CH313703A - Antriebsvorrichtung an einem Zweirad-Fahrzeug - Google Patents
Antriebsvorrichtung an einem Zweirad-FahrzeugInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M25/00—Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles
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Description
Antriebsvorrichtung an einem Zweirad-Fahrzeug Die Erfindung bezieht sich auf eine An triebsvorrichtung an einem Zweirad-Fahrzeug, deren Motor unter dem Einfluss einer An werfeinrichtung, z. B. Tretkurbeleinrichtung, angelassen werden kann und deren Getriebe mindestens zwei Stufen besitzt. Derartige Vorrichtungen können insbeson dere an fahrradähnlichen Fahrzeugen vor gesehen sein. Sie sollen hierbei den Betrieb des Fahrzeuges unter der Wirkung eines relativ kleinen Motors vermitteln. Da die Schaffung eines kleinen Motors davon ab hängt, dass möglichst geringe Gewichte er forderlich werden und da anderseits das natürliche Bestreben obwaltet, den Antrieb eines solchen Fahrzeuges ähnlich dem eines Motorrades zu gestalten, ergeben sich Fakto ren, die einander widersprechen und dazu geführt haben, dass man praktisch brauchbare Getriebe für derartige Aufgaben noch nicht entwickelt hat. Die Erfindung ist geeignet, das vorstehend angedeutete Problem in einer für die Praxis völlig ausreichenden Weise zu lösen. . Erreicht ist dies erfindungsgemäss da durch, dass ein Teil des Getriebes, der an der Übersetzung der Anwerfbewegung ins Schnelle zur Motorwelle hin beteiligt ist, ausserdem die Aufgabe hat, als Vorgelege für wenigstens eine niedrige Getriebestufe zu dienen. In dem Falle, dass es sich beim Getriebe um ein Zahnradgetriebe handelt, können also in Ausführung der Erfindung Zahnräder, welche an der Übersetzung der verhältnis mässig langsamen Anwerfbewegung z. B. der Tretkurbel zur Kurbelwelle des Motors hin ins Schnelle beteiligt sind, in der niedrigen Ge triebestufe als Vorgelegeräder zwischen der Kurbelwelle des Motors einerseits und dem Abtriebszahnrad anderseits wirken. Der besondere Vorteil der erfindungs gemässen Ausbildung ist darin zu suchen, dass man mit weniger Barelementen als bisher aus kommen und daher sowohl an Gewicht als auch an Raum sparen kann. Trotzdem braucht die Funktionsfähigkeit der Vorrichtung, d. h. das Anwerfen des Motors im Stand z. B. durch 1=Ieruntertreten der Tretkurbel und das In- fahrtsetzen vom Stillstand aus-mit laufendem Motor sowie das Schalten der Gänge, in keines, Weise beeinträchtigt zu sein. Im Rahmen der Erfindung liegt auch eine Ausführungsaxt, für welche kennzeichnend ist, dass während des Laiüens im höchsten Gang Getrieberäder, die in den niedrigen Getriebe stufen und teilweise beim Anwerfen an der Kraftübertragung beteiligt sind, leer mitlau fen, mithin keinerlei Kraft erfordern, abge sehen von den geringfügigen Reibungsver lusten. Hierin liegt eine vorteilhafte Abweichung gegenüber den bekannten Vorschlägen, da dort entsprechende Getrieberäder in allen Schalt- stellungen an der Kraftübertragung beteiligt sind. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes wiederge geben. Es zeigen: Fig.1 eine Seitenansicht der Antriebsvor richtung, Fig. 2 einen Schnitt durch das Getriebe in Leerlaufstellung, Fig. 3, 4 und 5 schematische Darstellungen des Getriebes im Zustand des Anwerfens, der eingeschalteten ersten Getriebestufe und der eingeschalteten zweiten Getriebestufe. 1 ist die Welle der Tretkurbeleinrichtung, die das Anlassen besorgt, 2 die Motorwelle, 3 die Getriebeabtriebwelle und 4 eine Vor gelegewelle. Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, dient das Getrieberad 8 der Abtriebswelle 3 dazu, die Anwerfbewegung der Tretkurbel von der Welle 1 unter Übersetzung ins Schnelle auf die Motorwelle 2 zu übertragen, und zwar er folgt die Kraftübertragung von der Tret kurbelwelle 1 über eine Klauen-Kupplungs muffe 13 und Zahnräder 14, 5, 6, 8, 9, 11 auf die Umgekehrt dienen die Getrieberäder 5, 6 des Vorgeleges 4 aber aueh zur Übertragung des Motorantriebes auf das Abtriebsrad 10 für die niedrigere Getriebestufe. Die Kraftüber tragung verläuft dann entsprechend Fig. 4 vom Ritzel 11 der Motorwelle 2 über das auf der Abtriebswelle 3 leer drehende Rad 9, das mit ihm zusammengebaute Rad 8 und die Vorgelegeräder 6 und 5 auf das Getrieberad 7, das durch die Schaltmuffe 3a mit der Ab triebswelle 3, d. h. mit dem Rad 10, drehver bunden ist. Ist die Schaltmuffe 3ca auf die höhere Ge triebestufe (Fig.5) eingeschaltet, dann ver läuft der Antrieb vom Ritzel 11 auf das Rad 9 und von diesem über die Schaltmuffe 3a direkt auf die Abtriebswelle 3, wobei die Vor gelegeräder 5, 6 leer mitlaufen. Im einen Fall übersetzen somit die Räder 11, 9, 8, 6, 5 und 7, die bis auf das Rad 7 beim Anwerfen des Motors beteiligt sind, und im andern Fall die Räder 11 und 9 allein, die Antriebskraft des Motors ins Langsame. Mit 12 ist die übliche Scheibenkupplung zwischen der Motorwelle 2 und dem Rad 11 und mit 13 eine Klauenkupplungsmuffe zum wahlweisen Verbinden der Pedalwelle 1 mit dem Räderwerk des Getriebes oder mit der nicht dargestellten üblichen Rücktrittbremse bezeichnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Antriebsvorrichtung an einem Zweirad- Fahrzeug, deren Motor unter dem Einfluss einer Anwerfeinrichtung angelassen werden kann und deren Getriebe mindestens zwei Stufen besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Getriebes, der an der Übersetzung der Anwerfbewegung ins Schnelle zur Motor welle hin beteiligt ist, ausserdem die Aufgabe hat, als Vorgelege für wenigstens eine niedrige Getriebestufe zu dienen. UNTERANSPRÜCHE 1.Antriebsvorrichtung nach Patentan- spruich, dadurch gekennzeichnet, d-ass ein Teil der Getrieberäder, welcher an der Übersetzung der Anwerfbewegung zur Motorwelle hin ins Schnelle, beteiligt ist, in den niedrigen Ge triebestufen dazu dient, von der Motorwelle aus ins Langsame züi übersetzen.2. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Teil des Getriebes, der sowohl beim Anwerfen als auch in den niedri gen Getriebestufen wirksam ist, bei eingeschal tetem höchstem Gang leer mitläuft. 3. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und. Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, da.ss das Getriebe ausser der Motorwelle nur noch die Abtriebswelle, die Vorgelegewelle und die Tretkurbelwelle aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE313703X | 1952-04-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH313703A true CH313703A (de) | 1956-04-30 |
Family
ID=6141980
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH313703D CH313703A (de) | 1952-04-09 | 1953-03-16 | Antriebsvorrichtung an einem Zweirad-Fahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH313703A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5076386A (en) * | 1990-10-10 | 1991-12-31 | Frank T. Dziewit | Motorized bicycle |
-
1953
- 1953-03-16 CH CH313703D patent/CH313703A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5076386A (en) * | 1990-10-10 | 1991-12-31 | Frank T. Dziewit | Motorized bicycle |
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