CH296356A - Photographische Rollfilmkamera. - Google Patents
Photographische Rollfilmkamera.Info
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
Photographisehe Rollfilmkamera. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine photographische Rollfilmkamera..
Die meisten heute gebräuchlichen Roll filmkameras sind entweder Kameras des Box typs oder solche mit Faltbalg.
Der zwar einfach und billig herstellbare Boxtyp ist. sehr platzraubend; Kameras mit Faltbalg beanspruchen zwar weniger Platz, sind jedoch infolge der teuren Gelenke und der Balgeinrichtung zur Unterbringung des klappbaren Vorderteils teurer in der Her stellung.
Beide Typen, besonders der letztere, haben mehrere Bedienungsgriffe, die von Hand ein gestellt werden müssen, bevor die Kamera aufnahmebereit ist.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist. es, eine Rollfilmkamera herzustellen, die die Vor teile der Einfachheit der Boxkamera mit der Kleinheit der Faltbalgkamera verbindet und doch bleichzeitig die unhandliche Würfelform der ersteren und die übliche klappbare Vor derseite der letzteren vermeidet.
Die Kamera nach der Erfindung ist da- dureh gekennzeichnet, dass sie aus einem die Optik und die Filmspulen tragenden Mittel teil und zwei seitlichen, äussern Flügelteilen besteht, die um eine den Filmspulenaehsen parallele Achse gegeneinänder verschwenkbar sind.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungs gemässen Kamera wird nunmehr an Hand der beigefügten schematischen Zeichnungen näher erläutert Fig.1. ist eine perspektivische Ansicht der Kamera in zusanimengeschvvenkter Stellung.
Fig.2 zeigt eine vereinfachte Draufsicht der Kamera in geöffnetem Zustand, bereit zur Aufnahme einer vollen Filmspule.
Fig. 3 stellt eine Draufsicht auf die Ka mera in aufgeklappter (Bildaufnahme-) Stel lung dar und zeigt Einzelheiten des Film- transpörtmechanismus, der durch das Öffnen und Schliessen der Flügelteile betätigt wird.
Fig. 4 ist ein Querschnitt durch den mitt leren, festen Kamerateil in vereinfachter Form, um Einzelheiten des Verschlussbetäti- gungsmechanismus zu zeigen, der auf einem Rahmen angebracht ist, der am Kamerakörper gelenkig angebracht ist.
Fig.5 stellt Einzelheiten des Verschluss- zeitmechanismus und Teile des Verschluss- bet.ätigungsmechanismus dar, die im linken Flügelteil der Fig. 3 angeordnet sind. Fig. 5 stellt einen Teil der Fig.3 in der Ansicht von unten dar.
Fig. 6 zeigt in grösserem Massstab Einzel heiten des Filmaufspul- und Zählmechanis- inus3 die Verbindungen mit dem Versehluss- betätigungsmechanismus und die Verschluss- auslöseknopf-Verbindimgen, wie sie im linken Flügelteil in Fig. 3 untergebracht sind. Fig. 6 ist ein Teil der Fig.3 in der Ansicht von oben.
Fig.7 stellt Einzelheiten eines innern Sperrklinkenzahnradgetriebes dar, das in dein in Fig. 6 gezeigten Zählmechanismus angeord net ist. Fig.1 zeigt, dass die Kamera aus drei Hauptteilen besteht: Erstens aus einem star ren, mittleren Hauptteil 1, der eine Linse 2 sowie einen Verschlug trägt, welch letzterer im folgenden unter Hinweis auf Fig.4 ge nauer beschrieben wird, zweitens aus einem Sucher 3 und drittens aus zwei seitlichen Flügelteilen 4 und 5, die drehbar an deni Mittelteil 1 angebracht sind.
Der Flügelteil 4 stellt eine Gehäusekammer für die Filmabgabespule dar, und der Flügel teil 5 stellt eine Gehäusekammer für die Film aufwickelspule dar und für den dazugehöri gen Betätigungsmechanismus. Die beiden Flü gelteile 4 und 5 sind mittels Scharnier so schwenkbar angeordnet, da.ss sie in einer durel t die optische Achse der Linse 2 gehenden Ebene über deren Bildebene laufend sich einander nähern können.
Mit Hilfe des erwähnten Betätigungs mechanismus wird diese Schwenkbewegun- dazu benutzt, -um sowohl den Film zu trans portieren als auch den Verschluss aufzuziehen, wobei die beiden Flügelteile 4 und 5 so ge-. formt sind, dass sie Handgriffe bilden, um die Kamera zu halten und die genannten Betäti gen durchzuführen.
Der Sucher 3 reicht über die ganze Länge der Kamera, und seine aussergewöhnliche Länge macht es möglich, darin eine ausser ordentlich vorteilhafte Sucheroptik anzubrin gen. Die Aufnahmelinse 2 ist, in der gleichen Ebene angebracht wie der Sucher.
Ein Abdeckschild 6 ist gleitbar an der zylin drischen Frontseite angebracht, uni die Auf nahmelinse und die Sucherlinse zu sehützen, wenn die Kamera nicht gebraucht wird.
Die Anordnung der Sucher- und Auf- itahmelinse und des Schildes 6 ist so, dass ein Suchen durch. den Sucher nicht möglich ist, wenn das Schutzschild nicht völlig von beiden Linsen weggeschoben ist.
