Kopiergerät zum gleichzeitigen Kopieren mehrerer Bilder eines Films. Es sind bereits Kopiergeräte zum gleich- zeit igen Kopieren mehrerer Bilder ein-es Films bekannt, welche im wesentlichen ein kasten- arti-es Grehäuse aufweisen, das einen pultarti- C ,gen Deckel hat. In diesem Deckel befindet sieh ein Bildfenste#r, das von einer im Gehäuse innern an-eordneten elektrischen Beliehtungs- lampe, beleuchtet wird.
Der Film wird dann mit dein darauf gelegten Kopiermaterial ab- sehnittweise auf das Bildfenster aufgelegt und mit einem sogenannten Kopierdeckei fest ang,epresst, worauf die Beliehtungslampe wäh rend der vorgesehenen Beliehtun#gszeit zum Aufleueht en, --ebraeht wird.
Je nach der Länge des Bildfensters kann hierbei eine gewisse Anzahl von aufeinanderfolgenden Bildern des Films gleichzeitig auf den entsprechend, lang hemessenen Kopiermaterialstreifen kopiert werden. Da jedoch die einzelnen. Bilder eines Films infolge versehiedenier Gesamthelligkeits- werte unterschiedliche Beliehtungszeiten er fordern, ist es schwierig oder unter Umstän den unmöglich, alle Bilder eines Absehnittes einwandfrei zu kopieren.
Vielmehr lassen sich Mer- und Unterbelichtungen einzelner Bilder nicht vermeiden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Unzulänglichkeit der bekannten Kopier geräte zu überbrücken und betrifft ein Ko piergerät züm gleichzeitigen Kopieren meh rerer Bilder eines Films mit einem ein Bild fenster aufweisenden Gehäuse, in, welchem eine dem Bildf enster zugeordilete Beliehtungs- lampe angeordnet ist, dadurch gekennzeieh- net,
dass zwischen der Belichtungslampe und dem Bildfenster eine der Anzahl der gleich zeitig kopierbaren Bilder entsprechende An zahl von in ihrem Schwächungsgrad verstell baren Liehtsehwächungsmitteln mit den Bil dern entsprechender Breite angeordnet ist, welche unabhängig voneinander derart ver stellbar sind, dass mindestens angenähert für alle gleichzeitig zu kopierenden Bilder ein übereinstimmender Helligkeitswert erzielbar ist.
Unter dem -Begriff Film ist hierbei jede in einer Richtung laufend, adeinanderfol- gende Aneinanderreihung kopierfähiger Bil- ,der za verstehen, zum Beispiel auch einzelne Bilder, die durch ein Band bzw. einen Rah- nien oder dergleichen, zusammengehalten wer den und über das Bildfenster geführt werden können.
Hierdurch ist es möglich, durch ent sprechende individuelle Verstellung der Licht- schwä,ehungsmittel den gewünschten überein stimmenden Helligkeitswert für alle gleich zeitig zu kopierenden Bilder zu erreichen.
Die beigefügte Zeichnung zeigt zwei Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan des.
Fig. <B>1</B> zeigt eine perspektivisehe Geeamt- ansieht der einen Ausführungsform mit teil weise entferntem Pultdeekel -und Vorderwand des Gehäuses.
Fig. 2 zeigt die eben genannten in Fig. <B>1</B> weggesehnittenen Teile, Fig. <B>3</B> zeigt einen senkrechten schnitt.
gelassenem Fig. 4 zeigt Pultdeekel eine Ansieht -und weggelassener von vorn bei weg- Vor- derwand.
Fig. <B>5</B> zeigt schematisch in der Darstellung nach Fig. <B>3</B> eine weitere Ausführungsform. Bei der Ausführungsform nach den Fig. <B>1</B> bis 4 ist ein pultarfiges Gehäuse<B>1</B> vorgesehen, das mit einer Zeitschaltuhr2 versehen ist -Lind im Innern aufdem Boden eine Lampe<B>3</B> für farbiges Licht, zum Beispiel Rotlicht, aufweist (siehe Fig. <B>1).</B> Wie ausden, Fig.2 und <B>3</B> her vorgeht,
weist das Gehäuse zwischen der Vor derwand und der Decke einen Pultdeekel <B>11.</B> auf, der mit einem Bildfenster 12 versehen ist. Dem Bildfenster 12 ( gegenüber befindet sieh im Gehäuseinnern eine Beliehtungslampe 4, die als waagrecht liegende Röhrenlampe aus gebildet ist. Zu ihr parallel ist in den :Seiten wänden: des Gehäuses eine Welle<B>5</B> drehbar , lag rt, welche das ganze Gehäuse durchsetzt ge ge <B>Z,</B> und auf der einen Seite aus dem Gehäuse herausgeführt ist (siehe Fig. 4).
