CH313175A - Verfahren zur Stabilisierung von Kunstharzen - Google Patents

Verfahren zur Stabilisierung von Kunstharzen

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CH313175A
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keto
alcoholates
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oil
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Felix Schlenker
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Albert Ag Chem Werke
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G79/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing atoms other than silicon, sulfur, nitrogen, oxygen, and carbon with or without the latter elements in the main chain of the macromolecule
    • C08G79/10Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing atoms other than silicon, sulfur, nitrogen, oxygen, and carbon with or without the latter elements in the main chain of the macromolecule a linkage containing aluminium
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Description


  Verfahren     zur        Stabilisierung    von Kunstharzen    Es ist bereits bekannt, Kunstharze durch       1'nisetzung    von     Aluminiumalkoholaten,    ins  besondere     Aluminiumbutylat,    oder von     Alko-          holaten    anderer     dreiwertiger    Metalle mit       Keto-Enol=Tautomerie    aufweisenden Verbin  dungen unter Verwendung von mindestens  einem     lfol    der letzteren auf ein     31o1        3Ietall-          alkoholat    herzustellen.  



  Die nach diesem älteren Verfahren erhal  tenen Produkte sind zähflüssige bis feste  Kunstharze. Das bei der Herstellung der  Kunstharze angewandte     Molverhältnis        beein-          flusst    vor allem die Lagerbeständigkeit. der  leergestellten Produkte. In der Regel ist eine  gute Lagerbeständigkeit nur dann vorhanden,  wenn     Metallalkohola,t    und     tautomer    reagie  rende Verbindung in einem     Molverhältnis    von       liöelistens   <B>1:1,5</B> miteinander umgesetzt wur  den.

   Die Lagerbeständigkeit ist dagegen ge  ringer bei den Produkten, die einen geringe  ren Anteil an der letzteren Verbindung ent  halten, so dass sie mehr oder weniger schnell  nach ihrer Herstellung weiter verarbeitet. wer  den müssen. Die geringere Lagerbeständigkeit.  äussert sieh in der Bildung einer Oberflächen  haut sowie in     Hydrolyseerscheinungen,    unter  Umständen schon beim     Umgiessen    der Harze,  die     zii    einer mehr oder weniger starken Trü  bung der Harze und zu einer     Verschlechte-          rung        ihrer        Trockeneigenschaften    führen.

   Für  eine Weiterverarbeitung auf Lacke oder der  gleichen, wobei im allgemeinen auf eine     gute     Trocknung     Wert    gelegt wird, sind jedoch    gerade die Produkte interessant     und    auch aus       wirtsehaftlichen    Gründen     erwünscht,    deren  Anteil an     tautomer    reagierender Verbindung  gering ist.  



  Gegenstand dieses Patentes ist nun ein  Verfahren zur Stabilisierung von Kunst  harzen, das dadurch gekennzeichnet     ist,    dass  durch Umsetzung von     Alkoholaten    dreiwerti  ger Metalle mit     Keto-Enol-Tautomerie    auf  weisenden     Verbindungen    hergestellte Kunst  harze, vorzugsweise diejenigen, die durch  Umsetzung von     Alkoholaten    dreiwertiger Me  talle mit weniger als der     1,5fachen        Molzahl     von     Keto-Fnol-Tautomerie    aufweisenden Ver  bindungen hergestellt wurden, durch Zusatz  trocknender oder halbtrocknender Öle, wie  Leinöl,     .Sojaöl,

          Ricinenöl    oder dergleichen, sta  bilisiert werden.     ;So    können     beispielsweise    die  im     Molverhältnis    1:1 hergestellten Kunst  harze durch den     Zusatz    der genannten Öle in  vollkommen stabile und unschädliche Produkte  übergeführt werden, die eine verbesserte La  gerbeständigkeit und damit auch     Verarbeit-          barkeit-    besitzen.  



  Als     Alkoholate    kommen in erster Linie  diejenigen des Aluminiums, jedoch auch solche  des     dreiwertigen    Eisens oder anderer drei  wertiger Metalle, in Frage, und als     Keto-          Enol-Tautomerie    aufweisende     Verbindungen     bevorzugt     Acetessigester    oder andere     Keto-          säureester,    ferner     Malonsäureester    und     ss'-Keto-          aldehyde,    wie     F'ormyla,ceton,        ,Formylaceto-          phenon    oder dergleichen.

        <I>Beispiel 1</I>       Zn    950 Gewichtsteilen eines durch Um  setzung von     Al-Butylat    mit     Acetessigester     im     1lolverhältnis    1 :1 erhaltenen     Kunstharzes     werden bei etwa. 50 bis     60 '    C 50 Gewichts  teile rohes Leinöl gegeben. Durch den     Öl-          zusatz    tritt eine deutliche Stabilisation ein,  und das Produkt     zeigt    gegenüber dem ur  sprünglichen Harz bei Lagerung, Umgiessen  und ähnlichen Operationen keine Verände  rungen.  



  <I>Beispiel 2</I>  900 Gewichtsteile des durch Umsetzung  von     Al-Butylat    mit     @lalonsäurediäthylester     im     Molverhältnis    1 :1 erhaltenen Kunstharzes  werden in der Wärme mit     1!00    Gewichtsteilen       Ricinenöl    versetzt. Die     Stabilisatorwirkung     des Öls ist die gleiche, wie im Beispiel 1 be  schrieben.  



  <I>Beispiel 3</I>       9 ?        Gewiehtsteile    des unter Beispiel 1 be  schriebenen Kunstharzes aus     Al-Butylat    und       Aeetessigester    werden in der Wärme mit  8 Gewichtsteilen Sojaöl versetzt. Die stabili  sierende Wirkung des Öls ist, die gleiche, wie  in Beispiel 1 beschrieben.

      <I>Beispiel- 4</I>  Zu 950 G     ewichtsteilen    eines durch Um  setzung, von     Alunllnilunbutylat    und     Föi@nyl-          aeetop'henon    im     1@1olv        erhältnis    1 :1 erhaltenen       Kunstharzes    werden bei etwa<B>5</B>0 bis 60   50 Gewichtsteile rohes Leinöl     gefügt.    Durch  den Ölzusatz tritt eine deutliche Stabilisie  rung ein, und das Produkt zeigt gegenüber  dem ursprünglichen Harz bei Lagerung, Um  giessen und ähnlichen Operationen keine Ver  änderung mehr.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRUCH Verfahren zur 'Stabilisierung von Kunst harzen, dadurch gekennzeichnet, dass durch Umsetzung von Alkolholaten dreiwertiger -11e- t.alle mit Keto-Enol-Tautomerie aufweisenden Verbindungen hergestellte Kunstharze durch Zusatz trocknender oder halbt.roeknender Üle stabilisiert werden.
    U:N TER.AN SPRU CH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch Umsetzung von Alkoholaten dreiwertiger Metalle mit weniger als der 1,5faehen Molzahl von Keto-Enol- Tautomerie aufweisenden Verbindungen her gestellte Kunstharze stabilisiert werden.
CH313175D 1951-11-12 1952-08-05 Verfahren zur Stabilisierung von Kunstharzen CH313175A (de)

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DEC4953A DE974107C (de) 1951-01-05 1951-11-12 Verfahren zur Verbesserung der Lagerbestaendigkeit von Kunstharzen

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NL (1) NL77864C (de)

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NL77864C (nl) 1954-11-15

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