CH315136A - Karteikarte mit Sichtstreifen - Google Patents

Karteikarte mit Sichtstreifen

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CH315136A
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Rueegg Naegeli & Cie Aktienges
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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F19/00File cards

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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description


  Karteikarte mit Sichtstreifen         Gegenstand    der vorliegenden     Erfindung     ist eine Karteikarte mit Sichtstreifen.  



  Erfindungsgemäss ist die Karteikarte da  durch gekennzeichnet, dass ein     Schutzstreifen     ans durchsichtigem biegsamem Material mit  seinen Enden durch senkrecht zur     obern    Kar  tenkante und mit Abstand nebeneinanderlie  gende Schlitze im obern Kartenteil gesteckt  ist, wobei die Oberkante des Schutzstreifens  über die obere Kartenkante vorsteht.  



  Durch den genannten Schutzstreifen ist  sowohl die obere Kartenkante bzw. die obere  Falzstelle bei     Doppelkarten    als auch der meist       beschriftete        obere    Kartenrand gegen rasche  Abnützung beim Benützen der Kartei ge  schützt.  



  Der     Schutzstreifen    ist     zweckmässig    in  Quer- oder Längsrichtung gewölbt, so dass er  gleichzeitig als Distanzierungsorgan für die  Karten verwendbar ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist der Er  findungsgegenstand beispielsweise näher dar  gestellt; es zeigt:  Fig. 1 in Ansicht den Oberteil einer Kar  teikarte nach der Erfindung,  Fig. 2 den Oberteil eines zweiten Beispiels  einer Karteikarte nach der Erfindung in An  sieht,  Fig. 3 den Oberteil eines dritten Beispiels  einer     Karteikarte    nach der Erfindung in An  sieht und    Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie  IV-IV in Fig. 1 einer Karte mit längsge  wölbtem Schutzstreifen.  



  Das in Fig. 1 gezeigte Kartenblatt. 1 be  sitzt im Bereich des obern Kartenrandes zwei  senkrecht zur     obern        Kartenkante    mit Abstand  nebeneinanderliegende Schlitze 2. Durch  diese Schlitze 2 sind die     abgesetzten    Enden  3a eines Schutzstreifens 3 aus durchsichtigem,  biegsamem Material gesteckt. Zweckmässig ist  der Schutzstreifen 3 aus einer Zellulosefolie  hergestellt. Wie Fig. 1 zeigt, ragt die Ober  kante des Schutzstreifens 3 etwas über die  Kartonoberkante vor. Beim Gebrauch einer  Kartei sind bekanntlich die Oberkanten der  Karten, und zwar besonders im mittleren  Kartenabschnitt, durch das übliche Blättern  am meisten beansprucht.

   Da die Karten  ausserdem meist an ihrer obern Randpartie er  fasst werden, tritt. leicht ein Beschmutzen die  ser     Randpartie    oder ein     Verschmieren    der  hier     üblicherweise    vorhandenen Beschriftung  ein. Dies     wird    durch den     vorstehenden        Schutz-          streifenrand    bzw. den die obere Randpartie  im Kartenmittelteil auf der einen     Kartenseite     überdeckenden     @Schutzstreifentef'1    vermieden.

         Anderseits    ist das Lesen der genannten Be  schriftung zufolge der     Durchsichtigkeit    das       Sehutzstreifens    in keiner     Weise    behindert.  



  Der     beschriebene        Schutzstreifen    ist beson  ders bei     Doppelkarten    von     besonderem    Vor-      teil, obwohl er auch auf Einfachkarten an  wendbar ist.  



  Das in Fig. 2 gezeigte Ausführungsbeispiel  betrifft eine Doppelkarte,     wobei    in der Zeich  nung die Vorderseite des Frontblattes der  Karte sichtbar ist. Im Bereich des Sichtstrei  fens dieser Karte sind wie bei der in Fig. 1  gezeigten Karte zwei Schlitze 2 vorgesehen,  durch welche die zwischen die beiden Karten  blätter ragenden abgesetzten Enden 3a des  durchsichtigen, biegsamen Schutzstreifens 3  gesteckt sind.  



  Im obern Kartenfalz ist eine Mehrzahl von  in gleichen Abständen voneinander angeord  neten Aussehnitten 5 vorgesehen, in welche  zum Signalisieren verwendete Reiter 6     ein-          gestecht    werden können. In den mittleren  Ausschnitt 5 des Kartenfalzes ist beim ge  zeichneten Beispiel ein als S-förmig ge  krümmte Feder ausgebildetes Distanzierungs  organ 7 eingesetzt, wie es beispielsweise in der  schweiz. Patentschrift Nr. 297038 näher be  schrieben ist. Der aus dem Ausschnitt 5 her  ausragende Kopf der Distanzierungsfeder be  sitzt gleiche Form und Grösse wie der Kopf  der verwendeten Reiter 6. Die Breite des  Schutzstreifens 3 ist. so gewählt, dass seine  Oberkante annähernd um die Höhe des Reiter  kopfes über den Kartenfalz vorsteht.

   Zufolge  der Durchsicbtigkeit des Schutzstreifens 3 ist  die Sicht auf einen Reiter 6, der in einen vom  Streifen 3 überdeckten Ausschnitt 5 gesteckt  ist, in keiner Weise behindert. Anderseits     ver-          unmöglicht    der über den Kartenfalz vorste  hende Schutzstreifen 3 ein Beschädigen oder  Herausreissen eines von ihm überdeckten Rei  ters 6 beim Gebrauch der Kartei.  