Auf dieser Welle<B>5</B> ist ein Kreiszylindermantel <B>8</B> zen trisch befestigt, welcher die Breite eines der Bilder des zu kopierenden Films aufweist -Lind die Belichtungslampe 4 umsehliesst. sowie der art gelegen, ist, dass er das eine Ende des Bildfensters in der genannten Breite eines Bildes abschirmt.
Der Mantel<B>8</B> ist als Licht- seh-,viiehungsmantel ausgebildet und besteht dementsprechend aus durchsichtigem Material mit in peripherer Richtung zonenweise ver ändertem Liehtsehwäeh-Lin#,-svermögen" wobei die aufeinanderfolgenden Zonen gradweise in der Liehtsehwäehung gegeneinander abgestuft sind, von der voll Licht durchlässigen ersten Zone bis zu der praktisch kein Licht du-reh- lassenden Endzone. Solche Liehtsehwäeh-Lings- -walzen,
sind an und fÜr siell unter der Be zeichnung Graukeilwalzen, bekannt.. Durch Drehen der Welle<B>5</B> lässt sieh wahlweise eine beliebige der genannten Lichtsehwächungs- zonen zwischen die Beliehtungslampe 4 und das Bildienster 12 schalten, so dass sieh für das an dieser Stelle zu kopierende Bild der Helligkeitswert in praktisch ausreichender<B>Ab-</B> stufung einstellen lässt.
Die Welle<B>5</B> ist, wie insbesondere aus Fig. 4 liervorgeht, von einer Hohlwelle<B>6</B> umsehlos- sen# die drehbar auf dieser Welle<B>5</B> gelagert ist.
Sie beginnt neben dem 3,1antel <B>8</B> und ist durch den restlichen Teil des Gehäuses und die anschliessende Seit'enwand durch das Ge häuse hindurehgeführt, so dass sie auf dersel ben; Seite wie die Welle<B>5</B> heraustritt und kurz vor dieser endet. "Sie trägt einen Lielit- sehwäehungsmantel <B>9,</B> der genau gleieh be messen und ausgebildet ist wie der Mantel<B>8</B> e3 und neben, diesem liegend sieh über den mitt leren Teil des Bildfensters 12 erstreckt in der Breite des zweiten zu kopierenden Filmbildes.
Diese mittlere Hohlwelle<B>6</B> ist von einer äussern Hohlwelle<B>7</B> umsehlossen, welche auf der Hohlwelle 6'#dre.libar gelagert ist. Sie be ginnt neben dem Liehtsehwäeb.iingsmantel <B>9</B> und, ist nach derselben Seite wie die Wellen<B>5</B> und <B>6</B> durch die Seitenwand hindurch nach aussen geführt, wo sie vor dem Ende der Welle,6 endet.
Die äussere Hohlwelle<B>7</B> ist mit einem Liehtsehwgehuno,#sinantel <B>10</B> versehen, der genau gleich bemessen und beschaffen ist wie die Mäntel<B>8</B> und<B>9.</B> Er sitzt neben dein Mantel<B>9</B> und' erstreckt sieh über die Endpartie des Bildfensters 12 entsprechend der Lage und- Breite des dritten gleichzeiti.o, züi kopierenden Filmbildes. Auf jedem aus dem Gehäuse herausragenden Endeder Wel len<B>5, 6</B> und <B>7</B> sitzt je ein Handrad<B>37,</B> wel- ehes durch<B>je</B> eine Sperrieder <B>39</B> gegen un beabsichtigtes Drehen gesichert ist.
Alle drei Sperrfed-ern <B>39</B> sitzen an einer gemeinsamen Leiste 13)8, die an der benachbarten Seiten wand des Gehäuses<B>1</B> befestigt ist-. Die Sperr federn<B>39</B> -reifen in Rasten der Sperräder<B>37</B> ein. Jede der Wellen<B>5, 6</B> und<B>7</B> kann daher durch Anfassen des betreffenden Sperrades <B>37</B> von Hand unter überwindurn, der Feder kraft der Sperriedern <B>39</B> in jede gewünsehte Drehlage gedreht werden.
