CH313793A - Stielgranate - Google Patents
StielgranateInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B27/00—Hand grenades
- F42B27/08—Hand grenades with handle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
Stielgranate Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Stielgranate.
Handgranaten werden bekanntlich in den meisten Fällen .als Nahkampfmittel verwendet, auf dem Prinzip des reinen Aufschlages, kom biniert alls Brenn- und Aufschlag oder aber als reine Brennzünder, basierend.
Es ist einwandfrei erwiesene Tatsache, dass bekannte Typen von Handgranaten vor dem Wurf, also noch in der Hand des Werfers sich befindend, entsichert werden und. dann nur eine kuxze Zeit übrigbleibt, während der 'die selben, ohne den Werfer selbst zu gefährden, in der Hand behalten werden können.
Aus der Praxis dürfte bekannt sein, dass, falls der Werfer im Moment nach dem Ent sichern plötzlich selbst eine Verwundung er leidet, und zwar derart, dass er die Hand granate nicht mehr werfen kann, die Gefahr besteht, dass die Handgranate selbst in seiner nächsten Nähe explodiert und meistens auch die in der Nähe befindlichen Kameraden der Gefahr ausgesetzt sind.
Diesen Nachteil sucht die Stielgranate nach der Erfindung zu beheben.
Bei der Stielgranate gemäss der Erfindung ist der Stiel lösbar am Sprengkörper befestigt, und es sind Mittel: vorgesehen, um beim Schleu dern des Sprengkörpers und Lösen vom Stiel den Zündmechanismus des Sprengkörpers zu entsichern.
In, der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel der Stielgranate gemäss der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 s eine Seitenansicht der Stielgranate mit Sprengkörper und oberem Stielende, das letztere im Schnitt, und Fig.2 eine Seitenansicht von- Stiel und Sprengkörper der Stielgranate, voneinander getrennt, in kleinerem Massstab:.
Die gezeichnete Stielgranate weist den Stiel 1 und den Sprengkörper 2 auf. Am Vorder ende des aus Holz bestehenden Stiels 1 ist ein Metallteil, 3 befestigt, der eine Vertiefung 4 enthält und auf der Aussenseite ein Gewinde 5 trägt. Auf dem Gewinde 5 ist ein Ring 6 durch Drehen axial verstellbar. Der Teil 3 enthält in drei axialen Bohrungen 7 je einen Sperrkörper 8, der durch eine Feder 9 radial nach innen in die Vertiefung 4 gedrängt wird.
Die Federn 9 liegen mit einem Gleitkörper 10 an einer konischen Fläche 11 des Ringes 6 an. Durch. axiales Verstellen dieses Ringes kann der Federdruck eingestellt werden.
Um einen Zapfen 12 eines in den Metall- teil 3 eingeschraubten-Teils 13 ist ein doppel armiger Hebel 14 schwenkbar. Der Hebel 14 trägt am einen Ende einen Haken 15 und ist mit zwei Steuerflächen 17 und 18 versehen, die geneigt zur Umfangsrichtung des Stiels 1 verlaufen.
Eine auf dem Stiel 1 drehbar gelagerte Hülse 19 enthält zwei Schrauben 20 und 21, die als Steuernocken mit den Steuerflächen 17 bzw. 18 zusammen arbeiten.
Die beiden Schrauben 20 Lind 21 sind in axialer Richtung etwas in bezug aufeinander versetzt, so dass sie getrennt auf die Steuer flächen 17 und 18 arbeiten.
Eine durch eine Feder 22 belastete Kugel 23 ist in einer radialen Bohrung 24 des Stiels 1 gelagert und kann teilweise in eine Bohrung 25 der Hülse 19 eintreten und diese gegen Drehung sichern..
