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Messerstern-Teigteilmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine vorzugsweise
auf einen Tisch aufsetzbare Messerstern-Teigteilmaschine, bei der ein mittels des
Preß- und Teilhebels heb- und senkbarer Hubschaft mit dem Messerstern fest verbunden
ist und mit der an ihm geführten Preßplatte während des Preßvorganges gekuppelt
wird.
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Bei diesen Maschinen ist die ständige Reinhaltung Voraussetzung für
leichtes und hygienisch einwandfreies Arbeiten und für lange Lebensdauer. Es ist
daher erstrebenswert, von vornherein die Verschmutzung der teigberührten Teile weitestmöglich
zu verhindern und ihre Reinigung durch leichte Auseinandernehmbarkeit zu erleichtern.
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Es sind Messerstern-Teigteilmaschinen bekannt, bei denen der Hubschaft
in einem starren Führungskörper eines zweiarmigen, mittels lösbarer Bolzen an einer
Tragplatte befestigten Tragbügels angeordnet ist. Da bei diesen Maschinen alle Teile
offen liegen und das Auseinandernehmen recht umständlich ist, erfüllen sie die genannten
Forderungen nicht. Bei einer neueren Maschine dieser Art ist der Führungskörper
des Hubschaftes um die Preß-und Teilhebelachse schwenkbar angeordnet, so daß der
Preß- und Teilkopf hochschwenkbar und damit für die Reinigung leichter zugänglich
ist. Da jedoch die Preß- und Teilhebelachse fest auf einem zweiarmigen Traggestell
angeordnet ist und die einzelnen Teile verhältnismäßig umständlich zusammengebaut
sind, bedarf es bei der Reinigung immer noch eines zu großen Arbeits- und Zeitaufwandes.
Außerdem liegen hier alle Teile offen und verschmutzen von außen.
Bei
Messerstern-Teigteil- und -wirkmaschinen mit nicht schwenkbarem Preß- und Teilkopf
hat man schon zum Schutz gegen Verschmutzung von außen Schutzhauben vörgesehen.
Diese sind so gestaltet und mit der Maschine zusammengebaut, daß sie die Reinigung
stark behindern, oder sie sind mehrteilig und komplizieren so den Gesamtaufbau der
Maschine.
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Die Erfindung zielt darauf ab, die Teile der Messerstern-Teigteilmaschine
derart organisch miteinander und mit einer Schutzhaube zu verbinden, daß bei praktisch
vollständigem Abschluß der teigberührten Teile nach außen infolge des einfachen
Aufbaues das Auseinandernehmen und Zusammenbauen der Maschine und damit ihre Reinigung
wesentlich erleichtert werden. Sie besteht darin, daß der auf der Preß- und Teilhebelachse
drehbare Führungskörper des Hubschaftes zu einer -einteiligen, Messerstern und Preßplatte
völlig umschließenden glockenförmigen Schutzhaube erweitert ist, die bis auf eine
Durchtrittsöffnung für ein Bedienungsglied der die Preßplatte beim Preßvorgang mit
dem Hubschaft verbindenden Kupplungseinrichtung allseitig geschlossen "ist. In einer
besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine wird die
Drehachse des an der Preßplatte gelagerten Kupplungshebels nach oben verlängert
und in einem vorzugsweise als Anguß ausgebildeten Teil des Führungskörpers des Hubschaftes
axial geführt und oben mit einem abnehmbaren Handgriff versehen. Hierdurch wird
ein praktisch vollständiger Abschluß der teigberührten Teile nach außen erzielt,
da nur noch eine einzige; ohne weiteres dicht zu haltende runde Öffnung in der Schutzhaube
vorhanden ist. Um bei der Reinigung das Herausschieben des Messersternes aus der
Preßplatte zu erleichtern, ist ein Feststeller zur Verriegelung der Drehachse des
Kupplungshebels am Führungskörper angebracht.
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Nach der weiteren Erfindung wird das Zusammenbauen und Auseinandernehmen
und damit die Reinigung der Maschine dadurch erleichtert, daß der Führungskörper
mit Schutzhaube und Preß- und Teilkopf mittels eines gleichzeitig als Preß- und
Teilhebelachse dienenden Einsteckbolzens an einem einzigen, oben gegabelten Tragarm
aufgehängt wird, an dem die Schutzhaube mittels eines weiteren Einsteckbolzens in
der Arbeitslage verriegelt werden kann. Bei dieser Ausgestaltung der 1-laschine
brauchen im wesentlichen nur die beiden Einsteckbolzen herausgezogen zu werden,
um alle Teile voneinander zu lösen. Ebenso einfach gestaltet sich dementsprechend
auch der Zusammenbau. Außerdem ist die Maschine infolge ihrer Aufhängung an einem
Tragarm der Reinigung besonders leicht zugänglich.