Der Pultcleekel <B>11</B> weist ausser dein zum Kopieren dienenden Bild-fenster 12 noch ein unmittelbar darunter befindliehes, in seinem Helligkeitsgrad verstellbares Vergleiehsbild- feii-ster <B>13</B> auf, und zwar ist die Verstellein- richtung für den Helligkeitsgrad des Ver- gleiehsbildfensters <B>13</B> mit der Einstell- einrieht-un", der Zeitschaltuhr <B>22</B> gekup pelt,
so dass init der Betätigung einer dieser Einriehtungen, selbsttätig die andere entspreehend betätigt wird. Auf dem Pult- deekel <B>11</B> ist ferner ein Klemnibügel 14 in oberhalb des Bildfensters 12 anop-orclneten Lageraugen<B>15</B> und<B>16</B> klappbar gelagert. Dieser dient dazu, einen auf das Bildfenster 12 zum Kopieren aufgesetzten.
Film.<B>17</B> in der gewünsehteii Lage festzuhalten, indem nach Auflegen des Films<B>17</B> der Klemmbügei 14, wie in Fi-. 2 darg stellt, niedergeklappt wird <B>M C</B> e LI und dadurch den Film --e-#en den Pultdeekel <B>11</B> klei-amt. Es befinden sieh dann, wie in Fig. 2 angedeutet, drei Einzelbilder des Films über dem Bildfenster, welche Über den ganzen Bildfensteraussehnitt reichen.
Nunmehr wer den durch individuelles Drehen der Hand räder<B>37</B> die Graukeilwalzen <B>8, 9</B> und<B>10</B> in eine solche Drehlage gebracht, dass bei einge- sehalteter Beliehtungslampe 4 die Helligkeits- abstufung- bei den drei über dem BildTenster 12 befindliellen Bildern in der Durchsicht eine möglichst übereinstimmende ist.
Hierauf wird die Verstelleinriehtung für den Hellig keitsgrad des Vergleiehsbildfensters imSinne der Herbeiführung eines mit dem Helligkeits wert im BildTenster 1,2 übereinstimmenden Helligkeitswertes betätigt, wodurch infolge der genannten Kupplung mit der Z#eitschalt- uhr <B>22</B> selbsttätig die Belichtungszeit für die Lampe 4 eingestellt wird. Infolgedessen ist nun das Gerät bereit zum Herstellen einer einwandfreien Kopie mit ausgeglichener Be- lichtun- aller drei gleichzeitig zu kopieren den Bilder.
Es genügt also nunmehr, das Kopierinaterial über den das Bildfenster be deckenden Filinabsehnitt zu lassen und die Beliehtungslampe einzuschalten. Diese wird entsprechend der eingestellten Beliehtungs- zeit durch die Zeitsehaltuhr 2 wieder ausge schaltet, so dass der ganze weitere Vorgang automatisiert ist.
Der Klemmbügel 14 kann natürlieh auch durch irgendeine andere Plan- haltevorrielitung für den Filmersetzt werden, wie sie bei bekannten Apparaten z-Lun Beispiel Verwendung finden,. Zum Festhalten des Kleminbügels 14 kann auf dem Pultideckel <B>11</B> eine besondere Klemnivorriehtung vorgesehen sein.
Diese kann eventuella-Lteh so ausgebildet werden, dass, sie zur B ef estigung einer auf das Bildfenster aufgesetzten Kopierkassette Ver- wendune finden kann, zum Beispiel für den Fall, dass man als Kopiermaterial Diapositiv- material verwenden will.
Die Lagerung des Kleininbügels 14 auf dein Pultdeckel kann daher abnehmbar und derart eingerichtet sein, dass man nach Abnehmen, des Klemmbügels eine Kopierkassette, Über dem Bildfenster be <B>f</B>estigen kann. Eventuell kann auch das Bild fenster init. einem Rühmen versehen sein, der unmittelbar als Kopierkassette für Diapositive ausgebildet, ist.
