CH299152A - Scheibe mit wenigstens einem elektrischen Heizelement und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents

Scheibe mit wenigstens einem elektrischen Heizelement und Verfahren zu deren Herstellung.

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CH299152A
CH299152A CH299152DA CH299152A CH 299152 A CH299152 A CH 299152A CH 299152D A CH299152D A CH 299152DA CH 299152 A CH299152 A CH 299152A
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heating
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Egle Arthur
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Egle Arthur
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/10Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor
    • H05B3/16Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor the conductor being mounted on an insulating base

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  • Surface Heating Bodies (AREA)

Description


  Scheibe     mit    wenigstens einem elektrischen Heizelement und Verfahren zu deren Herstellung.    Bisher bekannte Vorschläge für     Heizschei-          ben    zeigen eine zu grosse Sichtbehinderung.  Wenn man von der direkten Behinderung  der Sicht durch die Heizdrähte selbst sowie  von der Behinderung durch Reflexionserschei  nungen an den Drähten zunächst absieht, sind  es insbesondere die Beugungserscheinungen,  hervorgerufen von den als optische Gitter wir  kenden Drähten, die die Sicht in zunehmen  dem Masse beeinträchtigen. Ein gleichmässiger  Durchmesser der Drähte und die parallele,  geradlinige Anordnung derselben unterein  ander sind ideale Bedingungen für das Auf  treten dieser Beugungserscheinungen. Es hat.

    nicht an Versuchen gefehlt, diese Beugungs  erscheinungen einzuschränken, beispielsweise  durch Auftrag von zusätzlichen, durchsich  tigen Schichten. Derartige Heizscheiben sind  aber schwierig     herstellbar    und darum zu teuer,  so dass sie nur in Sonderfällen Verwendung  finden können.  



  Die vorliegende Erfindung ermöglicht, wie  sich gezeigt hat, eine Verbesserung der Sicht  und betrifft eine Scheibe mit mindestens einem  wenigstens zum     Teit    eingebetteten, elektri  schen Heizelement, welche Scheibe sich da  durch auszeichnet, dass die das Heizelement  bildenden Heizleiter Wellenform besitzen und  jedes Element in einer parallel zur     Heizschei-          benoberfläehe    verlaufenden Ebene angeord  net ist. Dadurch ist eine Art der Anordnung  möglich, bei der sich sowohl der Abstand der  Leiter als auch, von der Senkrechten aus ge  sehen, z. B. ihr Durchmesser ändert.    Dabei ist es vorteilhaft, einzelne Heizdraht  wellen gegeneinander versetzt anzuordnen.

    Ferner kann die Richtungsänderung der Welle  der Heizdrähte fortschreitend gleich sein, das  heisst die Welle aus Kreisbogen mit. gleichem  Radius zusammengesetzt sein.  



  Es hat sich weiterhin gezeigt, dass es von  besonderem Vorteil ist, wenn die Maximal  amplitude der wellenartig verlegten Heiz  drähte kleiner ist als der halbe mittlere Ab  stand der Wellen untereinander, und wenn die  Wellenlänge mindestens das Vierfache der  Maximalamplitude beträgt.  



  Bei Verwendung z. B. mattierter Drähte  zur Vermeidung der Reflexionserscheinungen  gelingt es, wie Versuche zeigten, die Sicht  behinderung durch Beugungserscheinungen an  der Drahteinlage auf einen     vernachlässigbar     kleinen Wert herabzusetzen, so dass es hier  durch ermöglicht wird, selbst dünnste Drähte  in weit geringerem Abstand voneinander als es  bisher möglich war, zu verwenden. Über  raschend ist hierbei, dass es selbst dem     akkomo-          dierten    Auge kaum noch gelingt, die Drähte  wahrzunehmen, während bei der Anordnung  der Drähte in rein paralleler, gestreckter Lage  bei gleichem Drahtdurchmesser die Sichtbar  keit derselben auffälliger ist.  



