CH298618A - Stufenlos regelbares Reibradgetriebe. - Google Patents

Stufenlos regelbares Reibradgetriebe.

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CH298618A
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CH
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Maschinenfabrik Lokomotiv-Und
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Schweizerische Lokomotiv
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H15/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members
    • F16H15/02Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members without members having orbital motion
    • F16H15/04Gearings providing a continuous range of gear ratios
    • F16H15/06Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B
    • F16H15/08Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B in which the member B is a disc with a flat or approximately flat friction surface
    • F16H15/14Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B in which the member B is a disc with a flat or approximately flat friction surface in which the axes of the members are parallel or approximately parallel

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Description


      Stufenlos        regelbares        Reibradgetriebe.       Die Erfindung betrifft ein     stufenlos     regelbares     Reibradgetriebe    mit zwei Arten  von Reibscheiben,-     nämlich    flache Kegel  scheiben und     Randwulstscheiben,    bei wel  chem Getriebe eine in einem Gehäuse gela  gerte     Zentralwelle    mit axial belastbaren,  drehfest und längsverschiebbar mit ihr ver  bundenen     Reibscheiben    der einen Art und  ferner wenigstens eine,     dieser    Zentralwelle  zwecks Übersetzungsänderung     näherbare,

      in  einem Zustellrahmen     gelagerte    Zustellwelle  mit auf ihr ebenfalls drehfest und längsver  schiebbar angeordneten und     zwischen    jene  Reibscheiben hineinragenden Reibscheiben  der andern Art vorhanden sind.  



  Es gibt zwei prinzipiell voneinander ver  schiedene Grundbauarten solcher Getriebe.  Bei der einen Grundbauart     sind    die Rand  wulstseheiben auf der Zentralwelle, die Ke  gelscheiben auf den     Zustellwellen    angeordnet,  so dass diese letzteren bei grösster Getriebe  übersetzung am     nahesten    an die Zentralwelle  herangerückt     sind.    Bei der andern Grund  bauart sind umgekehrt die Kegelscheiben auf  der Zentralwelle, die     Randwulstscheiben    auf  den     Zustellwellen    angeordnet. Bei grösster  C     etriebeübersetzung    sind hier die Zustell  wellen am weitesten von der Zentralwelle  entfernt.

   Bei Schaltvorgängen beider Bau  arten drücken sich die Reibkörper der Zu  stellwellen und der Zentralwelle     gegenseitig     axial auseinander oder zusammen, je nach  dem die Wellen einander     genähert    oder ent  fernt werden.    Eine     Schwierigkeit    tritt besonders mit  Getrieben der ersteren Grundbauart in den  Fällen auf, wo die Zustellwellen nicht bei  laufendem, sondern bei stillstehendem Ge  triebe     herangeschaltet    werden sollen.

   Die- auf  diesen Wellen     befindlichen    Reibscheiben, de  ren Naben behufs     tunlicher        Beschränkung     der     Gesamtgetriebelänge    kurz sein müssen,  neigen dann beim Schalten zum Verklemmen  auf ihren Wellen. Die Ursache liegt darin,  dass     die        Angriffspunkte    für die Längsver  schiebung der Reibscheiben     ausserhalb    der  Scheibenmitten, bei grösster     Wellenentfer-          nung    sogar nahe der     Scheibenränder    liegen.

      Um dieser Schwierigkeit begegnen zu kön  nen, sind gemäss der Erfindung mit den     Reib-          Scheiben.    der Zustellwelle zusammenwirkende  zusätzliche     Veratellkörper    am Zustellrahmen  axial verschiebbar gelagert, derart,     dass    die  Stellen;

   an denen diese Scheiben von den       Verstellkörpern    angegriffen werden,     um     mehr als 90  zu den Stellen versetzt liegen,  an welchen die eben genannten Scheiben von  den Scheiben der Zentralwelle berührt wer  den, und ferner sind am     feststehenden        Ge-          triebeteil    vorhandene Steuerbahnen den zu  sätzlichen     Verstellkörpern    so     zugeordnet,

       dass durch diese Körper bei     Annäherung    der  Zustellwelle an die Zentralwelle eine wenig  stens     annähernd    gleich grosse axiale Verschie  bung der einzelnen Reibscheiben der Zustell  welle bewirkt wird wie durch die Reibschei  ben der Zentralwelle.      In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele des     Erfindungsgegenstandes    in Form  von     Reibradgetrieben    der erstgenannten  Grundbauart und eines Getriebes der zwei  ten     Grundbauart    dargestellt.