Diese Kopierkassette kann eine Hohlfilmkassette sein, indem sie beider seits des Bildfensters Filmbüehsen mit Spul- vorrichtungen aufweist.', so dass, wahlweise nach Aufsetzen dieser Filmkassette unbelieh- tete Filme durch die Kassette nach Öffnen des die Kassette nach unten verschliessenden Sehiebers durch intermittierendes Abspulen des Films -um<B>je</B> einen der Bildfensterlänge entsprechenden Abschnitt belichtet werden können.
Die Verstelleinrichtung für den Hellig- keitsgradi des Vergleiehsbildfensters <B>13</B> kann gegebenenfalls analog unter Verwendung von Graukeilwalzen vorgesehen sein, wie dies für die. Graukeilwalzen <B>8, 9</B> und<B>10</B> bezüglich des Bildfensters 12 erläutert worden ist.
Es kann jedoch auch in einer andern zweekentspre- ehenden Weise eine für den vorliegenden Zweck ausreichende Einrichtung zum Verstel len des Helligkeitsgrades des Vergleichsbild- fensters vorgesehen sein, falls man nichi mit konstanten, auf eine bestimmte Belichtungs zeit eingestellten Grauwertdes Vergleichsbild- fensters arbeitet, wobei dann jede Verstell- einrichtung für das Vergleielisbildfenster ent fällt.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist der Pult- deckel <B>11</B> mit, zwei über dem Bildfenster 12 befindlichen Schlitzen<B>18</B> versehen, in welche <B>je</B> eine Nase<B>19</B> bzw. 20 eingreifen<B>(8.</B> Fig. <B>1).</B> Die Nase<B>19</B> ist an einem Ende eines doppel armigen, in seinem mittleren Teil im Gehäuse <B>1</B> gelagerten Hebels 21 angeordnet, dessen anderes Ende unter dem Einfluss eines Steuer- nockens <B>28</B> steht.
In analoger Weise ist die andere Nase 2-0 an einem doppelarmigen <B>C</B> Hebel 22 gelagert, der -unter dem Einfluss eines Steuernockens,<B>29</B> steht. Beide Steuer nocken<B>28</B> und <B>291</B> sitzen auf einer drehbar im Gestell gelagerten Steuerwelle<B>27,</B> die -unter Zwischenschaltun- eines Sehrittschalters in- termittierend in Drehung versetzt werden kann.
Der Schrittschalter besteht aus einem auf der Steuerwelle<B>27</B> festsitzenden Schalt rad<B>30</B> und einer mit diesem Sehaltrad zu- sammenarbeitend,en, Sehaltklinke <B>31.</B> Die Schaltklinke <B>31</B> ist an einem bügelförmigell Hebel<B>26</B> angeordnet, der auf der Steuer- aehse <B>27</B> schwenkbar gelagert ist und an sei nem freien En-de den sogenannten Kopier deckel<B>35</B> trägt-.
Der Kopierdeekelhalter <B>26</B> ist so angeordnet und bemessen, dass er in der in Fig. <B>3</B> gestricheltdargestellten nieder geklappten Lage mit dem Kopierdeekel <B>35</B> den ganzen Ausschnitt des Bildfensters 12 be deckt und also bei auf dem Bildfenster 12 aufgesetztem Film<B>17</B> und auf diesem befind lichem Kopierpapier, letzteres -unter Zwischen klemmen des Films, vollkommen plan und in der kopierrichtigen Lage gegenüber dem Bildfenster festhält.
Der Kopierdeckelhalter <B>26</B> steht -unter dem Einfluss einer Rückziehfeder 34, welche den Halter<B>26 -</B> in sich selbst Überlassenem Zu stand in die in Fig. <B>1</B> und in Fig. <B>3</B> in aus gezogenen Linien dargestellte Ruhelage zu rückbringt, bei der das Bildfenster 12 vom Kopierdeckel<B>35</B> freigehalten ist.
Bei dieser Aufklappbewegning des Halters<B>26</B> greift die Sehaltklinke <B>'31</B> in das Schaltrad.<B>30</B> ein, so dass die Steuerwelle<B>27</B> diese Drehbewegung mitmaeht, wodurch die Steuernocken<B>28</B> und <B>29</B> um einen entsprechenden Winkel gedreht werden und dadurch die Lage der doppel armigen Hebel 21 und 22 bestimmen.