Um die Kamera zu laden, werden die Klin kenknöpfe 7 und 7' (Fig. 3) nach unten ge drückt, wobei sie die Flügelteile 4 und 5 aus den gelenkigen Rahmen 17 und 17' ausklinken, die die Filmspulen 9 und 10 tragen. Die KP- inera kann dann voll aufgeklappt werden, wie dies Fig. 2 zeigt.
Eine volle Filmspule 9 wird dann in den ; gelenkigen Rahmen 17 eingesetzt, die Papier führung durchgefädelt und in die leere Spule 10 in dem gelenkigen Rahmen 17' eingezogen.
Die Kamera wird dann gesehlossen und in die Stellung gebracht., die in Fig.1 gezeigt ; ist, wobei die Klinkenknöpfe 7 und 7' sich aufwärts bewegen und automatiseh unter Federdruek einschnappen, uni die beiden Flü gelteile 4 und 5 mit den Rahmen zu verbinden.
Wenn die Kamera naeh dem Laden in die, in Fig.3 gezeigte Stellung auseinandergezo- gen wird, dann wird sie in dieser ausgezogenen Stellung durch einen Kniehebel 26 verriegelt. Dieser Hebel 26 (Fig. 2) hat einen Arm 95, der unter dem Oberteil des Flügels 4 sitzt und, der unter dem Druck einer Feder 96 steht und eine Sperrklinke 1.00 trägt, die in eine Kerbe 101 in einem Nocken 1.02 eingreift., der auf einem Zwischenteil 8 sitzt und dadurch die Kamera in der Gebrauchslage hält, bis der Hebel 26 von Hand betätigt wird, um die Sperrklinke 100 von der Kerbe 101 zu lösen, wodurch die Kamera wieder geschlossen wer den kann.
Der Zwischenteil 8 stellt einen lichtdichten Deckel dar, der mit Hilfe einer gleitbar gela gerten Klinke 103 (Fig.4) in seiner Stellung zwischen den beiden Flügelteilen 4 und 5 (Fig.3) festgehalten wird. Dabei greift das Ende der Klinke 103, die mit der Klinke 7' aus einem Stüek besteht, in einen Schlitz 101 (Fig.2) in dem Zwischenteil 8 ein.
Nachdem die Filmspule eingesetzt ist, wer den die beiden Flügelteile in die Stellung aus einandergezogen, die in Fig.3 gezeigt ist (und die die endgültige Bildaufnahmestellung ist) und dann wieder zu der in Fig. 1 gezeig ten Stellung geschlossen. Dieser Vorgang wird mehrere Male ausgeführt. Er transportiert den Vorlauf des Rollfilms und den Film auf die Filmaufwickelspule, bis das erste Stück des eigentlichen Films in einer Stellung ist, in der eine Aufnahme gemacht werden kann.
Der Film wird dureh das Schliessen der Flügelteile 4 und 5 auf die Aufwickelspule mittels eines Zahnradgetriebes 11, 12, 13, 14 transportiert, das am besten in Fig. 3 zu sehen ist. Das Ritzel 11 ist mit der Aufwickelspule 10 gekuppelt und wird durch das Zahnrad 12 angetrieben, das einen Teil des die Zahnräder 12 und 13 umfassenden Übersetzungsbetriebes bildet.
Eine Freilaufkupplung ist zwischen den Zahnrädern 12 und 13 angebracht. Das Zahn rad 1.3 wird durch das unter Federdruck stehende Zahnsegment 14 angetrieben, das um eine Achse 15 drehbar ist, wobei diese Achse 15 zweckmässig mit der Achse der Flügelteile 4 und 5 zusammenfällt.
Wenn die zwei Flügelteile zusammenge schwenkt werden, dann greift ein Stift 16, der auf dem am Flügelteil 4 angelenkten Rahmen 17 montiert ist, in die Fläche 18 des Zahn segmentes 14 ein und treibt das genannte ,Segment, das seinerseits die Zahnräder 13, 12 und 11 und damit die Aufnahmespule 10 treibt.
Wenn die Flügelteile geöffnet werden, wirkt der Freilauf des Getriebes, und die Auf- w ickelspule wird starr von dem Sperrklinken meclianismus gehalten, der an dem Ritzel 12 angeordnet ist. Durch diese Betätigtuig wird der Film 19 durch die Kamera hindurehgezo- gen und von der Vorratsspule 9 abgezogen, so dass in der Aus -Stellung der Kamera, wie in Fig. 3 gezeigt, die nächste Filmlänge in eine Stellung gezogen wird, in der eine Aufnahme gemacht werden kann.
Der Ausgleich für den veränderlichen Durchmesser des Rollfilms auf der Aufwickel- spule 10 wird dadurch vorgenommen, dass die Drehung des Filmzahnradgetriebes verändert wird, wenn der Film von der ersten bis zur letzten Filmlänge vorwärtswandert. Dies wird mit Hilfe eines Gelenkhebels 20 erreicht, der bei 21 am Rahmen 17 gelenkig gelagert und durch eine Feder 22 so belastet ist, dass sein Arm 23 gegen das Rückpapier des Films auf der Vorratsspule 9 gepresst wird.
