AT86918B - Einstellvorrichtung für den Dreschdeckel oberschlägiger Dreschmaschinen. - Google Patents

Einstellvorrichtung für den Dreschdeckel oberschlägiger Dreschmaschinen.

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  Einstellvorrichtung für den   Dreschdeckel   oberschlägiger Dreschmaschinen. 



   Das Einstellen des Dreschdeckels bei oberschlägigen Stiftendreschmaschinen ist mit der am häufigsten angewendeten Einrichtung (Stellschrauben mit Handrädern und Gegenmuttern) sehr zeitraubend und hängt die parallele Einstellung ausserdem noch vom Augenmass des Einstellenden ab, so dass infolgedessen die Einstellung des Deckels entsprechend der zu dreschenden Fruchtgattung und ihrer jeweiligen Beschaffenheit meist unterlassen wird. Es sind zwar schon Vorschläge gemacht worden, den in lotrechten Führungen heb-und senkbaren Dreschdeckel mittels eines an der Dreschmaschine angelenkten Handhebels einzustellen ; diese bisher bekannt gewordenen Konstruktionen entsprechen jedoch nicht den praktischen Anforderungen, welche insbesondere hinsichtlich der Betriebssicherheit und bequemen Handhabung gestellt werden. 



   Durch die Erfindung wird nun die Einstellbarkeit des Dreschdeckels von oberschlägigen Dreschmaschinen in lotrechter Richtung dadurch in einwandfreier Weise erzielt, dass der Deckel an einer wagrechten Welle hängt, die an beiden Enden gleiche, mit festen Gleitflächen zusammenarbeitende Daumen trägt und in lotrechten Schlitzen der Dreschmantelwände geführt wird. Einer der Daumen ist mit einem Stellhebel in starrer Verbindung, der ein Sperrorgan trägt, welches in Einkerbungen einer an der Dreschmantelwand vorgesehenen Rippe einzufallen vermag, die die Gleitfläche und einen Teil des Führungsschlitzes umschliesst.

   Durch einfache Drehung der Welle wird also der Deckel genau parallel zu sich selbst gehoben und gesenkt. Überdies ist Vorsorge getroffen, dass ein Ausweichen der Welle nach oben in den Arbeitsstellungen verhindert wird, aber bei einer bestimmten Lage der Teile Welle und Deckel ausgehoben werden können, wobei erstere aus den oben offenen Schlitzen heraustritt. In der Zeichnung zeigt Fig. i eine Seitenansicht, Fig. 2 einen senkrechten und Fig. 3 einen wagrechten Schnitt der Einstellvrrichtung gemäss der Erfindung, während die Fig. 4 in Rückansicht den Stellhebel und die mit demselben aus einem Stück gefertigten Organe zeigt. 



   Der   Dresehdeekel 12   wird von einer die   Dreschmantelwände   1 durchsetzenden Querwelle 2 getragen, welche in lotrechten Führungsschlitzen 3 der Seitenwände des Mantels 1 liegt und an beiden Enden Daumen   4   trägt, welche auf am Mantel vorgesehenen Gleitflächen 5 unterhalb der Schlitze 3 aufliegen. An einem Ende der Welle ist ein Stellhebel 6, aus einem Stück mit dem Daumen 4 gefertigt, vorgesehen, der mit einem federnden Sperrarm 7 ausgestattet ist. Dieser Sperrarm vermag in Einkerbungen 8 einer um den Schlitz herumgehenden Rippe 9 an der zugehörigen Aussenseite des Dreschmantels einzufallen.

   Bei der dargestellten Ausführung ist jeder Daumen 4 an der Innenseite eines gabelförmigen Gehäuses 10 angegossen, das ebenso wie der Daumen exzentrisch zur Welle 2 ist, und sich dort, wo der Handhebel 6 ist, sich auch an diesen anschliesst und den Querschnitt eines halben Hohlwulstes (Fig. 2) besitzt. Wie ersichtlich, ist daher jedes Gehäuse 10 aus einem Stück mit einem Daumen 4 und an einem Wellenende auch gleichzeitig aus einem Stück mit dem Hebel 6 und besitzt jenes an diesem Wellenende auch eine Durchbrechung, durch welche das freie Ende des Sperrhebels 7 schwingt.

