CH282952A - Einrichtung zum Lagern von Gegenständen. - Google Patents

Einrichtung zum Lagern von Gegenständen.

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CH282952A
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Hans Ingold
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Hans Ingold
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B53/00Cabinets or racks having several sections one behind the other
    • A47B53/02Cabinet systems, e.g. consisting of cabinets arranged in a row with means to open or close passages between adjacent cabinets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/20Interlocking, locking, or latching mechanisms
    • H01H9/26Interlocking, locking, or latching mechanisms for interlocking two or more switches

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description


  



  Einrichtung zum Lagern von Gegenständen.



   Das Hauptpatent betrifft eine Einrichtung zum Lagern von Gegenständen mit einer Anzahl aneinanderliegender, beweglich gelagerter Behälter, die wahlweise mittels entspreehend zur Wirkung bringbarer Mitnehmer mit Hilfe eines in der Drehrichtung umkehrbaren Antriebsmotors um die Breite eines Bedienungsganges verschiebbar sind.



   Die vorliegende Erfindung will die Sicherheit für das die Einrichtung benutzende Personal durch elektrische Verriegelungen im Stromkreis des Antriebsmotors   erhohen.    Die Einrichtung zum Lagern von Gegenständen ist gemäss der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des Motors in mindestens einer Kommandostation ein Steuerschalter für das Öffnen und ein Steuerschalter für das Schliessen des Bedienungsganges sowie ein   Druckknopfschalter        Halt zur    will  kürlichen    Unterbrechung der Behälterbewegung vorhanden sind, und dass an jeder Stelle, wo einBedienungsganggeöffnetwerden kann, sich ein Zustimmschalter befindet,

   der von den Mitnehmern der Behälter unabhängig be  tätigbar    ist und das Schliessen eines   geöffne-    ten Bedienungsganges so lange verhindert, als er nicht betätigt worden ist, ferner gekennzeichnet durch einen   Zeitschalter,    welcher nach Ablauf einer bestimmten Zeit nach der Betätigung eines   Zustimmungsschalters    das Schliessen des offenen Bedienungsganges sperrt, sofern vorher keine Betätigung des   Steuerschalters xSchliessen      erfolgt.



   Der Erfindungsgegenstand wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.



   In der Zeichnung ist das Schaltbild des elektrischen Teils der Einrichtung   schema-    tisch dargestellt.



   Mit L sind die zum Unterbringen der zu lagernden Gegenstände dienenden Behälter angedeutet, die in einer Reihe angeordnet sind und nicht dargestellte Rollen aufweisen, auf denen die Behälter zum Öffnen bzw.



  Sehliessen eines Bedienungsganges zwischen beliebigen, benachbarten Behältern verschiebbar sind. Zur maschinellen Verschiebung der Behälter ist ein elektrischer Antriebsmotor M vorhanden, dessen Drehrichtung umkehrbar ist und der über ein nicht dargestelltes Reduktionsgetriebe mit einer durch m angedeuteten Schubstange in Wirkverbindung steht.



  An jedem Behälter L ist. ein wahlweise zur Wirkung   bringbarer,    in der Zeichnung nicht gezeigter Mitnehmer zum mechanischen Kuppeln des betreffenden Behälters mit der Schubstange m vorhanden. Auf der Schubstange   m    sitzt ein Anschlag P, welcher, wenn alle Behälter L   lüekenlos      aneinandergescho-    ben worden sind, zwei elektrische Kontakte H und K öffnet und bei der Versehiebung der Schubstange m um die Breite eines zwischen den Behältern L zu öffnenden Bedienungsganges einen elektrischen Schalter G öffnet.



  Sowohl die Schalter H und   K als    auch der Schalter G stehen unter der Wirkung von nicht dargestellten Federn, welche das Schlie  ssen dieser Schalter bewirken, sobald der Anschlag P von der einen bzw. der andern extremalen   Bewegungslage    wegwandert.



   An ein Drehstromnetz   anzusehliessende    Anschlussklemmen R, S, T sind über Hauptsicherungen   Fui    und einen Motorschutzschalter N mit zwei Schaltschützen D und C verbunden, an welche die   Anschlusslçlemmen U}    V, W des Antriebsmotors   III angeschlossen    sind. Die dreipoligen Schaltkontakte der Schiitze D und C sind dabei so angeschlossen, dass beim Erregen des   Schützes    D die Klemmen R und U, S und V bzw. T und W miteinander verbunden sind, während beim Erregen des   Schützes    C die Klemmen   U    und W miteinander vertauscht sind, woraus sich der umgekehrte Drehsinn des Antriebsmotors M für die beiden Fälle ergibt.