So wie der Film auf der Vorratsspule im Durchmesser abnimmt, so folgt der Arm 23 diesem Durch messer und veranlasst dabei den andern Arm 24 des Hebels 20 als ein veränderlicher An- schlag für einen Stift 25 zu dienen, der auf dem Zahnsegment 24 angebracht ist.
Wenn die Kamera nach einer Aufnahme geschlossen wird, dann bringt die Schliess bewegung den Stift 25 in Eingriff mit dem Arm 24 des Hebels 20 und bewegt diesen Arm im Uhrzeigersinne so lange, bis der Stift 16 in die Fläche 18 des Zahnsegmentes 14 ein greift, wobei durch das Zahnsegment und das Zahnradgetriebe 13, 12 und 11 der Antrieb der Aufwickelspule 10 erfolgt.
Man sieht, dass bei voller Vorratsspule das Zahnsegment 14 sich weiter zurückbewegen kann als bei nahezu leerer Spule, so dass das Zahnsegment um einen grösseren Winkel ge dreht wird, wenn die Vorratsspule voll ist. Dadurch ist ein Ausgleich für den veränder lichen tatsächlichen Durchmesser des Films auf der Aufwiekelspule gegeben.
Um eine weitere Aufnahme zu machen, wird die Kamera wieder in die in Fig. 3 ge zeigte Stellung ausgezogen. Der Hebel 20 nimmt dabei wieder seine ursprüngliche Stel lung, mit dem Arm 23 auf der Vorratsspule ruhend, ein, während das Zahnsegment 14 in der Stellung gehalten ist, in die es bei der vorhergehenden Schliessung durch das Ein greifen einer Hebelsperrklinke 27 (Fig. 6), die bei 28 gelenkig an dem Flügelteil 5 angebracht ist, in einen Nocken 97 auf dem Zahnsegment 14 angebracht worden war.
Bei der beschriebenen Kamera ist ein Schlitzversehluss vorgesehen.
Fig.4 und 5 stellen Einzelheiten davon dar und die Art und Weise, wie er betätigt wird.
Die öffnung der Linse 2 (Fig. 4) ist nor malerweise durch eine Verschlussplatte 29 ver schlossen, die aus einem herabgebogenen Arm auf einem Hebel 30 besteht, der bei 31 an einem innern Rahmen 32 angebracht ist, der mit dein Flügelteil 5 verbunden ist. Der Hebel 30 wird durch die Feder 33 gegen einen An schlagstift 34 gedrückt. Ein zweiter Hebel 35 wird durch die Feder 36 gegen einen An schlagstift 37 auf dem Verschlusshebel 30 ge drückt und ist am Hebel 30 angelenkt. Ein Kniehebel 38 ist bei 39 gelenkig an dem Flügelteil 5 angebracht und hat zwei Arme 40 und 41, von denen der Arm 40 mit.
dem Hebel 35 in Verbindung steht und der Arm 41 seinerseits mit einer Nockenscheibe 42 (Fug. 5) zusammenwirkt, die an dem Mit- telteil 1 der Kamera angebracht ist und dazu dient, um den Verschluss zu spannen, wenn die Kamera geschlossen wird. Das Ende des Armes 41 liegt ferner an der Feder 43 an und spannt sie, während die Kamera, die Schliess bewegung macht.
Das Ende 41 des Hebels 38 wird normaler weise durch die Feder 43 gegen eine Sperr klinke 44 auf einem Arm 45 eines Kniehebels 46 gehalten, dessen zweiter Arm 47 so ange ordnet ist, dass er in einen Arm. 48 eines Dop pelhebels 98 (Fug. 4) eingreift, der durch den Verschlussbetätigungsknopf 50 (Fug. 6) in einer im weiteren beschriebenen Weise betätigt wird.
Ein weiterer Kniehebel 51 ist unterhalb dem Hebel 46 angebracht, wobei diese beiden Hebel innerhalb des Flügelteils 5 an dem Ge häuseteil 52 gelenkig angebracht sind.
Ein Arm 53 des Hebels 51 steht im Uhr zeigersinne unter Federdruck, während der andere Arm 54 normalerweise mit einem Nok- ken 55 (Fig.5) in Eingriff steht und von diesem gehalten wird, wobei der Arm 54 an seinem Ende einen Nocken 56 trägt.
Um eine Aufnahme zu machen, wird der Auslöseknopf 50 (Fug. 6) hineingedrückt und schwenkt um seine Lagerstelle 57, wobei sich seine Fläche 58 an den Stift 59 anlegt, der auf der Hebelsperrklinke 60 angebracht ist. Die Hebelsperrklinke 60 hat einen Schlitz 61, der ein kombiniertes Kippen und Gleiten um einen Stift 62 (Fig.6) gestattet; dieser Stift ist auf dem Gehäuseteil 52 (Fug. 3) innerhalb des Flügelteils 5 (Fug. 6) angebracht.
Der Stift 59 drückt das Ende 49 des Hebels 98, der bei 63 (Fug. 4) an dem Gehäuse 52 innerhalb des Flügelteils 5 angebracht ist, gegen die Wirkung der Feder 64, um die nötige Bewegung zur Betätigung des Ver- schlussmechanismus, die im weiteren genauer beschrieben wird, zu übertragen. Das Hereindrüeketi des Auslöseknopfes 50. betätigt auch den Aufnahmezähler 65 (Fug. 1), der die Anzahl der belichteten Filmaufnahmen anzeigt.
