DE220180C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C17/00—Moulding machines characterised by the mechanism for separating the pattern from the mould or for turning over the flask or the pattern plate
- B22C17/04—Drop-plate moulding machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Formmaschine, und zwar eine Aussenkmaschine,
d. h. eine Maschine derjenigen Gattung, bei welcher das Modell durch Aussenken aus dem
eingestampften Formkasten entfernt wird.
Das Wesentliche der Maschine ist darin zu erblicken, daß sie in einfachster Art für verschieden
große Formkästen eingestellt werden kann und alle Arbeitsteile wirkungsvoll gegen
ίο das Eindringen von Sand geschützt sind, so
daß Betriebsstörungen aus diesem Grunde vermieden sind. Die Maschine zeichnet sich außerdem
dadurch aus, daß sie sehr einfach in der Bauart ist und nur wenige Teile besitzt, so
daß sie billig in der Herstellung, leicht zu handhaben und von jedem Arbeiter zu bedienen ist.
Auf den Zeichnungen veranschaulicht:
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 einen Längsschnitt und
Fig. 3 einen Querschnitt der in der Ruhelage befindlichen und für kleine Formkästen eingestellten Maschine.
Fig. 3 einen Querschnitt der in der Ruhelage befindlichen und für kleine Formkästen eingestellten Maschine.
Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt durch die für große Formkästen eingestellte Maschine
während der Arbeit.
Fig. 5 zeigt einen Querschnitt nach x-x der Fig. i, und
Fig. 6 bis 9 zeigen Einzelheiten.
Ein wagerechter, an beiden Enden offener Zylinder α ist auf einer Säule b gelagert. In
den offenen Enden des Zylinders α gleiten die an den Enden mit abnehmbaren Deckeln c1 c1
versehenen Ringe c c teleskopartig. Das Ausziehen aus oder Hineinschieben dieser Ringe c
in den Zylinder α erfolgt mittels einer Schraube e,
welche in entsprechend mit Muttergewinde versehene Ohren d d an den Ringen c c eingreift.
Diese Schraube e ist mit Links- und Rechtsgewinde versehen, so daß sich bei ihrer Drehung
in dem einen oder dem anderen Sinne die Ringe c c einander nähern oder voneinander entfernen.
Die Schraube e ist vermittels eines Augenbolzens f an dem Zylinder α gelagert und
wird mittels eines durch eine verschließbare Öffnung im Ringdeckel eingeführten Schlüssels s
gedreht. Der vierkantige Augenbolzen f ist durch die Wandung des Zylinders α hindurchgeführt
und an seinem äußeren Ende mit Schraubengewinde versehen, so daß die Schraube e in ihrer jeweiligen Lage durch Anziehen
einer mit einem Handgriffe f1 versehenen
Mutter gesichert werden kann. An den Ringen c c sitzen die Lagerböcke g g für
den Formkasten, aus dem das Modell zu entfernen ist.
In der Säule b ist ein hohler Plunger i mit
einem Kreuzkopf i2 und seitlichen Zapfen h
vorgesehen. In einer Aussparung des Kreuzkopfes i2 befindet sich ein Gleitstück 0, mit
welchem ein Zapfen φ an einem doppelarmigen Hebel / in Eingriff steht. Der Hebel / sitzt
auf einer Welle m, welche seitlich durch die Wandung des Zylinders α hindurchgeht und
an der Außenseite mit einer Handhabe η ausgerüstet ist, vermittels welcher der Plunger i
auf und ab bewegt werden kann.
Auf den Zapfen h des Kreuzkopfes i2 gleiten
die Augen q der aufrechten Stangen r, welche durch die Wandungen des Zylinders α und der
Ringe c hindurchgehen. Die Abdichtung ist in Fig. 6 deutlich veranschaulicht. Auf den
verbreiterten oberen Enden dieser Stangen r
wird die Platte r1 mit dem Modell r2 befestigt
(Fig. 4).
In den Augen q der Stangen r sind vorzugsweise keilförmige Einsätze ζ vorgesehen, welche
in entsprechende keilförmige Ausschnitte der Zapfen h passen und mittels der Schrauben t
eingestellt werden können (Fig. 7 und 8). Mit der Maschine wird folgendermaßen gearbeitet.
Vermittels der Handhabe η und unter Mitwirkung der Feder j werden die Stangen r
angehoben (Fig. 4), bis der Zapfen u des Hebels / in die Aussparung y des Plungers i eingreift
und das über den Drehpunkt hinaus verlängerte Ende des Hebels I auf eine am inneren Ende
einer Schraube vorgesehene schiefe Ebene ν aufläuft, so daß die Modellplatte r1 sicher abgestützt
wird. Die Oberkante der am äußeren Ende der Stangen r angeschraubten Modellplatte
r1 befindet sich jetzt in derselben wagerechten
Ebene wie die Oberkante der Lagerböcke gg (Fig. 4).
Auf diese Lagerböcke wird jetzt der Formkasten g1 aufgelegt und eingestampft. Ist die
Form fertig (Fig. 4), so wird die Handhabe η in entgegengesetztem Sinne gedreht, wodurch
die Stangen r und die damit verbundene - Modellplatte r1 und das an der letzteren befestigte
Modell /2 nach unten bewegt werden. Die fertige Sandform mit dem Formkasten g1
wird jetzt entfernt, das Modell dann wieder in die höchste Lage gebracht und ein weiterer
Modellkasten aufgesetzt und eingestampft.
Der Plunger i wird vorzugsweise zwischen nachstellbaren Reibungsrollen w geführt, welche
sich von beiden Seiten gegen eine Längsrippe i1 des Plungers legen (Fig. 5).
Wenn die Ringe c c mit ihren inneren Enden zusammenstoßen, so ist die Maschine für die
kleinsten Modellkästen eingestellt. Um sie für größere Modellkästen fertig zu machen, ist es
nur nötig, die Schraube e vermittels des Vierkantschlüssels
s zu drehen. Die Bewegung der Ringe c c wird durch die Anschlagscheibe e1
am Ende der Schraube e beschränkt. Die Stangen r bewegen sich gleichzeitig mit den
Ringen c, indem sie auf ihren Zapfen h h gleiten.
Claims (3)
1. Aussenkformmaschine für verschieden große Formkasten, gekennzeichnet durch
einen auf einer Säule (b) vorgesehenen wagerechten Zylinder (a), in dessen Enden
die die Lagerböcke (g g) für den Formkasten ^g1J tragenden Ringe (c c) teleskopartig
verschiebbar sind. .
2. Ausführungsform der Aussenkformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Lagerböcke (g g) für den Formkasten (g1) tragenden Ringe
(cc) mittels einer mit Rechts- und Linksgewinde
versehenen Schraube (e) gleichzeitig verschoben werden.
3. Ausführungsform der Aussenkformmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tragstangen (r) für die Modellplatte (f1) gleichzeitig mit
den Lagerböcken (g g) für den Formkasten (g1) eingestellt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gebruckt In der
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220180C true DE220180C (de) |
Family
ID=481252
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220180D Active DE220180C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220180C (de) |
-
0
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