   In'den Hohlraum jedes Gehäuses 10 greift je eine Rippe 9, welche unten einen Ansatz 11 besitzt, entlang welchem bei der Verstellung der Vorrichtung die Innenwand des Gehäuses 10 gleitet, wodurch ein Ausweichen der Welle und damit des Dreschdeckels nach oben infolge des vom Dreschgut ausgeübten Druckes 

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 verhindert wird. Die Abmessung des gabelförmigen Gehäuses 10 ist mit Rücksicht- auf'die Gestalt der Daumen 4 so gewählt, dass in allen Arbeitsstellungen des Dreschdeckels die Enden der Gabel 10 tunlichst nahe an dem Ansatze 11 liegen. 



   Beim Andrücken des Sperrhebels 7 und Drehen des Stellhebels 6 in der Richtung des Pfeiles (Fig.   I)   nach abwärts, wälzt sich jeder Daumen 4 auf einer Gleitfläche 5 ab, wodurch die Welle 2 in den Führungsschlitzen 3 lotrecht gehoben wird. Da auf beiden Wellenenden gleiche Daumen sitzen, wird der von der Welle getragene Deckel parallel zu sich selbst gehoben und erfolgt somit seine Einstellung durch einen einzigen Handgriff. Um den Dreschdeckel rasch nach oben ausheben zu können, sind die Führungsschlitze 3 oben offen. Wird dann der Stellhebel senkrecht nach oben gestellt, so kann der Deckel samt der mit ihm verbundenen Stellvorrichtung einfach nach oben herausgehoben werden ; in allen anderen Stellungen des Stellhebels verhindert das gabelförmige Gehäuse 10 das Abheben des Deckels und überdies jedes Schlottern. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   i.   Einstellvorrichtung für den in lotrechter Richtung verstellbaren Dreschdeckel oberschlägiger Dreschmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass eine den Dreschdeckel   (12)   tragende wagrechte Welle   (2)   in je einem lotrechten Schlitz (3) der beiderseitigen Dreschmantelwände   (1)   heb-und senkbar ist und an ihren Enden je einen Daumen   (4)   trägt, welche Daumen mit an den Dreschmantelwänden vorgesehenen Gleitflächen   (5)   zusammen arbeiten und von denen der eine mit einem Stellhebel   (6)   fest verbunden ist, der in seiner jeweiligen, die Höheneinstellung des Dreschdeckels bestimmenden Lage durch Einfallen eines Sperrorgans   (7)

     in die Einkerbungen einer an jeder Dreschmantelwand vorgesehenen Rippe   (9)   gehalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Einstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass jede die Gleitfläche (5) und den Führungsschlitz (3) umgreifende Rippe (9) von einem gabelförmigen Gehäuse (10) überdeckt ist, das ein Stück mit dem auf der Welle (2) sitzenden Daumen (4) bildet.
    3. Einstellvorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen auf jeder Rippe (9) vorgesehenen Ansatz (11), entlang welchem bei jeder Einstellung des Hebels (6) die Innenwand des Gehäuses (10) gleitet, wodurch ein Ausweichen der Welle (2) nach oben verhütet wird, EMI2.1 dass beim Aufwärtsschwenken des Gehäuses (10) dieses mit dem Ansatz (11) und das Sperrorgan (7) mit den Einkerbungen der Rippe (9) ausser Eingriff kommen, so dass die Welle (2) samt dem Dreschdeckel aus den oben offenen Schlitzen (3) herausgehoben werden kann.
AT86918D 1918-07-30 1918-07-30 Einstellvorrichtung für den Dreschdeckel oberschlägiger Dreschmaschinen. AT86918B (de)

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