DE647950C - Merkreiter aus elastischem Stoff - Google Patents

Merkreiter aus elastischem Stoff

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DE647950C
DE647950C DEH136850D DEH0136850D DE647950C DE 647950 C DE647950 C DE 647950C DE H136850 D DEH136850 D DE H136850D DE H0136850 D DEH0136850 D DE H0136850D DE 647950 C DE647950 C DE 647950C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F21/00Indexing means; Indexing tabs or protectors therefor
    • B42F21/06Tabs detachably mounted on sheets, papers, cards, or suspension files
    • B42F21/08Tabs detachably mounted on sheets, papers, cards, or suspension files in one of a number of predetermined positions
    • B42F21/10Tabs detachably mounted on sheets, papers, cards, or suspension files in one of a number of predetermined positions represented by slits

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  • Toys (AREA)

Description

  • Merkreiter aus elastischem Stoff Zum Anzeigen besonderer Merkmale, Daten u. dgl. verwendet man bei Karteien und Blatteien Merkreiter, die an einer bestimmten Stelle der Karte bzw. des Blattes aufgesetzt, werden. Um ein ungewolltes Verschieben oder Abfallen zu vermeiden, hat man teilweise die Karten oder Blätter mit Lochungen versehen, in die der Merkreiter mit einer Zunge eingreift.
  • Es sind ferner, insbesondere bei Verwendung von Blatteien, Merkreiter aus dünnem, biegsamem Stoff bekannt, die mit in entgegengesetzter Richtung zeigenden Zungen durch zwei übereinanderliegende Lochungen eines Blattes hindürchgreifen. Beim Aufsetzen werden diese Merkreiter etwas. zusammengebogen, jede Zunge wird durch eines der Löcher geführt, dann läßt man die länglichen, stäbchenförmigen Reiter atif' Grund der dem Werkstoff innewohnenden Elastizität wieder in die gerade Lage zurückschnellen, wodurch bei entsprechend angebrachten Anschlägen ein Festsitzen des Reiters erzielt wird.
  • Auch Reiter mit spiegelbildlich zueinander angeordneten Zungen sind bekannt. Diese Einsteckzungen greifen in Lochungen der Karten oder Blätter ein, die parallel zueinander und in einer Reihe angeordnet sind. Reiter dieser Art besitzen den Nachteil, daß sie, wenn sie sehr schmal sind, nicht genügend Biegsamkeit besitzen, um die Einsteckzungen in zwei dicht beieinander befindliche Schlitze an den Blättern oder Karten einzuführen. Sind sie entsprechend breiter gestaltet, so überdecken sie mehrere Schlitze, die dann zum Einstecken anderer Merkreiter nicht mehr benutzt werden können.
  • Um dieses Überdecken mehrerer Schlitze zu vermeiden, hat man nach einem Vorschlag den Reiterkörper in der Mitte zwischen seinen seitlichen Anschlägen bogenförmig ausgespart, infolgedessen können im Bereich dieser Aussparung die Zungen benachbarter Reiter in frei gelassene Schlitze des Blatteis eingreifen. Die Reiter überdecken sich dann teilweise.
  • Reiter aus biegsamem Werkstoff in bekanntgewordener Ausführung machen entweder zwei Lochreihen in der Karte oder in dem Blatt notwendig, so daß wertvoller, für die Beschriftung notwendiger Raum im Kopf der Karte in Anspruch genommen -und die Verwendbarkeit der Karte eingeschränkt wird. Auch Reiter mit spiegelbildlich nebeneinander angeordneten Einsteckzungen nehmen zuviel; Raum im Kopf der Karte in Anspruch, und ein Aufsetzen dicht an dicht und das Anbringen einer Skala mit sehr vielen Daten ist nicht möglich. Auch bei der Ausführung, bei der der Reiterkörper zwischen den seitlichen Anschlägen eine bogenartig begrenzte Aussparung unter Freilassen mehrerer Schlitze zeigt, ist es nicht möglich, an jeder gewünschten Stelle der Skala einen Merkreiter aufzusetzen, insbesondere, wenn die Skala bis oder knapp bis zum Rand des Blattes reicht.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Merk:-reiter aus elastischem Stoff mit seitlichen Zungen zum Einstecken in parallel zueinander in einer Reihe und in gleichen Abstän-: den liegenden Ausstanzungen der Karteikaten bzw. des Blattes und mit einer in d'er@ Mitte zwischen den Anschlägen der seitlichen Zungen vorgesehenen Aussparung. In neuartiger Weise ist erfindungsgemäß die im Reiterkörper vorgesehene Aussparung als nur eine fenster- oder schlitzförmige Ausstanzung ausgebildet, die sich mit der unmittelbar unter ihr liegenden einen Kartenausstanzung nach Form und Lage im wesentlichen deckt und das Einstecken der einen Zunge unmittelbar benachbarter Merkreiter unter Sicherung des Ausreißens der Kartenausstanzung ermöglicht.
