CH305698A - Vorrichtung zum Parallelstellen und zum Ein- und Ausrücken der Mahlwalzen bei einem Walzenstuhl. - Google Patents
Vorrichtung zum Parallelstellen und zum Ein- und Ausrücken der Mahlwalzen bei einem Walzenstuhl.Info
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Description
Vorrichtung zum ParallelsteHen und zum Ein- und Ausrücken der Mahlwa14 <B>Z</B> bei einem Walzenstuhl. Bei Walzenstühlen, insbesondere bei sol- ehen, die in der Müllerei gebraucht werden, hat man im allgemeinen eine Walze mit festen Lagern und eine zweite Walze mit verstell baren Lagern.
Um eine mögliehst gleich mässige Mahlarbeit auf derganzen Länge der Walze zu erreichen, müssen die beiden Wal zen genau parallel zueinander gestellt wer- den.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Parallelstellen und zum Ein- und Aus- rüeken der Mahlwalzen bei einem Walzen stuhl und bestellt darin, dass die Loswalze über ein Gestänge an zwei Hebeln aufgehängt ist, wobei die nichttragenden. Hebelenden mit einstellbaren Schrauben gegen ein Anschlag stück anliegen, dessen Lage in einem Füh- iungs,-,e;häl.ise fixiert ist, das selbst in zwei Endstellungen festgehalten werden kann. Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann die Lage des AnschlagstüAes im Führungs gehäuse durch eine dritte Sehraube verändert werden.
In der Zeichnung ist eine Auslührungs- form der Vorrichtung gemäss der Erfindung als Beispiel schematisch, dargestellt.<B>1</B> ist die Festwalze eines Walzenstuhles. 2 ist die Los- walze, welche sieh in den Lagern<B>3</B> und 4 be wegt, die ihrerseits über die Stangen<B>5</B> und<B>6</B> an den Hebeln<B>7</B> und 8,aufgehängt sind. Diese Hebel sind mit Schneiden<B>9</B> und<B>10</B> aus-e-. rüstet, die in Pfannen<B>9'</B> und<B>10'</B> ruhen.
Durch die in seitlichen Armen des Anschlag- stückes <B>13</B> drehbar gelagerten Isehrauben <B>11</B> und 12 ist,die Lageder Hebel<B>7</B> und<B>8</B> gegen über dem Auschlagstück <B>13</B> festgelegt, das heisst das Gewielit der Loswalze drückt die Schrauben<B>11</B> und 12 nach üben, gegen das Anschlagstäck <B>13.</B> Dieses ist im Führungs gehäuse<B>25</B> gelagert und wird darin durch .die Schraube<B>17</B> festgehalten, wobei diese Schraube im Führungsgehäuse<B>25</B> einge schraubt und im Anschlagstück<B>13</B> drehbar gelagert ist.
Die seitlichen<B>A</B> rm.e, des An- sehlagstückes <B>13</B> bewegen sich in nicht dar gestellten Schlitzen des Führungsgehäuses <B>25.</B> Das Führungsgehäuse ist selbst in den Führungen<B>23</B> und 24 vertikal verschiebbar gelagert und wird in seiner Höhenlage durch den Zapfen 14, der an der Scheibe<B>15</B> befe stigt ist,<B>je</B> nach dessen Lage festgehalten.
Die Scheibe<B>15</B> kann mit Hilfe des Bedie- nun.gsgriffes <B>16</B> um,die perspektivisch daxge- stellte Achse 20 gedreht werden, welche ihrer seits in den Lagern<B>21</B> ,und 22 gelagert ist. In der gezeichneten Lage,<B>16</B> des Bedienungs griffes und 14 des Zapfens ist die, Loswalze eingerüekt, das heisst- die Walzen sind in Ar beitsstellung. Die gestrichelt dargestellten T -Lagen<B>16'</B> des Bedienungsgriffes und 14' des Zapfens 'entsprechen der ausgerückten Stel lung, das heisst dann sind die Walzen vonein ander distanziert.