Diese stehen nämlich unter dem Einfluss <B>je</B> einer Stellieder <B>32</B> und<B>33,</B> welche das mit dem Steuernoeken zusammenarbeitende Ilebelende nach oben züi drüeken bestrebt sind. Diese Hebel können zwei Stellungen einnehmen, nämlich eine Stellung, bei der die Nasen<B>19</B> und 20 durch die Schlitze<B>18</B> hindurch so weit über die Oberfläche des Pultdeekels hinauf- ragen, dass sie dem auf das Bildfenster ge legten Kopiermaterial als Randansehlao, die nen.
Der Abstand der Schlitze<B>18</B> vom Bild fenster ist so gewählt, dass beim Anlegen des Kopiermaterials an die durch die Schlitze<B>18</B> herausragenden Nasen<B>19</B> und 20 das Kopier material einen vorbestimmten. Raildabstand vom Fenster aufweist, der dem gewünschten Abstand der züi kopierenden Bilder vom Pa pierrand des Kopiermaterials entspricht.
Wird nun der Kopierdeckelhalter <B>26</B> niediergeklappt und, eine Kopie des auf dem Bildfenster lie genden, Filniabsehnittes vorgenommen und dann,der Kopierdeekelhalter <B>26</B> in seine Ruhe lage gemäss Fig. <B>1</B> zurüekgeführt, dann wer den durch diese Rüekführbewe,-,un,- die her- vorstehenden'Nasen, <B>19</B> und 20 durch die Fe dern 3'-)
und<B>33</B> vermöge der Steuerbewegung der Steuernoeken <B>28</B> und<B>29</B> in den Schlitzen <B>18</B> so weit 7urüekgesehoben, dass sie nicht mehr über den Pultdeekel heraufragen. Soll nun auf demselben Kopiermaterialstreifen eine zweite Aufnahme eines andern Film abschnittes kopiert werden, dann genügt es, um die Bilder dieser zweiten Kopie in einem vorgeschriebenen Abstand unter der ersten Bildserie zu halten, dass das Kopiermaterial um einen entsprechenden Abstand nach oben auf den Pultdeekel verschoben wird.
Um die sen Abstand genau festzulegen und einhalten züi können, sind in einer entsprechenden Ent fernung oberhalb der Schlitze<B>18</B> auf dem Pultdeekel <B>11</B> nach oben vorstehende, feste Anschläge<B>23</B> und 24 vorgesehen. Wird also nach Kopieren des ersten Bildes das Kopier material bis züi diesen festen Anschlägen<B>23</B> und 24 verschoben, dann hat das Kopier material die zür Aufnahme der zweiten Bild serie geforderte Lage relativ zum Bildfenster.
Es genügt also, das Kopiermaterial an die An- sehläge <B>23</B> und 24 heranzusehieben und dann den Kopierdeckelhalter <B>26</B> heriiiiterzudrüeken, so dass der Kopier#deckel 3#5 auf dem Kopier material aufsitzt, um das Kopiermaterial in der richtigen Lage festzuklemmen.
Alsdann erfolgt, wie vorstehend erwähnt, die Be- leuehtung. Beim naehherigen Wiederzurüek- führen des Kopierdeekelhalters <B>2,6</B> in die in Fig. <B>1</B> dargestellte Ruhelage tritt die Schalt klinke<B>31</B> wieder in Eingriff mit, dem Schalt rad<B>30</B> und dreht die Steuerwelle in die ursprüngliehe Lage, bei der die Steuernoeken 28 und <B>29</B> das betreffende Ende der Hebel 21 und 222 so weit niederdriieken,
dass diese Hebel, um ihre mittlere Sehwenkaehse sehwen- kend, ihre ursprüngliche Lage einnehmen, bei der die Nasen<B>19</B> Lind 20 über die Pultdeekel- oberfläelie hervortreten. Infolge dieser auto- matisehen Steuerung ist es ausgeschlossen, dass das Kopierniaterial in eine falsehe Lage (Yebraelit wird, so dass zum Beispiel zwei Bildserien aufeinander kopiert werden.
Sicherheitshalber ist jedoch der Kopier- deekel <B>35</B> mit einem Markierorgan in Form eines Stiftes<B>36</B> versehen-, der so angeordnet und gestaltet ist, dass er bei jedem Andrüeken des Kopierdeekels <B>35</B> gegen das Kopiermate rial letzteres mit einer den jeweils zu ko pierenden Bildstreifen kenntlich maehenden 31arke versieht.