Dieser Vorgang erfolgt in der folgen den Weise Wenn der Auslöseknopf 50 beim Herein- drüeken seine Bewegung vollendet, vollzieht der Stift 59 eine kombinierte drehende und gleitende Bewegung in Verbindung mit dem Stift 62, so dass die Speri-lzlinkenfläehe 66 auf der Hebelsperrklinke 60 mit einem der Sperr zähne 67 in Eingriff kommt, die einen Teil des Zählers 65 bilden. Dieser ist drehbar im Flügelteil 5 so untergebracht, dass der Aus löseknopf 50 bei der Rüekkelir in seine Ruhe stellung nach der Aufnahme den Aufnahme zähler 65 um einen Teilstrich weiterbewegt.
Der Zähler 65 besitzt weitere innere Sperr zähne 68, die ihrerseits finit. dein Stift 69 auf der Hebelsperrklinke 27 in Eingriff stehen, so dass beim Drehen des Zählers in der oben be schriebenen Weise der Sperrklinkenhebel 27 aus dem Eingriff mit dem Nocken 97 auf dem Zahnsegment 14 mitgezogen wird und dabei dem Zahnsegment gestattet, unter der Einwir kung seiner es spannenden Feder eine Dreh bewegung zui vollziehen, bis der Stift 25 auf dem genannten Zahnsegment am Arm 24 des Hebels 20 zur Anlage gelangt (Fug. 3).
Einzelheiten der innern Sperrzähne 68 des Zählers 65 sind in Fig. 7 dargestellt. An einer Stelle ist kein Sperrzahn eingefräst, um einen i Nocken 81 zu bilden, während an einer weite ren Stelle ein Zahn ausgelassen ist, um eine Rast 99 zu bilden. Der Nocken 81 arbeitet mit dem Stift 69 auf dem Sperrklinkenhebel 27 (Fug. 6) zusammen, während der Endstreifen i des Films auf die Aufwiekelspule gewickelt wird, nachdem die letzte Aufnahme gemacht ist. In dieser Stellung des Zählers arbeitet der Stift 69 mit dem Nocken 81 zusammen, und die Ilebelsperrklinke 27 wird dadurch daran gehindert, in dem.
Nocken 9 7 auf dem Zahn segment 14 einzugreifen, so dass das Schliessen und Öffnen der Kamera. den Film weiter auf wickelt, bis das letzte Ende des Papierschutz streifens des Films vollständig auf die Auf-! Wickelspule aufgewickelt ist. Wenn sich die Kamera in dieser Lage befindet, dann gestat tet eine Rast 84 in einem weiteren Nocken ring 8'?, der an dem Zähler angebracht ist, einem unter Federdruck stehenden Hebel 85, der bei 86 auf dem Flügelteil 5 befestigt.
ist, sieh entgegen dem Uhrzeigersinne so zu dre hen, dass der Anschlag 72, der auf dem Hebel 85 vorhanden ist, hinter den Stift 59 auf der Hebelsperrklinke 60 greift und so verhindert, dass der Auslöseknopf 50 herabgedrückt wird.
Beim Wiederladen einer frischen Filmrolle und nach dem Schliessen der Kamera wird der Zähler von Hand gedreht, bis der Stift 69 am Ende des Nockens 81 ankommt und der Ilebel 85 im Uhrzeigersinne durch den Nocken fit gedreht wurde, so dass der Amslöseknopf 50 herabgedrückt werden kann.
Bei der Rückkehr des Auslöseknopfes 50 wird der Zähler eingestellt, um dein Stift 69 das Eingreifen in einen Zahnzwischenraum in den innern Sperrzähnen 68 zu ermög lichen. Die Kamera kann dann einige Male ;esehlossen und geöffnet werden, um den Pa piervorlauf des Films zu transportieren, wo bei jedesmal der Auslöseknopf 50 gedrückt wird, bis die Nockenaussparung 83 in dem Nockenring 8\? dem Hebel 85 gestattet., sieh wieder entgegen dem Uhrzeigersinne zu dre- lien, um den Auslöseknopf 50 wieder zu ver riegeln.
In dieser Stellung greift der Stift 69 auf dem Sperrklinkenhebel 27 in die Nocken rast 99 ein. Damit ist. die erste Aufnahmestel lung erreicht. Der Zähler wird dann von Hand i m einen Teilstrich weitergedreht.
Dabei ist, der .Stift 69 noch in Eingriff mit der Nockenrast 99, während die Rast 83 ausser Eingriff mit dem Hebel 85 ist. Der Nocken 82 dreht diesen Hebel im Uhrzeiger sinne, wobei der Auslöseknopf 50 freigegeben wird und die erste Aufnahme ermöglicht.
Der Auslöseknopf 50 ist mit zwei ineinan- dergreifenden Teilen versehen, wovon der erste so beschaffen ist, dass der Auslöseknopf nach einer Aufnahme nicht zum zweiten Male hineingedrückt werden kann, bis die Kamera geschlossen wurde, um den Film zu transpor tieren.
