CH321503A - Vorrichtung zum Sichten von Tabakblatteilen - Google Patents

Vorrichtung zum Sichten von Tabakblatteilen

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CH321503A
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Ver Tabaksindustrieen Mignot
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B5/00Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs
    • A24B5/10Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs by crushing the leaves with subsequent separating

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  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Sichten von     Tabakblatteilen       Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung zum Sichten von     Tabakblatteilen,     versehen mit einem Sichtschacht, in dem das  diesem Schacht zugeführte Gemisch der     Ta-          bakblatteile    in leichtere (die     Blattmusteile)     und schwerere Bestandteile (die Stiele) ge  schieden wird, einem mit dem obern Ende  des Sichtschachtes verbundenen Saugkanal  und einem an diesen Kanal angeschlossenen  Sauggebläse zum Erzeugen eines emporstei  genden Luftstromes in diesem Schacht.  



  Sichtvorrichtungen dieser Art werden mei  stens in Kombination mit     Entrippungsmasehi-          nen    verwendet. Eine grosse Schwierigkeit bei  diesen Sichtvorrichtungen ist das Konstant  halten des Luftstromes im Sichtschacht. Nur  in einem konstanten Luftstrom kann man den  in einer bestimmten Weise     entrippten    Tabak  genau in     Blattmusteile    und Stiele scheiden.  Sobald die Intensität des Luftstromes etwas  ab- oder zunimmt, werden     Blattmusteile    mit  den Stielen     abgeführt    bzw. werden Stiele mit  den leichteren     Blattmusteilen    weggesaugt.  



  Es hat sich nun herausgestellt, dass der  Luftstrom im Sichtschacht für Änderungen  im Luftkanal sehr empfindlich ist. Lecke  in diesem Kanal setzen den Luftstrom gleich  herab. Variationen der     Gebläsegeschwindigkeit     machen sich auch sofort, in der     Intensität    des       Luftstromes    im     Sortierschacht    erkennbar. Das  selbe gilt für das     lindern    des Widerstandes im    Luftkanal, z. B. dadurch, dass das sich in die  sem Kanal befindende Sieb sich verstopft  oder dass     Tabakstaub    sich an bestimmten Stellen  anhäuft. Schliesslich wird der Luftstrom im  Sichtkanal auch durch die sich darin befin  dende Tabakmenge beeinflusst.  



  Es hat sich entsprechend der Erfindung  nun gezeigt, dass die     Änderungen    der Inten  sität des Luftstromes, die eine Funktion der  Saugkraft des Gebläses ist, mit Hilfe eines  Vakuummeters sehr genau angegeben wer  den, das in der Nähe des Gebläses am Saug  kanal angeschlossen ist. Kleine Variationen  der Intensität des Luftstromes, die grosse Un  terschiede der Scheidungsleistung dieses Stro  mes mit sich bringen, werden augenblicklich  von einem solchen Vakuummeter angegeben.  Durch ein solches Meter wird die Überwachung  einmal eingestellter Maschinen während des Be  triebes daher sehr erleichtert.

   Bis jetzt erfor  derte eine solche Überwachung viel Fach  kenntnis oder man musste die aus der     Sicht-          v        orrichtung    herauskommenden geschiedenen  Erzeugnisse lange Zeit beobachten. Mit Hilfe  des Vakuummeters nach der Erfindung sieht  man sofort, ob die Wirkung der Maschine von  der eingestellten. Wirkung abweicht.  



  Zum Regeln der Intensität des Luftstro  mes im Sichtschacht sind im Luftweg der Vor  richtung meistens einstellbare Ventilklappen  angeordnet. Es können     nun    mit Vorteil diese      Ventilklappen mit einem Zeiger und einer  Skala für deren     Standanzeigung    zusammen  arbeiten und kann das Vakuummeter eine  dieser Skala entsprechende Skala aufweisen.  Für den Fall, dass die Maschine ohne Fehler  arbeitet, muss die Einstellung der Regelklap  pen dem Stand des Zeigers des Vakuummeters  entsprechen. In einigen Fällen empfiehlt es  sich, den Zeiger der Regelklappen und den  jenigen des Vakuummeters mit einer gemein  samen Skala zusammen arbeiten zu lassen.  



  Zur Erläuterung der Erfindung dient die  Zeichnung, die in     Fig.    1 eine Draufsicht und  in     Fig.    2 eine Seitenansicht einer     Entrippungs-          maschine    mit angebauter Sichtvorrichtung  nach einem Ausführungsbeispiel der Erfin  dung darstellt.  