   Es zeigen:       Fig.    1 ein erstes Ausführungsbeispiel im  Längsschnitt nach der Schnittlinie     I-I    der       Fig.    2,       Fig.    2 den zugehörigen     Querschnitt    nach  der Schnittlinie     II-II    -der     Fig.    1,       Fig.    3 einen Teil eines Längsschnittes     wie          Fig.    1, aber bei einer andern Schaltstellung,       Fig.    4 ein zweites Ausführungsbeispiel im  Längsschnitt nach der Schnittlinie     IV-IV     der     Fig.    5,

         Fig.    5 den zugehörigen Querschnitt nach  der Schnittlinie V -V der     Fig.    4,       Fig.    6 einen Teil eines Längsschnittes wie       Fig.    4, aber bei einer andern     Sehaltstellung,          Fig.    7 eine Ansicht     eines        Einzelteils,    in  Richtung des in     Fig.    6 eingetragenen     Pfeils     gesehen,       Fig.    8 einen andern Einzelteil im Längs  schnitt,       Fig.    9 eine Variante zum zweiten Ausfüh  rungsbeispiel, im Längsschnitt wie     Fig.    4,

         Fig.    10 ein zugehöriger     Quersehnitt,          Fig..11    eine Einzelheit einer weiteren Va  riante,       Fig.    12 ein drittes Ausführungsbeispiel  im     Längsschnitt    nach der     Schnittlinie          XII-XII    der     Fig.    13,       Fig.    13 den zugehörigen     Querschnitt    nach  der Schnittlinie     XIII-XIII    der     Fig.    12,

         Fig.    14 einen Schnitt durch die zusätz  liche     Scheibenverstellvorrichtung    nach     dei      Schnittlinie     XIV-XIV    der     Fig.    12,       Fig.    15     einen    Teil eines Längsschnitte  wie     Fig.    12, aber bei einer andern Schaltstel  lung,       Fig.    16 einen Schnitt wie     Fig.    14, aber  bei einer andern Schaltstellung,

         Fig.    17 den beispielsweisen Aufbau eines       Reibradgetriebes    der oben     erwähnten    zweiten       Grundbauart    im     Längsschnitt.     



  Bei allen Ausführungsbeispielen wird das  Drehmoment von der Antriebswelle vermit  tels Zahnrädern auf mehrere     senkrecht    zu    ihrer Achse verschiebbare     Vorgelegewellen     und von diesen aus vermittels     Reibradstufe     nach einer     Abtriebswelle    übertragen, die in  der     Achsenfortsetzung    der Antriebswelle  liegt.  



  Beim ersten     Ausführungsbeispiel    nach       Fig.    1 bis 3 ist die im     linksseitigen    Gehäuse  deckel-     1a        gelagerte    Antriebswelle mit 2, die  im     rechtsseitigen    Deckel     1b    gelagerte Ab  triebs- oder Zentralwelle mit 3 bezeichnet. Die  drei der Zentralwelle     näherbaren        Zustell-          oder    Schwenkwellen 4 sind je in einer Gabel  5 gelagert.

   Die Wellen     5a.    dieser Gabeln sind  in den beiden     Gehäusedeckeln    la und     1b     drehbar gelagert und vermittels Schwenk  hebeln 6 und Stangen 7 miteinander gekup  pelt. Das Zahnrad 8 der Antriebswelle 2 steht  mit den drei auf den     Schwenkgabelwellen        5a     lose     gelagerten    Zwischenrädern 9 im Ein  griff und diese letzteren mit den drei auf  den Schwenkwellen 4     aufgekeilten    Zahn  rädern 10.  