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Endlich werden die Reinhaltung und die Reinigung dadurch erleichtert,
daß an Stelle der bisherigen: an Hebeln befestigten Gegemgeiwichte eine einzige,
das Gewicht des Messersternes und der Preßplatte gleichzeitig ausgleichende Entlastungsfeder
vorgesehen wird, die in dem hohlen Tragarm der Maschine untergebracht ist und einerseits
an dem vorzugsweise mit dem Hubschaftsritzel einen Bauteil bildenden Handhebelansatz
und andererseits am Maschinengestell, z. B. an der Fußplatte, angreift.
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Nachstehend wird ein in den Zeichnungen dargestelltes Ausführungsbeispiel
der Erfindung beschrieben. Hierbei zeigt Fig. i die Teigteilmaschine seitlich im
Schnitt, Fig.2 die Maschine in Vorderansicht und teilweise im Schnitt, Fig. 3 die
Maschine in Draufsicht: Die dargestellte Messerstern-Teigteilmaschine besitzt eine
zum Aufstellen eines z. B. schüsselförmigen Teiggefäßes bestimmte Fußplatte i, mit
der sie auf einen- Tisch oder ein beliebiges Traggestell aufgesetzt werden kann.
Die Fußplatte i besitzt einen hohlen Tragarm 2, der mit seinem gegabelten Kopfteil
3 den Handhebelansatz 5 mit seinem Zahnbogen 4 umfaßt. Die als Einsteckbolzen ausgebildete
Preß- und Teilhebelachse 6 trägt den auf ihr schwenkbaren Führungsteil 7, der zu
einer einteiligen, den Messerstern 8 und die Preßplatte 9 völlig umschließenden
glockenförmigen Schutzhaube io erweitert ist. Im Führungsteil 7 gleitet der mit
dem Zahnbogen des Handhebelansatzes 5 !in Eingriff stehende zahnstangenförmige Hubschaft
i i, der mit dem Messerstern 8 fest verbunden ist und an dem die mit ihm kuppelbare
Preßplatte 9 gleitbar gelagert ist- Die Schutzhaube i i besitzt zwei seitliche Laschen
12, die in der Arbeitslage der Maschine mittels eines weiteren Einsteckbolzens 13
am Tragarm :2 verriegelt werden können. Zur Kupplung der Pireßplatte 9 mit dem Hubschaft
i i dient ein Kupplungshebel 15, dessen Drehachse 16 in der Preßplatte 9 drehbar
gelagert und in einem Anguß 17 des Führungskörpers 7 axial verschiebbar geführt
ist und oben mit einem abnehmbaren Handgriff 14. ausgerüstet ist. Der Kupplungshebel
15 steht unter dem Einfluß einer Feder i9, die ihn in einen Rasteinschnitt des Hubschaftes
zu ziehen sucht.-Zum Pressen des Teiges nehmen der Handhebel 14 die ausgezogen gezeichnete,
der Kupplungshebel 15 die gestrichelt dargestellte Stellung ein, während zum Teigteilen
die beiden Teile in die strichpunktiert angedeutete Stellung zu überführen sind.
Um den Messerstern zwecks Reinigung beim Hochschwenken der Schutzhaube io aus der
Preßplatte 9 herauszuschieben, ohne den Handgriff 14 in der strichpunktiert angegebenen
Lage festhalten zu müssen, ist am Führungsteil ? ein Feststeller in Form einer Rändelschraube
2o angebracht, die in der erwähnten Stellung in eine Rast 21 der Kupplungshebelachse
16 eingreift. DerHandhebelansatz 5 ist mit einer sowohl das Gewicht des Messersternes
8 als auch das der Preßplatte 9 ausgleichenden Entlastungsfeder 22 verbunden, die
im hohlen Tragarm 2 untergebracht und an der Fußplatte i befestigt ist.
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Die Schutzhaube io besitzt das Hochschwenken erleichternde Handgriffe
24 und wird in ihrer Arbeitslage zusätzlich durch einen gegebenenfalls einstellbaren
Anschlag 25 festgehalten.
Die erfindungsgemäße Teigteilmaschine,
die in Einzelheiten, wie z. B. hinsichtlich des Feststellers, des Anschlages, der
Laschen, der Form der Schutzhaube usw., abgeändert werden kann, ist leicht, gedrängt,
schmutzabweisend und formschön gebaut, einfach zu bedienen und infolge ihrer leichten
Auseinandernehmbarkeit rasch zu reinigen. Hierzu bedarf es nur des Lösens weniger
Schrauben und des Herausziehens der beiden Einsteckbolzen.