  Diese Maschine     ist    in bekannter Weise  mit einer     Entrippungswalze        L'w    und einem  sich dahinten befindenden Sichtkanal 1' ver  sehen. Diese Teile der zusammengesetzten  Maschine sind an sich bekannt und brauchen  daher keine nähere Erklärung. Im Sicht  schacht wird ein emporsteigender Luftstrom  dadurch erzeugt, dass mit dein Kasten 1 der  Maschine, in den der Sichtkanal 1' mit seinem  obern Ende mündet, ein Saugkanal 2 ver  bunden ist, der an der Saugleitung des Ge  bläses 3 angeschlossen ist.

   In diesem Saug  kanal 2 sind drei     Zyklonfänger    4, 5 und 6  angeordnet, die die mit Tabakstaub geschwän  gerte, aus der     Entrippungsmaschine    kom  mende Luft reinigen, bevor diese Luft in das       Gebläse    3 gelangt. Durch einen Kanal 7 wird  die gereinigte Luft in einen Kasten 8 mit  Wendewänden 9 und von dort durch einen  Rost hindurch in das Freie geblasen. Mittels  eines Bedienungsknopfes 11 kann eine Regel  ventilklappe (nicht sichtbar) im Druckkanal  7 eingestellt werden. Diese Klappe dient für  die Regelung der Intensität des Luftstromes  in der ganzen Luftleitung der Maschine, daher  auch des Luftstromes im Sichtschacht.

   Der  Staub, der sich in der aus dem Kasten 1 ge  saugten Luft befindet, wird in geschlossenen  Büchsen 12, 13, 14 abgeführt, die periodisch  leer gemacht werden müssen.    Erfindungsgemäss ist nun ein Vakuum  meter 15 angeordnet, das mittels einer dünnen  Leitung 16 an einem Punkt des Saugkanals 2  in der Nähe des Gebläses 3 angeschlossen ist.  Der Bedienungsknopf 11 der Regelklappe ist  mit einem Zeiger 17 versehen, der mit einer  Skala 18 zusammen arbeitet. Dieser Zeiger  ist in nicht näher angegebener Weise mit  einem zweiten Zeiger 19 gekuppelt, der vor  dem Manometer 15 angeordnet ist und mit  der Skala dieses Meters zusammen arbeitet.

    Die Skala 18 und die Skala des Vakuum  meters entsprechen einander derart, dass, wenn  die Regelklappe mittels des Bedienungsknop  fes 11 auf einen bestimmten Skalenwert ein  gestellt worden ist, das Vakuummeter 15 auf  seiner Skala denselben Wert zeigen muss  für den Fall, dass es keine Lecke, Verstop  fungen oder sonstige Fehler im Luftkanal der  Maschine gibt und das Gebläse mit der rich  tigen     Leistung    arbeitet. Sobald aber ein     Leek     oder ein anderer Fehler in der Luftleitung  auftritt, z. B. dadurch, dass eine der Büchsen  12, 13, 14 nicht     gut    luftdicht am Zyklon  länger befestigt ist, so weicht der Stand des  Zeigers des Vakuummeters vom Stand der  Zeiger 17 und 19 ab und wird daher ein  Fehler signalisiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Sichten von Tabakblatt- teilen, versehen mit einem Sichtschacht, in dem das diesem Schacht zugeführte Gemiseli der Tabakblatteile in leichtere. und schwerere Bestandteile geschieden wird, einem mit dem obern Ende des Sichtschachtes verbundenen Saugkanal und einem an diesen Kanal ange schlossenen Sauggebläse zum Erzeugen eines emporsteigenden Luftstromes in diesem Schacht, gekennzeichnet durch ein Vakuum ineter, das in der Nähe des Gebläses am Saug kanal angeschlossen ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, bei der eine einstellbare Ventilklappe im Luft weg angeordnet ist zum Regeln der Intensität des Luftstromes im Sichtschacht, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Ventilklappe mit einem Zeiger über einer Skala für deren Stand- anzeigung gekuppelt ist und dass das Vakuum meter eine dieser Skala entsprechende Skala aufweist. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Zeiger der Ven tilklappe und derjenige des Vakuummeters mit einer gemeinsamen Skala zusammen arbeiten.
CH321503D 1953-06-16 1954-05-31 Vorrichtung zum Sichten von Tabakblatteilen CH321503A (de)

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