DE304273C - - Google Patents
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- DE304273C DE304273C DENDAT304273D DE304273DA DE304273C DE 304273 C DE304273 C DE 304273C DE NDAT304273 D DENDAT304273 D DE NDAT304273D DE 304273D A DE304273D A DE 304273DA DE 304273 C DE304273 C DE 304273C
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- spring
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A25/00—Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
- F41A25/16—Hybrid systems
- F41A25/18—Hydroelastic systems
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Minenwerfer hat den Vorteil, daß er dem bisher gebräuchlichen Ehrhardtschen Minenwerfer
angepaßt ist, so daß er ohne weiteres in diesen eingebaut werden kann. Bei dem Bau
dieses Minenwerfers war der Erfinder in erster Linie von dem Gedanken geleitet, die bis jetzt
noch vorkommenden Unglücksfälle und Störungen auszuschließen.
ίο Gegenüber den bisher bekannten Bauarten
zeichnet sich der Erfindungsgegenstand dadurch aus, daß beim Rückstoß des in einem Zylinder
gerade geführten, durch eine Rückstoßfeder und eine Luftschicht federnd aufgefangenen
Rohres der Zündstift auf einen Schlagbolzen stößt, so daß dieser durch Einfallen des Abzugstollens
in eine Rast gespannt wird, worauf das durch die Rückstoßfeder wieder vorgeholte
Rohr in dieser Stellung durch eine zweite Feder sowie die dadurch entstandene Luftleere gehemmt wird, und durch eine Öffnung
den Zutritt frischer Luft in den Zylinder veranlaßt.
In der Zeichnung ist der Minenwerfer dargestellt, und zwar zeigt: Fig. I einen Längsschnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie A-A
der Fig. 1 und Fig. 4 eine Einzelheit.
In dem Zylinder 1, der aus schmiedbarem Eisenguß hergestellt werden kann, ist das die
Mine aufnehmende Rohr 2 gerade geführt. Letzteres besitzt einen Kolben- oder Führungsring
3 und ist mit Dichtungsringen 4 aus Messing versehen. ',..
Zwischen den Ringen 4 oder dem Führungsring 3 und der Wand 5 des Zylinders 1 liegt
eine Rückstoßfeder 6, während eine zweite Feder 7 zwischen dem Führungsring 3 und
dem Verschlußdeckel 8 angeordnet ist.
Am Zylinder 1 ist eine Öffnung 9 vorgesehen, die mit einem nicht dargestellten Rückschlagoder
einem Sicherheitsventil versehen sein kann.
Um die Drehung des mit Drall versehenen Rohres 2 beim Abschuß zu verhindern, sind
unten am Rohr 2 zwei Führungsschienen 10 angebracht, welche den hier abgesetzten Teil
des Rohres 2 umschließen und durch zwei Flanschen 11 miteinander verbunden, sind
(Fig. 3). Am Boden des Rohres 2 ist noch
die Zündstiftfübrung 19 eingeschraubt.
Die Abzugsvorrichtung ist nicht mehr wie bisher am Rohr befestigt, sondern mittels
einer Verstrebung alleinstehend an den Lagerungsschienen eingebaut. Sie besteht aus dem
unter Wirkung einer Feder 13 stehenden Schlagbolzen 14, der am hinteren Teil mit Rasten
15 versehen . ist. In diese Rasten schnappt der Abzugskolben 16, der ebenfalls unter Wirkung
einer Feder 17 steht. Durch einen Bolzen 18 kann die Abzugsvorrichtung verdreht und
beliebig eingestellt werden.
Der Minenwerfer wirkt in folgender Weise:
Durch Abziehen des Abzugsstollens 16 erfolgt durch Auftreffen des Schlagbolzens 14
auf den Zündstift 12 der Abschuß. Infolge des Abschusses tritt in bekannter Weise der
Rückstoß ein, der durch die Feder 6 und die zwischen Rohr und Zylinder befindliche Luft
aufgefangen wird. Gleichzeitig beim Rückstoß stößt der Zündstift 12 auf den Bolzen 14, wodurch
die Abzugsvorrichtung selbsttätig ge-
spannt wird, indem der Stollen 16 mit einer schrägen Kante in eine der Rasten 15 des
Bolzens 14 einschnappt.
Nach erfolgtem Rückstoß und selbsttätigem Spannen der Abzugsvorrichtung wird das
Rohr 2 wieder durch die Feder 6 vorgeholt und in erneute Schußbereitschaftsstellung
(Fig. 1) gebracht, wobei das Rohr durch die, Feder 7 in dieser Lage begrenzt wird.
Beim Vorholen des Rohres 2 wird durch die Öffnung 9 wieder neue Luft in den Zylinder
eingesaugt; dadurch wird gleichzeitig infolge dieser beständigen Luftströmung der Minenwerfer
fortwährend gekühlt und durch die entstandene Luftleere das Vorschnellen des Rohres 2 gehemmt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Minenwerfer mit Rückstoßbremse, dadurch gekennzeichnet, daß beim Rückstoß des in seinem Zylinder (1) gerade geführten, durch eine Rückstoßfeder (6) und eine Luftschicht federnd aufgefangenen Rohres (2) der Zündstift (12) auf einen" Schlagbolzen (14) stößt, so daß dieser durch Einfallen des Abzugstollens (16) in eine Rast (15) gespannt wird, worauf das durch die Feder (6) wieder vorgeholte Rohr in dieser Stellung durch eine zweite Feder (7) aufgefangen wird, und durch eine Öffnung (9) den Zutritt frischer Luft in den Zylinder veranlaßt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304273C true DE304273C (de) |
Family
ID=557894
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304273D Active DE304273C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304273C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2454790A (en) * | 1944-04-22 | 1948-11-30 | Garrett Emil | Firing mechanism |
-
0
- DE DENDAT304273D patent/DE304273C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2454790A (en) * | 1944-04-22 | 1948-11-30 | Garrett Emil | Firing mechanism |
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