   Die Verhältnisse sind so getroffen, dass bei erregtem Schütz C sich die Schubstange m in die   offnungslage    und bei erregtem Schütz D in die Schliesslage bewegt. Die Primärseite eines Steuertransformators J ist über Sicherungen   Pi2    an zwei Phasenleiter der Speiseleitung zum Motor angeschlossen, während die Sekundärseite des Transformators über   Sieherungen    F3 und   Sicherheitssteeker      SP    mit zwei   Steuerleitun-    gen 2 und 12 in Verbindung steht, über welche die elektrischen Steuerstromkreise der Einrichtung gespeist werden.



   Zwei beispielsweise an den Enden der   Behälterreihe    aufgestellte Kommandostationen KS weisen je einen Schalter X, der mit        Öffnen   bezeichnet ist, einen Schalter Y, der mit   Schliessen   angeschrieben ist, und einen   Druckknopfsehalter      Z : L    bzw.   Z2, der mit      Halt   bezeichnet ist, auf. Die beiden Steuerschalter X und Y jeder Kommandostation sind als Sicherheits-Schlüsselschalter ausgebildet. An jeder Stelle, wo zwischen den Behältern L ein Bedienungsgang geöffnet werden kann, befindet sich ein Zustimmungsschalter Q, der von den Mitnehmern der Be  hälter    unabhängig betätigbar ist.

   Die Zustim  mungssehalter    sind ebenfalls als Sicherheits Schlüsselschalter ausgebildet, wobei zur   Erhö-    hung der Sicherheit für alle Zustimmungsschalter und auch für die Steuersehalter nur ein einziger Schaltschlüssel vorhanden ist.



   Die Steuerschalter X und Y der   Kom-      mandostationen    sind in die Erregerstromkreise der beiden Motorschaltschütze C und D eingeschaltet, wobei   die gleiehbezeichneten    Steuerschalter der   Kommandostationen    elektrisch parallel zueinander liegen. Die beiden   Druckknopfschalter    Zi und   Z2    liegen in Reihe im Speisestromkreis zu den Spulen der Motor  schaltschiitze.    Der Motorsehaltsehütz C besitzt einen Selbsthaltekontakt 3/11, der parallel zu den   Steuerschaltern X liegt, während    das Motorschaltschütz D einen Selbsthaltekontakt 6/13 aufweist.

   Beide   Motorschaltsehütze    sind ferner mit   I-Iilfskontakten      6/14    bzw. 3/15 versehen, die in entregtem Zustand der Schütze geschlossen sind und sich je im Erregerstromkreis des andern   Schützes    befinden, zum Zwecke, die beiden Schütze gegenseitig so zu sperren, dass bei Erregung des einen das andere nicht gleichzeitig ebenfalls erregt werden kann. Die Betätigung des Schaltschützes D geschieht mittels eines Speicherrelais l, dessen Erregerspule durch einen der Zustim  mungssehalter    Q unter Spannung gebracht werden kann. Das Speicherrelais A besitzt einen Selbsthaltekontakt   8/9,    der parallel zu den   Zustimmungsschaltern    Q geschaltet ist.



  Ein   Arbeitskontakt    10/13 des Speicherrelais liegt im Erregerstromkreis des Motorschalt  schützes      D und    ein   Ruhekontakt t/11 des    Speicherrelais im Erregerstromkreis des Motorschaltschützes C. Diese beiden Kontakte bewirken, dass das   Schaltschiitz    C nur bei   ent-    regtem und Schaltschütz D nur bei erregtem Speicherrelais A zur Wirkung gebracht werden kann. Der Erregerstromkreis des Speicherrelais   A    ist ebenfalls über die beiden in Reihe geschalteten   Druckknopfschalter      Zi    und Z2   gefiihrt.   