  Die     Reibrad-Übersetzungsstufe    wird von  drei Sätzen von je fünf flachen Kegelschei  ben 11 und einem zentralen Satz von sechs       Randwulstscheiben    12 gebildet. Die ersteren  sind auf den drei genuteten     Vorgelege-          Schwenkwellen    4, die letzteren auf der  ebenfalls genuteten Zentralwelle 3 drehfest  und     längsverschieblich    angeordnet.

   Vermittels  einer Zentralfeder 13, die sich gegen die an  dieser Welle befestigte Büchse 15 stützt, wer  den die     Randw111stscheiben    12 in     axialer     Richtung in den Punkten B     (Fig.    2) gegen  die Kegelscheiben 11 gepresst, wobei die  Schulter 14 der Zentralwelle 3 den Gegen  druck der Feder 13 aufnimmt.  



  Die in der Zeichnung dargestellte Stellung  der Schwenkwellen 4 in bezug auf die Zen  tralwelle 3 entspricht der     Endschaltstellung     E     (Fig.    2) des Schalthebels 20 bzw. des       Reibradgetriebes.    Bei dieser Stellung     erreicht,     die getriebene Welle 3 bei einer bestimmten  Eingangsdrehzahl die höchste Drehzahl. Die  eingestellte Übersetzung ist dann am klein  sten. Um eine Änderung der     Übersetzung    her  beizuführen, wird der Schalthebel 20 in eine 1  zwischen der Endlage E und der Nullage 0      liegende     Zwischenstellung    gebracht.

   Durch  die dadurch bewirkte Annäherung der drei       Schwenkwellen    4 an die Zentralwelle 3 neh  men die Kegelscheiben 11 gegenüber den       Randwulstscheiben    12 z. B. die in     Fig.    3 dar  gestellte Stellung ein. Der Reibkontakt findet  nun auf einem kleineren Halbmesser r der  Kegelscheiben 11 statt. Gleichzeitig ist eine  grössere gegenseitige     axiale    Distanzierung       einerseits    der Reibkörper 11, anderseits der  Reibkörper 12 eingetreten, indem die im  Halbmesser r gemessene Dicke e der Reib  scheiben 11 grösser als an ihrem Rande ist.

    Die     zuäusserst    links liegende Scheibe 12 ist  dabei in axialer Richtung stehengeblieben,  während die übrigen     Reibkörper    mehr und  mehr nach     rechts    gedrückt worden sind.  



  Um diese beim Schalten vor sich ,gehende       Axialdistanzänderung    der Kegelscheiben 11  zu erleichtern, namentlich beim Schalten im  Stillstand, ist eine     besondere,    aus zwei Haupt  organen bestehende Spreizvorrichtung in das  Getriebe eingebaut, vermittels welcher die  Kegelscheiben 11 beim Schalten je an einem  zweiten Punkt C gefasst werden, der dem Be  rührungspunkt B ungefähr diametral gegen  überliegt.  



  Das eine     dieser    Hauptorgane weist für  jede der drei     Schwenkwellen    4 einen Satz ko  nischer Scheibchen 21 auf, welche auf einer  in den beiden Armen 5b der     Schwenkgabel    5  radial     verschieblichen,    unter dem     Druck    der       Federchen    22 stehenden Stange 23 axial ver  schiebbar angeordnet sind. Die Dicken der  Scheibchen 21 sind so bemessen, dass zwi  schen     diesen    und den Rändern der Kegel  scheiben 11 etwas Spiel vorhanden     ist,    so  lange die Kegelscheiben genau senkrecht auf  ihrer Welle stehen, so dass diese Teile ein  ander normalerweise nicht berühren.  



  Das andere Hauptorgan der '     Spreizvor-          richtung    besteht aus drei am Gehäusemantel       Ic    befestigten Körpern     24a    mit Steuerbahn  24, welch letztere als Abschnitt einer Zy  linderfläche vom     Radius    R ausgebildet ist.