  Die Erfindung betrifft gleichzeitig ein  Verfahren zur Herstellung der erfindungs  gemässen Scheibe, welches Verfahren sich da  durch auszeichnet, dass zwecks wellenartiger  Verlegung von Drähten als Heizleiter in ihrem  Träger die Heizdrähte durch eine Ablege-           vorrichtung    auf den Träger aufgebracht wer  den, wobei die     Ablegevorrichtiung    und der  Träger relativ zueinander periodische Quer  bewegungen zur Zuführungsrichtung der  Drähte ausführen. Zwecks Erzielung einer  versetzten Anordnung der Wellen können die  einzelnen Ableger in der     Ablegevorrichtung     versetzt zueinander angeordnet werden.  



  An Stelle der durch eine     Ablegevorrich-          tung    geformten Drahtwellen können die     Heiz-          leiter    wellenförmig auch nach bekannten Ver  fahren, wie beispielsweise galvanisch, chemisch,       phototechnisch,    im Spritz- oder Druckverfah  ren auf den Träger niedergeschlagen werden.  In diesem Falle hat man es in der Hand, die  Breite der Heizleiter über die ganze Länge der  Elemente um einen Mittelwert schwankend un  gleichmässig zu formen.  



  Die Heizscheiben können starr, biegsam  oder elastisch sein. Durch die wellenförmige  Anordnung der Heizdrähte kann ausserdem  eine gleichmässigere Verteilung der erzeugten  Wärme über die ganze Oberfläche der     Heiz-          Scheibe    erreicht werden. Man hat es in der  Hand, auch bei dem     Auflegen.    der Heizdrähte  durch eine     Ablegevorrichtung    Drähte verschie  denen Durchmessers oder verschiedenen Ma  terials nebeneinander aufzulegen, so dass be  liebige Widerstände und damit     Heizwirkungen     erreicht werden können.  



  In der     Zeichnung    sind Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt,  und zwar zeigt       Fig.    l einen Querschnitt durch eine     Heiz-          scheibe,          Fig.    2 einen Querschnitt durch eine wei  tere Ausführungsform,       Fig.    3 einen Querschnitt durch eine     Heiz-          scheibe    mit zwei Heizelementen,       Fig.    4 einen Querschnitt durch eine     Heiz-          scheibe    mit darauf beiderseitig aufgebrachten,  wärmeabgebenden Schichten,

         Fig.    5 eine- Draufsicht auf eine Heizscheibe  mit der wellenförmigen Anordnung der Heiz  drähte,       Fig.    6 eine zweite Ausführungsform der  wellenartigen Gestaltung,         Fig.    7 die     "Vorrichtung    zum Aufbringen  der Heizdrähte auf den Träger,       Fig.    8 eine Ansicht von unten auf     Fig.    7 ;  und       Fig.    9 die schematische     Darstellung    eines  Arbeitsverfahrens.  



  In den     Fig.    1 bis 4 ist mit 1 eine     Heiz-          scheibe    bezeichnet. In das Material dieser  Heizscheibe sind die ein Heizelement bilden  den Heizdrähte 2 wellenförmig und in einer  zur     Heizscheibenoberfläche    parallelen Ebene  eingebettet. Beim Beispiel nach     Fig.    1 sind  die Drähte bis zur Mitte der Heizscheibe ein-,  gedrückt, während sie beim Beispiel nach       Fig.    2 näher der obern Fläche liegen. Bei der  Ausführungsform nach     Fig.    3 sind zwei Ele  mente aus Heizdrähten je auf einer Scheibe  zum Teil eingebettet, wobei beide Scheiben,  unter Einhaltung eines geringen Zwischen  raumes aufeinander angeordnet sind.

   In       Fig.    4 ist schliesslich gezeigt, wie die Drähte  in einer biegsamen Folie eingebettet sein kön  nen, die dann zwischen zwei Scheiben ange  ordnet wird. Die einzelnen Heizdrähte sind an  gemeinsame Zuleitungen,     Stromzuführungs-          inmd    Ableitungen 3 und 4 (Fug. 5) angeschlos  sen.  