   Parallel zur Spule des Speicherrelais A liegt die   Erregerspule b    eines   Zeitsehalters    B, der ein elektrisches Uhrwerk t enthält und so ausgebildet ist, dass naeh Ablauf einer bestimmten Zeit vom Augenblick der Erregung der Spule   b    an zwei Kontakte 5/13 und 8/16 geöffnet werden. Der eine,   5/13,    dieser Kon takte befindet sich im Erregerstromkreis des   Sehaltschützes    D und der andere, 8/16, im   Speisestromkreis    des elektrischen Uhrwerkes   t.   



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist wie folgt :
Wenn die Behälter L lückenlos aneinan  dergeschoben    sind, befinden sich die einzelnen Schalter in der dargestellten Lage. Wünscht man nun beispielsweise zwischen dem zweiten und dem dritten Behälter L einen Bedienungsgang zu   offnen,    so wird zunächst der nicht dargestellte Mitnehmer des zweiten Behälters mit der Schubstange m gekuppelt und nachher einer der Steuerschalter X mit Hilfe des Schaltschliissels vorübergehend betätigt.

   Dann schliesst sich ein Steuerstromkreis : Leiter   2-    Druckknopfsehalter   Z2-Leiter      7-Druckknopf-    schalter   Z i-Leiter l-Grenzschalter ss-Leiter      4-Ruhekontakt      4/11    des   Speicherrelais-Lei-    ter   11-Steuerschalter      X-Leiter      3-Ruhekon-    takt des   Sehaltsehützes    D-Leiter   15-Spule    des   Schützes    C-Leiter 12.

   Der Motorschaltschütz C wird dadurch erregt und der Antriebsmotor   N    in Betrieb gesetzt, so dass sich die   Ztigstange m    in der Zeichnung nach links bewegt und die beiden ersten Behälter   L    mitnimmt zur Öffnung des gewünschten Bedie  nungsganges    zwischen dem zweiten und dem dritten Behälter   L.    Der Haltekontakt 3/11 legt sich parallel zum Steuerschalter X, so dass der   Schaltschlüssel    aus demselben entfernt werden kann, ohne den Motor stillzusetzen.



  Sobald die öffnungslage erreicht wird, stosst der Anschlag P gegen den Grenzschalter G und öffnet denselben, um dadurch den Er  regerstromkreis    des   Schützes    C zu unterbreehen. Der letztere unterbricht daher die Stromzuiuhr zum Antriebsmotor M, so dass die Bewegung der Behälter L aufhort.



   Muss aus irgendeinem Grunde die Off  nungsbewegung    vor deren Vollendung stillgesetzt werden, so kann dies durch Betätigung eines der   Druckknopfschalter      Xi    und Z2 geschehen, indem dadurch der Erregerstromkreis des Schaltschützes C unterbrochen wird.



  Wurde der Schaltschlüssel vorher bereits aus dem Steuerschalter X herausgenommen, so bleibt der Antriebsmotor   H    auch nach dem Loslassen des   Druekknopfsehalters   Halto in    Ruhe. Befindet sich hingegen der   Schalt-    schlüssel immer noch im Schalter X, so bleibt der Antriebsmotor nur so lange stehen, als der   Druckknopfsehalter    betätigt wird, da der Erregerstromkreis des   Sehaltschützes    C beim Loslassen des   Druckknopfsehalters    sofort wieder geschlossen wird. Eine unterbrochene Offnungsbewegung muss durch erneutes   Einset-    zen des Schaltschliissels in einen der Steuerschalter X vollendet werden, wenn der Schaltschlüssel vor der Erteilung des Haftbefehls schon herausgenommen worden ist.



   Das Schliessen eines offenen Bedienungsganges zwischen den Behältern L kann durch Betätigung eines der Steuerschalter X allein nicht eingeleitet werden, da der Erregerstromkreis des Motorschaltschützes D durch den   Arbeitskontakt    10/13 des Speicherrelais unterbrochen bleibt, sofern das letztere nicht vorher erregt wird. Es ist somit vor dem Erteilen des eigentlichen Steuerbefehls     Schliel3en      einer der   Zustimmungsschalter    Q bei den Behältern L zu betätigen, um das Speicherrelais A zu erregen.

