CH295884A - Fahrgestell für Schienenfahrzeuge. - Google Patents
Fahrgestell für Schienenfahrzeuge.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C9/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
- B61C9/38—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
- B61C9/52—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion with transmission shafts at an angle to the driving axles
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Description
Fahrgestell für Schienenfahrzeuge. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein mit zwei Radsätzen versehenes Fahrgestell für Schienenfahrzeuge und kennzeichnet sich dadurch, dass Vertikalbewegungen der Räder relativ zum Traggestell dadurch ermöglicht werden, dass die Endzapfen von in der Lauf richtung zwischen den Rädern angeordneten Drehmomentstützen allseitig nachgiebig in einem Querträger des Traggestelles gelagert sind und dass Verschwenkungen der Rad achsen um ihre Mittelsenkrechte dadurch ver hindert werden, dass ein Radlager jedes Rad satzes mit einem auf der Gegenseite des Fahr gestelles verlaufenden Längsträger des Trag gestelles durch beidseitig in Gummiblöcken nachgiebig und schwenkbar gelagerte Distan zierungsstangen verbunden ist.
An Hand eines in der Zeichnung darge stellten Ausführungsbeispiels der Erfindung werden im folgenden noch zusätzliche Mass nahmen erläutert. In der Zeichnung zeigen: Fig.1 einen Grundriss des Ausführungsbei spiels, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II von Fig.1.
Vom Traggestell sind die Längsträger 1 und der Querträger 2 dargestellt. Es ist vor gesehen, dass beide Laufachsen mit den Rä dern 3 durch je einen am Traggestell aufge hängten Motor 4 angetrieben werden. Zur Übertragung der Antriebskraft dient dabei je eine Kardanverbindung 5, die in ein luft- und wasserdicht gekapseltes Getriebegehäuse mit einem doppelt -untersetzten Winkelgetriebe eingeführt ist. Diese Getriebegehäuse bilden für die betreffende Radseite gleichzeitig das Achslagergehäuse. Die Achslagergehäuse sind mit 7 bezeichnet.
Von der Mitte jeder Rad achse führt in der Fahrrichtung eine Dreh momentstütze 8 zum Querträger 2, wobei in an sich bekannter Weise die Endzapfen 9 der genannten Stütze 8 mit Hilfe der Federlager 10 nachgiebig so gelagert sind, dass die Stüt zen und damit die mit diesen Stützen fest ver bundenen Radachsen um die Endzapfen 9 als Zentrum allseitige Schwenkbewegungen aus führen können, so dass also die Räder relativ zum Traggestell jede erforderliche Vertikal bewegung ausführen können.
Horizontalver- schwenkungen der Radachsen relativ zum Traggestell um eine vertikale Achse werden nämlich dadurch verhindert, dass die Lager gehäuse 6 mit den je auf der Seite des andern Rades angeordneten Längsträgern durch Di stanzstangen 11 verbunden sind, wobei sowohl die Verbindungen 12 der Stangen mit den Ge triebegehäusen 6 als auch die Verbindungen 13 mit den Trägern 1 gelenkig und nachgiebig sind, indem alle diese Verbindungen als an sich bekannte Gummiblöcke ausgebildet sind. Alle horizontalverschwenkend wirkenden Stösse auf die Radachsen werden also ohne Überwin dung von irgendwelchem leeren Spiel nach giebig an das Fahrgestell übertragen, und die Vertikalbewegungen der Räder werden trotz dem nicht behindert.
Der Oberteil des Fahr gestelles stützt sich mittels Federn nachgiebig auf den Radlagergehäusen 6 und 7 ab. Die Vorteile derartiger frei schwebender Radachsen bestehen hauptsächlich darin, dass keinerlei Gleitlagerflächen zwischen den be weglichen Achsteilen und den festen Trag teilen notwendig sind, welche Gleitlagerstellen geschmiert werden müssten, der Abnutzung unterworfen und Anlass zu Stössen infolge des unvermeidlichen Spiels geben. Ausserdem er möglicht die beschriebene Achslagerung den Verzicht auf Mittel zur pendelnden Achslage rung ausserhalb der Räder, weil sie die Ver wendung von nicht pendelnden Lagern zwi schen den Rädern und gleichzeitig die voll ständige Abdichtung der Achslagergehäuse er möglicht, was bei Verwendung von Pendel lagern nicht möglich ist.