  • Der Vorteil dieser Reiterausführung besteht darin, daß sich der Raum für die Befestigung der Merkreiter einerseits auf einen ganz schmalen Rand am Kopf der Karte oder des Blattes beschränkt, andererseits aber doch Tiber die ganze Breite des Blattes oder der Karte sich erstrecken kann. Der Merkreiter kann in der einfachsten Weise durch einen leichten Druck mit zwei Fingern aufgesetzt werden. Man faßt den Reiter oben mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand, drückt ihn etwas zusammen, bis die Einsteckzungen in zwei Löcher der Karte eingesteckt werden können. - Der fenster- bzw. schlitzförmige Ausschnitt im Reiter erleichtert das Zusammenbiegen und ermöglicht außerdem, einen zweiten Reiter unmittelbar daneben, zum Teil den ersten Reiter überdeckend, so aufzusetzen, daß die Zunge des benachbarten Reiters entweder nur in den fensterförmigen Ausschnitt oder in diesen und durch diesen hindurch in den darunterliegenden Schlitz des Blattes eingreift. Auch bei Vorhandensein nur einer Lochreihe können bei einer Karteikarte oder einem Blatt auf diese Weise Merkreiter nach der Erfindung dicht an dicht in der ganzen Breite des Blattes nebeneinanderbesetzt werden. Beispielsweise können, wenn es notwendig sein sollte, auf dem Blatt sämtliche Tage eines Monats durch Merkreiter gekennzeichnet werden.
  • Die Breite des 1lerkreiters nach der Erfindung ist in der Hauptsache gleich der Entfernung von drei Ausstanzungen der Karte, oder die Entfernung zwischen zwei Schlitzen ist gleich der halben Reiterbreite.
  • Die fensterförmige Ausstanzung im Reiterkörper hat die Aufgabe, eine Einsteckzunge eines zweiten Reiters, der dicht daneben aufgesetzt werden soll, Durchlaß und Halt zu gewähren, oder sie kann auch unmittelbar zum Einstecken und zum Befestigen des zweiten Reiters dienen.
  • Auf der Zeichnung werden Ausführungs-:beispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. und zwar -zeigt Abb. r in Draufsicht ein Ausführungsbeispiel eines 1-Ierkreiters, Abb. z in Draufsicht den oberen Teil eines Kontenblattes mit zwei unmittelbar nebeneinander zum Teil sich: überdeckenden Merkreitern.
  • Der Merkreiter besteht aus dem eigentlichen Reiterkörper a., einer Fahne b und zwei seitlichen Einsteckzungen c und d. In dem Reiterkörper befindet sich in seiner Längsmitte eine fensterförmige Ausstanzung e. Um den Reiter aufsetzen zu können, wird er mit Daumen und Zeigefinger etwas zusammengebogen, bis die Einsteckzungen c und d z. B. in die Schlitze f2, f4 des Kontenblattes eintreten können. Man läßt dann den Merkreiter in die gerade Lage zurückschnellen. Durch die Einsteckzungen c und d und die durch den Reiterkörper gebildeten Anschlage g1, g= ist der Merkreiter fest verankert und kann nicht ohne weiteres entfernt werden. Um ihn zu entfernen, muß er wieder zurückgebogen, und die Einsteckzungen müssen aus den Schlitzen des Blattes herausgezogen werden.
  • Werden Reiter unmittelbar nebeneinander aufgesetzt, so greift eine Zunge in die fensterförmige Ausstanzung e des benachbarten Reiters und gegebenenfalls durch diese hindurch in den dahinter befindlichen Schlitz des Blattes, die zweite Einsteckzunge greift dagegen in eine Ausstanzung f 1 des Blattes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Merkreiter aus elastischem Stoff mit seitlichen Zungen zum Einstecken in parallel zueinander in einer Reihe und in gleichen Abständen liegenden Ausstanzungen der Karteikarten bzw. des Blattes und mit einer in der Mitte zwischen den Anschlägen der seitlichen Zungen vorgesehenen Aussparung, dadurch gekennzeichnet, daß die im Reiterkörper vorgesehene Aussparung als nur eine fenster- oder schlitzförmige Ausstanzung (e) ausgebildet ist, die sich mit der unmittelbar unter ihr liegenden Kartenausstanzung (f) nach Form und Lage im wesentlichen deckt und das Einstecken der einen Zunge unmittelbar benachbarter Merkreiter unter Sicherung des Ausreißens der Kartenausstanzung ermöglicht.
DEH136850D 1933-07-16 1933-07-16 Merkreiter aus elastischem Stoff Expired DE647950C (de)

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DEH136850D DE647950C (de) 1933-07-16 1933-07-16 Merkreiter aus elastischem Stoff

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DEH136850D DE647950C (de) 1933-07-16 1933-07-16 Merkreiter aus elastischem Stoff

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DE647950C true DE647950C (de) 1937-07-20

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