CH313457A - Durchführungsisolator - Google Patents

Durchführungsisolator

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CH313457A
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CH
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ring
conductor
fastening
fastening ring
insulating sheath
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Inventor
Jacobus Van Gurtzgen Adri Dirk
Original Assignee
Coq Nv
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/26Lead-in insulators; Lead-through insulators
    • H01B17/28Capacitor type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulators (AREA)

Description


  Durchführungsisolator    Die Erfindung bezieht sich auf einen       Durchführungsisolator    für hohe Spannung,  bestehend aus einem     stabförmigen    Strom  1'eiter, einem konzentrisch um     diesen    Leiter  angeordneten     Metallring    für die     Befestigung          des        Isolators    und einer festen     isolierenden     Umhüllung für     die        Unterstützung    des Leiters  im     Befestigungsring,

          welche    isolierende Um  hüllung den     Leitei    über einen durch den Be  festigungsring hindurchgehenden     Teil        umgibt     und     sich    innerhalb     dieses    Ringes in     radialer          Richtung        biss        zum    Ring     erstreckt,    welcher       .,

  ich    innerhalb     dieses        Ringes    befindende Teil  der     isolierenden.        Umhüllung    einen grösseren       Durchmesser    als mindestens der eine der aus  dem Ring     vorspringenden    Teile     dieser    Um  hüllung hat.  



  Die Erfindung hat den Zweck, einen Iso  lator der erwähnten Art durch geeignete  Formgebung des     isolierenden    Körpers derart  zu verbessern, dass bei gegebenen Potential  differenzen die     Abmessungen    des     Isolators,     besonders in der     Radialrichtung,    kleiner sein  können oder, was dasselbe     ist,    ein Isolator  bestimmter     Abmessungen.    mit einer grösseren  Potentialdifferenz belastet werden kann.

   Sie  besteht darin, dass er sich     innerhalb        des        Be-          festigungsringes    befindende Teil der isolieren  den Umhüllung auf der dem Teil kleineren       Durchmessers        derselben        zugekehrten    Seite  eine ringförmige Rinne aufweist,     deren:

      Rän  der auf diesem Teil kleineren     Durchmessers     und auf dem     Befestigungsring        liegen.       Die Erfindung gründet sich auf     -die    Tat  lache, dass durch die Rinne die     Äquipotential-          liniere    an der Stelle -des Bodens der     Rinne     nach einander     zu    gebogen werden und da  durch .der     Potentialgradient        in.        und    nahe der       Grenzfläche    zwischen dem     Befestigungsring     und der     isolierenden    Umhüllung des 

  .     Strom-          leiters    kleiner ist als bei     Durehfüriingsisolato-          ren,    bei denen man versucht hat, diesen Gra  dient, soviel wie möglich     gleichmässig        über     die radiale Strecke zu verteilen. Es hat sich       gezeigt,        @dass    ein     Durchschlag    immer in oder  nahe dieser Grenzfläche anfängt, so     da,ss    eine  Herabsetzung     des    Gradienten     an    :dieser Stelle  eine höhere Belastung ermöglicht.  



  Der beste     Erfolg    kann     erreichet    werden,  wenn die     ringförmige    Rinne mit     ihrer    Wand  fliessend in den     Befestigungsring    übergeht.  Dies     ist        gerade        entgegengesetzt    zu dem,     @    was  man bisher     vorgeschlagen    hat.  



  Zur     Erläuterung    der Erfindung     dient    die  -     Zeichnung.    Darin ist:       Fig.    1 ein Längsschnitt eines Teils     eines          bekannten        Durchführungsisolators,          Fig.    2 -ein Längsschnitt eines Teils eines  andern bekannten     Durchführungsisolators     und       Fig.    3 ein     Längsschnitt        eines.        Teils    eines  erfindungsgemässen     Isolators.     



  In     Fig.    1 ist 1     ein        stabförmiger    Strom  leiter, 2 ein     metallener        Befestigungsring,    3       sind        Zylinderrohre    aus     Isoliemnaterial    und 4       ist    eine     Metalllappe.    Der     Stromleiter    1 wird      durch die     Isolierrohre    3 und die Kappen 4  an seiner Stelle im     Befestigungsring    2 festge  halten.

   Der Ring 2 ragt. mit einem     büchsen-          förmigen        Teil    5 nach innen. Der     Ra-tun.    6       innerhalb    des     Durchführungsisolators    ist ganz  mit     Mineralöl    gefüllt.

   Dadurch, dass der       büchsenförmige    Teil 5 des geerdeten     BeTesti-          gungsringas    2 sich mit seinen Rändern ganz       innerhalb    des     flüssigen        Dielektrikums    befin  det, erhält man eine     günstige        Feldverteilung.     Der Nachteil dieses bekannten     DurehTüh-          rungsisodators        ist,    dass er viel Raum benötigt       und        dass,    wenn er in einem Gefäss angeordnet       ist,

      dieses Gefäss in einer bestimmten Entfer  nung von der Kappe 4 bleiben     russ,    so dass  die     Abmessungen        dieses    Gefässes     verhältnis-          mässig    gross werden.     Ein    solches Gefäss, das  ein Stutzen des Behälters eines     LeistungsL          schalters    sein kann, ist punktiert gezeichnet  und mit 7     bezeichnet.     