Weiterhin ermöglicht die beschriebene Getriebeverbindung eine leichte I?nderung der Getriebeuntersetzung durch Auswechslung der Stirnräder am Win kelgetriebe und die Abdichtung des ganzen Achslager- und Getriebegehäuses gibt die Möglichkeit, ohne Schaden mit dem Fahrzeug bis zu 30 ein tief im Wasser zu fahren. Ge genüber dem bisher oft verwendeten direkten Antrieb durch Tatzenlagermotoren bietet die beschriebene Antriebsweise den Vorteil, dass der tiefste Punkt des Getriebegehäuses bedeu tend höher liegt und nicht unmittelbar inner halb neben den Rädern, was bei Entgleisungen zum Aufschlagen auf das Geleise führt. Die vollständige Kapselung des Getriebes und der Achslager vereinfacht wesentlich die Schmie rung und Wartung.
Das beschriebene Fahr zeuggestell kann entweder fest mit dem Fahr zeug verbunden sein, oder aber es können zwei oder mehr derartige Fahrgestelle als Drehgestelle unter einem Wagenkasten an letzteren angebaut werden. Die beschriebene Abstützung der Lauf achsen eines Fahrgestelles kann auch bei Fahrgestellen angewendet werden, deren Ach sen nicht angetrieben werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mit zwei Radsätzen versehenes Fahrgestell für Schienenfahrzeuge, dadurch gekennzeich net, dass Vertikalbewegungen der Räder rela tiv zum Traggestell dadurch ermöglicht wer den, dass die Endzapfen von in der Laufrich tung zwischen den Rädern angeordneten Dreh momentstützen allseitig nachgiebig in einem Querträger des Traggestelles gelagert sind und dass Verschwenkungen der Radachsen um ihre Mittelsenkrechte dadurch verhindert wer den, dass ein Radlager jedes Radsatzes mit einem auf der Gegenseite des Fahrgestelles verlaufenden Längsträger des Traggestelles durch beidseitig in Gummiblöcken nachgiebig und schwenkbar gelagerte Distanzierungsstan- gen verbunden ist..UNTERANSPRUCH: Fahrgestell nach Patentanspruch mit von je einem Motor über eine Kardanverbindung und ein untersetztes Getriebe angetriebenen Radsätzen, dadurch gekennzeichnet, da.ss jedem Radsatz ein zweimal untersetztes, luft- und wasserdicht. gekapseltes Winkelgetriebe zuge ordnet ist, dessen Gehäuse gleichzeitig als luft- und wasserdicht abschliessendes Achs lagergehäuse für beide zugeordneten Achs lager ausgebildet ist, das gleichzeitig der federnden Abstützung des Fahrgestelles dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH295884T | 1951-11-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH295884A true CH295884A (de) | 1954-01-15 |
Family
ID=4489024
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH295884D CH295884A (de) | 1951-11-08 | 1951-11-08 | Fahrgestell für Schienenfahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH295884A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1047821B (de) * | 1955-05-31 | 1958-12-31 | Eisen & Stahlind Ag | Zu einem Beugniotgestell zusammengefasste Radsaetze eines Schienenfahrzeugs |
| DE1054107B (de) * | 1954-12-31 | 1959-04-02 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | UEber Gummielemente erfolgter elastischer Anschluss einer Drehmomentstuetze fuer Achsgetriebe von Schienenfahrzeugen |
-
1951
- 1951-11-08 CH CH295884D patent/CH295884A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1054107B (de) * | 1954-12-31 | 1959-04-02 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | UEber Gummielemente erfolgter elastischer Anschluss einer Drehmomentstuetze fuer Achsgetriebe von Schienenfahrzeugen |
| DE1047821B (de) * | 1955-05-31 | 1958-12-31 | Eisen & Stahlind Ag | Zu einem Beugniotgestell zusammengefasste Radsaetze eines Schienenfahrzeugs |
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