CH307342A - Papierbeutel und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents
Papierbeutel und Verfahren zur Herstellung desselben.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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Description
Papierbeutel und Verfahren zur Herstellung desselben. Die volliegende Erfindung bezieht sich aui einen Papierbeutel sowie auf ein Vertahren zur Herstellung desselben. Der Papierbeutel gemäss der Erfindung besteht aus einem, von einer Papierbahn abgetrennten, gefalteten und geklebten Papierstreifen und ist dadurch gekennzeichnet, dass er einen etilrettienarticen Teil aufweist, wei- eher aus dem Papierstreifen gebildet ist, aber zur Bildung der Beutelhülle weder notwendig ist, noch beiträgt. Vorzugsweise kann der etikettenartige Teil mittels einer Perforierung mit dem übrigen Beutel verbunden sein. Beim Verfahren zur Herstellung des Beutels werden die einzelnen Beutel durch Bearbeitung einer Papierbahn gebildet, wobei er findungsgemäss so vorgegangen wird, dass bei der Bearbeitung der Papierbahn ein Teil am Beutelnetz belassen wird, welcher Teil nicht zur Bildung der Beutelhülle herangezogen wird, sondern von dieser abgetrennt werden kann. Der Vorteil dieses Beutels besteht nun darin, dass die in den Beuteln verpackten Waren auf einfache Weise am etikettenartigen Teil bezeichnet werden können, so dass das Anbringen von separaten Anhängeetiket ten oder Aufklebeetiketten sich eriibrigwt. Beim Verkauf der verpackten Ware kann die Bezeichnung, z. B. die Sortenbezeichnung oder der Preis, durch einfaches Abreissen des etikettenartigen Teils vom Beutel entfernt werden, In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Phase der Beutelherstellung, Fig. 2 einen fertigen Beutel von der einen Seite und Fig. 3 den gleichen Beutel von der andern Seite aus gesehen, Fig. 4 einen Beutel gemäss einer zweiten Ausführung. Der Beutel wird aus einer-Papierbahn 1 hergestellt, indem die Papierbahn in regelmässigen Abständen entlang der Treunkanten 2 perforiert wird. Ein Stück 3 ist in der Fig. 1 abgetrennt gezeiehnet, es bildet das Netz des herzustellenden Beutels. Die obere Kante 2 des einen Beutels und die untere Kante des nachfolgenden Bentels werden im gleichen Arbeitsgang mit dem gleichen Werk- zeug gestanzt bzw. perforiert, derart, dass keine überschüssigen Teile, das heisst kein Ab fall entsteht. Gleiehzeitig mit dem Perforieren entlang der Kante 2 wird eine Perforation 2' erzeugt, welche einen etiketten- oder talonartigen Teil 4 des Netzes 3 begrenzt. Dieser Teil 4 wird somit an dem Netz des einen Beutels ausgeschieden und demjenigen des nachfolgenden Beutels angegliedert. Der Teil 4 trägt nicht zur Bildung des Beutels bei, sondern wirkt als abtrennbare Anhängeetikette, welche mit dem Beutelmaterial aus einem Stück besteht. Der fertige Beutel, der durch Falzen entlang der Kanten 5 und Zusammenkleben der Kanten 6 fertiggestellt wird, ist aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich. Der etikettenartige Teil 4 ist aussen am Boden des Beutels angeordnet und kann zum Anbringen der Sortenbezeichnung, des Preises usw. der im Beutel verpackten Ware gebraucht werden. Zweck mässigerweise ist der etikettenartige Teil mit einem Vordruck versehen. Eine andere Ausführung ist aus der Fig. 4 ersichtlich. Hier ist in der Mitte des Beutelvorderteils 7 ein Fenster 8 aus durch sichtigem Papier vorgesehen, vor welchem ein abtrennbarer Teil 9 angeordnet ist. Der Verbindungsteil 10 ist perforiert, so dass der Talonteil 9 in die aus der Fig. 4 ersichtliche Stellung aufgeklappt und leicht abgerissen werden kann. Der Talonteil 9 entspricht dem zur Bildung des Fensteraussehnittes herauszusehneidenden Teils, welcher auch bei dieser Ausführungsform vom Beutel nicht vollständig getrennt wird, sondern mit diesem durch die Perforierung verbunden bleibt. Der etikettenähnliche Teil kann auch an irgendeinem andern Teil des Beutels angeordnet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH 1: Papierbeutel, welcher aus einem von einer Papierbahn abgetrennten, gefalteten und geklebten Papierstreifen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass er einen abtrennbaren etikettenartigen Teil aufweist, welcher aus dem Papierstreifen gebildet ist, aber zur Bildung der Beutelhülle weder notwendig ist noch beiträgt.UNTERANSPRÜCHE: 1. Papierbeutel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der etikettenartige Teil mittels einer Perforierung mit dem übrigen Beutel verbunden ist.2. Papierbeutel nach Patentanspruch 1 dadurch gekennzeiehnet, dass der etikettenartige Teil aussen am Bodenteil des Beutels angeordnet ist.3. Papierbeutel nach Patentansprueh I, dadurch gekennzeichnet, dass der etikettenartige Teil in der i-'iftte der einen Beutelseite angeordnet ist.4. Papierbeutel nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der etikettenartige Teil über einem durchsichtigen Fensterteil des Beutels angeordnet ist.5. Papierbeutel nach Patentansprueh I, dadurch gekennzeichnet, dass der etikettenartige Teil bedlalekt ist.PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung eines Papierbeutels nach Patentanspruch I, bei welchem die Beutel durch Bearbeiten einer Papierbahn gebildet werden, dadurch gekennzeiehnet, dass beim Bearbeiten der Papierbahn ein Teil am Beutelnetz belassen wird, welcher nicht zur Bildung der Beutelhülle herangezogen wird, sondern von dieser abgetrennt werden kann.UNTERANSPRUCH : 6. Verfahren zur Herstellung eines Papierbeutels nach Patentanspruch II, bei welchem die Papierbahn quer zu ihrer Längsrichtung perforiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Perforation an dem Netz des vorhergehenden Beutels eine Ausnehmung und an dem Netz des nachfolgenden Beutels ein Lappen gebildet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH307342T | 1952-12-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH307342A true CH307342A (de) | 1955-05-31 |
Family
ID=4493121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH307342D CH307342A (de) | 1952-12-02 | 1952-12-02 | Papierbeutel und Verfahren zur Herstellung desselben. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH307342A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2667846A1 (fr) * | 1990-10-11 | 1992-04-17 | Vigier Patrice | Receptacle a marchandises, notamment sac ou sachet, comportant au moins un volet support d'informations. |
-
1952
- 1952-12-02 CH CH307342D patent/CH307342A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2667846A1 (fr) * | 1990-10-11 | 1992-04-17 | Vigier Patrice | Receptacle a marchandises, notamment sac ou sachet, comportant au moins un volet support d'informations. |
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