    Deren Achse A ist     parallel    zur -Achse der  Zentralwelle 3, liegt jedoch in grösserem Ab-    stand von dieser     als    die Achse der .Schwenk  gabelwelle     5ca.    Beim Schalten von E nach 0  nähern sich deshalb die auf der Steuerbahn ;  24 abrollenden     Spreizscheibchen    21 der Achse  der Schwenkwelle 4 um den Betrag s, wobei  sie sich und die Kegelscheiben 11 an den  Punkten     C    gegenseitig- axial auseinander  schieben und die entsprechende     @Axialver-    ;  Schiebung der einzelnen Scheiben 11 annä  hernd gleich gross ist wie diejenige, die  durch die Scheiben 12 bewirkt wird. Die  Scheiben 11 werden also jetzt an zwei Punk  ten gefasst.

   Da aber bei diesem Vorgang zu  nächst das erwähnte  Normalspiel  durch  schritten werden muss,     anderseits    die Ver  schiebung der Kegelscheiben 11 durch die       Randwulstscheiben    12 gleich zu Beginn des       Sehaltens    eingesetzt hat, tritt nun eine  leichte, von Scheibe zu Scheibe, in Richtung       Antriebsseite-Abtriebsseite    betrachtet,     zuneh-          tuende        Schiefstellung    der Kegelscheiben auf  ihrer Welle 4 ein.

   Solch geringfügige Schief  stellungen sind indessen zulässig, weil zwi  schen den Naben dieser schmalen Scheiben  und ihrer Welle, 4 auf     alle    Fälle ein solch  reichlich bemessenes radiales Spiel vorhanden  sein muss, dass sie in     Längsrichtung    ungehin  dert gleiten können. Ist dann die Schaltbewe  gung beendet, so richten sich die Kegelschei  ben 11 beim Rotieren von selbst wieder auf,  wobei sie sich von der Berührung mit den       Spreizkörpern    21 lösen.    Um diesen Feinheiten der Spielbemessung  Rechnung tragen zu können, ist     zwischen    den  Flanschen 25 der     Steuerbahnkörper        24x    und  dem Gehäuse 1o je ein Einstellblech 26 vor  gesehen.

   Dieses erlaubt ferner, die an den  Reibkörpern im Betrieb eintretende,     wenn     auch sehr geringe Abnützung zu     berüeksich-          tigen.       Bei dem in den     Fig.    4 bis 8 dargestellten  zweiten Ausführungsbeispiel besitzt jeder zu  sätzliche     Scheibenverstellkörper    seine eigene,  direkt in axialer Richtung wirkende Steuer  bahn. Zu diesem Zweck sind in die drei; am  Gehäusemantel 1c befestigten Körper 30a       schraubenlinienförmig    verlaufende Steuerril-           len    31 geschnitten, deren Schraubenachse mit  der Achse der     Schwenkgahelwelle        5a    zusam  menfällt.

   Mit R     (Fig.    5) ist der Halbmesser  der zugehörigen     Innenzylinderfläche    30 be  zeichnet. Ferner sind. die auf den Schwenk  gabelstangen 23     liegenden        hülsenförmigen          Scheibenverstellkörper    32 mit je einem       Steuerwulst    33     (Fig.    8) versehen, der mit  seinem  äussern  Teil in die zugehörige  Steuerrille 31 ragt     Zund    mit seinem     - innern      Teil     zwischen    zwei     Reibscheibenränder    greift.

    Aus     Fig.    7 ist ersichtlich, dass die durch den  Winkel     a    gekennzeichnete Schraubenlinien  steigung von Rille zu Rille, in der Richtung  verfolgt, in welcher die Scheiben bei     Annähe-          rung    der     Zustellwellen    an die Zentralwelle       verschöben    werden, zunimmt, in Überein  stimmung mit der bei dieser Annäherung  auftretenden,     durch    den     Reibscheibenkegel-          winkel        bedingten    sukzessiven     Zunahme    der       Längsverschiebimgswege    der aufeinanderfol  genden Kegelscheiben 11.