Dadurch wird erreicht, dass ein kopierter oder teilweise kopierter Kopier- materialstreifen, falls er etwa aus Unaeht- sainkeit auf den Boden fällt, erkennen lässt, ob und inwieweit er bereits benutzt worden ist. Der fertig kopierte Kopiermaterialstrei- feii kann beim Zurüekführen des Kopier- deekelhalters <B>26</B> in die in Pig. <B>1</B> dargestellte Ruhelage sich selbst überlassen werden.
Er rutselit dann über den Pultdeekel herunter in eine an der Vorderwantl angeordnete u - fan.-rinne <B>'25,</B> von weleher er zur Weiter- beliandlung aufgenommen werden kann.
el Entgeg-en der Darstellung in der Zeieli- nun-- können für die Steuerung der bewegli- Z" in ehen Anschläge für das Kopieimaterial auch andere technische Mittel Verwendung finden i als die erörterten Steliernoeken und Schritt- sehalter. Beispielsweise kann der Kopier- deekellialter Steuerstifte aufweisen, die durch den P-Lilt(leeke,
1 hindurch beim Niederdrücken des Halters entsprechende Betätigungsorgane für das Verstellen der beweglichen Anschläge z steuern. Es können auch bei geeigneter Aus bildung der Steuereinriehtung Kopiermate- rialstreifen vorgesehen, sein, welehe statte zwei übereinanderliegende Bildreihen deren drei oder mehr aufnehmen können, da unter Um ständen das Vorsehen einer Vielzahl überein- and,erliegender Bildserien, für die kartothek- artige Aufbewahrung und,
schnelle Orientie rung günstiger ist als nur zwei Bildserien enthaltende Kopiermaterialstreifen. In die-, sein Falle sind entsprechend der Anzahl der übereinander zu kopierenden Bildserien mel-i- rere Anschläge vorzusehen und:
der Abstand zwischen den aufeinanderfolgenden Ansehlä- gen ist dabei so zu bemessen, dass bei weehsel- weiser Benützung dieser Anschläge der Reihe nach als Anlage für das Kopiermaterial letz teres zwangläufig die verschiedenen Lagen gegenüber dem BildÜnster einnimmt, die zum Kopieren der vorgesehenen Anzahl von Bildserien mit vorbestimmten gegenseitigen Abständen erforderlich sind.
Sinngemäss züi den vorstehend für die Vorsehung eines be- wegliehen und eines festen Anschlages erör terten Gesiehtspunkten ist bei einer grösse ren Anzahl von Ansehlügen ganz allgemein der am weitesten vom Bildfenster entfernt liegende Anschlag fest, jeder andere An schlag dagegen aus der Bahn des Kopier materials heraus bewegbar anzuordnen. Hier bei kann die Bewegungsriehtung auch eine andere sein als eine zum Versenken des An- Schlages am Pult dienende, ziun Beispiel eine seitliehe Verschiebung.
Bezüglich der Stene- rung einer Vielzahl von Anschlägen ist sinn gemäss so vorzugehen, dass jeder bewegliche Anschlag derart vom Kopierdeekelhalter ge steuert ist, dass bei Vornahme einer der An zahl der Gesamtanschläge entsprechenden s-Likzessiven Anzahl von Deckelhüben vor Be ginn eines jeden neuen 1-1-Libes der vorher benützte bewegliche Anschlag selbsttätig aus der Bahn des Kopiermaterials herausbewegt und, nach Benützen des festen, Anschlages,
mindestens der zuerst benützte sämtlieher be- wegliehen Anschläge wieder in die Bahn des Kopiermaterials hineinbewegt wird.
