DE606642C - Federbolzenschussgeraet zum Betaeuben von Schlachttieren - Google Patents

Federbolzenschussgeraet zum Betaeuben von Schlachttieren

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DE606642C
DE606642C DEE44551D DEE0044551D DE606642C DE 606642 C DE606642 C DE 606642C DE E44551 D DEE44551 D DE E44551D DE E0044551 D DEE0044551 D DE E0044551D DE 606642 C DE606642 C DE 606642C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B3/00Slaughtering or stunning
    • A22B3/02Slaughtering or stunning by means of bolts, e.g. slaughtering pistols, cartridges

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)

Description

  • Federbolzenschußgerät zum Betäuben von Schlachttieren Die Erfindung betrifft ein Federbolzenschußgerät zum Betäuben von Schlachttieren, bei welchem durch das Vorschnellen des Schlagbolzens eine schwache Feder gespannt wird, die den Schlagbolzen selbsttätig wieder zurückzieht.
  • Bei den bekannten Ausführungen ist die Rückholfeder eine Druckfeder, die den vorschnellenden Schlagbolzen an einer Schulter pufferartig abfängt. Diese Feder benötigt im Gehäuse einen besonderen- Raum und muß daher, wenn das Gerät nicht eine die bequeme Handhabung in Frage stellende Vergrößerung der Abmessungen erfahren soll, sehr kurz gehalten werden, was aber den Mangel hat, daß sie bei den im Vergleich zu ihrer geringen Länge sehr großen Formänderungen sehr hart wirken und, da sie gleichzeitig am Ende der Bewegung des Schlagbolzens Puffer sein soll, die Schlagkraft des Bolzens erheblich beeinträchtigen muß. Ferner sind Ausführungen bekanntgeworden, bei welchen eine innerhalb der Hauptfeder angeordnete, gegen einen Bund des im Spannstück verschiebbaren und mit letzterem kuppelbaren Schlagbolzens wirkende Druckfeder nach dem Vorschnellen des Bolzens durch selbsttätiges Entkuppeln des letzteren vom Spannstück ausgelöst wird und den vorgeschnellten Bolzen wieder zurückholt. Diese Federbolzenschußgeräte haben zwar den Vorteil, daß die Energie des Schlagbolzens durch die Rückholfeder nicht abgeschwächt wird, erfordern aber umständliche und bei den hohen Kräftewirkungen wenig zuverlässige Verriegelungs- und Auslösemechanismen; sie werden dadurch sehr unhandlich und schwer, da zum Spannen beider Federn ein großer Gehäuseraum, der für die Entspannung der Federn nicht ausgenützt werden kann, zur Verfügung stehen muß.
  • Gemäß der Erfindung ist nun der in bekannter Weise in dem Spannstück lose gehaltene Schlagbolzen an eine innerhalb der Hauptfeder angeordnete lange Zugfeder angehängt, die von dem vorschnellenden Schlagbolzen gedehnt wird und letzteren selbsttätig wieder in das, wie bekannt, von einem elastischen Puffer.vorher abgefangene Spannstück zurückholt. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß ohne Vergrößerung der Gehäuseabmessungen die Rückholfeder sehr lang ausgeführt werden kann und daher sehr weit wirkt. Ferner ist der bekannte, das Spannstück abfangende elastische Puffer um eine Hülse herum angeordnet, die in einer Bohrung der Verschlußkappe einerseits und mit einem den Puffer übergreifenden, mit dem Spannstück zusammenwirkenden Ringflansch an der Gehäusewandung anderseits verschiebbar geführt ist und an ihrem freien Ende einen Absatz zum Abfangen des Schlagbolzens aufweist. Diese jeder Federung des Puffers folgende Hülse dient einmal zur Führung des nach Abfangen des Spannstücks selbständig weitereilenden Schlagbolzens und hat zum andern die Aufgabe, den weitereilenden Schlagbolzen unter Umständen elastisch aufzufangen.
  • Dadurch, daß hier also die Rückholfeder nicht gleichzeitig als Puffer zu dienen hat, kann ihre Höchstspannung sehr gering gewählt werden, so daß eine merkliche Beeinträchtigung der Schlagkraft des Bolzens- durch die Rückholfeder nicht stattfindet.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in zwei Abbildungen dargestellt; es zeigt Abb. i einen Längsschnitt des gespannten und gesicherten Apparates, Abb. 2 einen Längsschnitt des Apparates nach erfolgtem Abschuß unmittelbar vor dem Spannen.
