CH291902A - Zündvorrichtung für Niederspannungszündung. - Google Patents
Zündvorrichtung für Niederspannungszündung.Info
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Description
Zündvorrichtung für Niederspannungszündung. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ziindvorriehtung für Niederspannungszün dung mittels Kondensatorentladung, mit lirieelifunken-Zündkerzen und einem Gleich riehterelement. Für Niederspannungszündung mittels hondensatorentladung benutzt man einen Transformator, welcher z. B. durch eine Batterie von 6 oder 12 Volt jespeist wird und wobei durch (las Öffnen eines Unterbrechers Stromstösse von z. B. ?000 bis 3000 Volt in der Sekundärwicklung induziert werden.
Die Stromstärke (fieser Stromstösse folgt ungefähr einer Sirrusl(urve. Würde man nun mit. (fieser Spule ohne weiteres einen Kondensator ver binden, dann würde der Verlauf der Span- niiri-skirrve wohl !in Sinne eines schnelleren Ansteigens der Spannung verbessert und die Zündwirkung dadurch erhöht. werden, aber die Spannungskurve würde ebenfalls den (-'Barakter einer Sinuskurve annehmen. Der Kondensator würde aufgeladen und würde sieh wieder in die Spule zurück entladen.
Jlan muss also entweder den Kondensator im hü(-Iisten Punkt der Sinuskurve abschalten oder zwischen die Spule und den Kondensa- lor einen Gleiehriehter in Serie sehalten. Im F;ille einer ungefähr konstanten Frequenz der Stromstösse 1 kann man den Kondensator iiiit einem beweglichen Schalter aufladen.
Wenn aber, wie bei Explosionsmotoren, in- 1'ol:,,-e deren stark variierender Drehzahl die I'ritcrbrechungszahl der primären Wicklung @-eründerlieli ist, neigen derartige Sehalter ihrer Trägheit wegen zu Resonanzwirkungen, und es treten Frequenzen auf, bei welchen der Kondensator spannungslos ist oder sogar negativ aufgeladen werden kann.
Abgesehen von der leichten Zerbrechlichkeit der mecha nisch beweglichen Teile ist es bei dem ge nannten System schwierig, einen guten elek trischen Kontakt herzustellen, zudem verur sachen solche Schalter im Betrieb verhältnis mässig starkes Geräusch.
Durch Verwendung eines Gleichrichter stabes, das heisst einer stabförmigen Anord nung von in Serie geschalteten Gleichrichter elementen, z. B. von Selenzellen, können diese Nachteile zwar behoben werden; bei diesen Stäben besteht aber für Spanntragen von über ?000 Volt der Nachteil des sehr hohen Verkaufspreises. Überdies haben derartige Stäbe immer eine gewisse elektrische Ablei tung, infolge welcher sieh der Kondensator langsam entladen würde.
Zur Behebung dieser Nachteile ist gemäss der Erfindung das die Spannungsstösse lie fernde Element., z: B. die sekundäre -Wick- lung eines Transformators, einerseits mit einer als Gleichrichter wirkenden und nach Über schreiten einer Zündspannung stromdurch lässig werdenden Einrichtung in Serie ge schaltet und anderseits mit der Masse verbun den, wobei zu dem die Spannungsstösse lie fernden Element und der erwähnten Einrich tung ein Entladungskondensator parallel ge schaltet ist, der einerseits automatisch vor- übergehend und nacheinander mit dem einen Pol der Zündkerzen verbunden wird und anderseits mit der Masse verbunden ist.
Die als Gleichrichter wirkende und nach Überschreiten einer Zündspannung strom durchlässig werdende Einrichtung kann dabei aus einem Gleichrichterstab und einem mit diesem in Serie geschalteten Funkenbahnele- ment bestehen, wobei der Gleichriehterstab vorzugsweise für eine Spannung vorgesehen ist, die kleiner ist als die von dem die Span nungsstösse liefernden Element im Augen blick, in welchem die Einrichtung strom durchlässig wird, abgegebene Spannung.
Die genannte Einrichtung kann aber auch ein Element mit einem mit Edelgas gefüllten Hohlraum sein, in welchem zwei Elektroden angeordnet sind, wobei die wirksame Ober fläche der einen Elektrode vorzugsweise um ein Vielfaches grösser ist als diejenige der andern Elektrode. Die beiden Elektroden können dann in bezug aufeinander so ange ordnet werden, dass sie als polarisierte Fun- kenbahn wirken. Ein derartiges Element kann zu gleicher Zeit. gleiehriehten und bei einer bestimmten Spannung leitend werden.
Die Erfindung soll an Hand der Zeich nung, auf welcher schematisch zwei Ausfüh- rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt sind, näher erläutert werden.