Das Bildfenster kann unter Umständen in seiner Bildbreite durch Masken, Schieber oder dergleichen veränderlich gestaltet sein. In diesem Falle sind dann zweckmässig an Stelle der in der Zeichnung dargestellten Graukeilwalzen andere Liehtsehwäehungsmit- tel zu verwenden, welche eine Anpassungs fähigkeit an verschiedene Bildfensterbreiten aufweisen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. <B>5</B> be zeichnet 4 wieder die Beliehtungslampe, die innerhalb einer oder mehrerer Graukeilwal- zen 40 angeordnet ist, und zwar gegenüber dem wieder mit 12 bezeichneten Bildfenster, auf welehein der zu kopierende Film auf- liegt. Jedoch ist an jeder Längsseite des Bild streifens 12<B>je</B> ein Bandstreifen 41 durch einen Schirm 42 bzw. 43 gegenüber der Be- liehtungslampe 4 abgedeckt und zwar ist der abgedeckte Randstreifen 41 so breit bemes sen,
als die Breite des die Bezifferung auf weisenden Randes des zu kopierenden Films beträgt. Dadurch wird vermieden, dass die Bezifferung des Filmrandes bzw. der Film ränder mit einer unerwünschten Überbelieh- tung kopiert wird, wie es der Fall ist, wenn der ganze Bildaussehnitt des Films in glei- eher Weise dem unmittelbaren Strahlengang der Belieht-ungslampe ausgesetzt ist,
da mit unter hierbei verhältnismässig grosse Belieh- tungszeiträume erforderlich sind.
Zur Ausle-Liehtung der Randstreifen 41 ist je eine zusätzliche LiehtqLielle 44 bzw. 47) in Form<B>je</B> einer elektrischen Lampe vorge sehen, die seitlich ausserhalb der Sehirme 42 und 43 liegen. Die Aussenseite der Schirme 42. und 43 sind als Spiegelfläehen ausgebil det und beleuchten durch das von der Licht quelle 44 bzw. 45 auftretende Licht die Randstreifen 41 mit der -ewänschten Licht intensität, die zum Kopieren der Randbeziffe rung des Films geeignet ist.
Zur Regelung der Liehtintensität der Lampen 44 und 45 ist in den Stroinkreis 46 dieser Lampen, ein Regulierwiderstand 47 ein- geseha it et, der durch den Zeiger 48 eines Zeitsehalters 49 veränderbar ist,<B>je</B> nachdem, in welcher Lage der Zeiger 48 eingestellt wird.
An Stelle einer solchen Regulierung der Stromstärke bzw. der Spannung der zusätz- liehen Lichtquelle können auch andere Vor- richtuingen zur Regelung der Intensität des den Randstreifen beleuchtenden Lichtes vor gesehen sein, die entweder selbsttätig vom Zeitsehalter steuerbar sind oder aber auch von Hand betätig-bar sein können.
Die Be- leuehtung der Randstreifen 41 braucht nicht durch eine zusätzliche Lichtquelle wie die jenige der Lampen 44 und 45 vorgenommen züi werden, sondern kann beispielsweise auch unter Verwendung des von der Beliehtungs- lampe 4 durch die Graukeilwalze 40 hin- durehgestrahlten Lichtes unter Zuhilfenahme einer Liehtumlenkungseinriehtuing erfolgen,
welche die Liehtstrahlen durch Rüflexion ent weder mittelbar auf die Randstreifen 41 oder aber auf die spiegelnden Aussenfläehen der Schirme 42 und 43 richtet. Hierfür können zum Beispiel Vorriehtunglen mit Spiegel- Tlächen <B>50</B> und<B>51</B> Verwendung finden, die gemäss Fig. <B>5</B> nur mit gestriehelten Linien als Alternative seitlich ausserhalb der Schirme 42 bzw. 43 angedeutet sind.
Eine Änderung der Lichtintensität bzw. ein vorzeitio-es Aus schalten der Beleuchtun-- der Randstreifen 41 kann, in diesem Falle züm Beispiel durch eine Verstelleinriehtung für die Reflexions flächen<B>50</B> und <B>51</B> vorgesehen sein, indem diese Flächen um eine zum Beispiel winkel recht zur Bildebene der Fig 37 stehende Achse schwenkbar aii,-eordnet sein können.
Es ist dann möglich,<B>je</B> nach dem Sehwenk- winkel, die Liehtintensität für die Randstrei- len 41 züi verändern bzw. auszuschalten, ohne d,ass die Beliehtungslampe 4 abgeschaltet zu werden braucht.
Dadurch kann die Belieh- tangszeit für die Randstreifen 41 ini jeweils erforderlichen Ausmass ge.genüber der Belieh- tun#g des Bildteils, de-, Films herabgesetzt werden.
Es können, jedoch auch besondere Abdeek- einriehtungen in den Strahlengang des zur Ausleuchtung der Randstreifen 41 bestimm ten Lichtes angebracht werden, wie solche durch die gestriehelt gezeichneten Flächen<B>52</B> und<B>53</B> in Fig. <B>5</B> angedeutet sind.