CH308501A - Verfahren zur Herstellung eines alkylierten Piperidions. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines alkylierten Piperidions.

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CH308501A
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alkylated
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piperide
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dioxo
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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  Verfahren     zur    Herstellung eines     alkylierten        Piperidions.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Herstellung von     alkylierten          Piperidionen    der allgemeinen Formel  
EMI0001.0006     
    worin     R.1    Wasserstoff oder den     Methylrest,     R2 und R3 niedere     Alkylreste    bedeuten,. wel  che wertvolle sedative und schlafmachende  Eigenschaften besitzen.  



  Es wurde gefunden, dass diese Verbin  dungen dadurch gewonnen werden können;  dass man ein     Tetrahydropyridion    der allge  meinen Formel  
EMI0001.0011     
    worin     R1    Wasserstoff oder den     Methylrest,     R4 und     R5    niedere, gesättigte oder ungesät  tigte     aliphatische    Kohlenwasserstoffreste be  deuten, mit Formaldehyd in Gegenwart eines  neutralen     Salzes    der schwefligen Säure bei    gewöhnlicher oder leicht erhöhter Tempe  ratur in wässriger Lösung umsetzt und die  entstehende     5-Oxymethyl-Verbindung    kataly  tisch hydriert.  



  Die als Ausgangsmaterial verwendeten       Tetrahydropyridione,    die am Stickstoff eine       Methylgruppe    tragen können und     in        3-Stel-          lung    durch zwei niedere, gleiche oder un  gleiche, gesättigte oder     inngesättigte    Kohlen  wasserstoffreste substituiert sind, sind z. B.  aus den entsprechenden     disubstituierten        Acet-          essigestern    zugänglich (0.     Sehnider,    Fest  schrift Emil     Barell    193.6, Seite     195)-.    Als       Substituenten    kommen z.

   B. der     Methyl-,          Äthyl-,        Propyl-,        Allyl-,        Propargyl-    oder     Bu-          tylrest    in Frage. -Sie gehen bei der Behand  lung mit Formalin, welches zweckmässig in  der käuflichen     Form    als etwa     38proz.        wäss-          rige    Lösung     Verwendung    findet, in Gegen  wart von     molaren    oder geringeren Mengen  eines neutralen Salzes der schwefligen Säure  (diese Salze werden nach E. H. Riesenfeld,  Lehrbuch der Anorganischen Chemie, 3.

   Auf  lage, 1942, S.13, auch     als     normale Salze  be  zeichnet), zweckmässig in Form eines Alkali  sulfits, in die     5-Oxymethyl-Verbindungen    I  über. Diese sind teils fest, teils     flüssig,    mässig  löslich in Wasser und leicht löslich     in    den ge  bräuchlichen organischen     Lösungsmitteln.     Unterwirft man sie der katalytischen Hydrie  rung,

   so werden zunächst allfällig vorhan  dene     ungesättigte    Bindungen der     Substi-          tuenten    und die     Oxymethyl-    zur     Methyl.-          gruppe    und erst hernach der Tetrahydropy-           ridin-    zum     Piperidinring    reduziert.

   Unter  bricht man die     Hydrierung    vor der Auf  nahme des letzten     lTols    H2, so gewinnt man  die schön kristallisierenden 5-1Zetliyl-tetra-         hydropyridione    der Formel     Ir.    Hydriert. man  bis zum Stillstand der Wasserstoffaufnahme,  so gewinnt man die     alkylierten        Piperidione     der Formel     III.     
EMI0002.0010     
    Die so gewonnenen Verbindungen     III    sind  farblos, fest oder flüssig;

   sie lösen sich ziem  lich leicht     in    Nasser, leicht in den gebräuch  lichen     organisehen    Lösungsmitteln und kön  nen unter     vermindertem    Druck     unzersetzt     destilliert werden. \Sie sollen als Arzneimittel  Verwendung finden.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines     alky-          lierten        Piperidions,    das dadurch gekennzeich  net ist, dass man     2,4-Dioxo-3,3@diallyl-tetra-          hydropyridin    mit Formaldehyd in Gegenwart  eines neutralen Salzes der schwefligen Säure  in wässriger Lösung umsetzt und die entste  hende     5-Oxymethyl-Verbindung        katalytiseli     zum     2,4-Dioxo-3,3-di-n-propyl-5-methyl-pipe-          ridin    hydriert.  



       Beispiel:     Man     verrührt    eine Mischung von 191 Ge  wichtsteilen     2,4-Dioxo-3,3-diallyl-tetrahydro-          pyridin,        60(?    Gewichtsteilen     Formalinlösung     von etwa     71/o    und 126 Gewichtsteilen Na-         trnimsulfit    während 60 Minuten.     .Die    entste  hende ölige     5-Oxymethyl-Verbindung    nimmt  man in Benzol auf und engt ein.  



  221 Gewichtsteile     2,4-Dioxo-3,3-diallyl-5-          oxymethyl-tetrahydropy        ridin    werden in Ge  genwart von     Raney-Niekel    unter 10 Atü bei  etwa 80  C in     Methanollösung    mit     41M1    Was  serstoff hydriert. Man trennt vom Kontakt,       engt    ein und löst. den     Rüekstand    aus     Benzol-          Petroläther    um. Das so gewonnene     2,4#Dioxo-          ),3-di-n-propyl-5-methvl-piperidin    schmilzt bei  C  107  C.

Claims (1)

  1. PATENTA.NSPRLTCH Verfahren zur Herstellung eines alkylier- ten Piperidions, dadurch gekennzeichnet, dass man 2"4-Dioxo-3,3-diallyl-tetrahydropyridiu mit Formaldehyd in Gegenwait eines neutra len 'Salzes der sehwefligen Säure in wä.ssriger Lösung umsetzt und die entstehende 5-Oxy- metliyl-Verbindung katalytiseh zum 2,4-Di- oxo-3,3-di-n-propyl-@5-met.liyl-piperidin hy driert. Die neue Verbindung schmilzt bei 107 C.
CH308501D 1952-04-22 1952-04-22 Verfahren zur Herstellung eines alkylierten Piperidions. CH308501A (de)

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