  Wie die     Fig.    5 und 6 erkennen lassen, sind  die verschiedensten Wellenformen ausführbar.  Es ist dabei vorteilhaft, wenn beispielsweise  bei der Gestaltung der Wellen gemäss     Fig.    6  die Richtungsänderung der Wellen der Heiz  drähte fortschreitend gleichmässig ist.     Fig.    6  lässt auch erkennen, dass die einzelnen Heiz  drahtwellen gegeneinander versetzt angeord  net sein können.  



  Die Maximalamplitude     a    der wellenartig  verlegten Heizdrähte wird kleiner gehalten  als der halbe Mittelabstand     b    der Wellen  untereinander. Bei der Ausführung gemäss       Fig.    6 beträgt ausserdem die Wellenlänge min  destens das Vierfache der Amplitude     a.     



  Das Verfahren zur Herstellung der     Heiz-          scheibe    gestaltet sich beispielsweise folgender  massen  In einer gemeinsamen     Ablegevorrichtung     5, die elektrisch heizbar ist, sind die einzelnen  Ableger 6 untergebracht, denen die Drähte 2      zugeführt werden. Diese einzelnen Ableger 6  sind nach unten zu als Gleitschuhe     ausgebildet,     durch die hindurch der Draht 2 gedrückt wird.  Da diese Gleitschuhe bei der Erwärmung der       Ablegevorrichtung    5 mit erwärmt werden,  übertragen sie diese Wärme auf den Träger  1 der Heizleiter 2 und verursachen in diesem  Träger Rillen, in die die Drähte 2 gleichzeitig  eingedrückt werden.

   Das Material 1 wird auf  eine Unterlage 7 nur zum Zwecke der Ab  stützung aufgebracht. Dabei bewegt sich die  Unterlage 7 mit dem Träger 1 in der Pfeilrich  tung A. Zur gleichen Zeit wird zwecks wellen  förmiger Gestaltung der Leiter 2 die Ablege  vorrichtung 5 in der Pfeilrichtung B quer  zur Zuführungsrichtung der Drähte 2 peri  odisch in der Grösse der Strecke     2a    hin- und  herbewegt. Auf diese Weise werden, wie       Fig.    9 erkennen lässt, die Drähte 2 wellenför  mig auf das Material 1 aufgebracht. Nach dem  Erkalten werden die Heizdrähte 2 auf dem  Material 1 festgehalten. Die Eindrucktiefe  kann beliebig gewählt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Scheibe mit mindestens einem wenig stens zum Teil eingebetteten, elektrischen Heiz- element, dadurch gekennzeichnet, dass die das Heizelement bildenden Heizleiter-Wellenform besitzen und jedes Element in einer parallel zur Heizscheibenoberfläche verlaufenden Ebene angeordnet ist. - .
    II. Verfahren zur Herstellung der Scheibe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass zwecks wellenartiger Verlegung von Drähten als Heizleiter in ihrem Träger (1) die Heizdrähte (2) durch eine Ablegevorrich- tung (5) auf den Träger aufgebracht werden, wobei die Ablegevorrichtung (5) und der Träger (1) relativ zueinader periodische Quer bewegungen zur Zuführungsrichtung der Drähte ausführen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrische Heizscheibe nach Patentan spruch I, mit Drähten als Heizleiter, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Heizdraht wellen gegeneinander versetzt angeordnet sind. 2.
    Elektrische Heizscheibe nach Patentan spruch I und Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Welle der Heizdrähte aus Kreisbögen mit gleichem Radius zusam mengesetzt ist. 3. Elektrische Heizscheibe nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Maximalampli tude (a) der Wellen der Heizdrähte kleiner ist als der halbe Mittenabstand (b) benach barter Wellen. 4. Elektrische Heizscheibe nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Wellenlänge mindestens das Vierfache der Maximalampli tude (a) beträgt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Erzielung einer versetzten Anordnung der Wellen die Ableger (6) der Ablegevorrichtung (5) ent sprechend versetzt zueinander angeordnet sind.
CH299152D 1951-02-06 1951-02-06 Scheibe mit wenigstens einem elektrischen Heizelement und Verfahren zu deren Herstellung. CH299152A (de)

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