CH308530A - Spinndüse. - Google Patents
Spinndüse.Info
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
- D01D4/00—Spinnerette packs; Cleaning thereof
- D01D4/02—Spinnerettes
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- Manufacture, Treatment Of Glass Fibers (AREA)
Description
Spinndüse. Gegenstand der Erfindung ist eine Spinn düse, bei der die Lochplatte in einem Düsen- hütehen eingesetzt ist. Erfindungsgemäss ist Glas Düsenhütchen auf der Lochplatte aufge schrumpft. Bei Ausführungsbeispielen der Erfindung sind verschiedene Baustoffe ver wendbar, wie Glas, Keramik, Metall oder Me tallegierungen.
Bekanntlich ist die Verbindung der Spinn platte mit dem Spinnhütchen in der Technik nicht leicht durchzuführen, da ja der Spinn druck hoch ist und die Verbindung zwischen Düsenhütchen und Lochplatte gas- und flüs- sigke itsdicht sein muss. Dazu kommt noch, dass auch die mechanische Beanspruchung der Loehplatte auf Druck sehr gross ist und der Verwendung mancher Baustoffe für diese Zwecke hierdurch eine Grenze gesetzt war.
In den Fig. 1 bis 5 der Zeichnung ist die 1r1indung in Ausführungsbeispielen darge stellt, und zwar zeigen: Fig. 1 den Vertikalschnitt durch eine Spinndüse, Fig. 2 die Draufsicht, Fig. 3 in einem weiteren Ausführungsbei spiel einen Vertikalschnitt bei konvex-kon kaver Spinnplatte, Fig. 4 in einem andern Ausführungsbei spiel einen Vertikalschnitt mit konvex-kon kaven Berührungsflächen zwischen Lochplatte und Düsenhütchen, .
Fig. 5 in einem weiteren Ausführungsbei spiel einen Vertikalschnitt mit einem hochge zogenen Rand der Platte.
In den Figuren bedeutet 1 die Lochplatte, 2 die Spinnlöcher, 3 die Berührungsfläche zwischen Lochplatte und Düsenhütchen, 4 das Düsenhütchen und 5 das Rohr zur Zuführung der Spinnlösung.
Die dargestellten Spinndüsen mit auf der Lochplatte aufgeschrumpften Düsenhütchen zeigen für die Platte eine ungleich höhere mechanische Festigkeit gegen Druck, als man bisher bei andern Befestigungen erzielen konnte. Systematische Untersuchungen erga ben bei einer Glasplatte von 20 mm Durch messer und 2 mm Dicke folgende Fertig keiten
EMI0001.0006
Glasboden <SEP> eingeschmolzen <SEP> 1,
8-20 <SEP> Atmosphären
<tb> als <SEP> Platte <SEP> eingelegt <SEP> in <SEP> eine <SEP> Überwurfmutter <SEP> etwa <SEP> 20-292 <SEP> "
<tb> am <SEP> Rande <SEP> konisch <SEP> gefasst <SEP> 30-40 <SEP> "
<tb> lind <SEP> aufgeschrumpft <SEP> 100 <SEP> "
<tb> Boden <SEP> schwach <SEP> gewölbt <SEP> und <SEP> geschrumpft <SEP> 150 <SEP> " Eine ä.hnliehe Festigkeitssteigerung wird aneh erreicht, wenn die Platten aus Metall gefertigt sind, besonders dann, wenn Metall platten benutzt werden, die aus einem ge- schweissten Paket von Metallstäben bestehen, die quer zur Längsachse abgeschnitten sind.
Das Aufschrumpfen kann verschieden durchgeführt werden; es können auch meh rere Loehplatten in einem einzigen Hütchen eingeschrumpft sein. Praktisch wird man im allgemeinen den metallischen Fassungskörper erwärmen, die Düsenplatte, gleichgültig, ob aus Keramik, Glas oder Metall, einsetzen und die Hülse aufschrumpfen lassen.
Diese Lochplatten haben eine Festigkeit, die um 200 % und mehr gesteigert ist gegen über beispielsweise einer Lochplatte aus Glas, die mit einer Überwurfmutter angeschraubt ist.