Der zweite Teil ist so angeordnet, dass eine Bewegung des Auslöseknopfes nicht mög- lieh ist, wenn sich die Kamera in geschlosse ner Stellung, das heisst nicht in der zur Auf- ; nahme auseinandergezogenen Stellung der Fig.1, befindet.
Der erste Verbindungsteil besteht aus einem Verbindungshebel 70, der bei 71 dreh bar in dem Gehäuseflügel 5 untergebracht ist. Der Hebel 70 hat eine Klinkenfläche 72, die mit dem Stift 59 in Eingriff kommt, nach dem der Nocken 97 des Zahnsegmentes 14 ausser Eingriff mit der Sperrklinke 27 ge kommen ist, d. h. nachdem eine Aufnahme gemacht wurde. Der Auslöseknopf 50 kann dann nicht wieder gedrückt werden, bis die Kamera geschlossen wurde, um den Film zu transportieren. Dadurch klinkt' der Nocken 97 auf dem Zahnsegment 14 wieder mit der Sperrklinke 27 ein, bereit zur nächsten Auf nahme. In dieser Stellung wird der Verbin dungshebel 70 aus dem Wege des Stiftes 59 durch Eingreifen seines Stiftes 74 mit der Fläche 75 auf dem Zahnsegment 14 heraus gehalten.
Der zweite Verbindungsteil besteht aus einem Hebel 76, der durch eine Feder im Uhrzeigersinne gedrückt wird und bei 77 gelenkig an dem Flügelteil 5 angebracht ist. Der Hebel<B>76</B> hat eine Sperrklinkenfläche <B>78,</B> die so bewegt wird, dass sie hinter dem Stift 59 liegt, wenn die Kamera geschlossen wird, und zwar durch die Anlage des Endes 79 des Hebels 76 an einer festen Nockenfläehe 80, die an dem Mittelteil 1 der Kamera ange bracht ist.
Wenn die Kamera zur Aufnahme in die in Fig.3 gezeigte Stellung auseinandergezo- gen wird, dann gestattet die Bewegung des Hebels 76 um den Stift 77 heriun in bezug auf die Nockenfläehe 80 dem IIebel 76, sich im Uhrzeigersinne zu drehen, wobei die Sperr- klinkenflä.che 78 hinter dem Stift 59 heraus genommen wird.
Die Wirkung des Verschlussmechanismus bei der Filmaufnahme ist wie folgt Beim Herabdrücken .des Auslöseknopfes 50 wird die Bewegung durch den Stift 59 (Fig. 6) auf den Hebelarm 49 auf dem He- i bel 98 (Fig.4) in solcher Weise übertragen, dass der andere Arm 48 des Hebels 98 den Arm 47 (Fig.5) des Kniehebels 46 bewegt, um den Arm 41 des Hebels 38 von der Sperr klinke 88 freizugeben.
Der Hebel 38 (Fig. 4) dreht sich unter dem Druck der Feder 43 (Fig.5), um den Hebel 35 zu bewegen und durch den Stift 37 den Verschlussarm 30, um die Verschlussblende 29 von der Öffnung der Linse 2 zu entfernen.
Der Hebelarm 40 gleitet über das Ende des Hebels 35 und gestattet dem Verschluss- arm 30, in seine Ausgangsstellung zurückzu kehren und so den Verschluss zu schliessen.
Wenn der Mechanismus in dieser Stellung ist, dann kann eine zweite Aufnahme bis nach der Betätigung der mit dem Nockenanschlag 97 zusammenarbeitenden Sperrklinke 27 und dem Schliessen und öffnen der Kamera in folge der Wirkung des Verschlussauslösenvi- schengliedes 70 nicht gemacht werden.
Wenn das Schliessen und Öffnen der Ka mera stattfindet, dann kommt das Ende 41 des Hebels 38 mit dem Nocken 42 zur Anlage, der an dem festen Mittelstück 1 der Kamera gebildet ist (Fig. 5), und wird zurückgescho ben, um mit der Sperrklinkenfläche 88 des Kniehebels 46 in Eingriff zu gelangen.
Wäh rend dieser Bewegung greift der Arm 40 des Hebels 38 in den Hebel 35 ein (Fig.4) und dreht ihn entgegen dem Uhrzeigersinne gegen die )Virkung seiner Feder 36, bis das Ende des Hebels 38 über das Ende des He bels 35 hinaus gleitet, wodurch es dem Hebel 35 möglich wird, in seine Ausgangsstellung zurückzukehren, während der Verschluss 29 immer noch geschlossen ist.
Der dargestellte Verschluss hat zwei Ge- schwindigkeiten, eine für Momentaufnahmen und eine andere für Zeitaufnahmen. Die Me thode, die Momentaufnahme zu erreichen, ist oben beschrieben worden. Die für die Zeit aufnahme wird im folgenden beschrieben.
Die Verschlussgeschwindigkeitssteueruing ist bei 90 in Fig. 5 gezeigt und ist unterhalb des Zählers 65 (Fig.6) in dem Flügelteil 5 untergebracht. Der Teil 90 ist an .dein Flü gelteil 5 drehbar gelagert, und sein Nocken 55 liegt am Arm 54 des Winkelhebels 51 in der Art an, wie sie bereits für die Momentauf nahme beschrieben wurde.