   Wird nun der  Schalthebel 20     (Fig.    5) in eine     Zwischenstel-          lung    geschaltet, so bewegt sich die Stange 23  von ihrer in     Fig.    7 mit E markierten     End-          lage    in eine Zwischenlage Z, wobei jeder  Körper 32 von seiner Steuerrille 31 um einen  entsprechenden Betrag direkt nach rechts  verschoben wird und     diese    Bewegung an die  ihm zugeordnete Reibscheibe weitergibt.  



  Aus der in den     Fig.    9 und 10 dargestell  ten ersten Variante zum     zuletztbeschriebenen     Ausführungsbeispiel ist ersichtlich, dass die       Scheibenverstellkörper    35 mit längerer Füh  rungshülse     ausgeführt    werden können, wenn  sie abwechselnd     auf    zwei in der Schwenk  gabel 5 nebeneinander gelagerte Stangen 23  verteilt sind.

   Die zusätzlichen     Verstellkörper     35 können aber bei dieser Ausführungsart  nicht so     viel    versetzt von     deii        Scheibenberüh-          rungsstellen    angeordnet werden wie bei den  übrigen     Ausführungsbeispielen;    in jedem  Falle sollen aber auch bei diesem Beispiel die  Stellen, an denen die Scheiben 11 von den  Körpern 35 angegriffen werden, um mehr als       90         zu    den Stellen versetzt liegen, an denen  diese Scheiben von den Scheiben 12 berührt  werden.

      Bei der in     Fig.    11 gezeigten zweiten Va  riante sind sodann die zusätzlichen Scheiben  verstellkörper 37 mit doppelten, die. Kegel  scheibenränder von beiden Seiten fassenden       Steuerwulsten    33 versehen. Die Steuerrillen  38 sind     dementsprechend    breiter ausgeführt.  Diese Massnahmen ermöglichen, die zwang  mässige, zusätzliche     Axialverschiebung    der  Kegelscheiben 11     vermittels    der Körper 37  sowohl beim Aufwärts-     als    auch beim Ab  wärtsschalten zu verwirklichen.  



  Analog dem ersten Ausführungsbeispiel  sind die     Steuerwulste    33 der Körper 32, 35  und 37 etwas schmäler bemessen, als dies  theoretisch notwendig wäre, so dass nach been  deter Schaltung im Betriebszustand ein ge  ringes Spiel     zwischen    diesen Körpern und  den Scheiben 11 vorhanden und hierdurch  eine     unerwünschte    Berührung dieser Teile  vermieden ist.  



  Im dritten Ausführungsbeispiel, das aus  den     Fig.    7.2 bis 16 ersichtlich ist, sind die  Steuerbahnen 40 seitlich angeordnet, die  Steuerkörper     40a    deshalb an den Gehäuse  deckeln     1a    und     1b    anstatt. am Gehäusemantel       1c        befestigt.    Die zusätzlichen     Scheibenver-          stellkörper    jedes der drei     Reibscheibensätze          bestehen    aus einzelnen,     nebeneinanderliegen-          d.en    Flachstäben 42 bzw.

   421     bis    425, welche  mit je einer einen     Kegelscheibenrand    um  greifenden Doppelwarze 43 versehen und in  den beiden     Schwenkgabelarmen    5b längs- ,  beweglich gelagert sind. Die Stäbe 42 jedes  Paketes liegen mit ihren beiden Enden an  Steuerhebeln 44 an, die ihrerseits an Aus  legern 45 der     Schwenkgabelarme        5b        ange-          lenkt    bzw.     geführt    sind.  



  In der Endstellung E des Schalthebels 20  nimmt .der zusätzliche     Verstellmechanismus     die in den     Fig.    12 und 14 dargestellte Lage  ein, wobei .die beiden Steuerhebel 44 senk  recht zu den Stäben 42. stehen. Wird nun der  Schalthebel 20 in eine     Zwischenlage    Z       (Fig.    13) abgedreht, so nimmt der     Verstell-          mechanismus    die in den     Fig.    -15 und 16 ge  zeigte Lage ein. Die Steuernocken 46     haben     dann, indem sie den beiden auf- bzw. abstei  genden 'Steuerbahnen 40 gefolgt sind, die      Steuerhebel 44 abgedreht     und.    dementspre  chend .die Stäbe 42 nach rechts verschoben.