   Es schliesst sich dann der Zustimmungsstromkreis : Leiter   2-Druckknopf-    schalter   Z2-Leiter    7-Druekknopfschalter Zi -Leiter   1-Grenzschalter      K-Leiter      9-Zustim-      mungsschalter      Q-Leiter      8-Spule    des Speicherrelais A-Leiter 12. Beim Anziehen des Speicherrelais schliesst sich dessen Selbsthaltekontakt 8/9, der die   Zustimmungsschalter    Q überbrüekt und den Erregerstromkreis des Speicherrelais auch dann geschlossen hält, wenn nun der   Schaltschlüssel    aus dem   betä-    tigten   Zustimmungssehalter    herausgenommen wird.

   Nachher führt man den Schaltschlüssel in einen der Steuerschalter Y ein, um den Motorschaltschütz D zur Wirkung zu bringen : Der Erregerstromkreis dieses   Schützes    ist dann der folgende :
Leiter   2-Druckknopfschalter      Z2-Leiter    7    -Druckknopfschalter Zi-Leiter 1-Grenz-    schalter H-Leiter   10-Arbeitkontakt    10/13 des Speicherrelais A-Kontakt   5/13    des Zeitschalters   B-Leiter    5-Steuerschalter   Y-Leiter      6-    Ruhekontakt des Schaltschützes   C-Leiter    14 Spule des Schaltschützes D-Leiter 12.

   Beim  Anziehen des Schallschutzes D schliesst sich dessen Selbsthaltekontakt   6/13    und   iiberbrückt    den Kontakt 5/13 des Zeitschalters und die Steuerschalter   Y,    so dass beim Abnehmen des Schaltschlüssels vom betätigten Steuerschalter Y der Antriebsmotor   M    weiterläuft.



   Am Ende der Schliessbewegung öffnet der Anschlag P die beiden   Grenzschalter H und    K, wodurch sowohl der Erregerstromkreis des Motorschaltschützes D als auch des Speicherrelais A unterbrochen wird. Der Antriebsmotor wird dadurch stillgesetzt, und sämtliehe Schalter befinden-sich dann wieder in der dargestellten Ausgangslage.



   Die Schliessbewegung kann vor deren Vollendung durch Betätigung eines der Druck  knopfschalter      Halt   unterbrochen werden, indem dann der Steuerstrom zwischen den Leitern 2 und   1    unterbrochen wird. Beim Loslassen   des Druckknopfschalters    setzt sich die Sehliessbewegung nicht von selbst fort, da auch der Erregerstromkreis des Speicherrelais A unterbrochen worden ist. Um die Schliessbewegung zu vollenden, muss somit vor der Betätigung eines der Steuersehalter Y wieder ein   Zustimmungsschalter    Q betätigt werden.



   Selbstverständlich ist es auch möglich, nach einer abgebrochenen Schliessbewegung den Bedienungsgang durch Betätigung eines der   Steuerschalter X    wieder zu öffnen, wie auch das umgekehrte möglich ist.



   Während jeder Erregung des Speicherrelais A ist auch die Spule   b    des Zeitrelais B unter Strom, und das Uhrwerk t läuft von Beginn der Erregung des Speicherrelais A an. Wenn daher nach der Betätigung eines Zustimmungsschalters Q innerhalb einer bestimmten Zeitspanne nicht auch einer der Steuerschalter Y zur   Erteilung des Schliess-    befehls betätigt wird, so trennt der Kontakt 5/13 des Zeitrelais B die beiden Leiter 5 und 13, die im Erregerstromkreis des Motorschalt  sehützes    D liegen, so dass in der Folge auch beim Betätigen eines   Steuersehalters    Y das Schaltschütz D nicht erregt werden kann.

   Um die Schliessbewegung nachher trotzdem durchführen zu können, muss dann zunächst einer der   Druckknopfschalter        Halt   zwecks    Unterbrechung des Erregerstromkreises des Speicherrelais unterbrochen werden, worauf zuerst wieder ein Zustimmungsschalter und dann innerhalb der   nützliehen    Frist ein Steuerschalter Y betätigt werden muss. Diese Schutzmassnahme ist für den Fall vorgesehen, dass nach einem erteilten Zustimmungsbefelil beim Ausbleiben des eigentlichen Schliessbefehls, sei es aus   Vergesslichkeit,    Krankheit usw., der die Einrichtung bedienenden Person nicht nachher zum Beispiel durch eine andere Person die Schliessbewegung eingeleitet werden kann, ohne dass sich diese andere Person von der Ursache der Störung überzeugt hat.



