CH294114A - Gruppenantrieb für Arbeitsmaschinen. - Google Patents

Gruppenantrieb für Arbeitsmaschinen.

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CH294114A
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CH
Switzerland
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Inventor
M B H Mi Vertriebsgesellschaft
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Miag Vertriebs Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/42Driving mechanisms; Roller speed control
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H37/00Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
    • F16H37/02Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings
    • F16H37/06Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts
    • F16H37/08Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with differential gearing
    • F16H37/0833Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with differential gearing with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts, i.e. with two or more internal power paths
    • F16H37/084Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with differential gearing with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts, i.e. with two or more internal power paths at least one power path being a continuously variable transmission, i.e. CVT
    • F16H37/0846CVT using endless flexible members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Gruppenantrieb für Arbeitsmaschinen.    Die Anwendung des Gruppenantriebes für  Arbeitsmaschinen ist nicht neu. Einer der       Hauptnachteile    dieser Antriebsart ist der  Umstand, dass ein Abschalten einzelner Ma  schinen einer     Maschinengruppe    nicht ohne  weiteres möglich ist., es sei denn, dass man die  Stillsetzung der ganzen Gruppe in Kauf  nimmt.  



  Die Erfindung betrifft eine Ausbildung  für einen Gruppenantrieb, bei der es möglich  ist, einzelne Maschinen aus der Gruppe wahl  weise     stillzusetzen,    während die. andern       3lasehinen    weiter arbeiten. Diese Möglichkeit  wird sieh überall dort hervorragend bewäh  ren, wo es darauf ankommt, trotz der aus  irgendwelchen Gründen nötigen Stillsetzung  einiger     -Maschinen    die andern im Produktions  prozess weiterlaufen zu lassen. So ist es zum       Beispiel    in     Mühlenbetrieben    untragbar, etwa  wegen des     Ausfalles    eines einzelnen Walzen  stuhles den     Vermahlungsprozess    zu unter  brechen.

   Verstopfungen des     Mahlgutes    würde  die Folge sein, und schliesslich müssten     sämt,     liehe Transportwege von derartigen Ver  stopfungen freigemacht werden. Das bedeutet  den Stillstand des     Mühlenbetriebes    auf län  gere Zeit. Aus diesem Grunde ist man in  diesen und ähnlich gearteten Betrieben nicht  zum Gruppenantrieb übergegangen, sondern  hat sich mit Einzelantrieb von einer gemein  samen     Transmission    aus beholfen. Durch Ab  werfen des Treibriemens war es möglich,    einzelne Maschinen aus dem     Arbeitsprozess     auszuschalten und     stillzusetzen.     



  Die Erfindung zeigt die Möglichkeit, den  Gruppenantrieb auch für die vorgezeichneten  Betriebe anzuwenden, und zwar dadurch, dass  die Arbeitsmaschinen je ein Getriebe haben,  das von einer durch Kupplung verbundenen  gemeinsamen Welle angetrieben wird, wobei  das Getriebe Mittel zum     Stillsetzen    des  Arbeitsteils der zugehörigen Maschine auf  weist, ohne dass die Arbeitsweise der übrigen       hTaschinen    der Gruppe beeinflusst wird.  



  Als Mittel zum     Stillsetzen    der Arbeits  maschinen sind Kupplungen oder Getriebe  bekannter Bauart geeignet. Verwendet man  ein Getriebe als Mittel zum     Stillsetzen    der  Arbeitsmaschine, so kann man mit diesem die  Regelung oder die     Drehsinnumkehr    verbin  den, indem man zum Beispiel ein Umlauf  rädergetriebe mit     einemRegeltriebkombiniert.     



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 eine Gruppe untereinander     gekup-          pelter    Maschinen,       Fig.        \?    den Schnitt durch ein Getriebe, wie  es jeder Arbeitsmaschine     zugeordnet    ist, um  die Stillsetzung ohne Beeinflussung der an  dern Arbeitsmaschinen zu ermöglichen.  



  Jede der Arbeitsmaschinen 1, die gemäss  dem gezeichneten     Ausführungsbeispiel        Wal-          zenstühle    eines     Müllereibetriebes    sein mögen,  hat ein ein- oder angebautes Getriebe 17, das      im vorliegenden Beispiel eingebaut ist. Von  diesem Getriebe 17 aus werden im Ausfüh  rungsbeispiel mittels Riemenscheiben 3 die  Mahlwalzen angetrieben. Die Antriebswelle 2  der Maschinen 1 ist durch Kupplungen  unterteilt und vom Motor 5 angetrieben. Die  Getriebe 17 stehen mit der Welle 2 in kraft  schlüssiger Verbindung. Statt des direkten  Motorantriebes 5 kann der Antrieb der Welle  2 auch über die Riemenscheibe 6 unter Bei  behaltung der sonstigen Verhältnisse erfolgen.  



  Jedes Getriebe 17 weist mindestens ein  Mittel auf, welches das     Stillsetzen    der  Maschine ermöglicht, ohne dass der Lauf der  übrigen     Masehinen    dadurch beeinflusst oder       beeinträchtigt    wird. Da der Antrieb vom  Motor zunächst auf die Getriebe 17 der Ma  schinen erfolgt, kann irgend eine der  Maschinen der Gruppen vom Antrieb abge  kuppelt werden. Das Getriebe kann zu diesem  Zwecke eine geeignete     Kupplung    bekannter  Bauart. aufweisen, oder das Getriebe kann wie  in     Fig.    2 dargestellt ausgeführt sein.  



