CH293684A - Verfahren zur Herstellung von Plattformschuhen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Plattformschuhen.

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CH293684A
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Limited The Standard E Company
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Standard Engineering Company L
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B9/00Footwear characterised by the assembling of the individual parts

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung von Plattformschuhen.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur     Herstellung    von Plattformschuhen,  bei dem Schaft, Brandsohle und Plattform  überzug miteinander verbunden werden und  der letztere hierauf über die Kanten einer  unter der Brandsohle befindlichen Plattform  sohle gelegt wird.  



  Von bekannten Verfahren dieser Art un  terscheidet sieh das erfindungsgemässe Ver  fahren dadurch, dass die Vereinigung des  Schaftes, der Brandsohle und des Plattform  überzuges auf einem Leisten unter Verwen  dung einer mit aufgebogenem Rand     verse-          henen    Brandsohle vorgenommen wird.  



  An Hand der Zeichnung werden Ausfüh  rungsformen des Verfahrens beispielsweise er  läutert. Es zeigt:       Fig.    1 einen durch einen Leisten mit einer  darauf befestigten Brandsohle nach der Linie  1-1 in     Fig.    3,       Fig.    2 die gleiche Anordnung mit überge  zwicktem und mit     Täksen    befestigtem Ober  leder,       Fig.    3 eine Draufsicht.

   zu     Fig.    1,       Fig.    4 eine der     Fig.    2 ähnliche Anordnung  mit flacher Leistenfläche ohne Vertiefung,       Fig.5    und 6 zwei weitere Arbeitsstufen  mit dem Leisten, nach     Fig.4.        Fig.7    einen der     Fig.1    ähnlichen Schnitt  durch einen Leisten mit einer abgeänderten  Befestigungsart für die Brandsohle.  



  Nach den     Fig.    1 bis 3 ist in den Leisten a  eine Vertiefung eingearbeitet., die von dem  vorstehenden, ringsherum verlaufenden Rand    b umschlossen ist, so dass die aus flexiblem       .Material    bestehende Brandsohle c in diese Ver  tiefung durch<B>-</B>eine steife Platte     d    aus Fiber,       .Metall    oder sonst     einem.genügend    festen Ma  terial hineingedrückt werden kann, um unter  Beibehaltung ihrer Form eine hochstehende  Randleiste     cl    an der     Brandsohle    zu bilden.

    Anderseits kann auch die Brandsohle mit der  hochstehenden Randleiste vorgeformt sein; je  doch in beiden Fällen ist die     Platte    d mit den       Täksen        e    oder durch entsprechende Haftmittel  am Leisten     a    befestigt. Besteht die Platte aus  Fiber oder ähnlichem Material, so können die       Täkse    e durch Platte und Brandsohle hindurch  in den Leisten     eingetrieben    werden; besteht  dagegen die Platte aus Metall, so muss sie  mit Löchern versehen sein, ;damit die     Täkse     durch diese in den Leisten getrieben werden  können.

   Es wird nunmehr das Oberleder f       (Fig.2)    durch eine     Zwickmaschine    überge  zwickt und durch     Täkse    ei am Leisten be  festigt.  



  In     Fig.    4 ist. anstatt des mit. der Ver  tiefung versehenen     Leistens        a    ein flacher  Leisten     a1    vorgesehen, wobei die Randleiste cl  der Brandsohle vorgeformt wird, oder auch  einfach der     Brandsohlenrand    längs der Kante  der Platte d hochgebogen wird. Dieses Auf  biegen kann auf irgendeine Weise erfolgen,  wenn nur -das Sohlenmaterial genügend  flexibel ist, um mit- den     Fingern    aufgebogen  werden zu können. Darauf wird ein Deck  streifen g     (Fig.5)    angelegt, was von Hand  ausgeführt wird, und der     Streifen    wird dann      so dicht als möglich rund am Schuh ange  drückt.