  • Das mit i bezeichnete Rohr trägt an beiden Enden aufgeschraubte Gewindekappen 2, 3. In dem Rohr i ist eine starke Dnickfeder q. vorgesehen, welche sich einerseits gegen die Kappe 2 und anderseits gegen einen im Rohr i verschiebbaren Kolben 5 abstützt. Letzterer wirkt gegen einen in dem Rohr i geführten Flansch 6 einer von einem Gummipuffer 7 umgebenen Hülse 8, die ihrerseits wiederum in einer Bohrung der Verschlußkappe 3 verschiebbar geführt ist, also jeder Federung des Puffers 7 folgen, kann und gleichzeitig unerwünschte Formänderungen des Gummipuffers vermeidet. In einer Längsbohrung des Kolbens 5 ist der Schlagbolzen 9, mit einem Bund io auf einem Absatz ii der Bohrung des Kolbens aufruhend, verschiebbar gelagert. Der Schlagbolzen 9 ist außerdem an einer in seine Längsbohrung hineinragenden Stange i2 geführt, die in dem Boden der Verschlußkappe 2 befestigt ist. In seiner Lage in. dem Kolben 5 wird der Schalgbolzen 9 durch eine Zugfeder 13 gehalten, die mit ihren Endwindungen mit einer Gewindebohrung des Schlagbolzenbundes io einerseits und einem mit Gewinde versehenen verstärkten Teil 1q. der Führungsstange 12 anderseits verschraubt ist. Der Kolben 5 ist mit einer stumpfwinklig keilförmigen Ringnut 15 versehen, in welche beim Spannen des Gerätes mittels einer besonderen Vorrichtung eine von dem Abschußliebel 16 beeinflußte Sperrklinke 17 mit angepaßten Keilflächen i8 einfedert, welche die aus der Abb. i ersichtliche Spannstellung festhält. Die Sperrklinke 17 ist als ein in dem auf dem Rohr i befestigten Abschußgehäuse i9 um einen Zapfen 2o drehbarer Nocken ausgebildet und weist für den Eingriff des ebenfalls in dem Abschußgehäuse i9 um einen Bolzen 21 drehbaren, von einer Schraubenfeder 22 beeinflußten Abschußhebels 16 eine Aussparung 23 auf, deren Flanken so geformt sind, daß eine einwandfreie Abwälzung des Hebelendes 24 gewährleistet ist. Ferner ist in dem Abschußgehäuse ig, um einen Zapfen 25 drehbar, ein Hebel 26 vorgesehen, der mit einer kreisbogenförmigen Flanke 27 in der aus der Abb. i ersichtlichen Stellung sich vor eine entsprechend ausgebildete Flanke 28 der Sperrklinke 17 legt und letztere jeglicher Bewegungsfreiheit beraubt, also eine Sicherung gegen ungewolltes Abdrücken des Abschußhebels bewirkt, während er in, der aus der Abb.2 ersichtlichen Stellung die Bewegungen der Sperrklinke nicht behindert. In beiden Endstellungen wird der Sicherungshebel 26, wie die Abb. x und 2 zeigen, durch eine Formfeder 29 elastisch festgehalten.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Der Kolben 5 samt dem Schlagbolzen g werden mittels einer über letzteren gestülpten und gegen dessen Bund io wirkenden Spannhülse in einer besonderen bekannten Vorrichtung gegen die Kraft der Feder q. in das Rohr i hineingedrückt, bis die Klinke 17 durch die Einwirkung der Feder 22 in die Ringnut 15 des Kolbens 5 einfedert und die erzielte Spannlage (s. Abb. i) festhält, worauf die Sicherung des Abschußhebels 16 mittels des Hebels 26, wie bereits beschrieben, erfolgen kann. Bei dem Spannen der Vorrichtung wird gleichzeitig durch die Führungsstange 12 die Längsbohrung des Schlagbolzens selbsttätig gereinigt. Damit ist die Vorrichtung gebrauchsfertig, und der Abschuß kann nach Entsicherung, d. h. Zurückschwenken des Hebels 26 in die aus der Abb. 2 ersichtliche Lage, durch Niederdrücken des Hebels 16 und das damit verbundene Herausschwenken der Klinke 17 erfolgen (s. Stellung des Hebels 16, Abb. 2). Der hierdurch freigegebene Kolben 5 samt Schlagbolzen 9 werden nunmehr von der Feder q. nach vorn geschleudert, bis der Kolben 5 auf dem Flansch 6 der Hülse 8 aufschlägt und durch die Wirkung des Gummipuffers 7 elastisch aufgehalten wird, worauf der Schlagbolzen unter Dehnen der schwachen Zugfeder 13, in der Hülse 8 gut geführt, selbständig seinen Weg fortsetzt, bis seine Energie verbraucht ist bzw. die Zugwirkung der Feder 13 überwiegt oder er mit seinem Bund io an dem Absatz 3o der Hülse 8 ebenfalls durch die Einwirkung des Gummipuffers 7 elastisch festgehalten wird. Die Zugfeder 13 holt alsdann den Schlagbolzen selbsttätig wieder in den Kolben 5 zurück und stellt damit die aus der Abb. 2 ersichtliche Ausgangsstellung her.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Federbolzenschußgerät zum Betäuben von Schlachttieren, bei welchem durch das Vorschnellen des Schlagbolzens eine schwache Feder gespannt wird, die den Schlagbolzen selbsttätig wieder zurückholt, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise in dem Spannstück (3) lose gehaltene und nach dem elastischen Abfangen des Spannstücks selbständig weitereilende Schlagbolzen (9) an eine innerhalb der Hauptfeder (4). angeordnete lange Zugfeder (13) angehängt ist, die von dem vorschnellenden Schlagbolzen gedehnt wird.
DEE44551D 1933-08-08 1933-08-08 Federbolzenschussgeraet zum Betaeuben von Schlachttieren Expired DE606642C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6112733A (en) * 1998-06-05 2000-09-05 Tactical & Rescue Equipment, Llc Intrusion apparatus

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6112733A (en) * 1998-06-05 2000-09-05 Tactical & Rescue Equipment, Llc Intrusion apparatus
US6276085B1 (en) 1998-06-05 2001-08-21 Tactical & Rescue Equipment, Llc Intrusion apparatus

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