    Der in     Fig.    16 zuoberst liegende Stab 421,  dessen Warze 43 die antriebsseitig erste Ke  gelscheibe<B>111</B> umgreift     lind    der den klein  sten Abstand von den Gelenkachsen der He  bel 44 hat, hat sich dabei nur wenig, der mit  der Reibscheibe 115 korrespondierende Stab  425, der den grössten Abstand von diesen  Achsen hat, am     meisten    verschoben, so dass  wieder Übereinstimmung mit den durch die       Randwulstscheiben    12 hervorgerufenen Axial  verschiebungen der Scheiben besteht.  



  In der in     Fig.    17 beispielsweise darge  stellten, in der     Einleitung    erwähnten     zweiten          Grundbauart    liegen die flachen     Kegelscheiben     1.1 nicht mehr auf den Zustellwellen, sondern  auf der Zentralwelle 3, und umgekehrt die       Randwulstscheiben    12 auf den Zustellwellen  4. Die gezeichnete     Wellenstellung        entspricht     der grössten Getriebeübersetzung, während  die     kleinste    Übersetzung bei gegen die Welle  3     hereingeschwenkten    Zustellwellen 4 ein  geschaltet ist.

   Das Anfahren erfolgt hier also  nicht bei     hereingeschwenkten,    sondern bei       herausgeschwenkten    Zustellwellen. Die ver  schiedenen     Ausführungsbeispiele    der zusätz  lichen     VerstellvorrichtLmg    für die Scheiben  12     lassen    sich, wie eingangs erwähnt, sinn  gemäss     auch    auf diese Zuordnung der Reib  körper 11, 12 anwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stufenlos regelbares Reibradgetriebe mit flachen Kegelscheiben und Randwulstschei- ben, bei welchem Getriebe eine in einem Ge häuse gelagerte Zentralwelle mit axial belast baren, drehfest und längsverschiebbar mit ihr verbundenen Reibscheiben der einen Art und ferner wenigstens eine, dieser Zentral welle zwecks Übersetzungsänderung näher bare, in einem Zustellrahmen gelagerte Zu stellwelle mit auf ihr ebenfalls drehfest und längsverschiebbar angeordneten und zwischen jene Reibscheiben hineinragenden Reibschei ben der andern Art vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Reibscheiben der Zustellwelle (4)
    zusammenwirkende zusätz- liehe Verstellkörper (21 bzw. 32 bzw.<B>35</B> bzw. 37 bzw. 42) am Zustellrahmen (5) axial verschiebbar gelagert sind, derart, dass die Stellen, an denen diese .Scheiben von den Verstellkörpern angegriffen werden, um mehr als 90 zu den Stellen versetzt liegen, an welchen die eben genannten Scheiben von den Scheiben der Zentralwelle berührt wer den, und dass ferner am feststehenden Ge triebeteil (1) vorhandene Steuerbahnen (24 bzw. 31 bzw. 38 bzw. 40) den zusätzlichen Verstellkörpern (21 bzw. 32 bzw. 35 bzw. 3 7 bzw.
    42) so zugeordnet sind, dass durch diese Körper bei Annäherung der Zustellwelle (4) an die Zentralwelle (3) eine wenigstens an nähernd gleich grosse Axialverschiebung der einzelnen Reibscheiben der Zustellwelle (4) bewirkt wird die durch die Reibscheiben der Zentralwelle (3).
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Reibradgetriebe nach Patentanspruch, bei welchem die Rahmen der Zustellwellen als im Getriebegehäuse gelagerte Schwenkgabeln ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Verstellkörper konische Spreizscheibchen (21)* bilden, dass die diese Scheibchen tragenden Stangen (23) in den Schwenkgabeln (5) radial verschiebbar gela gert sind und dass ferner die,
    je den Scheib- ehen für eine Zustellwelle gemeinsamen Steuerbahnen, gegen welche sich die Seheib- chen legen, aus je einem Zylinderflächen abschnitt (24) bestehen, .dessen Achse (A) parallel zur Zentralachse (3), aber in grösse rem Abstand von dieser als die Schwenk gabelachse (5a) liegt, so dass die Spreiz scheibchen (21) und die Reibscheiben der Zu stellwellen (4) sieh beim Ineinanderschieben gegenseitig längsverschieben (Fis. 1 bis 3).