  Es hat sich gezeigt, dass die zum Wölben  der Kartenblätter verwendete     Distanzierungs-          feder    7 bei Verwendung relativ dünnen Kar  tenmaterials oft nur ein örtliches Ausbuchten  der Kartenblätter bewirkt,     anstatt    die Blätter  über deren ganze Breite gleichmässig nach  aussen zu wölben. Der beschriebene Schutz  streifen 3 wirkt in diesem Fall als Versteifung  des den Sichtstreifen aufweisenden vordern  Kartenblattes, so dass ein einwandfreies Wöl-         ben    des     Blattes    über seine ganze Breite eher  gewährleistet ist.  



  Es versteht sich, dass der beschriebene       Schutzstreifen    3     auch    auf dem     hintern    Kar  tenblatt angeordnet sein könnte.  



  Fig. 3 zeigt in Vorderansicht den Oberteil  einer Doppelkarteikarte 8. Auch hier sind in  zwei Schlitze 2 die abgesetzten Enden 3a eines  Schutzstreifens 3 eingesteckt. Zusätzlich zum  Sehutzstreifen 3 ist bei diesem Beispiel ein  Signalstreifen 9 vorgesehen. Der Signalstrei  fen 9 ist. mit seinen beiden Endteilen     längs-          verschiebbar    je durch einen der beiden Kar  tenschlitze 2 gesteckt, so dass sein Mittelteil  auf der Oberseite des vordern Karteiblattes,  aber unter dem durchsichtigen     Schutzstreifen     3 liegt. In der Mitte des Signalstreifens, der  zweckmässig aus farbigem biegsamem Material  besteht, ist ein nach oben ragender Zeiger 9a  und ein nach unten ragender Zeiger 9b vor  gesehen.

   Der Zeiger 9a übernimmt hier die  Funktion eines Reiters, wobei der Zeiger 9b  mit. einer Skala 10 auf dem     Sichtstreifen    der  Karte     zusammenwirkt.    Wie     Fig.    3 zeigt, wird  der über den obern Kartenfalz vorstehende       .Zeiger        9a    des Signalstreifens 9     durch    den       Schutzstreifen    3     überdeckt.        Dadurch    kann ein       unfreiwilliges        Verschieben    des     Signalstreifens     9 beim Benützen der Kartei     verhindert     werden.

      Bei den vorangehend     beschriebenen    Bei  spielen     wurde    ein ebener     Schutzstreifen    3 vor  ausgesetzt., das heisst ein am Kartenmaterial  überall anliegender     Schutzstreifen.    'Wie     Fig.    4       zeigt.,    kann aber     aueli    ein Schutzstreifen 3  vorgesehen sein,     dessen    sieh über die.

   Karten  aussenseite erstreckender Hauptteil in Längs  richtung nach aussen gewölbt.     -ist.    Der Schutz  streifen kann     permanent    gewölbt. sein, oder  sein gegenüber den Enden 3a     verbreiteter     Mittelteil kann etwas länger sein als der ge  genseitige Abstand der beiden     Einsteeksehlitze     2, so     d:ass    der     Mittelteil    des     Schutzstreifens     sich mit den durch die abgesetzten Enden 3a       gebildeten    Schultern an den Schlitzkanten       abstützt    und so     zwangläufig    nach     aussen    ge  wölbt wird.

        Es ist auch möglich, anstatt längsgewölbte  in Querrichtung nach aussen gewölbte Schutz  streifen zu verwenden.  



  Die genannten gewölbten Schutzstreifen  lassen sieh an Stelle der bekannten Distanzie  rungsorgane wie Federn und dergleichen ver  wenden, ohne dass der durch sie geschaffene  Griffschutz irgendwie beeinträchtigt würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Karteikarte mit Sichtstreifen, dadurch ge- kennzeiehnet, dass ein Schutzstreifen aus curchsichtigem, biegsamem Material mit seinen Enden durch senkrecht zur obern Kar tenkante und mit Abstand nebeneinanderlie- gende Schlitze im obern Kartenteil gesteckt isst, wobei die Oberkante des Schutzstreifens über die obere Kartenkante vorsteht. UNTERANSPRÜCHE 1. Karteikarte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Enden des Schatzstreifens abgesetzt sind und eine der Schlitzbreite entsprechende Breite aufweisen. 2.
    Karteikarte nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzstreifen als nach aussen ge wölbtes Distanzierungsorgan ausgebildet ist. 3. Karteikarte nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, die als Doppelkarte ausge bildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Sehutzstreifenenden dureh Schlitze im Front blatt der Karte gesteckt sind und zwischen die beiden Kartenblätter ragen. 4. Karteikarts nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der obere Kartenfalz mit Aus schnitten zum Einsstecken von Reitern mit über den Kartenfalz vorstehendem Kopf ver sehen ist, wobei der Schutzstreifen annähernd gleich weit über den Kartenfalz vorsteht wie der Reiterkopf.
    5. Karteikarte nach Patentamprueh und Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass in den mittleren Kartenfalz ausschnitt eine annähernd S-förmig gebogene Distanzierungsfeder gesteckt ist,, deren über den Kartenfalz vorstehender Kopf gleich dein Kopf der verwendeten Reiter geformt ist. 6.
    Karteikarte nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass durch die genannten Schlitze ausser den Enden des Schutzstreifens die En den eines längsverschiebbaren Signalstreifens gesteckt sind, der unter dem Schutzstreifen liegt.
CH315136D 1954-12-16 1953-10-26 Karteikarte mit Sichtstreifen CH315136A (de)

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