   Erfolgt die Betätigung eines Steuerschalters Y rechtzeitig nach der Erteilung eines   Zustimmungsbefehls,    so ist der   Zeitschalter    B wirkungslos, da dann sowohl der Kontakt 5/13 des Zeitschalters als auch der Steuerschalter Y durch den Haltekontakt 6/13 des Schaltschiitzes D überbrückt sind.



   Mit der beschriebenen Einrichtung sind wegen der elektrischen Verriegelung falsche Manipulationen, die zum Schaden der Einrichtung und des dieselbe bedienenden Personals sein könnten, praktisch ausgeschlossen.



  Die Sicherheit des Personals wird insbesondere dadurch wesentlich erhöht, dass für   sämt-    liche Schalter X,   Y und Q nur    ein einziger Schaltschlüssel vorhanden ist.



   Selbstverständlich kann die Zahl der Kom  mandostationen      I (S auell    auf eins reduziert oder beliebig erhöht werden, wie auch die Anzahl der Behälter L und der Zustimmungs  schalter Q völlig beliebig gewählt    werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zum Lagern von Gegenständen nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes mit einer Anzahl aneinanderliegen- der, beweglich gelagerter Behälter, die wahlweise um die Breite eines Bedienungsganges verschoben werden können, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des in der Drehrichtung umkehrbaren Antriebsmotors in mindestens einer Kommandostation ein Steuerschalter für das Öffnen und ein Steuerschalter für das Schliessen des Bedienungsganges sowie ein Druckknopfschalter Halt zur willkürlichen Unterbrechung der Behälterbewe- gung vorhanden sind, und dass an jeder Stelle, wo ein Bedienungsgang geöffnet werden kann, sich ein Zustimmungsschalter befindet,
    der von den Mitnehmern der Behälter unabhängig betätigbar ist und das Schliessen eines geöff- neten Bedienungsganges so lange verhindert, als er nicht betätigt worden ist, ferner gekennzeichnet durch einen Zeitschalter, welcher nach Ablauf einer bestimmten Zeit nach der Betätigung eines Zustimmungsschalters das Schliessen des offenen Bedienungsganges sperrt, sofern vorher keine Betätigung des Steuerschalters Schliessen erfolgt.
    UNTERANSPRtlCHE : 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Steuerschalter als auch die Zustimmungssehalter Sicherheits-Schliisselschalter sind und dass für alle diese Schalter ein einziger Schalt- schlüssel vorhanden ist.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Steuerung des elektrischen Antriebsmotors zwei mittels der Steuerschalter erregbare Schaltschütze vorhanden sind, deren einer den Speisestromkreis für die offnungs-und deren anderer für die Schliessbewegung schaltet und die mittels Hilfskontakten sich bei Erregung gegenseitig sperren.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckknopfschalter Halt in der Speiseleitung zu den Spulen der Motorschaltsehütze liegt.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Druck knopfschalter Halt in Reihe geschaltet sind.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zustimmungsschalter parallel zueinander geschaltet sind und im Stromkreis der Spule eines Speicherrelais für die Zustimmungsbefehle liegen, welches Relais einen Selbsthaltekontakt auf sveist, sowie mindestens einen weiteren Kontakt, der im Erregerstromkreis des Motorschiitzes für die Schliessbewegung liegt.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Erregerstromkreis des Speicherrelais über mindestens einen Druckknopfschalter Halt geführt ist, so dass nach jeder Betätigung des Schalters Halt einer der Zustimmungssehalter betätigt werden muss, bevor die Schliessbewegung wieder mittels des Steuersehalters Sehliessen fortgesetzt werden kann.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Speicherrelais einen Ruhe- kontakt besitzt, der im Stromkreis der Spule des Motorschaltschützes für die öffnungs- bewegung liegt, so dass dieser Motorschaltschütz bei einem erteilten Zustimmungsbebehl nicht erregbar ist.
    8. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitschalter einen im Erregerstromkreis des Motorschaltschützes Schliessen liegenden Kontakt aufweist, der sich nach Ablauf der Schaltzeit öffnet.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitschalter eine zur Spule des Speicherrelais parallel gesehaltete Erregerspule und ein elektrisches Uhrwerk besitzt, in dessen Stromkreis ein vom Zeitsehalter selbst betätigbarer Unterbrecherkonta. kt liegt.
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