In Fig. 1 ist 1 die sekundäre Wicklung eines Transformators, worin in an sich be kannter Weise Stromstösse erzeugt werden. Die sekundäre Wicklung 1 ist einerseits mit einem Gleichriehterstab 2, der mit einem. Fun- kenbahnelement 3 in Serie geschaltet ist, und anderseits mit der Masse 6 verbunden. Zur Wicklung 1 und der aus dem Gleichrichter stab 2 und dem Funkenbahnelement 3 beste henden Einrichtung ist ein Entladungskon densator 4 parallel geschaltet, welcher sieh über einen Verteiler nacheinander auf die Kriechfunken-Zündkerzen 7 entlädt.
Bei einer gewissen Spannungshöhe wird das Funken bahnelement stromführend und der Konden sator 4 wird aufgeladen.
Der Gleichrieliterstab \? und das Funken bahnelement 3 sind derart aufeinander abge- stimmt, dass der negative Höchstwert der von der Wicklung 1 gelieferten Spannungs- bzw. Stromstösse durch den Gleiehriehterstab 2 aufgenommen wird.
Der aufgeladene Konden sator kann sich nicht rückwärts entladen, da das in diesem Moment. offene Funkenbahn- element 3 einen unendlich grossen Widerstand hat. hlit dieser Schaltung und Einstellung des Funkenbahnelementes genügt ein Gleichrich- terstab von ungefähr 1000 bis 1500 Volt statt von 2000 bis 3000 Volt..
Die Kosten eines der artigen kleineren Stabes belaufen sich aber auf nur etwa 60 % derjenigen eines grösseren Stabes für 2000 bis 3000 Volt, so dass eine erhebliche Einsparung erreicht wird, wenn berücksichtigt wird, dass die Kosten eines Funkenbahnelementes sehr gering sind.
Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 unterscheidet. sich von dem beschriebenen darin, dass an Stelle des Gleiehriehtel:stabes 2 und dem von ihm getrennten, ,jedoch finit ihm in Serie geschalteten Funkenbahnelement 3 ein Element 5 mit einem mit Edelgas gefüll ten Hohlraum vorgesehen ist, in welchem zwei Elektroden angeordnet sind, wobei die wirk same Oberfläche der einen Elektrode um ein Vielfaches grösser ist als diejenige der andern Elektrode.
, Die beiden Elektroden sind in einem derartigen Abstand angeordnet., dass das ganze Element gleichzeitig als Gleichrich ter und, wenn die Zündspannung erreicht ist, als Funkenbahnelement arbeiten kann. Durch den Abstand der Elektroden wird also auch die Durehsehlagspannung bestimmt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zündvorrichtung für Niederspannungs- zündung mittels Kondensatorentladung, mit Krieehfunken-Zündkerzen und einem Gleich- rieliterelement, dadurch gekennzeichnet,dass das die Spannungsstösse liefernde Element einerseits mit einer als Gleiehriehter wirken den und nach überschreiten einer Zündspan- nung stromdurchlässig werdenden Einrich tung in Serie geschaltet und anderseits mit der Masse verbunden ist, wobei zu dem die Spannungsstösse liefernden Element und der erwähnten Einrichtung ein Entladungskon- densator parallel geschaltet ist, der einerseits automatisch vorübergehend und nacheinander mit dem einen Pol der Zündkerzen verbunden wird und anderseits mit der Masse verbunden ist. UNTERANSPRüGHE: 1.Vorrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass das Gleichrichter element ein Gleichrichter für eine Spannung ist, welche kleiner ist als die von dem die Spannungsstösse liefernden Element im An genbliek, in welchem die Einrichtung strom- dui#chlässig wird, abgegebene Spannung. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die als Gleiehrich- ter wirkende und nach überschreiten einer Zündspannung stromdurchlässig werdende Einrichtung aus einem Gleichrichterstab und einem mit diesem in Serie geschalteten Funkenbahnelement besteht.3. Vorichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die als Gleichrich ter wirkende und nach überschreiten einer Zündspannung stromdurchlässig werdende Einrichtung ein Element mit einem mit Edel gas gefüllten Hohlraum ist, in welchem zwei Elektroden angeordnet sind, wobei die wirk same Oberfläche der einen Elektrode um ein Vielfaches grösser ist als diejenige der andern Elektrode.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL291902X | 1950-05-30 | ||
| NL310351X | 1951-03-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH291902A true CH291902A (de) | 1953-07-15 |
Family
ID=26643604
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH291902D CH291902A (de) | 1950-05-30 | 1951-04-20 | Zündvorrichtung für Niederspannungszündung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH291902A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1111457B (de) * | 1954-10-05 | 1961-07-20 | Smitsvonk Nv | Aus einer Hochspannungszuendanlage geschaffene Niederspannungszuendanlage fuer Verbrennungsmotoren |
-
1951
- 1951-04-20 CH CH291902D patent/CH291902A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1111457B (de) * | 1954-10-05 | 1961-07-20 | Smitsvonk Nv | Aus einer Hochspannungszuendanlage geschaffene Niederspannungszuendanlage fuer Verbrennungsmotoren |
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