Der Bauteil 90 trägt einen zweiten Nocken 91. und eine Rast 92, in die das Ende 93 der Feder 43 in der Momentstellung einrastet.
[?in eine Zeitaufnahme zu machen, wird die Geschwindigkeitssteuerung 90, die von ; ausserhalb der Kamera zugänglich ist, ent gegen .dem Uhrzeigersinne gedreht, bis die Fläche des Nockens 91 das Ende 93 der Feder 43 hebt, wodurch die Spannung dieser Feder vergrössert wird und die Rast 9'' neben den , Arm 54 des Hebels 51 gebracht wird.
Dies bewirkt, dass der Winkelhebel 51 sich in Richtung des Uhrzeigersinnes dreht., bis der Nocken 56 am Ende dieses Hebels sich im Wege des Armes 41 des Hebels 38 (Fig. 4) , befindet. Beim Drücken des Verschlussaus löseknopfes 50 zur Auslösung des Verschlus ses auf normale Art kann sieh der Hebelarm 51 gerade so weit drehen, dass der Verschluss- hebel 30 in offener Stellung gehalten wird, ohne dass das Ende 40 des Hebels 38 über den Hebel.
35 hinausläuft. Dadurch wird der Verschluss so la.n-e offengehalten, wie der Versehlussauslöseknopf 50 herabgedrückt wird.
Beim Aufhören des Druckes des Ver- schlussauslöseknopfes 50 bewegt sich der Win kelhebel 51 in einer dem Uhrzeigersinne ent gegengesetzten Richtung infolge des Druckes vom Hebel 98 her. Dadurch kann der Arm 41. auf dein Hebel 38 in den Auskerbungsraum j hinter dem Nocken 56 auf deni Ende des Hebels 51 treten.
Wenn die Kamera n,cöffnet wird, ohne dass eine Aufnahme gemacht wird, wird der Film nicht weitertransportiert, wenn die Ka- i mera wieder geschlossen wird. Er legt sich vielmehr in Sehleifenforin in den die Vor raisspule (Fig.3) umgebenden Rauin zurück. Das Falten bewegt den--- Film aus der Bild ebene in den Flügelteil 4 hinein, der die < , Spule 9 umgibt. Der F'ilmtransportmechanis- mus bleibt, durch das Eingreifen des Sperr klinkenhebels 27 in den Nockenanschlag 97 auf dem Zahnsegment 14 eingeklinkt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Photographische Rollfilmkamera, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem die Optik und die Filnvspulen tragenden Mittelteil (1) und zwei seitlichen, äussern Flügelteilen (4 und 5) besteht, die um eine den Filmspitlen- achsen parallele Achse gegeneinander ver- schwenkbar sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Ro11filmkamera.nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass das Bewegen der Flügelteile (4, 5) zum Transport des Films (19) von der Vorrats spule (9) auf die Aufwickelspule (10) dient. 2.Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, da.ss das Bewegen der Flügelteile (4, 5) zum Aufziehen des Verschlusses (29) dient. 3. Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gehäusekammern für die Filmspulen bildenden Flügelteile (4, 5) gleichzeitig als Handgriffe zum Halten der Kamera, ausgebildet sind. 4.Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verschlussauslösung (50) und der Filmtransportmechanismus so eingerichtet sind, da.ss die Kamera mehrfach ausgedehnt und zusammengefaltet werden kann, ohne dass der Film transportiert wird, bis der Versehlussauslösemeehanismus betätigt wurde.5. Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass, wenn die Kamera geöffnet und geschlossen wird, ohne dass eine Aufnahme gemacht wird, das Zu sammenfalten der Kamera den Film aus der Bildebene in den die Vorratsspule (9) um schliessenden Flügelteil (4) bringt. 6. Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Verschlussauslöse- meehanismus einen Zähler (65) betätigt, der die Anzahl der gemachten Aufnahmen an zeigt. 7.Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass der Filmtransportmechanismus aus einem Zahnsegment (14) und einem Zahn radgetriebe (11, 12, 13) besteht, wobei ein Freilauf und ein Sperrhebelmechanismus die Filmaufwickelspule (10) festhalten, den Film (19) von der Vorratsspule (9) abziehen und in die Aufnahmestellung bringen. B.Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Faltbewegung der Ka mera. über das Zahnsegment (14) das Zahn radgetriebe (11, 12, 13) antreibt, das mit der Filmaufwickelspule (10) gekuppelt ist und den belichteten Film auf die Spule auf wickelt. 9.Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 7 und 8, gekenn zeichnet durch eine solche Ausbildung, dass der Ausgleich für den Unterschied im wirk samen Durchmesser der Aufwickelspule <B>(10)</B> beim Ablaufen des Films von der ersten bis zur letzten Aufnahmestellung dadurch be werkstelligt wird, dass die winkelmässige Be wegung des Zahnsegments (14) und dadurch die Drehung des Zahnradgetriebes (11, 12, 13) verändert werden. 10.Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein unter Druck stehen der, drehbar gelagerter Hebel (23) gegen das Riickenpapier des Films auf der Vorrats spule (9) anliegt und der Abnahme des Durchmessers des Films auf der Vorratsspule folgt und gleichzeitig als ein veränderlicher Anschlag (24) für einen Stift (25) auf dem ; Zahnsegment (14) dient. 11. Rollfilmkamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltbewe- gung der Kamera einen Arm (41) eines He bels (38), der einen Verschlussauslösungshebel, <B>(</B>30) betätigt, mit einem Nocken (42) in Ein griff bringt und dadurch den Verschluss wie der aufzieht, nachdem eine Aufnahme ge macht wurde. 12.Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeich net, dass die Flügelteile (4, 5) lösbar mit am Scharnier angebrachten Rahmen (17, 17') verbunden sind, die die Filmspulen mit Hilfe von Klinkenknöpfen (7, T) tragen, wobei die Klinkenknöpfe von Hand betätigbar sind, um die Kamera für das Einsetzen und das Ent nehmen der Filmrollen. zu öffnen. 13.Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 11 und 12, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kamera in geladenem Zustand in ihrer auseinandergezogenen Film aufnahmestellung durch eine von Hand zu betätigende Klinkeneinrichtung (26, 100, 101) eingeklinkt wird, die von einem Flügelteil (4) getragen ist und die mit einem Nocken (102) zusammenwirkt, der durch ein Zwi schenteil getragen ist, das zwischen den Flü gelteilen liegt. 14.Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 11 bis 13, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zwischenteil einen lichtdichten Deckel (8) darstellt und zwi schen zwei Flügelteilen in Stellung gehalten ist, wenn die Kamera geladen ist, und zwar durch eine gleitbar gelagerte Klinke (103)= die in einen Schlitz (104) im Zwischenteil eingreift, wobei die Klinke (103) aus einem Stück mit einem der von Hand zu betätigen- den Klinkenknöpfe (7') besteht. 15.Rollfilmkamera. nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeich net, dass der Versehlussmeclianismus eine Verschlussplatte (29) auf einem unter Feder druck stehenden, drehbar angeordneten Hebel (30) umfasst, der durch ein Hebelverbin- dungssystem betätigt wird, das durch den Versehlussbetätigungsknopf (50) betätigt wird, der auf einem eine der Filmspulen ein schliessenden Flügelteil (5) angebracht ist. 16.Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 11. und 15, dadurch ge kennzeichnet, dass das Hebelverbindungs- system einen Sperrklinkenhebel (60) umfasst, der einen Stift (59) trägt, in den der Ver- sehlussauslöseknopf (50) eingreift und wobei der Sperrklinkenstift (59) seinerseits in einen Arm (49) eines unter Federdruck stehenden, drehbar gelagerten Kipphebels (98) eingreift, dessen anderer Arm (48) in einen Arm (47) eines Kniehebels (46) eingreift und diesen bewegt und wobei der andere Arm (45) dieses Winkelhebels eine Sperrklinke<B>(</B>88) hat, die einen Arm (41) eines unter Federdruck,stehenden Hebels (38) auslöst, der seinerseits in einen Stift (37) auf dem Verschlussarm (30) eingreift, und daraufhin die Verschluss platte (29) von der Linsenöffnung (2) weg nimmt. , 17. Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1.1, 15 und 16, dadureli gekennzeichnet, dass das Hebelv erbindungs- system einen Hebel (85) umfasst, der an einem den Film enthaltenden Flügelteil (5) , gelenkig angebracht ist und einen Anschlag (72) hat, der nach einer Aufnahme in den Sperrklinkenhebelstift (59) eingreift,der durch den Versehlussauslöseknopf (50) betä tigt wird und dadurch den Versehlussauslöse- . knopf unwirksam niaelit, bis eine neue Film länge in Aufnahmestellung gebracht ist. 18.Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 11 und 15 bis 17, ge kennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass der Verbindungshebel (85) in eine un wirksame Stellung gebracht wird, wenn eine frische Filmlänge in Stellung gebracht ist, und zwar durch eine Flä,ehe (82) auf dem Zahnsegment, das einen Teil der Filmtrans- i portvorriehtung bildet. 19. Rollfilmkamera nach Patentanspi-iieh und Unteransprüchen 11 und 15 bis 18, ge kennzeichnet durch einen Verbindungshebel (76), der am einen Flügelteil.(5) gelenkig i angebracht ist und eine Sperrklinkenfläehe (78) an seinem einen Ende besitzt, das sieh hinter den Sperrklinkenhebel (59) der Ver- schlussbetätigung legt und diese unwirksam macht, indem das andere Ende des Verbin dungshebels (76) mit einer festen Noeken- fläehe (80) zur Anlage kommt, die an der Kamera angebracht ist und wirkt, wenn diese geschlossen ist. 20.Rollfilmkamera nach Patentanspruch s und Unteransprüchen. 1 und 7 bis 19, gekenn- zeichnet, durch eine solche Ausbildung, dass das Zahnsegment (14), das den Filrntrans- portmecha.nismus antreibt, in unwirksamer Stellung verriegelt bleibt, und zwar durch das Eingreifen eines Nockenanschlages (97), der sich in ihm befindet, an einem Sperr klinkenhebel (27), wenn sich eine nichtbelich tete Filmlänge in Stellung befindet, und bis der Verschlussauslösemechanismus betätigt wird.21. Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 20, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zähler (65) einen zylindrisch geformten Teil mit Klinkenzäh nen (67) besitzt, in die eine Sperrklinken fläche (66) auf dem Sperrklinkenhebel (60)- eingreift, die von dem Verschlussauslöseknopf (50) so betätigt wird, dass der Zähler nach jeder Aufnahme um einen Teilstrich weiter bewegt wird. 22.Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 21, dadurch ge kennzeichnet, dass, wenn der Filmstreifen auf die Aufwiekelspule gewickelt wird, ein Stift (69) auf einem Sperrklinkenhebel (27), der normalerweise in ein Zahnsegment (97) ein greift und der dadurch den Filmtransport- meehanismus, den dieses Zahnsegment an treibt, in eine unwirksame Stellung bringt, an einem Nocken (81) angreift, der auf einem weiteren Sperradgetriebe sitzt, das sich an dem Aufnahmezähler befindet und da durch das Zahnsegment (14) daran hindert, sieh verriegeln zu lassen, und es so möglich macht, dass die Kamera mehrere Male ge schlossen und geöffnet wird,ohne dass es nötig ist, jedesmal den Verschlussauslöse- knopf zu betätigen. 23. Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 22, gekennzeich net durch eine solche Ausbildung, dass wäh rend der Aufspulung der Verschlussauslöse- knopf (50) mit Hilfe eines Hebels (85) un wirksam gemacht wird, der in der betreffen den Zeit in eine Rast (84) an einem weiteren Nocken (82) am Zählwerk eingreift, mit sei nem Ansehlag (72) den Sperrklinkenhebel- Stift (59) greift und dadurch diesen letzteren verriegelt. 24.Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 23, dadurch ge kennzeichnet, dass die Anordnung eines Nok- kens (99) auf dem Sperradgetriebe so ist, dass es möglich ist, den Zähler von Hand um einen Teilstrich weiterzudrehen, ohne das Zahnsegment loszulassen, wenn der Führungs streifen einer frischen Filmrolle in die Auf nahmespule eingeführt wird, wobei diese Be wegung des !Zählers den Nocken (82) an dem Sperradgetriebe in Berührung mit dem Hebel (85) bringt, der den Verschlussauslöse- knopf (50) verriegelt, wodurch der Hebel veranlasst wird,aus dem Versehlussauslöse- knopf herauszutreten und zu ermöglichen, dass dieser letztere herabgedrückt werden kann. 25. Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 24, dadurch ge kennzeichnet, dass beim Rücklauf cles Ver- schlussauslöseknopfes (50) der Zähler um einen Teilstrich w eitergesehaltet wird, wo durch es möglich wird, die Kamera mehrere Male zu öffnen und zu schliessen, um den Film aufzuspulen, mit jedesmaligem Herab drücken des Verschlussauslöseknopfes,bis der Verschlussverriegelungshebel (85) in eine wei tere Nockenrast (83) einschnappt, um den Auslöseknopf zu verriegeln, wobei diese Tä tigkeit dabei den Stift (69) auf dem das Zahnsegment verriegelnden Sperrklinkenhebel (27) in Eingriff mit dem weiteren Nocken (99) auf dem Sperradgetriebe bringt und anzeigt, dass die Aufnahmestellung für das erste Bild erreicht ist. 26.Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 25, dadurch ge kennzeichnet, dass, wenn die Stellung für die erste Aufnahme erreicht ist, der Zähler von Hand um einen Teilstrich weiterbewegbar ist, um die weitere Nockenrast (83) aus dem Ver- schlussverriegelungshebel (85) herauszulösen, während der das Zahnsegment (14) fest legende Sperrklinkenstift (27) im Eingriff mit dem weiteren Nocken (99) bleibt, um den Auslöselnopf (50) freizugeben und die erste Aufnahme zu ermöglichen. 27.Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 26, dadurch ge kennzeichnet, dass der Verschluss mit einer Geschwindigkeitssteuerung (90) versehen ist, die Moment- und Zeitaufnahmen gestattet und einen von Hand zu betätigenden Nocken (55) besitzt, der eine Rast (92) aufweist, wo bei der Nocken so eingerichtet ist, dass in der Momentstellung ein Arm (54) eines Winkel hebels (51), der einen Teil des Hebelverbin- dungssystems bildet, mit dem einen Nocken teil in Verbindung steht, während bei der Zeitaufnahmestellung die Rast dem Winkel- Nebelarm als Anschlag dient und der zweite Nockenteil (91)mit einem Ende (93) einer Druckfeder (43) in Verbindung steht, wobei in dieser Stellung der V erschlusshebel so lange offen gehalten werden kann, wie der Aus löseknopf herabgedrückt wird. 28. Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 27, dadurch ge kennzeichnet, dass ein gleitender Sehutzsehild (6) an der Vorderseite der Kamera ange bracht ist, der die Aufnahme- und die Sucher linse schützt, wenn die Kamera nicht benutzt wird, und der vollständig von den Linsen entfernt werden kann, wenn die Kamera betätigt. werden soll.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH296356T | 1951-02-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=4489199
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH296356D CH296356A (de) | 1951-02-22 | 1951-02-22 | Photographische Rollfilmkamera. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH296356A (de) |
-
1951
- 1951-02-22 CH CH296356D patent/CH296356A/de unknown
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