Diese bedeutsame Festigkeitssteigerung durch Schrumpfen war bisher nicht bekannt. Bekannt ist beispielsweise bei der Herstel lung von Kanonenrohren, dass mehrere Rohre übereinander geschrumpft werden zum Zwecke der Festigkeitssteigerung. Diese Be anspruchung ist eine Zugbeanspruchung der Rohrwandung. Handelt es sieh dagegen um runde Scheiben - wie in diesem Falle - so erfolgt eine Beanspruchung auf Biegung. Ein solcher Effekt war bisher nicht bekannt. Untersuchungen zeigten den wesentlichen Einfluss der mechanischen Genauigkeit des Fassungsrandes der runden Scheiben, wenn sprödes Material verwendet wird.
Die Ober flächenrauhigkeit an der aufgeschrumpften Fläche sollte weniger als 0,1 mm nach Schmaltz betragen, besser jedoch ist eine Oberflächenrauhigkeit von höchstens 0,0005 bis 0,001 mm, wenn gleichzeitig eine Dich tung gegen die belasteten Gase und Flüssig keiten erreicht werden soll. Den Effekt des Schrumpfens kann man auch anwenden, wenn die Glas- oder Metallplatten nicht plan, son dern schwach gewölbt sind. Auch hierbei tritt eine Festigkeitssteigerung ein, bei gleich zeitiger Abwesenheit irgendweleher Dich tungsmittel. Ist die Oberflächenrauhigkeit einer Schrumpffläche zu gross, so muss ein dichtender Lack angewendet werden, was bei höherer Oberflächengüte nicht erforderlich ist.
In der technischen Ausführung hat sieh eine Platte, deren Rand als ein sehwacher Konus von 5 bis 25 , beispielsweise von 20 , Gesamtwinkel ausgebildet wurde, als prak tisch erwiesen. Der Rand der Platten kann auch einen schwächeren Konus aufweisen, bei spielsweise von 2 bis 5 Gesamtwinkel; der Winkel kann sogar zu Null werden, also der Plattenrand zylindrisch sein; aber diese Aus führungsform stellt sehr hohe Ansprüche au die Festigkeitstoleranz. Das Schrumpfen kann bei schwachem Konus mit hoher technischer Genauigkeit gleichmässig ausgeführt werden. Eine Ausführungsform, die gewisse Vorteile bietet, ist gegeben, wenn der Rand der runden Platten nicht konisch, sondern kugelig aus geführt wird. In dem Falle ist es nicht wich tig, dass die Platte genau winklig eingesetzt wird.
Werden runde, gewölbte Platten mit Lö chern beliebiger Anzahl versehen, durch die eine Masse strömen soll, so kommt es vor, dass in den Ecken Gasblasen hängen bleiben. Damit dieses vermieden wird, hat sieh ein angezogener Wulst am Rande der Platte als praktisch erwiesen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Spinndüse, bei der die Lochplatte in einem Düsenhütchen eingesetzt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass das Düsenhütchen auf der Loch platte aufgeschrumpft ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Spinndüse nach Patentanspruch, da durch gekennzeiehnet, dass die Lochplatte mit einem Randkonus von 5 bis 25 Gesamtwinkel ausgebildet ist. Spinndüse nach Patentanspru eh, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Loehplat- ten in einem einzigen Hütelien eingesehrumpft sind. 3. Spinndüse nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass der Rand der Loehplatte kugelig ausgeführt ist.Spinndüse naeli Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Oberflächen rauhigkeit an der aufgeschrumpften Fläelie weniger als 0,01 mm beträgt.. 5. Spinndüse nach Patentansprueh, da- dureh gekennzeichnet, dass sie aus Metall be steht. 6. Spinndüse nach Patentanspruch, da- dureh gekennzeichnet, dass sie ans Keramik besteht. 7. Spinndüse nach Patentanspruch, da- dureh gekennzeichnet, dass sie aus Glas be stellt. B.Spinndüse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Lochplatte ge wölbt ist. 9. Spinndüse nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochplatte am Rande mit einem Wulst versehen ist. _
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT308530X | 1951-12-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH308530A true CH308530A (de) | 1955-07-31 |
Family
ID=3671290
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH308530D CH308530A (de) | 1951-12-10 | 1952-12-09 | Spinndüse. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH308530A (de) |
-
1952
- 1952-12-09 CH CH308530D patent/CH308530A/de unknown
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