Der Sprengkörper 2 weist einen Fortsatz 26 auf mit einer Ringnute 27. Der Fortsatz 26 enthält einen Auslösestift 28 für den Zünd- mechanismus des Sprengkörpers. Der Stift 28 ist mit einer Schulter 29 versehen, mit wel cher der Haken 15 am Hebel 14 in Eingriff bringbar ist.
Am Stiel 1 kann eine Schlaufe befestigt sein, die der Werfende um seine Hand schlin gen kann.
Zum Gebrauch wird der Sprengkörper 2 mit seinem Fortsatz 26 .in die Vertiefung 4 des Stiels 1 eingestossen, bis. die Sperrkörper 8 in die Ringnute 27 eintreten.
Die Hülse 19 ist so gedreht, da.ss die Kugel 23 nicht in der Bohrung 25 erscheint. Die Schraube 21 ist dabei auf der Steuerfläche 18 aufgelaufen im(' der Haken 19 ist ausser Ein griff mit der Schulter 29 des Auslösestiftes 28. Wird die Hülse so gedreht, dass die Kugel 23 in der Bohrung 25 sichtbar ist, so steht der Haken 19 in Eingriff mit der Schulter 29, indem die Steuerfläche 17 durch die Schraube 20 den Hebel 14 in der entsprechenden Lage verschwenkt hat.
Der Sprengkörper 2 kann daher jederzeit wieder vom Stiel 1 entfernt werden.
Beim Schleudern des Sprengkörpers mit tels des zweckmässigerweise bogenförmig über den Kopf des Schleudernden geführten Stiels hält der Haken 19 den Auslösestift 28 zurück. so dass der Zündmechanismus des fortgeschleu- fierten Sprengkörpers entsichert ist und letz terer entweder nach einer gewissen Zeit (Zeit zünder) oder beim Aufschlag krepiert..
Der Stiel 1 kann erforderlichenfalls als Keule benützt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Stielgranate, dadurch gekennzeichnet, dass der Stiel lösbar am Sprengkörper befestigt ist und Mittel vorgesehen sind, um beim Schleudern des Sprengkörpers und Lösen vom Stiel den Zündmechanismus des Sprengkör pers zu entsichern. UNTERANSPRLTCHE 1.Stielgranate nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Sprengkörper einen in eine Vertiefung am Vorderende des StiA ragenden Fortsatz aufweist und Mittel zum Festklemmen dieses Fortsatzes in der Vertiefung. 2. Stielgranate nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Fortsatz einen Auglösestift für den Zündungsmechanismus enthält und der Stiel ein Organ zum Aus- ziehen dieses Stiftes beim Schleudern des Sprengkörpers. 3.Stielgranate nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet., dass der Fortsatz mit einer Ringnute versehen ist und der Stiel in seiner Vertiefung federbelastete Sperrkörper enthält, welche bei mit dem Stiel vereinigtem Sprengkörper in diese Nute eingreifen. 4.Stielgranate nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die federbelasteten Sperrkörper auf einer Konusfläche eines am Stiel axial verstellbaren Ringes aufliegen, durch dessen Drehung der Federdruck ver ändert werden kann. 5. Stielgranate nach Unteransprue-h 3, da durch gekennzeichnet, dass der Auslösestift- eine Schulter aufweist, mit der ein am Stiel angebrachter Haken zusammenarbeitet. 6.Stielgranate nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der Haken mit einem Arm versehen ist., der Steuerflächen aufweist, die mit Steuernocken an einer am Stiel drehbar angebrachten Hülse zusammen arbeiten. 7. Stielgranate nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Stiel eine in einer radialen Bohrung angeordnete, feder belastete Kugel enthält, welche in eine Boh rung der Hülse eintreten kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH313793T | 1952-10-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH313793A true CH313793A (de) | 1956-05-15 |
Family
ID=4495345
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH313793D CH313793A (de) | 1952-10-20 | 1952-10-20 | Stielgranate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH313793A (de) |
-
1952
- 1952-10-20 CH CH313793D patent/CH313793A/de unknown
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