       Fig.    2 zeigt eine     Kondensatordurchfüh-          rung.    Dabei ist .der     stabförmige    Stromleiter       ganz    mit festem Isoliermaterial 8     umhüllt,    das  eine     Dopp        elkegelform    hat. Der     büchsen-          förmige    Teil 5     des        Befestigungsringes    ist so  viel wie möglich im     Isoliermaterial    8 einge  bettet.

   In     diesem    Material sind     zwischen    dein  Stromleiter 1 und dem Befestigungsring 2       elektrisch    leitende     konzentrische    Schichten 9       und    10 angeordnet.

   Bei dieser Ausführung  hat :die     Isalierkappe    11 einen     kleinen        Durch-          messer,    so dass .das     umhüllende    Gefäss 7 auch       einen        kleineren        Durchmesser    aufweisen kann       als,das    Gefäss 7 bei     einem    Isolator nach     Fig.1.     Die     Kondensatordurchfühxnlng        nach        Fig.    2  hat den Nachteil,

   dass     sie    schwer     herstellbar          ist        und:    für sehr hohe Spannungen eine grosse  Menge teuren     Isoliermaterials    8 benötigt.  



       Das:        Beispiel        .eines        erfindungsgemässen:        Iso-          lators    nach     Fig.    3     besteht        aus    einem Strom  leiter 1,     einem        Befestigungsring    2 mit     einem          büchsenförmigen    Teil 5 und einem Körper       aus        festem    Isoliermaterial, das den Strom  leiter über eine     bestimmte    Länge eng umgibt,

    aber sich nur an der     Stelle    des     Befestigiuigs-          ringes        bils        zum        büchsenförmigen        Teil    5 dessel  ben .erstreckt.

   In     Fig.    3     besteht    der Isolier  körper     alus    einem     Zylinderrohr    12 und     einem            daraufgeschobenen    Ring 13, der auf jeder  seiner Seitenflächen eine ringförmige Rinne  14     aufweist,    welche mit ihrer Wand fliessend  in die     Umfangsfläche    des Rohres 12 und in  die Innenwand     des    büchsenförmigen Teils 5       des        Befestigungsringes    übergeht.

   Das Rohr  12 und der Ring 13 können aus mit     Kunst-          harz    oder einem andern Faserstoff bestriche  nen Papier     gewickelt    und mittels desselben       Kunstharzes    miteinander verleimt werden, be  vor     sie    einem     Backproze.ss    ausgesetzt werden.  Das Rohr 12 und der Ring 1.3 können auch       alias    einem Stück     bestehen    und     in    anderer       Weisse        hergestellt.    werden     als    durch Aufwick  lung eines mit     Kunstharz    imprägnierten Pa  pierstreifens.

   Dieser     Isolator    ähnelt in elek  trischer Beziehung dem Isolator nach     Fig.    1  bei gleichen Abmessungen der Teile 1 und 5.  Er hat     aber,den    Vorteil der kleinen Isolator  kappe 15 und ermöglicht daher eine engere       Umhüllung    durch das Gefäss 7 als der be  kannte Isolator nach     Fig.    1.

   Weiter     isst    dabei  die     Flüssigkeitsfüllung    nicht vorhanden, die       Anl:ass    zu Störungen geben     kann.    Er ist leicht  und billig     herzustellen    und hat ein verhältnis  mässig     kleines    Gewicht, was bei     Anlagen    für  sehr hohe Spannungen     besonders        wichtig    ist.  



  Der Isolator braucht auf beiden Seiten       dies    Befestigungsringes nicht in derselben  Weise     ausgeführt    zu sein. Es gibt Fälle, in  denen z. B. eine     Kombination    der     Konstruk-          tionen    nach     Fig.    1     und    3 von Vorteil     ist.    In  einem solchen     Fall    kann     .das    eine Ende des       Durchführungsisolators    in der     Weise    nach       Fig.    1 und das andere Ende desselben in der  Weise nach     Fig.    3     

  ausgeführt    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANTSPRUCH Durchführungsisolator für hohe Spannung, bestehend aus einem stabförmigen Stromleiter, einem . konzentrisch um diesen Leiter ange ordneten Metallring für die Befestigung des Isolators und einer festen isolierenden Um hüllung für die Unterstützung des Leiters im Befestigungsring,
    welche isolierende Umhül- lungden Leiter über einen durch den Befesti gungsring hindurchgehenden Teil umgibt und sich innerhalb dieses Ringes in radialer Rich- tung bis zum Ring erstreckt,
    welcher sich innerhalb dieses Ringes befindende Teil der isolierendenUmhüllung einen grösserenDureh- messer als mindestens dex eine der über den Ring vorspringenden Teile dieser Umhüllung hat, dadurch gekennzeichnet,
    dass der sich innerhalb des Befestigungsringes befindende Teil der isolierenden Umhüllung auf der dem Teil kleineren Durchmessers derselben zuge- kehrten Seite eine ringförmige Rinne (14) aufweist, deren Ränder auf diesem Teil kleine ren Durchmessers und auf dem Befestigungs- ring hegen.
    UNTERANSPRUCH Durchführungsisolator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmige Rinne mit ihrer Wand fliessend in den Befestigungsring übergeht.
CH313457D 1952-05-02 1953-04-13 Durchführungsisolator CH313457A (de)

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