasch    einer gewissen Zeit     das          stark    verzögerte     Relais        lIV    ab,     welches        durch     Kontakt.     nitl    die     gesamte        Zehnerrehaiskette     abfallen lässt und somit in den Ruhezustand       zuriiel@führt.    Da.

   die     Einerrela:isk        ette    in     ihrem          Zustand    geblieben ist und das in Frage kom  mende     Einerpotentia.l    weiter markiert, so er  regt sich 110 nach der     durch    die     Verzögerung          vorn        lIV        bedingten    Pause neuerdings und er  regt mit=     mo2    das     Relals    MV wieder, worauf  eine weitere Serie     des        gleichenor@sesignals     ausgelöst wird.

   Dieses     Weeliselsp.iel    dauert  an, bis das nicht gezeichnete Relais<I>AN</I> ab  fällt, worauf alles wieder in Ruhelage geht.  



  Aus der Beschreibung geht hervor,     dass          dieselben        Kontakte    der Relais     AZ-DZ,   <I>FZ</I>  5 und     GZ    für die Markierung der Einstellung  der     Zehnerschaltwe:rke,    für die     Auslösung    der       Motsezeiehen    und für die     Auslösung    der     Ab-          wesenheits;schaltung    dienen, dass     ferner    die  selben Kontakte der Relais     AE-DE,   <I>FE</I> und  GE für die Markierung der Einstellung der       I:

  inerschaltwerke,        teilweise    für die     Steuerung     der     Morsezeichen    und für die Auslösung der       Abwes'enheitsscha.ltung    gebraucht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCTI Einrichtung zur Steuerung von optischen Signalmeldern mit drehbaren, durch Impulse fortschaltb-aren Signalträgern, in welcher die an :
    den Signalmeldern einzustellende Meldung durch Kontakte einer ernsten Gruppe von Schaltmitteln (AZ-GZ, AE-GE) markiert wird, wobei durch eine zweite Gruppe von Schaltmitteln (ZW, EW) eine von der Stel lungskombination der genannten Kontakte abhängige Anzahl von Impulsen an die Sig nalmelder abgegeben wird, dadurch gekenn zeichnet., dass mindestens ein Teil der genann ten Kontakte in Verbindung mit einer dritten Gruppe von Schaltmitteln (SP, SPA bzw.
    117, D10, 117S) Beine von den optischen Signal- meldern unabhängige Signal:isierung wenig- c atens einer mit den Kontakten markierten .lHe#ldung bewirkt..
    UNTERANSPRÜCHE I.. Einrichtung nasch dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte dritte Gruppe von Schaltmitteln in einer Ein richtung (SP, <I>SPA)</I> besteht, weilche bei vor her wählbaren Stellungen der genannten Kon takte eine Anzeige an den Signalmeldern ver hindert und eine besondere Anzeige<I>(AS)</I> ver- anl-asst. 2.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte dritte Gruppe von Schaltmitteln in einer Ein richtung (M, 1110, 1IIS) besteht, welche der Steuerung von. elektroakustischen Geräten (JIG) zur Abgabe von Morsezeichen in Ab- hängigkeit der Stellung der genannten Kon takte dient. 3.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte dritte Gruppe von Schaltmitteln in einer Ein richtung (SP, <I>SPA, M,</I> MO, 11'1S) besteht, welche sowohl bei vorher wählbaren Stel lungen der genannten Kontakte eine Anzeige an den Signalmeldern verhind'evt und eine besondere Anzeige (11S)
    veranlasst als auch der Steuerung von elektro@akustisehen Gerä ten<I>(111G)</I> zur Abgabe von Morsezeichen in Abhängigkeit der Stellung der genannten Kontakte dient. 4. Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 2, in welcher die Schalt mittel der genannten ersten Grazp:
    pe a.iis zwei Relaisketten bestehen, dadurch gekennzeich net., dass die eine dem beiden Relaisketten (AS-GZ) bei der Erzeugung der 14Tarse- zeichen mithilft.
CH323792D 1954-09-13 1954-09-13 Einrichtung zur Steuerung von optischen Signalmeldern CH323792A (de)

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