   Ist     dies    geschehen, so werden der       Deckstreifen.    g, das Oberleder f und die Rand  leiste     cl    der Brandsohle auf einer Leistenheft  maschine zusammengeheftet. Man entfernt  darauf die     Täkse    und die Platte d, da nun  mehr das Oberleder dicht am Leisten gehalten  wird. Der Schuh kommt dann in eine     R.ahmen-          nähmasehine,    wo er nach     Fig.    5 genäht wird.

    Bei Schuhen aus bestimmtem Material kann  man die Platte d während des     Nähens    in ihrer  Lage belassen, und bei besserer Qualität kann  ein     Verstärkungsreifen:        k        (Fig.4    bis 6) ver  wendet werden, der ebenfalls mit dem Deck  streifen g, dem Oberleder f und dem Rand  streifen cl verbunden wird.

   Die rechte Seite  der     Fig.    5 zeigt den Verfahrensstand, bei dem  die Randpartien zurückgeschnitten sind, wie  bei gewöhnlichen     Rahmenschuhen.    Die wei  teren     Arbeitsgänge    sind die gleichen, wie sie  in Schuhfabriken, angewendet zu werden pfle  gen, um ein Erzeugnis zu liefern, wie es in       Fig.    6 dargestellt ist, bei welchem eine Boden  füllung<I>i</I> eingelagert ist, die Streifen<I>h</I> und g  umgeschlagen werden, um mit der Bodenfül  lung i eine Zwischensohle zu bilden, worauf  die Laufsohle k aufgebracht. wird.  



  In einer weiteren Ausführungsform nach  der     Erfindung    kann die Platte d mit Aus  schnitten     dl    versehen sein     (Fig.3),    um das  Zwicken in der     Zwickmaschine    zu erleichtern,  doch ist .diese Anordnung wahlweise und nicht       wesentlich.     



  Da das Befestigen des Oberleders an der  Randleiste der Brandsohle bei Festliegen der  Brandsohle auf dem Leisten erfolgt, ist. es  möglich, als Brandsohle ein     flexibles    Material  zu verwenden, so dass ein flexibler Schuh  entsteht.  



  Aus der vorhergehenden     Beschreibung    geht       hervor,    dass das Verfahren nach     Fig.    5 und 6  ein verbessertes Verfahren für die     Herstellung       von Schuhwerk darstellt im Vergleich mit dem  bekannten Verfahren, bei dem die Brandsohle  und das Oberleder ausserhalb des Leistens  zusammengenäht und dann über den Leisten  gezogen werden, wobei das gute Anliegen. des  Oberleders auf dem Leisten von der genauen  Verbindung des Oberleders mit der Brand  sohle abhängig ist.     Demgegenüber    wird hier  das Oberleder über den Leisten geholt und der  Schuh auf dem Leisten hergestellt, was ge  genüber dem bisher bekannten Verfahren zahl  reiche Vorteile bietet..

   Weiter kann der Deck  streifen mit dem Oberleder und der Brand  sohle durch einen stärkeren Zwirn auf einer       Rahmennähmaschine    oder dergleichen ver  näht werden, anstatt mit einem     sehiväeheren     Zwirn, wie er beim Annähen des Oberleders  verwendet wird, sofern die     Einleistung    erst  nach diesem Arbeitsgang erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Plattform schuhen, bei dem Schaft, Brandsohle und Plattformüberzug miteinander verbunden wer den und der letztere hierauf über die Kanten einer unter der Brandsohle befindlichen Platt formsohle gelegt wird, dadurch gekennzeich net, dass die Vereinigung des Schaftes, der Brandsohle und des Plattformüberzuges auf einem Leisten unter Verwendung einer mit aufgebogenem Rand versehenen Brandsohle vorgenommen wird. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandsohle (c) auf dem Leisten (a) durch eine Platte (d) am Leisten festgehalten wird.
CH293684D 1951-01-05 1951-01-05 Verfahren zur Herstellung von Plattformschuhen. CH293684A (de)

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