    2. Reibradgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder zusätzliche Verstellkörper seine eigene Steuerbahn be sitzt. 3. Reibradgetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Steuerbahnen aus schrauben- linienförmig verlaufenden, nebeneinanderlie- genden Steuerrillen (31) bestehen, in deren jede wenigstens ein .zusätzlicher Verstell körper eingreift, wobei diese Steuerrillen satz weise auf ein und demselben,
    zur Achse einer Schwenkgabelwelle (5a) des betreffenden Zu stellrahmens konzentrischen Grundzylinder (30) liegen, so dass die Reibscheiben der Zu stellwellen (4) beim Verschwenken der Schwenkgabeln (5) durch die zugehörigen zusätzlichen Verstellkörper (32) individuell verschoben werden (Fig. 4 bis 8).
    4. Reibradgetriebe nach Patentanspruch Lind Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steigung (a) der Steuerrillen (31) jedes Satzes von Rille zur Rille, in der Richtung verfolgt, in welcher die Scheiben -bei Annäherung der Zustellwellen an die Zentralwelle verschoben werden, zu nimmt (Fig. 7).
    5. Reibradgetriebe nach Patentanspxaich und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass je Schwenkrahmen zwei, die zusätzlichen Verstellkörper (32) tragende Stangen (23) vorhanden sind und dass die zusätzlichen Verstel#lkörper (32) abwechs- lungsweise auf der einen und der andern Stange (23) liegen Lind verlängerte Führun gen besitzen (Fig. 9 und 10).
    6. Reibradgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Verstellkörper zii Paketen von nebenein- a.nderliegenden Stäben (42), die mittels an ihnen fest angeordneter Doppelwarzen (43) die Scheiben einer Zustellwelle fassen, zusam mengefasst sind Lind dass die diese Stäbe (42) steuernden Steuerbahnen (40) in den seit lich liegenden Gehäuseteilen (1a und 1b) untergebracht sind (Fig. 12 bis 16).
    7. Reibradgetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich- net; dass die Stäbe (42)- jedes Paketes mit von Stab zu Stab änderndem Abstand vom Gelenk eines am Zustellrahmen (5) angelenk- ten Steuerhebels (44) an diesem anliegen, welch letzterer von der Steuerbahn (40) ge steuert wird, so dassdie einzelnen Stäbe (42) jedes Paketes beim Schalten progressiv ver schoben werden (Fig. 12 bis 15).
    B. Reibradgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerbah nen (24 bzw. 30 bzw. 40) an vom Getriebe gehäuse (1) abtrennbaren Körpern (24a bzw. 30a bzw. 40a) vorhanden sind. 9. Reibradgetriebe nach Patentanspruch lind Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass zwischen den Steuerbahnkörpern (24a bzw. 30a bzw. 40a) und dem Getriebe gehäuse (1) Organe (26) vorhanden sind, durch welche etwa eintretende Abnützung der Reibflächen der Reibkörper (11, 12) kom pensiert werden kann.
    10. Reibradgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Steuerbahnen (38 bzw. 40) und zusätzlichen Verstellkörper (37 bzw. 42) die zusätzliche Verschiebung der Reibscheiben der Zustell welle in beiden Verschieberichtungen erfolgt. 11. Reibradgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das im Zustand des Dauerlaufs des Getriebes zwischen den" zusätzlichen Verstellliörpern (21 bzw. 37 bzw.
    43) und den Reibscheiben der Zustellwellen (4) vorhandene Axialspiel nur so gross bemes sen ist, dass die während einer Schaltopera tion eintretenden Schiefstellungen dieser Reibscheiben auf ihren Wellen in den durch das radiale Spiel zwischen diesen Wellen und den Naben dieser Scheiben bedingten Grenzen bleiben.
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