DE347180C - Handgranate - Google Patents

Handgranate

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DE347180C
DE347180C DE1920347180D DE347180DD DE347180C DE 347180 C DE347180 C DE 347180C DE 1920347180 D DE1920347180 D DE 1920347180D DE 347180D D DE347180D D DE 347180DD DE 347180 C DE347180 C DE 347180C
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Germany
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firing pin
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grenade
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handle
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DE1920347180D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B27/00Hand grenades
    • F42B27/08Hand grenades with handle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description

  • Handgran äte. Die Erfindung betrifft eine Handgranate finit federbelastetem Schlagbolzen und besteht im wesentlichen darin, daß der Schlagbolzen mit einer auf dem Stiel verschiebbaren Griffhülse durch eine in einer Führung gehaltene Kupplung, eine Art Klauenkupplung, verbunden ist.
  • Der Wurf ist bei Anwendung der Relativbewegeng so bequem und einfach wie nur möglich, da alle vorbereitenden Handgriffe, selbst das Abreißen fortfallen. Da aber die Entzündung des Brennsatzes bei Anwendung der Relativbewegung nur durch den Schlag eines federbelasteten Schlagbolzens erfolgen kann, dieser Schlag aber je nach der Empfindlichkeit der Zündpille immer gleich stark und kurz, genau wie beim Gewehrschloß, sein muß, so ist eine Art Schnappvorrichtung, die einen kurzen, gleichmäßig starken Schlag sichert, unbedingt notwendig. Diese Schnappvorrichtung ist aber die ein- oder zweiteilige Klauenkupplung. Für die Anwendung der Relativbewegung ist alsc die Klauenkupplung Vorbedingung. Die Vereinigung beider Vorrichtungen, Relativbewegung mit der Klauenkupplung, bildet also das Erfindungsmerkmal. Durch das einfache Schwingen der Granate wird die Feder zunächst gespannt und dann plötzlich ausgelöst, so daß der Schlagbolzen mit stets gleichbleibender Wucht vorschnellt.
  • Auf der Zeichnung sind in Abb. i bis q. zwei beispielsweise Ausführungsformen der neuen Handgranate im gesicherten und gelösten Zustand dargestellt.
  • Bei der in Abb. i und z dargestellten Ausführungsform der Handgranate ist auf dem Stiel a des Sprengkörpers b eine als Griff dienende Hülse c verschiebbar, die während der Nichtbenutzung der Granate durch einen Sperrstift d festgestellt ist. In dem Granatstiel a ist ein Schlagbolzen e angeordnet, der von einer sich auf eine Einziehung f der Stielwand stützenden Feder g beeinflußt wird. In der Ruhestellung geht der Sperrstift d, wie dargestellt, zweckmäßig auch durch den Kopf des Schlagbolzens e hindurch und stellt somit auch diesen fest, um eine unbeabsichtigte Zündung zu verhindern.
  • Der Schaft des Schlagbolzens besteht aus zwei Teilen el und e2, deren Enden zu Haken oder Klammern la ausgebildet sind, die ineinandergreifend die Kupplung der beiden Teile bilden. Diese Kupplung befindet sich bei nicht gespanntem Schlagbolzen innerhalb der Führung f l- für die Feder g bzw. der Einziehung f, die ebenfalls als Führung dient. Durch die die Kupplung lt, umschließende Feder g und die Führungen f und fl wird die Kupplung in geschlossenem Zustande erhalten.
  • Wenn nun nach Entfernung des Sperrstiftes d die Granate an der Griffhülse c erfaßt und die Wurfbewegung begonnen wird, so wird in bekannter Weise durch Fliehkraftwirkung zunächst der schwere Sprengkörper b gegenüber der noch in der Hand gehaltenen Griffhülse c eine Relativbewegung ausführen, also voreilen. Da nun der Teil e= des Schlagbolzenschaftes entweder unmittelbar, wie dargestellt, oder auch durch eine Schnur o. dgl. mit der Griffhülse c verbunden ist, so wird, Nvie Abb.2 zeigt, auch der Schlagbolzen e zurückgehalten und dadurch die Schlagbolzenfeder g gespannt. Die Kupplung h tritt schließlich gegen Ende der gegenseitigen Verschiebung zwischen Sprefgkörper und Griffhülse aus ihrer sie sichernden Führung heraus und fällt auseinander. Der Schlagbolzen ist nunmehr frei und kann gegen das Zündhütchen i vorschnellen. Die Granate hat jetzt die Hand des Werfenden verlassen und gelangt nach einer bestimmten Zeit zur Entzündung.
  • Bei der in Abb. g und .4 dargestellten Ausführungsform findet derselbe Grundgedanke wie beim Beispiel nach Abb. i und 2 Anwendung, nur ist hier statt der einseitigen Hakenkupplung eine Kupplung aus zwei federnden Haken 1z getreten, die in der Schlußstellung das entsprechend gestaltete oder zu einer Kugel es ausgebildete Ende des Schlagbolzens umfassen. Auch hier bewegen sich die Kupplungsteile in einer Führung f, die jedoch nicht gleich unter der Feder g, sondern von dem Ende des Stielrohres gebildet wird. Die am unteren Ende verbundenen und mit der Griffhülse c vereinigten Enden der Haken h entsprechen dem Schaftteil e2 der ersten Ausführung.
  • Die Wirkung ist genau die gleiche, wie bei der ersten Anordnung. Sobald die Hülse c beim Abwurf relativ gegen den Stiel a verschoben wird, wird der Bolzenschaft es durch die Kupplung mitgenommen und die Feder g gespannt. In dem Augenblick, in dem die Kupplungshaken 1z aus der Führung f heraustreten und sich infolge ihrer Federkraft öffnen, schnellt der Schlagbolzen gegen das Zündhütchen i.
  • Die Freigabe des Schlagbolzens erfolgt bei beiden Ausführungsformen ohne irgendwelche besondere Handhabung durch die relative Verschiebung zwischen Griffhülse und Sprengkörper, und zwar jedesmal in einem bestimmten, gleichen Augenblick, wenn die Kupplung aus ihrer Führung herausgetreten, also die Schlagbolzenfeder um ein stets gleiches Maß zusammengedrückt ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcFi: Handgranate mitfederbelastetemSchlagbolzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagbolzen mit einer auf dem Stiel (a) verschiebbaren Griffhülse (c) durch eine in einer Führung (f, fl) gehaltene Kupplung (IL, hl) verbunden ist, so daß bei der beim Abwerfen der Granate erfolgenden Verschiebung der Griffhülse diese I-Cupphtng nach einem stets gleichen Hub des Spannens der Schlagbolzenfeder aus ihrer Führung heraustritt und den Schlagbolzen mit stets gleicher Schlag-,virkung freigibt.
DE1920347180D 1920-12-23 1920-12-23 Handgranate Expired DE347180C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE347180C true DE347180C (de) 1922-01-16

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ID=6255942

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DE1920347180D Expired DE347180C (de) 1920-12-23 1920-12-23 Handgranate

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DE (1) DE347180C (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2599040A (en) * 1947-11-08 1952-06-03 Clyde E Bannister Sample-taking and casing-perforating apparatus
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DE102017003971A1 (de) * 2017-04-25 2018-10-25 Drew Marine Signal and Safety Germany GmbH Granate sowie Verfahren zum Betätigen derselben

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