  Das in     Fig.    2 gezeichnete Getriebe 17 ist  durch die Welle 2, welche durch die Kupp  lung 4 mit dem Motor verbunden ist, an  getrieben. Auf der. Welle 2 ist das Sonnen  rad 7 und der eine Teil 8 eines     Keilriemen-          Regelgetriebes        aufgekeilt.    Auf der Neben  welle 9     ist    gegenüberliegend der andere Keil  riemen-Regelgetriebeteil 10 und das     Ritzel    11  ebenfalls mittels Keilen befestigt. Das     Ritzel     11     kämmt    mit dem aussen und innen ver  zahnten Glockenrad 12, das lose auf der  Welle 2 läuft. Zwischen dem.

   Sonnenrad 7  und dem Zahnrad 12 als Glockenrad sind  Planetenräder 13 angeordnet, die auf Zapfen  15 des Planetenträgers 14 gelagert sind. Die  ser ist beim Ausführungsbeispiel der Teil  einer Hohlwelle 16, die lose auf der Antriebs  welle 2 gelagert ist und die Riemenscheibe 3  zum Antrieb der Mahlwalzen trägt..  



  Die Wirkungsweise des vorgeschriebenen       Getriebes    ist folgende: Die Drehung der  Welle 2 wird einmal über das Sonnenrad 7  auf die Planetenräder 13 und zum andern  über den     Keilriemen-Regelgetriebeteil    8 auf  den andern     Keilriemen-Regelgetriebeteil    10    auf die Nebenwelle 9 übertragen. Die ge  regelte Bewegung der Welle 9 wird durch       Ritzel    11 auf das Glockenrad 12 und von  diesem auf die Planetenräder 13 übertragen.  Diese stehen demnach über das Sonnenrad 7  unter dem Einfluss der Drehbewegung der  Welle 2 und über das     Ritzel    11 und das  Glockenrad 12 unter dem Einfluss der Dreh  bewegung der Nebenwelle 9.

   Mit Hilfe des  Regeltriebes 8, 10 kann also die Umlauf  bewegung der Planetenräder 13 und damit  der Riemenscheibe 3 wahlweise verändert  werden, und zwar stillgesetzt, das heisst von  einem bestimmten Wert auf Null und von  Null auf einen bestimmten Wert in umge  kehrtem Drehsinn. Die     Umlaufbewegung    der  Planetenräder 13 wird     über    die Zapfen 15,  den Planetenträger 14 und die Hohlwelle 16  mittelbar auf die Riemenscheibe 3 übertragen.  Bei Fortfall des Riementriebes 3 kann der  Kranz des Planetenträgers 14 unmittelbar als  Antrieb dienen.  



  Bei Walzenstühlen wird man sieh mit.  einer einfachen Drehzahländerung für die  Mahlwalzen und mit der     Einstellmögliehkeit     des Getriebes auf Stillstand für die Riemen  scheibe 3 begnügen. An Stelle des beschrie  benen Getriebes kann man sich zwischen Vor  gelegewelle 2 und     Hohlwelle    16 die An  ordnung einer aus- und     einrückba.ren    Kupp  hing vorstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gruppenantrieb für Arbeitsmaschinen, da durch gekennzeichnet, dass die Arbeitsmaschi nen je ein Getriebe haben, das von einer gemeinsamen durch Kupplung verbundenen Welle angetrieben wird, wobei das Getriebe Mittel zum St.illsetzen des Arbeitsteils der zu gehörigen Maschine aufweist, ohne dass die Arbeitsweise der übrigen 3lasehinen der Gruppe beeinflusst wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Gruppenantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeits maschinen (1) ein eingebautes Getriebe (17) besitzen. 2. Gruppenantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeits maschinen (1) ein angebautes Getriebe (17) besitzen. 3.
    Gruppenantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel zum Stillsetzen der Arbeitsmaschinen (1) eine Kupplung dient. 4. Gruppenantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel zum Stillsetzen der Arbeitsmaschine ein Planeten betriebe dient. 5. Gruppenantrieb nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass das Getriebe (17) aus der Kombina tion eines Planetengetriebes (7, 12, 13) mit einem Regeltrieb (8, 10) bestellt. 6.
    Gruppenantrieb nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass auf der Antriebswelle (2) konzen trisch und lose drehbar eine Hohlwelle (16) mit dem Treibmittel (3) für den Arbeitsteil der Maschine (1) gelagert ist und da.ss die Antriebswelle (2) und Hohlwelle (16) durch die Kupplung verbindbar sind. 7. Gruppenantrieb nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch ge- kennzeichnet, dass auf der Antriebswelle (2) konzentrisch und lose drehbar eine Hohlwelle (16) mit dem Treibmittel (3) für den Arbeitsteil der Maschine (1) gelagert ist und dass die Antriebswelle (2) und Hohlwelle (16) über das Planetengetriebe verbindbar sind. B.
    Gruppenantrieb nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf,der Antriebswelle (2) das Sonnenrad (7) des Planetengetriebes, so wie der eine Keilriemen-Regelgetriebeteil (8) und auf einer Nebenwelle (9) der andere Keilriemen-Regelgetriebeteil (10) sowie ein Treibrad (11) für das lose laufende Glocken rad (12) des Planetengetriebes befestigt sind und dass der Planetenträger (14) der Plane tenräder (13) mittelbar über den Riementrieb (3) als Antrieb für den Arbeitsteil der Maschine (1) dient. 9.
    Gruppenantrieb nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kranz des Planeten trägers (14) unmittelbar als Antrieb für den Arbeitsteil der Maschine (1) dient.
CH294114D 1949-09-28 1950-09-12 Gruppenantrieb für Arbeitsmaschinen. CH294114A (de)

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CH294114D CH294114A (de) 1949-09-28 1950-09-12 Gruppenantrieb für Arbeitsmaschinen.

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