Diese beiden Stellungen<B>14,</B> 14' des Zapfens entspiechen zwei Endlagen, des Führungsgehäuses<B>25</B> unddamit auch des Anschlagstliekes <B>13.</B> Die untere Endlage ist in der I%gLir mit ausgezogenen Linien darge stellt, die obere Endlagge, mit. gestriehelten Linien. Ebenso sind gestrieheltdie La-en der Hebelsysteme<B>5, 6, 7, 8</B> und der Lager<B>3,</B> 4 bei der obern Endlao"e des Führungsgehäuses <B>25</B> gezeichnet.
Dieser Laue entspricht die mit 2' bezeichnete, ebenfalls gestriehelt darge stellte ausgerückte Laue der Loswalze. Durch die Drehung des Bedienungsgriffes<B>16</B> kann also die Loswalze 2 in die Arbeitsstellung ge bracht oder aus ihr entfernt werden. Zur Festlegung der Weite des Walzenspaltes dient die Schraube<B>17.</B> Mit Hilfeder Schrauben 11 und 12 können die Flebel <B>7</B> und<B>8</B> verstellt #verden, bis die Loswalze genau parallel zur Pestwalze, liegt.
Wenn die Mahlwalzen mit einem ge#vissen. Mahlspalt arbeiten sollen, was iin allgemeinen bei geriffelten Mahlwalzen der Fall ist, kann die Spaltweite an den beiden Skalen<B>1.8</B> und<B>19</B> sichtbar gemacht werden. Sollen die z. B. glatten Mahlwalzen zusam- men,gepresst werden, dann kann die Schraube <B>17</B> zur Einstellung des gewünschten Druekes dienen.
Dadurch ist es möglich, von einer Stelle des Walzenstuhles aus sowohl den Walzen stuhl ein- -Lind auszarücken als auch der Walzenspalt zu verstellen und ferner nach Bedarf die Loswalze parallel zur- Festwa17e 7u stellen. Der Afüller muss also nicht mehr verschiedene Bedienungselemente an verschie denen, Orten des Walzenstuhles betätigen, um diese Manipulationen durchzuführen, sondern er kann alles von einer Stelle aus besorgen.
Ausserdein lässt sich der Bedienungsgriff J6 so anordnen, dass der Müller von weitem sieht,<B>ob</B> der Walzenstuhl ein- oder ausgerückt ist.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorrichtung zum Parallelstellen und zum l,',in- undAusrücken der Mahlwalzen bei einem Walzenstuhl, dadurch gekennzeichnet, dass die Loswalze über ein Gestänue an zwei Hebeln aufgehängt ist, wobei die nichttra-enden Hebelenden miteinstellbaren Schrauben gegen ein Alisehlagstück anliegen, dessen Lage- in einem Führungsgehäuse fixiert ist, das selbst in zwei Endstellungen <B>f</B> estgehalten werden kann.UNTERANSPRÜCHE: <B>1..</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da,- C 'darch gelz-ennzei"ehnet, dass die Lage -des An- schlagstüAes durch eine Schraube veränder bar ist, wodurch der Walzenspalt eingestellt werden kann. 2. Vorrichtunw nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass die Bedienungs elemente<B>für</B> das Ein- und Ausrücken und das ParaIlelstellen der Walzen und für die Ein stellung des Walzenspaltes an einer Stelle des Walzenstuhles vereinigt sind.<B>, 3.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Weite des Mahlspaltes auf Skalen<B>(18</B> und<B>19)</B> sichtbar ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube, durch welche die Lage des Anschlagstückes verändert werden kann, zur Einstellung des gewünsehten Druckes der Walzen gegeneinander dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH305698T | 1952-08-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH305698A true CH305698A (de) | 1955-03-15 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH305698D CH305698A (de) | 1952-08-05 | 1952-08-05 | Vorrichtung zum Parallelstellen und zum Ein- und Ausrücken der Mahlwalzen bei einem Walzenstuhl. |
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Also Published As
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